Singen und Stimme Aktuell des Schwäbischen Chorverbandes

Der Weblog des Schwäbischen Chorverbandes

A Trip Down Memory Lane

Am 5. Mai 2012 präsentierte CHORact sein aktuelles Konzertprojekt. In der ausverkauften Deckenpfronner Zehntscheuer begeisterten 30 Männer und Dirigent Christoph Henke zusammen mit den Colors aus Öschelbronn ihr Publikum.

A Trip down Memory Lane: Die  Interpreten unter dem Dach des Liederkranz  Deckenpfronn nahmen ihre Gäste mit auf ihre Straße der Erinnerung. Chronologisch geordnet kamen Songs der Beatles, Elton John, der Spider Murphy Gang und viele andere zum Vortrag.

Und das Publikum durfte nicht nur zuhören, musste die Jahreszahlen der einzelnen Songs basierend auf politischen und sportlichen Ereignissen des Jahres erraten.

Die Zehntscheuer war in einen Rock- und Popkonzertsaal umgewandelt worden. Straßenschilder berühmter „Roads“ und Plattenhüllen der 70er und 80er schmückten den Raum.

Highlight waren die Lyrics- präsentationen, einige der Titel wurden ausführlicher in Geschichte und Übersetzung vorgestellt. Das Publikum war besonders begeistert, als aus „Something“ von den Beatles mal eben „Ebbes“ wurde. Außerdem konnten die Zuhörer die Geschichte zu  Elton Johns „Daniel“ und „Candle in the Wind“ erfahren.

CHORact wagte sich auch auf neue Wege: Zwei Solisten aus den eigenen Reihen: Dieter Stolz und Peter Gröning, sangen „Don’t let the sun go down on me“ und „Nikita“. Möglich wurde dies durch die intensive stimmbildnerische Vorbereitung durch Petra Koschatzky. Seit einem Jahr nimmt ein großer Teil des Chores regelmäßig Stimmbildungsunterricht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Änderung bei der Umsatzsteuerbefreiung für die Zahlung pauschaler Aufwandsentschädigung in Vereinen

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat durch Änderung des Umsatzsteuer Anwendungserlasses die Umsatzsteuerbefreiung für die Zahlung pauschaler Aufwandsentschädigung bei ehrenamtlicher Tätigkeit ausgeschlossen. Werden die Aufwände pauschal erstattet, ist grundsätzlich keine Umsatzsteuerbefreiung mehr möglich, so dass stattdessen der tatsächliche Zeitaufwand von Ehrenamtlichen umfänglich dokumentiert werden muss. Diese vom BMF verlangte Dokumentation bringt einen enormen organisatorischen Mehraufwand für Ehrenamtliche sowie Verbände, Vereine und Organisationen mit sich.

Hierzu Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „… Die aktuellen Änderungen des Anwendungserlasses zur Umsatzsteuer führen … zu erheblichen Mehrbelastungen für die bürgerschaftlich tätigen Menschen in unserem Land. Bereits heute sehen sich viele Ehramtliche sowie Verbände, Vereine und Organisationen mit einer kaum überschaubaren Menge von gesetzlichen Regelungen und Verwaltungsvorschriften konfrontiert. … Gerade bei jüngeren Menschen gibt es immer weniger Verständnis für die zunehmende Bürokratisierung im Ehrenamt, zumal die Zeitressourcen aufgrund der Veränderungen in der Arbeitswelt knapper werden.”

Der Deutsche Musikrat bittet Bundesfinanzminister, Dr. Wolfgang Schäuble, auf die Erhebung von Umsatzsteuer auf pauschalierte Aufwandsentschädigungen im Ehrenamtsbereich zu verzichten und die entsprechende Änderung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses durch eine praxisnahe Regelung zu ersetzen.“

Pressemitteilung des Deutschen Musikrats vom 17.4.2012

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Programm zum Chorfest 2012 jetzt online

Vom 7. bis zum 10. Juni ist Frankfurt „ganz Chor“ – das verkündet der Slogan des Deutschen Chorfests, zu dem fast 500 Ensembles mit rund 20.000 Sängerinnen und Sängern kommen. Die Chöre aus aller Welt geben an den vier Veranstaltungstagen fast 600, für das Publikum größtenteils kostenlose Konzerte – von Gregorianik bis Gospel, von Bach bis Beatles. Um bei diesem Mammut-Programm den Überblick zu behalten, ist die Übersicht aller Chorfest-Veranstaltungen ab sofort online einsehbar.

Auf www.chorfest.de kann mithilfe diverser Filteroptionen nach bestimmten Zeiten, Spielstätten, Veranstaltungsarten oder auch Chören gesucht werden. So kann sich jeder Chorfest-Besucher bereits drei Wochen vor dem großen Auftakt am Nachmittag des 7. Juni auf dem Römerberg sein ganz persönliches Programm zusammenstellen. Nähere Informationen zu herausragenden Konzerten wie mit dem RIAS Kammerchor in der Alten Oper oder das große Open-Air-Konzert der Wise Guys auf dem Römerberg (beide 7. Juni) finden sich dort ebenso wie sämtliche detaillierten Konzertprogramme der Auftritte im Internationalen Chorwettbewerb und in der Nacht der Chöre.

Nacht der Chöre Den ganzen Beitrag lesen »

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130 Jahre Liederkranz Aulendorf e.V.

Mit einem Kirchenkonzert und Fahnenweihe beging der Liederkranz sein Jubiläum. Lob des Liedes und Dank zu Gottes Ehre, waren die Grundgedanken dieses eindrucksvollen Konzertes. Das Kirchenkonzert wurde mit dem „Präludium in C“,einem Orgelsolo, zum Einzug der Fahnenabordnungen eröffnet. Mit dem Festchor von Friedrich Silcher  „Sei uns gegrüßt du Fest des Liedes“ gelang dem gemischten Chor eine feierliche und romantische Tongebung. Die vier Solisten: Constanze Schmid, Ingrid Sauer, Hansjörg Straub und Stefan Straub,  setzten wohldisponierte Akzente im Wechsel von Solo und Chorstimmen.

„Groß ist der Herr“ von C.P. Bach leitete über zu einer chorischen Folge mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ und den achtstimmigen Chor „Denn er hat seinen Engeln befohlen“. Dieser Stimmungswechsel gelang dem Doppelchor mühelos und das schwingende Zusingen weist auf verstandene Interpretation. Ein Duett,  „Denn in seiner Hand“, Ton schön und im lyrischen Fluss von Gisela und Hansjörg Straub gesungen, schloss den F. Mendelssohn-Bartholdy Block. Das Doppelquartett des Liederkranzes gefiel in einem Hymnus von Otto Groll „Frieden dieser Welt“ und zeigte homogenen Quartettgesang. Der Sängerbund Aulendorf, der dem Jubelchor Pate stand, begann seinen Liedvortrag mit dem  „Te Deum“  von Scharf/Bortniansky,  „Santa Maria“ von Joh. Schweitzer und dem  „Jauchzet dem Herrn“  von Friedrich Silcher. Der Männerchor beeindruckte mit einer sorgfältigen, dynamischen  Ausarbeitung dieser Chorwerke und setzte einen Höhepunkt mit dem  jubelnden  und mächtigen „Jauchzet dem Herrn“. Zum Schluss vereinigten sich die Chöre zu kraftvollem Jubeln, im „Der Herr ist König“ von Josef Gruber, dem Silcherchor „Alles was Odem hat“ und  in „Die Himmel rühmen“ von Ludwig v. Beethoven, in der sechsstimmigen Fassung von Josef Schwarz und Bernhard Weber mit Bläserbegleitung. Der Gemeinschaftschor gestaltete die Chöre mit kultiviertem und wohlklingendem Chorklang und dynamischer Ausarbeitung. Die Bläser zeigten sich als homogener und beweglicher Klangkörper und Dank klarer Zeichengebung der Dirigentin, war stets rhythmische Präzision gegeben. Die Zuhörer in der vollbesetzten St. Martinskirche gaben ihre Zufriedenheit mit diesem Konzert, durch ausgeprägten Applaus und Standing Ovations, Ausdruck. Die Gesamtleitung  hatte Ursula Jankowski, an der Orgel Adrian Hänsler.

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Friedrich Silcher und seine dichtenden Zeitgenossen

„Du hast sie gefasst in Töne…“ – das Ensemble Con Spirito, Ltg. Johannes Sorg

Es sind immer wieder besonders eindrucksvolle Veranstaltungen, die man im kleinen Silcher-Museum  in Schnait erleben kann. Das mag an der Atmosphäre liegen, am sehr lebendigen Freundeskreis des Museums, nicht zuletzt aber an den originellen, nicht alltäglichen Themen, die auf dem Programm stehen, vor allem im Jubiläumsjahr des Museums.

Um die schwäbische Dichterschule ging es in der literarisch-musikalischen Soirée am 16. Mai, und mit ihr – wie könnte es anders sein – um Friedrich Silcher. Der kleine, große Schulmeister aus dem Remstal, der dort Karriere gemacht hat, wo er auf seine dichtenden Zeitgenossen stieß, also in Tübingen – er beherrschte von allen Komponisten seiner Zeit und den nachfolgenden Epochen die einfachste, die am meisten direkte, die volksliednächste Sprache. Man kann zu dieser Erkenntnis kaum besser gelangen als durch die Musikauswahl dieses Abends mit Sätzen von Friedrich Silcher, Robert Schumann, Hugo Distler und – Johannes Brahms.

Wenn man von romantischer Literatur für Frauenchöre spricht, fällt meist zuerst sein Name. Das Stuttgarter Doppelquartett „Con spirito“, acht Frauenstimmen unter der Leitung von Johannes Sorg, wurde dem Klangideal seiner Volksliedbearbeitungen umfänglich gerecht. Kein falscher „künstlicher Ton“ störte hier die Kunst. Ganz anders waren die versponnenen, zum Teil hochkomplizierten, ja vertrackt polyphonen Kompositionen („Die Capelle“ nach Ludwig Uhland) des Robert Schumann. Johannes Sorg und seinen Frauenstimmen schien diese Tonsprache ganz besonders ans Herz gewachsen. So souverän und frei gestaltet, dennoch stets präzise in der Artikulation,  mag man Mörikes „Soldatenbraut“ und Kerners „Klosterfräulein“ hören.

Ihnen stand bei Silcher der durchsichtigste Satz für ein Volkslied entgegen, den man sich vorstellen kann. Der Vergleich zwischen beiden ist wie das Ergebnis von zwei Inszenierungen. Der eine Regisseur inszeniert das Original, der andere bricht es inhaltlich im Geflecht seiner Assoziationen. Dass wir dieser direkten, ja manchmal kindlich reinen Eigenschaft Silchers sein weltweit bekanntestes Lied verdanken, das am Beginn des Konzerts zu hören war, gehört zum „erfahrenen Wissen“, das man aus der Soiree mit nach Hause nehmen durfte. Denn die „Loreley“ ist eben nicht das in Reime gefasste Märchen, das übrigens der Rheinromantik kommerziell erst so richtig in die Schuhe half, sondern der traurige Abgesang auf die Ideale der Romantik. Wie hätte es bei Heinrich Heine auch anders sein können. Den ganzen Beitrag lesen »

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Eine furiose Zirkusvorstellung der SwingingKids Magstadt

Am 12 Mai 2012 war es endlich so weit. Nach intensiven Proben und aufwendigen Vorbereitungen präsentierte der Kinderchor des Liederkranz Magstadt e. V. im vollbesetzten katholischen Gemeinde­haus das Kindermusical „Zirkus Furioso“ von Peter Schindler.
Als die Vereinsvorsitzende Christa Stoll die Manege frei gab, zogen die jungen Artisten mit ihrer Chorleiterin Birgit Leppin durch das Publikum und nahmen ihre Plätze in der schön gestalteten Manege ein.

Nun begann die Vorstellung, in der drei kleine Pferde über die Bühne trabten, ein Fakir keine Schmerzen zeigte und eine Giraffe mit dem Bauch reden konnte. Eine Seiltänzerin tanzte graziös, der dumme August musste lustig sein und ein Messer­werfer beeindruckte durch seine Zielgenauigkeit. Auch ein Feuer­spucker zeigte dem faszinierten Publikum sein Können.

Unzählige, bunte Seifenblasen, die unter das Manegendach flogen, vermittelten eine traumhafte Stimmung, die der junge Zauberer sogleich dazu nutzte sich selbst zu verzaubern! Jongleure begeisterten mit ihrer Darbietung, ehe es richtig verrückt wurde: Der Zirkusdirektor sprang im Bärenfell durch einen Reifen und ein Entfesselungs­künstler sprengte seine Ketten! Beeindruckend war der tanzende Elefant und zu guter Letzt ein Tiger, der Eis aß.
Die SwingingKids zeigten eine furiose Leistung, lernten viele Texte auswendig und präsentierten dem begeisterten Publikum mit viel Ausdauer und höchster Konzentration eine unterhaltsame Vorstellung. Michael Hajek am Klavier perfektionierte dieses musikalische Zirkusspektakel. Den ganzen Beitrag lesen »

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Konzert „Klingende Renaissance“

Der Gemischte Chor des GSV Maichingen und der Dirigent Albrecht Volz nahmen am Samstag, 5.5.2012 das Publikum in der Turn- und Festhalle Maichingen auf eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert mit.

Das Blechbläser-Quartett begann zu spielen und die Sängerinnen und Sänger, alle in Renaissance-Kostümen, gingen auf die Bühne. Norbert Heckner begrüßte das Publikum und gab einen kurzen Einblick in die Zeit der Renaissance.

Die Lieder und Musikstücke waren in Gruppen zusammengefasst, jedes Thema wurde mit einem Bläser-Stück begonnen. „Geistlich“ war die erste Gruppe überschrieben, denn die Kirche hatte im 16. Jahrhundert eine große Bedeutung.
Im Block „Zum Frühling“ sang der Chor „Now ist the Month of Maying“ und den Kanon „Dis-moi, beau printamps“.
Ein weiterer Liedblock hieß „Die Sonnen- und Schattenseiten des Lebens“. „Herzallerliebstes Mädel“ von Orlando di Lasso und „Kommt ihr G’spielen“ von Melchior Frank erklangen hier. Das Thema „Von allerlei Getier“ bot humorvolle Lieder über Grillen, Flöhe und andere Tiere. So hörte man bei “Kontrappunto bestiale“ Hunde bellen, Katzen Miauen, den Kuckuck und die Eule rufen. Den ganzen Beitrag lesen »

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SWR Vokalensemble beim Landes-Musik-Festival in Nagold

rosalie: CHROMA_LUX, Foto: Wolf-Dieter Gericke

Es ist das Festkonzert des diesjährigen Landesmusikfests Baden-Württemberg, das am 16. Juni im Rahmen der Landesgartenschau in Nagold stattfindet und wird mit Sicherheit ein Höhepunkt dieses
Das SWR Vokalensemble Stuttgart ist weltberühmt berühmt für seine Perfektion und Klangkultur  und für die Intensität und Musikalität seiner Interpretationen.
Am Samstag, 16. Juni 2012 um 19.30  singt es in der Stadtkirche Nagold.

Es ist das Festkonzert des diesjährigen Landesmusikfests Baden-Württemberg, das am 16. Juni im Rahmen der Landesgartenschau in Nagold stattfindet und wird mit Sicherheit ein Höhepunkt dieses Tages. Unter dem Titel „Spektrales Leuchten für Chor a cappella“ singt das SWR Vokalensemble Stuttgart skandinavische Chormusik des 20. Jahrhunderts. Es sind Liebeslieder und Balladen, Landschaftsmalereien und Stimmungsbilder, die eines gemeinsam haben:  sie leben von der Wärme ihres Klangs und entfalten eine geradezu sogartige Lichtwirkung, irisierend und farbenreich wie spektrales Licht. Dirigent des Abends ist Morton Schuldt-Jensen, ein aus Dänemark stammender Spezialist für skandinavische Chormusik, der auch das Programm dieses Abends zusammengestellt hat. Ein Programm, bei dem das SWR Vokalensemble seine vielgerühmte Klangkultur zeigen kann.
Benefizveranstaltung zugunsten der Stiftung “Singen mit Kindern” und der “Dr. h.c. Gerhard Weiser-Stiftung”
Eintritt: 10 € im Vorverkauf und 12 € an der Abendkasse
Die Bestellung der Karten im VVK – solange Vorrat reicht – kann über email bei service@bvbw-online.de vorgenommen werden.

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Chorzirkus Belli-Toni war zu Gast in Wolfschlugen

Das Jugendpäsidium des Chorverbands Karl-Pfaff, veranstaltete mit Kinderchören das Zirkusprojekt „Zirkus Bellitoni“ am letzten Aprilwochenende in der Sporthalle in Wolfschlugen.
Rund hundert Kinder von sechs bis zwölf Jahren, aus neun Vereinen trafen sich für dieses Wochenende, um viele Zirkusworkshops kennenzulernen, Lieder der Zirkuswelt einzustudieren mit dem Ziel, alles Gelernte am Sonntagabend aufzuführen.
Nach einer Begrüßung mit anschließendem Musizieren ging es ans Erlernen der fünf Zirkusstationen: Seillaufen und Trapez, Jonglage, Einrad, Trampolin und Laufkugel. Für die bevorstehende Zirkusvorstellung, studierten die Kinder Lieder wie „Der Jongleur aus Ummagumma“ oder das eigens hierfür komponierte Lied von Ellen Strauß-Wallisch „Zirkus Bellitoni“ sowie akrobatische Kunststücke ein. Auch wurde fleißig die Zirkusdekoration erstellt, die am Sonntag die Halle in eine Arena verwandelte. Den ganzen Beitrag lesen »

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Männerstimmen begeistern

Um es gleich vorwegzunehmen. Es war ein musikalischer Leckerbissen, den der Gesangverein Eintracht Jesingen seinem Publikum servierte. „Männerstimmen begeistern“, so lautete der Titel des Konzerts, und Männer aller Altersstufen begeisterten ihre Zuhörer mit klassischem und modernem Liedgut. Herausragend waren die von allen Chören gemeinsam vorgetragenen Stücke. Die musikalische Leitung hatte Gabriele Grabinger. Am Flügel begleitete Peter Grabinger.

„Morgens früh bei kühlem Taue“ – mit diesem Lied begrüßte der gastgebende Männerchor seine Gäste in der voll besetzten Gemeindehalle. Seit Gabriele Grabinger die musikalische Leitung übernommen hat, ist der Chor auf gut 20 Mann angewachsen. Sie versteht es, die Männer zu begeistern, zu motivieren und auch zu überzeugen, dass auswendig Vorgetragenes viel besser beim Publikum ankommt. Sie war es auch, die charmant und informativ durchs Programm führte.

Mit „I wenn i Geld gnuag hätt“, „Crambambuli“ , „Breng mr no a Viertele“ und dem „Fliegermarsch“ aus der Operette „Der fliegende Rittmeister“  brachten die Sänger Stimmung in den Saal. „Gänsehautfeeling„ bekamen die Gäste bei einem Stück von Friedrich Silcher. „ Der Schweizer“ – besser bekannt unter „Zu Straßburg auf der Schanz“. Ein besonderes Schmankerl präsentierten die Solisten Gunther Ambacher (Tenor) mit dem „Bajazzo“ von Peter Brettner, und Frieder Bernauer (Bass) interpretierte Peter Rossegers „O Liebe“. Den ganzen Beitrag lesen »

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