Singen und Stimme Aktuell des Schwäbischen Chorverbandes

Der Weblog des Schwäbischen Chorverbandes

Veranstaltungen im Silcher-Museum

Auf der Internetseite des Silcher-Museums findet sich nun die Übersicht über alle Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am 26. Februar 2012 mit einer Matinée im Museum. Im Rahmen dieser Veranstaltunge werden auch die Gewinner der Aktion “Silcher Socke” gezogen. Mit dem Erlös dieser Aktion, wird die Umgestaltung und Renovierung des Museums in Schnait unterstützt. Erste Ergebnisse dieser Anstrengeungen werden bei der Eröffnung der Sonderausstellung am 26. Februar bereits zu sehen sein.

Silcher Socke

Die Aktion Silcher Socke läuft noch bis 15. Februar. Bis zu diesem Tag besteht auch die Möglichkeit zur Online-Teilnahme. Mehr zur Silcher-Socke mit diesem Link.

Veranstaltungsübersicht 100 Jahre Silcher-Museum

 

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Aktion SILCHER SOCKE verlängert bis 15. Februar 2012

„Ja, natürlich können Sie die Socke mit den Talern auch nach dem 15. Dezember noch an den Schwäbischen Chorverband schicken!“ Seit Tagen liegt den Damen unserer Geschäftsstelle dieser Satz bei nahezu jedem zweiten Telefonklingeln auf den Lippen.

Die Spendenbereitschaft der Chöre ist groß, doch ebenso groß ist das Vorweihnachtsgeschäft in den Vereinen: Konzerte, Singspiele, Theateraufführungen, Seniorennachmittage, Weihnachtsmarktsingen, Auftritte in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Ehrungen usw.

Dass bei so vielen Aktivitäten die Aktion SILCHER SOCKE ein paar Wochen zurückstehen muss(te) – wer würde das nicht verstehen. Deswegen vergessen wir den Auslosungstermin am 22. Dezember im Silcher-Museum ganz schnell und verlängern die  angelaufene Aktion bis ins neue Jahr, bis zum 15. Februar 2012.

Vielen Dank für alle Anrufe und die Bereitschaft, die Socken zu füllen und zurückzu-senden, auch wenn man dafür in der langen Vorweihnachtsschlange am Postschalter anstehen und warten muss. Es geht natürlich auch online!

Übrigens – von 5,00 bis 500,00 € an Spenden war bisher alles dabei. Machen Sie mit. Machen Sie diese Aktion zum ersten großen Erfolg im Jubiläumsjahr des Silcher-Museums für unseren Chorverband, für das Silcher-Museum, für Sie selbst und Ihren Verein!

Ihr Schwäbischer Chorverband und sein Silcher-Museum

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Silcher-Taler Nachschub gefällig

Noch bis zum 15. Dezember 2012 läuft die Aktion Silcher-Socke zugunsten des Silcher-Museums in Schnait. Mittlerweile sind auch die ersten Rückmeldungen eingegangen. Wenn Sie für Ihren Verein noch weitere Silcher-Taler benötigen, können diese in der Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes nachbestellt werden. Die zweite Möglichkeit ist online an der Aktion teilzunehmen.

Online Teilnahme

Dazu finden Sie auf der Seite des Schwäbischen Chorverbandes eine genaue Anleitung. Der einfachste Weg ist, online eine Einzugsermächtigung zu erteilen. Alles weitere wird dann für Sie erledigt. Ihre Bestätigungsmail ausgedruckt ist eine Freikarte für das Silcher-Museum. Mit Ihrer Spende nehmen Sie automatisch auch an der Verlosung teil.

Alles weitere hier.

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Jubiläumsjahr des Silchermuseums 2012

Das Silcher-Museum in Schnait feiert im nächsten Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ist ein umfassendes Jahresprogramm geplant, welches hier nun in ersten Grundzügen vorgestellt wird. Höhepunkt wird das historische Museumsfest am 30. September 2012 sein.

Silcher-Socke

Um den Erhalt und den notwendigen Ausbau des Museums zu finanzieren hat der Schwäbische Chorverband die Aktion “Silcher-Socke” gestartet. Damit werden Spenden für das Museum gesammelt, und die Spender und ihre Vereine haben die Chance auf wertvolle Preise.

Mehr zur Aktion Silcher-Socke, sowie die Möglichkeit zur Online-Teilnahme unter: www.s-chorverband.de/silcher-socke.htm

Vorläufiges Programm zum Jubiläumsjahr Den ganzen Beitrag lesen »

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Teilnehmen bei der Online Silcher-Socke


Das Silcher-Museum in Weinstadt-Schnait feiert im nächsten Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Der Schwäbische Chorverband hat das Museum 1912 gegründet. Der Erhalt des Museums und seiner wertvollen Exponate, sowie der Ausbau der Ausstellung kosten natürlich Geld. Der Präsident des Schwäbischen Chorverbandes, Dr. Eckhart Seifert, zu den Feierlichkeiten im nächsten Jahr: “S ie kosten natürlich Geld, aber unser Silcher-Museum muss dringend auch insgesamt wieder mehr ins Rampenlicht.” Ein Beispiel für ein aktuelles Exponat finden Sie hier.

Daher suchen das Silcher-Museum und der Schwäbische Chorverband und seine Chorjugend unterstützer für das Museum. Dazu haben sie sich die Aktion “Silcher-Socke” einfallen lassen. Bei dieser Aktion geht es nicht nur darum Spenden für das Museum des Volksliedkomponisten zu sammeln, sondern auch die Spender werden zu Gewinnern.

Kultur fördern und gewinnen

Für jede Spende wird ein Taler ausgefüllt, die in Silcher-Socken im Museum aufgehängt werden. Am 22. Dezember 2011 öffnet Herr Silcher persönlich die Socken und ermittelt die Gewinner. Jede Spende ab 5,00 € Euro nimmt an der Verlosung teil. Für Einzelspender winken attraktive Preise, wie Preise wie CDs, Gutscheine, Liederbücher, Stimmbildung oder sogar eine Musikreise. Auch Vereine können gewinne, beispielweise Zuschüsse für Vereinsaktivitäten. Der Hauptpreis für einen Verein wird sein, dass das gesamte Präsidium des Schwäbischen Chorverbands anrückt und ihn bei einem Konzert unterstützt.

Teilnehmen

Teilnehmen kann man nicht nur mit den Socken, die in diesen Tagen an alle Leser der Zeitung SINGEN versandt werden, sondern auch ganz bequem online. Wie das geht erfahren Sie hier.

Update:  Neue Termine für die Aktion Silcher-Socke

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Aus guter alter und frecher neuer Zeit

Liederkranz Straßdorf und A-Capella-Gruppe „füenf“ stemmen gemeinsames Konzert mit Bravour

Ohrenschmaus und Augenweide: Der Liederkranz Straßdorf im Stadtgarten., Foto: www.fotolaible.de

Welch eine Mischung! 50 seriös gekleidete Männer mit goldenen Kehlen und tief-deutschem Liedgut, 14 gefühlvolle Stimmen mit Cover-Versionen moderner Pop-Songs und dann ein Feuerwerk aus Wortwitz, Mouthpercussion, Tanz und Tempo der Stuttgarter A-Capella-Gruppe „füenf“. Lachen und lauschen war angesagt.

Schwäbisch Gmünd. Dass der Männerchor des Liederkranz unter der Leitung von Jens Ellinger, mit Siegfried Liebl am Klavier, ein phänomenales Klangbild malt, gehört zur Sängertradition der Straßdorfer. In den anspruchsvollen
Tschechischen Tanzliedern zeigten die Vokalisten saubere Intonation und Taktsicherheit. Exklusiv hatten sie die Aufführungsrechte für ein Potpourri eines Berliner Chors erhalten und spannen so deren „Jägerlatein“ auch auf
der Stadtgartenbühne. Nach einer humorvoll gereimten Anmoderation schwangen sie sich mit dem abgewandelten Originaltext des Liedes „Es blies ein Jäger wohl in sein Horn“ vom Opernchor zur Sinfonie und vom Walzer zum Musical. Carl Maria von Webers Jägerchor, Beethovens Fünfte, Wagners und Puccinis Operndramatik, Johann Strauß’ Leichtigkeit und Frederick Loewes „Es grünt so grün“ gaben pfiffige Variationen her.

Die Singgruppe des Liederkranzes widmete sich neuen Songs, in denen es, wie bei „Tears in Heaven“ von Eric Clapton oder dem Railsong „Tootsie“ auf die Präzision jeder Stimme ankommt. Mit Grönemeyers „Männer“ nahmen sie sich selbst auf die Schippe und auch ‘küssen’ war nach dem Vorbild der Prinzen bei Solosänger Hubert Leist ‘nicht erlaubt’. Mit einem Ragtime am Klavier ließ Siegfried Liebl die Herzen hüpfen. Auch die Fans der „füenf“ kamen voll auf ihre Kosten. Mit Songs aus der CD „Phase 6“ bewiesen sie erneut den Charme nicht nur ihrer individuell markanten Persönlichkeiten sondern auch ihrer unverwechselbaren Wort-Witz-Tanz-Klang-Akrobatik. Die Profimusiker legten eine Non-Stop-Show auf die Bühne, die sowohl musikalisch als auch textlich und vor allem beim Hüftschwung der skurrilen Typen begeisterte. Den ganzen Beitrag lesen »

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Ein Bilderrätsel zum Jubiläum des Silchermuseums

Was soll das bedeuten?

Eine lange Schnur voller gestrickter Socken hängt vor dem Eingang zum Geburtshaus Friedrich Silchers. Im Jahr 1912 gründete der Schwäbische Chorverband (damals noch Schwäbischer Sängerbund) ein Museum und Archiv zum bekannten Volksliedkomponisten. Das Silcher-Museum wird also im nächsten Jahr 100 Jahre alt.

Doch was hat es nun mit den vielen Socken auf sich? Wer hat diese getragen? Und warum hängen sie nun vor dem Eingang zum alten Schulhaus in Schnait?

Und was hat das mit mir zu tun?

Die Antwort auf all diese Fragen finden sich ab Anfang November im Internet unter: www.s-chorverband.de/silcher-socke.htm sowie in der Ausgabe November 2011 der Zeitung SINGEN des Schwäbischen Chorverbandes. Wir dürfen gespannt sein.

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Klein aber fein – ein neues Exponat

Neues aus dem Silcher-Museum

Kürzlich lag im Briefkasten des Silcher-Museums ein Kuvert mit einem alten Eintrittskärtchen. „Alte Eintrittskarte“- das klingt zunächst eher nach Papierkorb als nach Museumsvitrine. In diesem Fall aber nicht! Das kleine Objekt ist eine echte Rarität. Es stammt von der Enthüllungsfeier des Schillerdenkmals in Stuttgart 1839 und dokumentiert ein bedeutendes Ereignis aus der Frühzeit der schwäbischen Sängerbewegung.

Das berühmte Stuttgarter Denkmal, das dem Schillerplatz erst seinen Namen gab, verdankt seine Existenz nicht zuletzt den schwäbischen Sängern. Allen voran war es der 1824 gegründete Stuttgarter Liederkranz, der die Realisierung des Denkmals für den „Dichter von Recht und Freiheit“, wie man Schiller damals im liberalen Bürgertum nannte, vorangetrieben hat. Als das Monument schließlich am 8. Mai 1839 enthüllt werden konnte, war der Auftritt zahlreicher Sängervereine selbstverständlich, ja sogar ein wichtiges Element der gesamten Festgestaltung. Im Silcher-Museum ist eine schöne großformatige Lithographie zu sehen, die den Festakt mit den teilnehmenden Liederkränzen zeigt. Die ebenfalls im Museum ausgestellte offizielle Teilnehmerliste nennt 42 Orte, deren Sängervereine entweder vollständig oder mit einigen Delegierten vertreten waren.

Großveranstaltungen wie die Stuttgarter Denkmalsenthüllung wurden im so genannten Vormärz von der Obrigkeit sehr argwöhnisch beäugt. Man fürchtete, es könne bei solchen Gelegenheiten zu revolutionären Umtrieben kommen. Deshalb war für die Veranstalter der Stuttgarter Schillerfeier Ordnung und Kontrolle oberstes Gebot! Jeder Verein und Sänger musste sich vorher registrieren lassen und erhielt als Nachweis eine Eintrittskarte. Davon zeugt das dem Museum gestiftete Exemplar mit dem Aufdruck: „Platz für die auswärtigen Liederkränze. Die Karte ist als Ausweis beizubehalten.“ Den ganzen Beitrag lesen »

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Dona nobis pacem

Uraufführung eines Oratoriums für den Frieden von Tilman Heiland als gemeinsames Projekt des Philharmonischen Chors Fellbach mit dem MGV Ludwigsburg im März 2012

Es war im Frühjahr 2009, als Ulrich Egerer, Leiter des MGV Ludwigsburg, auf Tilman Heiland mit der Anregung zuging, ein Oratorium zu komponieren, welches das Thema Frieden und Verständigung zwischen Völkern, Kulturen und Religionen zum Inhalt hat.

Egerer und Heiland kannten sich seit langem und hatten bereits mehrfach bei musikalischen Großprojekten zusammengearbeitet. Da Heiland damals als musikalischer Leiter des Philharmonischen Chors Fellbach in der Nachfolge von Alfons Scheirle bereits feststand, bot sich an, bei diesem Projekt die bewährte Zusammenarbeit der beiden Dirigenten wieder zu aktivieren. Darüber hinaus sollte diese Kooperation beispielhaft zeigen, dass gerade auch im Bereich der Laienmusik eine solche Urauff¸hrung möglich ist. Es ist bisher einzigartig, dass ein derartiges Werk durch die Zusammenarbeit zweier Vereine des Schwäbischen Chorverbands initiiert und durch einen Komponisten aus den „eigenen Reihen“ geschaffen wurde. Den ganzen Beitrag lesen »

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Standing Ovations in der Schwabenlandhalle

Der Oeffinger Liederkranz feierte in Fellbach sein 175. Jubiläum ganz anders, als man es vielleicht erwarten würde.

Als die Chöre sich zu einem Schiff formten, die Schiffssirene erklang, Jessica Eckhoff und Oliver Haux am Bug die Arme ausbreiteten und gemeinsam mit den Chören mit  „My heart will be go on“ aus Titanic das Konzert beendeten, brandete der Beifall auf. Mit Standing Ovations dankte das Publikum für einen wunderbaren Abend, an dem gern gehörte Schlager, Hits & Ohrwürmer auf kurzweilige und überraschend witzige Art dargebracht wurden.

Regisseurin Sabine Eberspächer hatte eine Rahmenhandlung um die Lieder gestrickt, in der die Liebe eine große Rolle spielte. Die Bühne war zur Hälfte in ein „Café Sasse“ verwandelt worden, eine Jukebox stand im Mittelpunkt des Geschehens und ein Motorrad aus den 1960er Jahren glänzte vor der Bühne. „Ich will keine Schokolade“ und „Ich will nen Cowboy als Mann“ erklang aus den Lautsprechern, und Carmela Schmidt eröffnete als Staubwedel schwingende Putzfrau das Singspiel.

Mit „Wenn ich vergnügt bin, muss ich singen“ eroberten sich die Sängerinnen und Sänger temperamentvoll die Bühne, und das Publikum ließ sich vom ersten Ton an mitreißen. Das war auch nicht schwer, dann was die Chöre und Jessica Eckhoff, Sopran und Oliver Haux, Bass boten, hatte hohen Unterhaltungswert. „Lollipop“, mit Plop gesungen, „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ mit perfekt abgestimmtem Chor-Kuss, begeisterte die Zuhörer. Dass der Chor sogar eine Strophe pfeifen kann, stellte er in „Ich zähle täglich meine Sorgen“ unter Beweis. Beim fetzigen Ohrwurm „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher konnten viele Zuhörer nicht an sich halten und sangen mit.

Der Kriminalteil mit Liedtiteln wie „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, „Kriminaltango“ und „Der Mörder ist immer der Gärtner“ hatten es in sich. Doris Zink und Ewald Fritzle spielten die Geschichte um die Thriller lesende Mimi überzeugend. Susanne und Harald Koschke bewiesen, dass sie Tango tanzen können und Klaus Köberlein zeigte seine gärtnerischen Talente, bevor er von Rüdiger Bonrath ermordet wurde. André Putzke inszenierte präzise seine Schüsse und die Polizisten Andreas Walter und Winfried Döneke verhafteten den Mörder. Auch die Schreie und das hämische Lachen kamen punktgenau aus dem großen Chor. Hier darf auch die Technik nicht unerwähnt bleiben. Die Geräusche, die erklangen, wenn das Geldstück in die Jukebox fiel, das Anlassen des Motorrades und der satte Ton der Schiffshupe der „Titanic“ wurden punktgenau gesteuert.

Der junge Chor begeisterte mit „The Lion sleeps tonight“ und „Can you feel the love tonight?” von Elton John. Hier im Dschungel waren sie schwarz gekleidet und mit Seilen umschlungen. Sie lebten die Szenen und man merkte, dass ihnen die Darstellungen viel Freude bereitet haben. Die passende Urwalduntermalung lieferte Winfried Döneke mit dem Cajón.

Mit „Que Sera“, „I feel pretty“ und  „I will always love you“ setzte sich Jessica Eckhoff ausgezeichnet in Scene. Ihre wunderbare Sopranstimme passte zum warmen Bass von Oliver Haux, der sich bei Jessica mit „Fly me to the moon“ einschmeichelte, bevor beide ihre Liebe mit „Endless love“ besiegelten.

Der Wunsch nach kurzen Großworten wurde eingehalten. Vorstand Roger Reddig freute sich über die vielen Besucher und begrüßte sie mit „Ich umarme sie alle herzlich“. Oberbürgermeister Christoph Palm, der anfangs zusammen mit Reddig auf der Bühne Platz genommen hatte, betonte, dass 175 Jahre ein besonderes Jubiläum seien und deshalb für den stimmgewaltigen Liederkranz die größte Bühne der Stadt bereit stehe.

Mit nostalgisch gebundenen Nelkensträußen und Weinpräsenten dankte Roger Reddig den Mitwirkenden. Er bestätigte Jessica Eckhoff und Oliver Haux, dass sie mit ihren Liedern und ihren darstellerischen Leistungen die Herzen der Fellbacher erobert haben. Sein besonderer Dank galt Sabine Eberspächer, die mit Regieplan und körperlichem Einsatz die Sänger schon in den vielen Chorproben in Bewegung gebracht hatte. Chorleiterin Anita Sasse brachte die Kunst auf, mit kleinen Bewegungen Sänger, Solisten, Musiker, Darsteller und Transporteure von Requisiten zu dirigieren. Mit Fingerspitzengefühl begleitete Gregor Wohak am Flügel. Die Zuhörer spürten seine Vertrautheit und die Verbundenheit mit Anita Sasse und den Chören. Er wurde am Schlagzeug tatkräftig unterstützt von Fabian Keitel.

Hans-Albert Schur, Präsident des Chorverbandes Friedrich Silcher, war sich mit Roger Reddig einig, dass der Abend eine brillante Werbeveranstaltung für modernen Chorgesang war. Er überreichte dem Vorsitzenden des Liederkranzes eine anerkennende Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbands aus Anlass des 175-jährigen Bestehens des Vereins.

Mit dem Schlaflied „La Le Lu“ verabschiedeten sich die Chöre von ihrem Publikum und Fabian Keitel war so müde, dass er auf seinem Schlagzeug einschlief. Gisela Reddig, Fotos: Peter Hartung

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