Teilnehmen bei der Online Silcher-Socke

Das Silcher-Museum in Weinstadt-Schnait feiert im nächsten Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Der Schwäbische Chorverband hat das Museum 1912 gegründet. Der Erhalt des Museums und seiner wertvollen Exponate, sowie der Ausbau der Ausstellung kosten natürlich Geld. Der Präsident des Schwäbischen Chorverbandes, Dr. Eckhart Seifert, zu den Feierlichkeiten im nächsten Jahr: “S ie kosten natürlich Geld, aber unser Silcher-Museum muss dringend auch insgesamt wieder mehr ins Rampenlicht.” Ein Beispiel für ein aktuelles Exponat finden Sie hier.
Daher suchen das Silcher-Museum und der Schwäbische Chorverband und seine Chorjugend unterstützer für das Museum. Dazu haben sie sich die Aktion “Silcher-Socke” einfallen lassen. Bei dieser Aktion geht es nicht nur darum Spenden für das Museum des Volksliedkomponisten zu sammeln, sondern auch die Spender werden zu Gewinnern.
Kultur fördern und gewinnen
Für jede Spende wird ein Taler ausgefüllt, die in Silcher-Socken im Museum aufgehängt werden. Am 22. Dezember 2011 öffnet Herr Silcher persönlich die Socken und ermittelt die Gewinner. Jede Spende ab 5,00 € Euro nimmt an der Verlosung teil. Für Einzelspender winken attraktive Preise, wie Preise wie CDs, Gutscheine, Liederbücher, Stimmbildung oder sogar eine Musikreise. Auch Vereine können gewinne, beispielweise Zuschüsse für Vereinsaktivitäten. Der Hauptpreis für einen Verein wird sein, dass das gesamte Präsidium des Schwäbischen Chorverbands anrückt und ihn bei einem Konzert unterstützt.
Teilnehmen
Teilnehmen kann man nicht nur mit den Socken, die in diesen Tagen an alle Leser der Zeitung SINGEN versandt werden, sondern auch ganz bequem online. Wie das geht erfahren Sie hier.
Johannes Pfeffer / 8. Nov 2011 / Aus der Geschäftsstelle / Chorverband Friedrich Silcher / Veranstaltungen / Vereinsführung, Kommentare schreiben / Bewerten




(1 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)Aus guter alter und frecher neuer Zeit
Liederkranz Straßdorf und A-Capella-Gruppe „füenf“ stemmen gemeinsames Konzert mit Bravour
Welch eine Mischung! 50 seriös gekleidete Männer mit goldenen Kehlen und tief-deutschem Liedgut, 14 gefühlvolle Stimmen mit Cover-Versionen moderner Pop-Songs und dann ein Feuerwerk aus Wortwitz, Mouthpercussion, Tanz und Tempo der Stuttgarter A-Capella-Gruppe „füenf“. Lachen und lauschen war angesagt.
Schwäbisch Gmünd. Dass der Männerchor des Liederkranz unter der Leitung von Jens Ellinger, mit Siegfried Liebl am Klavier, ein phänomenales Klangbild malt, gehört zur Sängertradition der Straßdorfer. In den anspruchsvollen
Tschechischen Tanzliedern zeigten die Vokalisten saubere Intonation und Taktsicherheit. Exklusiv hatten sie die Aufführungsrechte für ein Potpourri eines Berliner Chors erhalten und spannen so deren „Jägerlatein“ auch auf
der Stadtgartenbühne. Nach einer humorvoll gereimten Anmoderation schwangen sie sich mit dem abgewandelten Originaltext des Liedes „Es blies ein Jäger wohl in sein Horn“ vom Opernchor zur Sinfonie und vom Walzer zum Musical. Carl Maria von Webers Jägerchor, Beethovens Fünfte, Wagners und Puccinis Operndramatik, Johann Strauß’ Leichtigkeit und Frederick Loewes „Es grünt so grün“ gaben pfiffige Variationen her.
Die Singgruppe des Liederkranzes widmete sich neuen Songs, in denen es, wie bei „Tears in Heaven“ von Eric Clapton oder dem Railsong „Tootsie“ auf die Präzision jeder Stimme ankommt. Mit Grönemeyers „Männer“ nahmen sie sich selbst auf die Schippe und auch ‘küssen’ war nach dem Vorbild der Prinzen bei Solosänger Hubert Leist ‘nicht erlaubt’. Mit einem Ragtime am Klavier ließ Siegfried Liebl die Herzen hüpfen. Auch die Fans der „füenf“ kamen voll auf ihre Kosten. Mit Songs aus der CD „Phase 6“ bewiesen sie erneut den Charme nicht nur ihrer individuell markanten Persönlichkeiten sondern auch ihrer unverwechselbaren Wort-Witz-Tanz-Klang-Akrobatik. Die Profimusiker legten eine Non-Stop-Show auf die Bühne, die sowohl musikalisch als auch textlich und vor allem beim Hüftschwung der skurrilen Typen begeisterte. Den ganzen Beitrag lesen »
Johannes Pfeffer / 6. Nov 2011 / Chorverband Friedrich Silcher / Männerchöre / Veranstaltungen, Kommentare schreiben / Bewerten




(5 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)Ein Bilderrätsel zum Jubiläum des Silchermuseums
Was soll das bedeuten?
Eine lange Schnur voller gestrickter Socken hängt vor dem Eingang zum Geburtshaus Friedrich Silchers. Im Jahr 1912 gründete der Schwäbische Chorverband (damals noch Schwäbischer Sängerbund) ein Museum und Archiv zum bekannten Volksliedkomponisten. Das Silcher-Museum wird also im nächsten Jahr 100 Jahre alt.
Doch was hat es nun mit den vielen Socken auf sich? Wer hat diese getragen? Und warum hängen sie nun vor dem Eingang zum alten Schulhaus in Schnait?
Und was hat das mit mir zu tun?
Die Antwort auf all diese Fragen finden sich ab Anfang November im Internet unter: www.s-chorverband.de/silcher-socke.htm sowie in der Ausgabe November 2011 der Zeitung SINGEN des Schwäbischen Chorverbandes. Wir dürfen gespannt sein.
Johannes Pfeffer / 28. Okt 2011 / Aus der Geschäftsstelle / Chorverband Friedrich Silcher / Singen und Stimme / Veranstaltungen, Kommentare schreiben / Bewerten




(1 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)Klein aber fein – ein neues Exponat
Neues aus dem Silcher-Museum
Kürzlich lag im Briefkasten des Silcher-Museums ein Kuvert mit einem alten Eintrittskärtchen. „Alte Eintrittskarte“- das klingt zunächst eher nach Papierkorb als nach Museumsvitrine. In diesem Fall aber nicht! Das kleine Objekt ist eine echte Rarität. Es stammt von der Enthüllungsfeier des Schillerdenkmals in Stuttgart 1839 und dokumentiert ein bedeutendes Ereignis aus der Frühzeit der schwäbischen Sängerbewegung.
Das berühmte Stuttgarter Denkmal, das dem Schillerplatz erst seinen Namen gab, verdankt seine Existenz nicht zuletzt den schwäbischen Sängern. Allen voran war es der 1824 gegründete Stuttgarter Liederkranz, der die Realisierung des Denkmals für den „Dichter von Recht und Freiheit“, wie man Schiller damals im liberalen Bürgertum nannte, vorangetrieben hat. Als das Monument schließlich am 8. Mai 1839 enthüllt werden konnte, war der Auftritt zahlreicher Sängervereine selbstverständlich, ja sogar ein wichtiges Element der gesamten Festgestaltung. Im Silcher-Museum ist eine schöne großformatige Lithographie zu sehen, die den Festakt mit den teilnehmenden Liederkränzen zeigt. Die ebenfalls im Museum ausgestellte offizielle Teilnehmerliste nennt 42 Orte, deren Sängervereine entweder vollständig oder mit einigen Delegierten vertreten waren.
Großveranstaltungen wie die Stuttgarter Denkmalsenthüllung wurden im so genannten Vormärz von der Obrigkeit sehr argwöhnisch beäugt. Man fürchtete, es könne bei solchen Gelegenheiten zu revolutionären Umtrieben kommen. Deshalb war für die Veranstalter der Stuttgarter Schillerfeier Ordnung und Kontrolle oberstes Gebot! Jeder Verein und Sänger musste sich vorher registrieren lassen und erhielt als Nachweis eine Eintrittskarte. Davon zeugt das dem Museum gestiftete Exemplar mit dem Aufdruck: „Platz für die auswärtigen Liederkränze. Die Karte ist als Ausweis beizubehalten.“ Den ganzen Beitrag lesen »
Johannes Pfeffer / 19. Okt 2011 / Aus der Geschäftsstelle / Chorliteratur / Medien / Chorverband Friedrich Silcher / gemischte Chöre / Männerchöre / Singen und Stimme, 1 Kommentar / Bewerten




(1 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)Dona nobis pacem
Uraufführung eines Oratoriums für den Frieden von Tilman Heiland als gemeinsames Projekt des Philharmonischen Chors Fellbach mit dem MGV Ludwigsburg im März 2012
Es war im Frühjahr 2009, als Ulrich Egerer, Leiter des MGV Ludwigsburg, auf Tilman Heiland mit der Anregung zuging, ein Oratorium zu komponieren, welches das Thema Frieden und Verständigung zwischen Völkern, Kulturen und Religionen zum Inhalt hat.
Egerer und Heiland kannten sich seit langem und hatten bereits mehrfach bei musikalischen Großprojekten zusammengearbeitet. Da Heiland damals als musikalischer Leiter des Philharmonischen Chors Fellbach in der Nachfolge von Alfons Scheirle bereits feststand, bot sich an, bei diesem Projekt die bewährte Zusammenarbeit der beiden Dirigenten wieder zu aktivieren. Darüber hinaus sollte diese Kooperation beispielhaft zeigen, dass gerade auch im Bereich der Laienmusik eine solche Urauff¸hrung möglich ist. Es ist bisher einzigartig, dass ein derartiges Werk durch die Zusammenarbeit zweier Vereine des Schwäbischen Chorverbands initiiert und durch einen Komponisten aus den „eigenen Reihen“ geschaffen wurde. Den ganzen Beitrag lesen »
Wolfgang Layer / 29. Aug 2011 / Chorliteratur / Medien / Chorverband Friedrich Silcher / gemischte Chöre / Veranstaltungen, Kommentare schreiben / Bewerten




(Danke für Ihre Meinung!)Standing Ovations in der Schwabenlandhalle
Der Oeffinger Liederkranz feierte in Fellbach sein 175. Jubiläum ganz anders, als man es vielleicht erwarten würde.
Als die Chöre sich zu einem Schiff formten, die Schiffssirene erklang, Jessica Eckhoff und Oliver Haux am Bug die Arme ausbreiteten und gemeinsam mit den Chören mit „My heart will be go on“ aus Titanic das Konzert beendeten, brandete der Beifall auf. Mit Standing Ovations dankte das Publikum für einen wunderbaren Abend, an dem gern gehörte Schlager, Hits & Ohrwürmer auf kurzweilige und überraschend witzige Art dargebracht wurden.
Regisseurin Sabine Eberspächer hatte eine Rahmenhandlung um die Lieder gestrickt, in der die Liebe eine große Rolle spielte. Die Bühne war zur Hälfte in ein „Café Sasse“ verwandelt worden, eine Jukebox stand im Mittelpunkt des Geschehens und ein Motorrad aus den 1960er Jahren glänzte vor der Bühne. „Ich will keine Schokolade“ und „Ich will nen Cowboy als Mann“ erklang aus den Lautsprechern, und Carmela Schmidt eröffnete als Staubwedel schwingende Putzfrau das Singspiel.
Mit „Wenn ich vergnügt bin, muss ich singen“ eroberten sich die Sängerinnen und Sänger temperamentvoll die Bühne, und das Publikum ließ sich vom ersten Ton an mitreißen. Das war auch nicht schwer, dann was die Chöre und Jessica Eckhoff, Sopran und Oliver Haux, Bass boten, hatte hohen Unterhaltungswert. „Lollipop“, mit Plop gesungen, „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ mit perfekt abgestimmtem Chor-Kuss, begeisterte die Zuhörer. Dass der Chor sogar eine Strophe pfeifen kann, stellte er in „Ich zähle täglich meine Sorgen“ unter Beweis. Beim fetzigen Ohrwurm „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher konnten viele Zuhörer nicht an sich halten und sangen mit.
Der Kriminalteil mit Liedtiteln wie „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, „Kriminaltango“ und „Der Mörder ist immer der Gärtner“ hatten es in sich. Doris Zink und Ewald Fritzle spielten die Geschichte um die Thriller lesende Mimi überzeugend. Susanne und Harald Koschke bewiesen, dass sie Tango tanzen können und Klaus Köberlein zeigte seine gärtnerischen Talente, bevor er von Rüdiger Bonrath ermordet wurde. André Putzke inszenierte präzise seine Schüsse und die Polizisten Andreas Walter und Winfried Döneke verhafteten den Mörder. Auch die Schreie und das hämische Lachen kamen punktgenau aus dem großen Chor. Hier darf auch die Technik nicht unerwähnt bleiben. Die Geräusche, die erklangen, wenn das Geldstück in die Jukebox fiel, das Anlassen des Motorrades und der satte Ton der Schiffshupe der „Titanic“ wurden punktgenau gesteuert.
Der junge Chor begeisterte mit „The Lion sleeps tonight“ und „Can you feel the love tonight?” von Elton John. Hier im Dschungel waren sie schwarz gekleidet und mit Seilen umschlungen. Sie lebten die Szenen und man merkte, dass ihnen die Darstellungen viel Freude bereitet haben. Die passende Urwalduntermalung lieferte Winfried Döneke mit dem Cajón.
Mit „Que Sera“, „I feel pretty“ und „I will always love you“ setzte sich Jessica Eckhoff ausgezeichnet in Scene. Ihre wunderbare Sopranstimme passte zum warmen Bass von Oliver Haux, der sich bei Jessica mit „Fly me to the moon“ einschmeichelte, bevor beide ihre Liebe mit „Endless love“ besiegelten.
Der Wunsch nach kurzen Großworten wurde eingehalten. Vorstand Roger Reddig freute sich über die vielen Besucher und begrüßte sie mit „Ich umarme sie alle herzlich“. Oberbürgermeister Christoph Palm, der anfangs zusammen mit Reddig auf der Bühne Platz genommen hatte, betonte, dass 175 Jahre ein besonderes Jubiläum seien und deshalb für den stimmgewaltigen Liederkranz die größte Bühne der Stadt bereit stehe.
Mit nostalgisch gebundenen Nelkensträußen und Weinpräsenten dankte Roger Reddig den Mitwirkenden. Er bestätigte Jessica Eckhoff und Oliver Haux, dass sie mit ihren Liedern und ihren darstellerischen Leistungen die Herzen der Fellbacher erobert haben. Sein besonderer Dank galt Sabine Eberspächer, die mit Regieplan und körperlichem Einsatz die Sänger schon in den vielen Chorproben in Bewegung gebracht hatte. Chorleiterin Anita Sasse brachte die Kunst auf, mit kleinen Bewegungen Sänger, Solisten, Musiker, Darsteller und Transporteure von Requisiten zu dirigieren. Mit Fingerspitzengefühl begleitete Gregor Wohak am Flügel. Die Zuhörer spürten seine Vertrautheit und die Verbundenheit mit Anita Sasse und den Chören. Er wurde am Schlagzeug tatkräftig unterstützt von Fabian Keitel.
Hans-Albert Schur, Präsident des Chorverbandes Friedrich Silcher, war sich mit Roger Reddig einig, dass der Abend eine brillante Werbeveranstaltung für modernen Chorgesang war. Er überreichte dem Vorsitzenden des Liederkranzes eine anerkennende Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbands aus Anlass des 175-jährigen Bestehens des Vereins.
Mit dem Schlaflied „La Le Lu“ verabschiedeten sich die Chöre von ihrem Publikum und Fabian Keitel war so müde, dass er auf seinem Schlagzeug einschlief. Gisela Reddig, Fotos: Peter Hartung
Sigi Bütefisch / 19. Jul 2011 / Chorverband Friedrich Silcher / gemischte Chöre / Singen und Stimme / Veranstaltungen, Kommentare schreiben / Bewerten




(1 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)Könnt’ ich immer Liebchen so dich sehen – Konzert zum Silcherjahr in Weinstadt
Das Silchermuseum des Schwäbischen Chorverbandes veranstaltet gemeinsam mit der Musikschule Unteres Remstal ein Konzert zum Silcherjahr. Unter dem Titel “Könnt’ ich immer Liebchen dich so sehen” musizieren Schüler der Musikschule am Sonntag, 20. Juni 2010 um 18 Uhr in der Jahnhalle in Weinstadt Endersbach.
Das Programm sehen Sie hier (Für eine große Ansicht auf das Bild klicken).
Johannes Pfeffer / 14. Jun 2010 / Chorverband Friedrich Silcher / Singen und Stimme / Veranstaltungen, Kommentare schreiben / Bewerten




(Danke für Ihre Meinung!)Friedrich Silcher – ganz intim
Einen Konzertabend mit Liedern, Bildern und Texten zu und über Friedrich Silcher veranstalten die Fellbacher Trollinger und die Stimmbildungs-AG des Remstalgymnasiums Weinstadt unter der Leitung von Uta und Alfons Scheirle am Freitag, 11. Juni 2010 um 19:30 Uhr in der Aula des Remstalgymnasiums.
Herzliche Einladung dazu, der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.
Den Flyer finden Sie hier: Plakat Silcherkonzert
Johannes Pfeffer / 27. Mai 2010 / Chorverband Friedrich Silcher / Singen und Stimme / Veranstaltungen, Kommentare schreiben / Bewerten




(2 Bewertung(en), Beitrag mit 4,00 von 5)150 Jahre Männerchor – Liederkranz Straßdorf e.V.
Tolles Programm beim großen Jubiläumswochenende am 21./22.Juni 2008 in der Römersporthalle Straßdorf
Samstag, 21.Juni 2008
12.30 Uhr Bunter Kindernachmittag mit vielen Attraktionen
20.30 Uhr Hansy Vogt präsentiert:
Die Nacht der guten Laune
Dem Männerchor Liederkranz Strassdorf ist es gelungen, zu seinem Jubiläumswochende am 21./22. Juni 2008 für den Samstag Abend den bekannten TV-Moderator Hansy Vogt zu verpflichten. Hansy Vogt moderiert mit neuer Frische seine TV-Sendung Sonntagstour und führt bei der Unterhaltungsshow Fröhlicher Feierabend charmant durch das Programm. Mit seinen Feldbergern ist er außerdem als Sänger bei zahlreichen TV-Produktionen mit dabei; garantiert kennen ihn jedoch auch alle aus der Sendung Fröhlicher Alltag, in der er regelmäßig als Frau Wäber, der bekanntesten Landfrau Deutschlands, vertreten ist.
Hansy Vogt wird an diesem Abend durch eine Nacht der guten Laune führen bei der neben den Feldbergern, die Sängerin Sonja Christin, der bekannte Schlagersnger Reiner Kirsten sowie die urig echten Grashüpfer zu sehen sein werden.
Einlass: ab 19 Uhr
Eintritt: Abendkasse 14 EUR, Vorverkauf 12 EUR
Vorverkauf: i-Punkt, Marktplatz 37, KSK-Geschäftsstellen Schwäb.Gmnd, Straßdorf und Waldstetten und Voba Straßdorf
Sonntag, 22. Juni 2008
09.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
10.30 Uhr Frühschoppen mit dem MV Straßdorf
ab 10.30 Uhr Chorvorträge der Gastvereine (Römerschule und Gemeindehalle)
13.30 Uhr Großer Festumzug durch Straßdorf, anschließend Unterhaltung mit dem MV Wißgoldingen
19.30 Uhr “Gmünder Allstarband & Friends”, Oldie-Night mit Nachwuchswettbewerb Deine Chance 2008
Dem Liederkranz Straßdorf ist es gelungen, Roland Haug und seine Gmünder Allstarband zu verpflichten. Die acht Musiker, eine der früheren Gmünder Top-Bands wie Cadillacs, Seccos, Point, Black Face und Black Fog, sprechen mit den Hits aus den 60-er, 70-er und 80-er Jahren ein breites Publikum von Jung bis Alt an. Nur einmal im Jahr stehen diese Ausnahmemusiker in dieser Formation auf der Bühne, und schon allein deshalb lohnt ein Besuch der Oldie-Night des Liederkranz Straßdorf auf jeden Fall.
Neben der Allstarband sind noch weitere Gäste geladen, und es werden die Hauptdarsteller des Musicals “Is this Memphis Tennessee” und die Gewinner des Nachwuchswettbewerbs Deine Chance 2008 vorgestellt. Man darf also schon jetzt auf einen unterhaltsamen Oldie-Abend bei toller Musik, Tanz und Stimmung gespannt sein. Der Eintritt beträgt € 5,00 an der Abendkasse.
Edeltraud Schurr / 11. Jun 2008 / Chorverband Friedrich Silcher / Veranstaltungen, Kommentare schreiben / Bewerten




(Danke für Ihre Meinung!)Konzerteinstand von Natalia Fischer
Im letzten Jahr hatten die rührigen Sängerinnen und Sänger des Liederkranz Erlikofen das Dirigentendenkmal Martin Seibold in den Ruhestand verabschiedet, zumindest was die Leitung der Chöre angeht – nun zeigte sich die junge Chorleiterin Natalia Fischer mit ihrem ersten Konzertprojekt. Vorweg: das Unternehmen gelang bestens und offenbarte ein paar ganz neue Seiten. So überraschende Programmverquickungen und eine optisch abgestimmte Kleiderordnung ganz in Apricot.
Unter dem Leitbild „Sing an´Swing“ waren es vor allem auch die Stücke mit tänzerischer Unterstützung, welche das Publikum in ihren Bann zogen. Sechs Tanzpaare des Petticoat Tanzclub („Dance and Friends“),die jungen Rock´n Roll Tänzer Stefan Eckel, Vivien Stolz, Mano Bäuerle und Fabienne Debler und die Showtanzgruppe des TV Herlikofen unter der Leitung von Claudia Engel setzten die schöne Musik perfekt in Bewegung um. Da wurde es den Besuchern in der voll besetzten Gemeindehalle warm ums Herz; nein vielmehr ging für sie schon am Samstagabend der Frühling los.
Unter Daniel Hauser hatte das Jugendorchester des Akkordenspielrings gleich zwei nette Farbtupfer gesetzt, bevor Moderatorin Simone Pauser die „Singenden Kids“ ankündigen durfte. Schon die Anmoderation von Paulina Kessler und Lea Holzheider war sehens- und hörenswert. Klar dass nach den drei Titeln „Das Kamel tanzt gern“ bis zum „Barbie Girl“ alle bester Laune waren. Natalia Fischer hatte dabei ihren Chor vom Flügel aus angeführt – den Taktstock schwang sie danach beim Gemischten Chor. Zum orangen bzw. apricotfarbenen Outfit der Choristen gesellten sich nun die gleichfarbigen Schärpen der gewandten Tänzer. Egal ob „Kriminal-Tango“ oder „La Cucaracha“ es wurde dem Auditorium gehobene Unterhaltungskunst geboten. Herausragend hier der Auftritt vom Tanzpaar Burgi und Günther Grimm. Ihre Umsetzung des „Cielito lindo“ war einer der Highlights der Veranstaltung. Martin Seibold durfte mit seinem Aktivenorchester der Akkordeonisten zeigen, dass er nichts verlernt hat. Drei Stücke sauber ausgearbeitet waren gleich zugabereif.
Hatte Ortsvorsteher Celestino Piazza schon bei den Italo-Pop-Hits eifrig mitgegroovt, so musste beim Gloria Gaynor Titel „I will survive“ gleich die nochmalige Zugabe her. Jetzt gab es für den jungen Chor „Mixed Generations“ kein Halten mehr. Echte Finalstimmung kam auf als die Hits „Trickle, Trickle“ von Manhattan Transfer, „Dancing Queen“ von ABBA oder der Dirty Dancing Mythos „The Time of my life“ richtig in die Popschiene führten. Beim letzteren Stück begeisterten zudem Sabine und Dieter Schneider mit einem feurigen Mambo-Tanzsolo. Instrumentale Unterstützung gab es bei diesen Werken von Elena Kraneis (Klavier),Gerolf Proksch(Bass) sowie Manfred Fischer und Dennis Ruhland (Percussion). Das Grande Finale war dem „Can Can“ von J.Offenbach aus seiner Operette Orpheus in der Unterwelt vorbehalten. Da konnte der 1. Vorsitzende Thomas Schuller wirklich nur noch über beide Ohren strahlen und sich bei allen Akteuren bedanken – den dicksten Beifall gab es für Natalia Fischer die mir ihrem Programm eine glückliche Hand bewiesen hat.
Wolfgang Layer / 11. Jun 2008 / Chorverband Friedrich Silcher / Gaue und Verbände / Singen und Stimme, Kommentare schreiben / Bewerten




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