Klasse statt Masse will der Liederkranz Ochsenhausen bieten
Ein ereignisreiches Jahr 2007 haben die Chormitglieder des Liederkranz Ochsenhausen hinter sich. In ihrer Hauptversammlung am 29. Februar 2008 ließen sie es Revue passieren.
Zwei Höhepunkte im Vereinsjahr hob die Vorsitzende Hildegard Leitritz in ihrem Jahresrückblick besonders hervor: Zum einen das Sommerkonzert „Märchen, Mythen und Sagen“, bei dem die Sängerinnen und Sänger des Liederkranz im voll besetzten Bibliotheksaal Ochsenhausen gemeinsam mit Solisten, dem Schulchor des Gymnasiums und Rezitator Max Hadwiger Lieder und Texte aus der Romantik zu Gehör brachten; zum anderen die Konzertreise im Herbst nach Kroatien, wo der Chor unter anderem ein Wohltätigkeitskonzert im Franziskanerkloster von Pula gab und den Bischof von Istrien in Porec traf.
Auch für das aktuelle Jahr hat der Liederkranz bereits einige feste Programmpunkte. Nach dem schon traditionellen „Café Liederkranz“ als Beitrag zum Öchslefest im Juni richtet der Chor am 20. Juli in der Kapfhalle Ochsenhausen das Regionssingen für rund 15 Chöre aus der Region Iller aus. Am 19. Oktober findet dann das Jahreskonzert in der Klosterkirche Ochsenhausen statt, bei dem der Liederkranz zusammen mit dem jungen Kammerchor Tritonus Psalmen aus unterschiedlichen Epochen aufführen wird.
„Klasse statt Masse“ wolle er dem Publikum bieten, kommentierte Chorleiter Walter Gropper abschließend seine Strategie für den Liederkranz: eine Mischung aus kleinen, feinen Volksliedern für gesellige Anlässe und Aufführungen im kleineren Rahmen und dem anspruchsvollen Programm für die großen Jahreskonzerte. Dass dieses Konzept aufgehe, zeige nicht nur die Entwicklung der Sängerzahl – drei neue Chormitglieder traten dem Liederkranz im vergangenen Jahr bei –, sondern auch der recht gute Altersdurchschnitt des Chores im Vergleich zu manch anderen Chören aus dem Schwäbischen Sängerbund.
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(Danke für Ihre Meinung!)Autor: Schmidt
Pressereferent des OCV bis 2009
Geschrieben am 5. Mrz 2008 01:46, Rubrik: Oberschwäbischer Chorverband,
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Jahreshauptversammlungen sind für die Leser von Singen-und-Stimme wahrscheinlich nicht von großem Interesse, aber wenn ein Chor auf seinen guten Altersdurchschnitt hinweist, dann interessiert es natürlich schon, wie das zahlenmäßig aussieht.
Und wenn in solch einer Jahreshauptversammlung über die erfolgreiche Kinder-, Jugend- und Nachwuchsarbeit mit Projekt- und Jungen Chören referiert wird, dann landet eine solche Jahresversammlung auch plötzlich in der Zeitschrift SINGEN. Die Entlastung und passgenaue Kassenführung in Kleinchorstadt interessiert in Großchoringen niemanden. Aber ein begeisternder Auftritt aller vier Chöres eines Vereins bei der Jahreshauptversammlung – das möchte ich gerne lesen, auch in der SINGEN.