Wunschkonzert der Chorgemeinschaft Taldorf

Veronika der Lenz ist da! Zeit für die Chorgemeinschaft Taldorf und ihr traditionelles Wunschkonzert am 29. März 2014 in der Schussentalhalle in Oberzell.

Gästewaren der Kirchenchor Oberzell und das Ensemble String Winds.

Für das diesjährige Wunschkonzert lud sich die Chorgemeinschaft Taldorf den Kirchenchor Oberzell und  das „Ensemble String Winds“ ein. Von fleißigen Händen blütenreich geschmückt, empfing die Schussentalhalle die  rund 300 Besucher mit kunstvollen Rosengebinden und Forsythien Sträußen so herrlich, dass sie bis in die letzte  Reihe sichtbar waren.  Viva la Musica, die Stunde sei ein Fest. Den ersten Teil des Konzerts eröffnete die Chorgemeinschaft unter Leitung  von Christa Amann-Wachter mit vier Liedern der Rose gewidmet, jener Blume, die seit der Klassik Dichter und  Musiker inspiriert. Binnen weniger Takte breiteten die 38 Sängerinnen und Sänger von der Bühne herab einen musikalischen  Blütenteppich ins Publikum aus, von dem man sich als Zuhörer gern tragen lies.

Mit einem gesungenen „Vater unser“ begann der Kirchenchor Oberzell einen Reigen religiöser Weisen, der mit  einem atemberaubenden Ave Maria endete.  Wem beim Lesen des Namens „Ensemble String Winds“ im Programmheft Bilder von Saitenflöten und Streichhörnern  in den Sinn kommen wollten, dessen Vorstellung wurde vom Auftritt der Musiker zurechtgerückt. Es handelte sich  bei dem Septett um Violine, Viola, Cello, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott. Die beiden romantischen Allegro  (Blanc) und Allegro con spirito (Berwald) waren ein Ohrenschmaus, dem unbedingt eine Zugabe folgen musste.  Ein Scherzo flott gespielt und schon war Pause.  Im zweiten Teil des Abends offenbarte der Oberzeller Kirchenchor seine musikalische Vielseitigkeit. Die Klavierbegleitung  lag in den flinken Fingern von Silvia Rothenhäusler, Margarete und Christina Eger. Fünf fröhliche  Gospelsongs begeisterten das Publikum derart, dass es eine Zugabe erklatschte. Zum Glück, denn sonst hätten  wir die Solistin Sarah Schlecker und das wunderbare „Panis Angelicus“ verpasst.  Coralie, Elisabeth, Marina und Veronika, der Lenz ist da – diesen vier besungenen Damen und den berühmt  gewordenen Evergreens widmete die Chorgemeinschaft ihren zweiten Programmschwerpunkt.

Spürbar länger  werdender Applaus nach jedem dieser Ohrwürmer mit der kongenialen Klavierbegleitung von Walter Kibler mündete  am Ende in einen munteren Calypso als Zugabe.  Wie krönt man einen Abend wie diesen, wenn nicht mit einem Gesamtchor und dem Klassiker aus Beethovens Neunter? Mit Schillers Ode an die Freude aus der Kehlen zweier mitreißender Chöre und manch begeistertem  Zuhörer neigt sich ein abwechlungsreicher Abend seinem Ende – ein Konzert zu dem man allen Beteiligten, voran  den Gastgebern, herzlich gratulieren möchte.

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Klaus Haid, 2. Apr 2014, Chorgattung, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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