Chorverband Donau-Bussen

Ehrenvolle Würdigung für Wolfgang Oberndorfer für 30 Jahre Führungsarbeit im Chorverband Donau-Bussen, dem früheren Donau-Bussen-Gau

Heinz Fischer, 13.12.2017, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

„Danke für alles, was Du lieber Wolfgang, als Präsident des Chorverbandes Donau Bussen bisher alles bewegt hast! Seit sechs Jahren erlebe Sie hautnah, das was den Jubilar auszeichnet, nämlich seine unermüdliche Schaffenskraft, seine ruhige Art, aber auch seinen vorausschauenden und zielstrebigen Führungsstil.“ Das waren die Begrüßungsworte von Claudia Moll, der stellvertretenden Präsidentin des Chorverbandes Donau-Bussen. Das soll auch, die extra zu diesem Anlass von Willi Wiehl, angefertigte Urkunde zum Ausdruck bringen.

Im Beisein des Jubilars und seiner Frau Roswitha, des Präsidiums, der Ehrenmitglieder, sowie des gesamten Beirates wurden im Gasthaus zur Sonne in Unlingen die wichtigen Stationen in der 30-jährigen Geschichte von Wolfgang Oberndorfer zurück verfolgt. Beate Denzler als Weggefährtin der ersten Stunde, vereinte dabei alle Daten und Erinnerungen in ihrer eigenen Form und, mit der “ in ihrer unübertrefflichen angeborenen Dichtkunst“.

Wolfgang Oberndorfer bedankte sich anschließend für den tollen Empfang, der so trefflich von Claudia Moll organisiert wurde. Gleichzeitig stellte er fest, dass ihm die Arbeit bisher immer viel Freude gemacht habe und er könnte sich auch vorstellen, mit diesem Vorsatz und der Hilfe und der Unterstützung von all seinen Mitstreitern, auch weiter so in die Zukunft zu gehen. In einem punktuellen Rückblick auf 30 Jahre Präsidentenschaft rief er als wohl ältester aller amtierenden Chorverbandsvorsitzenden im Schwäbischen Chorverband wesentliche Stationen seiner bisherigen Karriere in Erinnerung. Dazu zählten die Mitarbeit im damaligen Gauausschuss, die Tätigkeit als Jugendreferent und stellvertretender Gauchorleiter bis hin zum Jahre 1987 in Scheer und den Begegnungen mit Max Aßfalg, die wegweisend waren. Dabei wurden Rolf Ströbele das Amt als Gauchorleiter – und Wolfgang Oberndorfer die Arbeit und das Amt des Gauvorsitzenden übertragen. Sein Weg führte jedoch noch weiter in das Präsidium des Schwäbischen und des Deutschen Chorverbandes, wovon auch dar damalige Donau-Bussen-Gau, oder der jetzige Chorverband Donau-Bussen enorm profitiert hat, bzw. immer noch profitiert. Als Vizepräsident des Schwäbischen Chorverbandes, das er seit 2008 bekleidet, sei es ihm stets wichtig, dass durch die Verbundenheit von Präsidium und Chören immer ein gut funktionierender Kontakt bestehe. Dazu zählen, oder zählten Beate Denzler, Rolf Ströbele, oder auch Ferdinand Dreher. Er dankte Rolf Ströbele für seine Arbeit in 24 Jahren als Gauchorleiter, Vor allem bei Sängerfesten und überörtlichen Veranstaltungen.

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Drei Generationen begeistern mit Gesang beim Herbstkonzert vom Liederkranz Herbertingen

Heinz Fischer, 4.12.2017, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Dass Chorgesang Jung und Alt Freude bereiten kann, davon konnten sich die vielen Zuhörer beim Herbstkonzert des Liederkranzes Herbertingen überzeugen. Um den Anforderungen und dem Anspruch der Zuhörer gerecht zu werden, hatte der Liederkranz nicht nur der Herbertinger Kinderchor, sondern auch der Jugenchor aus Bolstern eingeladen.

Nach dem Eröffnungslied, vorgetragen durch den Liederkranz „Zuvor, so lasst uns grüßen“, eröffnete der Vorsitzende Hans Dehm mit der Begrüßung der Ehrengäste, sowie der vielen Zuhörern mit einem herzlichen Willkommensgruß den Sängerabend. Er sagte weiter, man habe für den Abend ein Anspruch volles und zugleich auch ein unterhaltsames Programm zusammengestellt, das sicher allen Erwartungen der Besucher gerecht werde.

Bei dem folgenden Lied „Uns`re kleine Nachtmusik“ war unschwer zu erkennen, dass beim Original W.Amadeus Mozart dahintersteckt, die gesungene Komposition stammte aber von Lorenz Maierhofer. Bei dem nächsten Lied ebenfalls von Lorenz Maierhofer „Frage nicht“ kam ebenfalls die melancholische Ader dieses Komponisten zu Vorschein. An Selbstvertrauen mangelte es dem Kinderchor unter der Leitung von Ursula Rechle nicht bei den folgenden Liedern, „Zarter Mohn“ und “ „Heißa Kathreinerle“. Wobei es Ursula Rechle immer wieder versteht, den Nachwuchs zu animieren und diesen für das Singen zu begeistern. Die zweite Kostprobe an diesem Abend gaben dann die sieben Mädchen ab mit, „Evening Rise“ und „Can you haer me“. Es folgte ein gelungener Auftritt des Jungen Chores aus Bolstern unter der Leitung von Ulrike Kessler. Nach Simon & Garfunkels „The sound of Silence“ eine Popp-Ballade von Lorenz Maierhofer folgte der gefühlvoll und ausdrucksstarke Vortrag zu „Lenas Song“.

Geradezu ein Klassiker war der Vortrag des Männerchores „Freunde vernehmet die Geschichte“ aus der Oper „Der Postillion von Lonjumeau“. Das gute Stimmenpotential war auch anschließend gefragt, zum einen beim Chor selbst, als auch bei den zwei Tenören, bei dem Lied aus der Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ bei dem Satz „Als Büblein klein an der Mutterbrust“ Es folgte weiter ein harmonisch klingender Gesang und dabei voll im Einklang mit der Klavierbegleitung von Michael Baacke unter der bewährten Leitung von Gudrun Heinzelmann,mit dem „Mondchor“, bei dem auch die Frauen stimmungsvoll und souverän in die Welt der Oper entführten. weiterlesen »


Beim Jahreskonzert in Langenenslingen begeisterte nicht nur der Liederkranz Langenenslingen, sondern auch der Frauenchor SOMEA aus Munderkingen das Publikum

Heinz Fischer, 1.12.2017, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Hits der Comedian Harmonists, sowie eine Liedauswahl an die holde Weiblichkeit, aber auch alte Schlagersongs und Seemannslieder servierten Chorleiterin Marianne Fiseli mit ihrem Männerchor beim Jahreskonzert des Liederkranz Langenenslingen und zogen damit wieder einmall das Publikum in ihren Bann. Auch beim Gastchor, dem Frauenchor SOMEA aus Munderkingen unter der Leitung von Christian Vogt, traf der Chorleiter mit seiner Liedauswahl voll ins Schwarze. Beide Chöre boten einen reizvollen und einen gelungenen Kontrast und zeigten ihr Können.

Der Liederkranz begann mit dem schön vorgetragenen und lieblich dargebrachten „Erlaube mir fein`s Mädchen“ von Johannes Brahms, gefolgt von dem Lied „Ich halte ihr die Augen zu.“ Verlockend erklang danach die Aufforderung „Schau mir in die Augen“ von Lorenz Maierhofer, gefolgt vom Länderübergreifenden Lied „Ich liebte einst ein Mädchen“ von Walther Schneider.

Danach kamen die Damen vom Chor SOMEA aus Munderkingen unter ihrem Leiter Christian Vogt und mit Martin Straub am Flügel auf die Bühne. Zunächst trugen die Damen das Lied „Sentimental Journey“ ein Arrangement von Susanne Schempp gekonnt vor, gefolgt von dem einfühlsamen Lied von dem Regen von Hildegards Kneefs Lied, „Für mich soll`s rote Rosen regnen“ ein Arrangement von Herbert Grunwald. Mit den beiden Liedern von Johannes Bittner „Die Gedanken sind frei“ und dem Arrangement von Susanne Schempp „Ich brauche keine Millionen“ folgte ein weiterer Auftritt vom Liederkranz Langenenslingen mit den bekannten Liedern „Veronika der Lenz ist da“ von Willy Parten und „Schöne Isabella von Castillien“ nach einer Bearbeitung von Marianne Fiseli, folgten die Ehrungen verdienter Sänger – und mit dem Chorvortrag „Wochenend und Sonnenschein“ endete der erste Teil.

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Sehr gut besuchter Chorverbandstag beim beim Donau-Bussen Chorverband in Neufra

Heinz Fischer, 19.11.2017, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Die Delegierten, sowie weitere Sängerinnen und Sänger aus 47 – von insgesamt 53 Vereinen hatten sich zum Chorverbandstag des Chorverbandes Donau-Bussen, in der Donauhalle in Neufra, der von den Sängerinnen und Sängern des Liederkranzes Neufra mustergültig vorbereitet wurde, eingefunden. Nach dem flotten Auftakt durch den Chor Fatal unter der Leitung von Michael Kniele begrüßte Präsident Wolfgang Oberndorfer, nicht nur die zahlreichen Sängerinnen und Sänger die zum Chorverbandstag gekommen waren, sondern auch die Hausherren der Donauhalle, mit Bürgermeister Markus Schafft und dem Ortsvorsteher Hermann Hennes, recht herzlich. Ebenso herzlich galt sein Gruß dem Vorsitzenden des Arbeitskreises „Verkehr“ aus der Landtagsfraktion der CDU, dem Landtagsabgeordneten Thomas Dörflinger. Ganz besonders freue er sich aber darüber, dass er den Präsidenten des Schwäbischen Chorverbandes Dr.Jörg Schmidt, mit seiner Frau als unsere Ehrengäste bei unserem Chorverbandstag begrüßen konnte. Sein Willkommensgruß galt auch dem Ehrenchorleiter des Chorverbandes Rolf Ströbele mit seiner Frau, sowie Ehrenmitglied Beate Denzler, gleichzeitige Caruso-Beauftragte, sowie den Ehrenmitgliedern Kurt Ziegler und Ferdinand Kramer.
Im Anschluss an seine Begrüßung sagte Wolfgang Oberndorfer mit Blick auf das Chorsterben, es gelte rechtzeitig Vorsorge zu treffen und es dürfe auch nicht ausbleiben bei den Vereinen, die Hilfestellungen des Chorverbandes besser zu nutzen. Die sängerische Qualität der Chöre habe sich weiterhin verbessert und somit sollten auch wir immer bemüht sein, dem Chorsterben Einhalt zu gebieten, denn „Singen tut den Sängern und ihrer Seele gut.“
Die Verbandschorleiterin Heidi Fischer richtete an den Vertreter der Landesregierung die Bitte, die musikalischen Interessen der Kinder und den Jugendlichen auch außerhalb der Schule zu unterstützen, „denn wer singt randaliert nicht.“
In den Grußworten sagte Bürgermeister Markus Schafft, dass „Gesang gleichzeitig Heimat und Kultur“ seit Jahrhunderten repräsentiert und er hoffe, dass dies auch weiterhin so bleiben möge. Der Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger betonte, dass Singen in Gemeinschaft ein fester Bestandteil an Donau und Bussen sei. Chorsingen animiert und bringt Menschen zusammen. Seit einem Jahr ist Dr.Jörg Schmidt Präsident des Schwäbischen Chorverbandes.Er sagte in seinem Grußwort, der Chorverband Donau-Bussen zeichne sich aus durch eine gute Vernetzung. Doch auch Chöre müssten auf Veränderungen in Bildungs-und Kulturlandschaften reagieren, denn alle Dörfer und Städte wären ohne Chöre einiges ärmer. Ehrenchorleiter Ströbele stellte in seinem Grußwort nach dem Dank für seine Ehrung für seine 50 Jahre Chorleitung fest, dass „Singen als Jungbrunnen erhaltungswert“ sein sollte. Bei der anschließenden Totenehrung, die musikalisch vom Liederkranz Neufra und dem Chor Fatal musikalisch umrahmt wurde, gedachte man alle den Verstorbenen Mitgliedern, welche in allen Vereinen des Chorverbandes, im vergangenen Geschäftsjahr verstorben waren.
Es folgten anschließend die Ehrungen aller verdienten und langjährigen Mitgliedern für ihre Treue zum Lied und zum Chorgesang. Sie alle wurden mit der dazugehörenden Ehrennadel, oder Brosche und einer dazugehörenden Urkunde geehrt.
Im asschließenden vereinsrechtlichen Teil des Verbandstages wurden die einzelnen Berichte der einzelnen Ressorts vorgetragen, unter anderem berichtete Schriftführer Oskar Graf von 1903 singenden Mitgliedern, die in Chören zusammengenommen ein leichtes Minus bedeuten. Dies gelte für alle Chorgattungen wie auch für die Zahl der fördernden Mitglieder im gleichen Maß. Schatzmeisterin Monika Gaßner konnte dagegen ein leichtes Plus in der Verbandskasse vermelden. Ausdrücklich bedankte sie sich beim Landkreis Biberach und dem Land Baden-Württemberg für die finanziellen Zuwendungen. Für ihre sorgfältige Kassenführung wurde ihr danach von Kassenprüfer Willy Reichle dafür gedankt und ihr gleichzeitig die Entlastung erteilt. Frauenreferentin Brigitte Rauschenberger ruf die Konzerte für Frauen und Tagungen ín Stuttgart und den Frauenchortag in Öpfingen wieder in Erinnerung. Die Caruso-beauftragte Beate Denzler möchte den Kindergärten in der Fortführung mit der Auszeichnung den „FeliX“ weiter schmackhaft machen. Dem Kindergarten in Pfronstetten konnte diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal, in Kooperation mit dem dortigen Männerchor, verliehen werden. Bereits Interesse haben angemeldet die Kindergärten in Ennetach und Ehestetten. Der Pressewart des Chorverbandes Heinz Fischer bedankte sich abschließend bei allen Vereinen, für die Unterstützung in Form von Berichten und dem dazugehörenden Bildmaterial, von den Aktivitäten und den Konzerten der Vereine, um damit darüber auch einen Bericht für die Sängerzeitung „SINGEN“ zu erstellen. Die abschließende Entlastung wurde durchgeführt vom Präsidenten des Schwäbischen Chorverbandes Dr. Jörg Schmidt. MIt dem Hinweis auf allen anstehenden Termine – und dem Hinweis auf den nächsten Chorverbandtag am 11. November in Uttenweiler und dem gemeinsamen Lied „Du lässt den Tag, o Gott, nun enden“ endete auch ein ganz harmonisch verlaufender Chorverbandstag 2017 in Neufra.


Fünf Chöre trafen sich beim Liederkranz in Oberstadion beim Freundchaftssingen

Heinz Fischer, 1.11.2017, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

LK-Oberstadion mit dem Kinderchor der Grundschule

Auf Einladung vom Liederkranz Oberstadion sangen sich der Gastgegber selbst, sowie vier weitere Gastchöre, darunter auch der Grundschulchor der Christiph-von-Schmid-Schule unter der Leitung von Tanja Schweikert, durch rund 500 Jahre Musikgeschichte. Das Repertoire reichte aus der Renaissance, über Lieder aus der Romantik bis hin zu modernen Stücken der Gegenwart.
Der Chor der Christoph-von-Schmid-Schule eröffnete den Konzertreigen mit einem fröhlichen Kinderlied aus dem Senegal und dem bekannten Volkslied als Kanon, „Hejo spann den Wagen an“. Zusammen mit dem Liederkranz Oberstadion, unter der Leitung von Andreas Klemm, boten die Kinder sich an: „Ich wollte nie erwachsen sein “ von Peter Maffay. weiterlesen »


Radiomagazin „Vocals On Air“ würdigt Georg Philipp Telemann

Vocals On Air, 26.10.2017, Aus der Geschäftsstelle, Autorenhilfe, Chöre 50+, Chorgattung, Chorjugend im SCV, Chorliteratur / Medien, Chorpraxis, Chorverband Donau-Bussen, Chorverband Enz, Chorverband Filder, Chorverband Friedrich Schiller, Chorverband Friedrich Silcher, Chorverband Heilbronn, Chorverband Hohenlohe, Chorverband Hohenstaufen, Chorverband Johannes Kepler, Chorverband Karl-Pfaff, Chorverband Kniebis-Nagold, Chorverband Ludwig Uhland, Chorverband Otto Elben, Chorverband Region Kocher, Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, Chorverband Ulm, Chorverband Zollernalb, CV Stuttgarter Kinder- und Jugendchöre, Editorial, Eltern-Kind-Musik, Eugen-Jaekle-Chorverband, Fortbildungen, Frauenchöre, Gaue und Verbände, Gelesen, gehört, gemischte Chöre, Hermann-Hesse-Chorverband, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Neuerscheinungen, Oberschwäbischer Chorverband, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Themen, Veranstaltungen, Wilhelm-Hauff-Chorverband, Zabergäu-Sängerbund, Kommentare schreiben

In der neuesten Ausgabe vom Radiomagazin „Vocals On Air“ am Donnerstag, 19. und 26. Oktober 2017 widmet sich Moderator Holger Frank Heimsch dem Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. In der Sendung wird sein Leben und seine Musik thematisiert. Als musikalischer Gast wird der Georg-Philipp-Telemann-Chor aus Magdeburg begrüßt. Zudem gibt es aktuelle Chor-News, CD-Einspielungen von Telemann und Literaturempfehlungen für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit.

Musik und Geschäftsmann: Georg Philipp Telemann

Konzerte, Suiten, Opern und eine Unmenge an Kammer- und Kirchenmusik. Telemann prägte das Musikleben in Leipzig und Hamburg. Er gehörte zu den wenigen Komponisten im 18. Jahrhundert, die zu Lebzeiten nicht nur angesehen waren, sondern von ihrem Schaffen auch gut leben konnten. Doch bald nach seinem Tod vor 250 Jahren war Georg Philipp Telemann vergessen. Vocals On Air beleuchtet sein Leben und sein Wirken.

Musikalischer Namenspatron: Georg-Philipp-Telemann-Chor Magdeburg

Der Chor blickt auf rund 40 Jahre Chorgeschichte zurück. Besonders klassischem Liedgut fühlt sich der Telemann-Chor verpflichtet, wobei Komponisten wie Brahms, Verdi, Mendelssohn Bartholdy und besonders Telemann bedeutende Rollen spielen. Aber auch zeitgenössische Werke gehören zum Repertoire des Chores. Vocals On Air stellt die musikalische Arbeit vor.

Medientipp 1: CD-Einspielungen „Ein feste Burg“ & „Die Tageszeiten“ (Carus-Verlag)

Die CD-Einspielung „Ein feste Burg“ versammelt Vokal- und Instrumentalmusik von G.P.Telemann. Zu hören ist das Vocalensemble Rastatt und das Ensemble Les Favourites unter der Leitung von Holger Speck. Der in Hamburg entstandene Kantatenzyklus „Die Tageszeiten“ gehört zu den herausragenden Spätwerken Telemanns. Das Programm der CD wird durch die Kantate „Nun danket alle Gott“. Vocals On Air stellt die CDs vor.

Medientipp 2: „Machet die Tore weit“ – Chormusik für drei Stimmen (Schott Music)

’Chor zu dritt’ wendet sich mit seinen dreistimmigen Sätzen für gemischten Chor an die vielen Chöre, die der vierstimmigen Chorliteratur mit geteilten Männerstimmen nicht oder nur unzureichend gerecht werden können.“, so Julia Gerber von Schott Music in Mainz. „Ergänzend dazu gibt es ’O little Town of Bethlehem’. Hier dürfen sich die Sänger auf viele nationale und internationale Advents- und Weihnachtslieder freuen.“ Vocals On Air stellt beide Publikationen vor.

Das Radiomagazin Vocals On Air können Sie am Donnerstag, 19. & 26. Oktober 2017 um 18:00 Uhr im Internetradio unter www.vocalsonair.de als Stream hören. Diese und viele weitere Sendungen gibt es als Podcasts unter www.soundcloud.com/vocals-on-air


S`Leben is wia a Traum – Traumreise mit dem Liederkranz Kirchen

Heinz Fischer, 22.10.2017, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Das Motto des abwechslungsreichen Programms in vier Teilen lautete nach einem Song der Spider Murphy Gang „s`Leb`n is wiar a Traum.“ Mit diesem Lied eröffnete der Liederkranz sein vom musikalischen Leiter Alexander Lotz angereichertes Konzert. Es ist traumhaft, dass wir in der neu renovierten Halle auftreten dürfen, brachte die sich über den zahlreichen Besuch sichtlich erfreute Chorvorsitzende Heidi Huber gegenüber dem Publikum zum Ausdruck. Dann kündigte sie die Schauspielerin Veronika Uhl aus Frankenhofen als Traumfängerin an. Die nahm dann auch sofort als Moderatorin an diesem Abend den Ball auf und fragte: „Was bedeutet für sie ein Traum? Das kann zum einen ein Traum sein, in dem Sie heldenhaft die Welt retten – oder barfuß auf dem Mond laufen. Lassen Sie uns gemeinsam auf Traumreise gehen.“
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Cantemus Frauenstimmen und der Silcherchor Donau-Bussen haben im Münster in Obermarchtal gemeinsam geistliche Musik aufgeführt.

Heinz Fischer, 18.10.2017, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Rund 300 Zuhörer erlebten eine beeindruckende Aufführung vom Gesang zweier Chöre. Sie waren über den kraftvollen, zärtlichen – aber auch erhabenen Chorgesang voll beeindruckt. Die beiden Chöre wurden geleitet von Chorleiter Peter Schmitz, am Klavier von Mirjam Männer. Der Chor „Cantemus Frauenstimmen“ wurde vor fast 30 Jahren als erster selbstständiger Frauenchor im damaligen Donau-Bussen-Gau gegründet. Das Ensemble entwickelte ein eigenes Profil und legt einen hohen Anspruch an den Tag. Der Silcherchor ist bereits 50 Jahre alt. Das Männerensemble entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem sehr beachteten Auswahlchor und ist weit über die Region hinaus einer der angesehensten Chöre.Im ersten Teil des Konzertes standen Stücke von Felix Mendelsohn Bartholdy (1809 – 1847) auf dem Programm, mal für gemischte Stimmen, mal für Frauenchor – und für Männerchor getrennt.
„Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ war besinnlich und kraftvoll. „Laudate Pueri“, dagegen zärtlich. „Warum toben die Heiden“ wirklich lieblich. Der Vespergesang „Adspice Domine“ klang sehr erhaben, aber auch kompliziert und leise. Die Motette „Richte mich Gott“ war schicksalshaft, aber auch erlösend. Behutsam ging es bei „Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir“ zu.
Von Maurice Duruflé (1902 – 1988) stammte das feine „Tota pulchra es“ für Frauenstimmen. Ebenfalls für Frauenstimmen war das fröhliche „Regina coeli“ von Johannes Brahms. Es folgte „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ von Joseph Gabriel Rheinberger (1839-1901). Modern und beschwingt klang das „Ave regina coelorum“ von Vytautas Miskins. Nachdenklich und monumental erklang das „Ave Maria“ von Franz Biebl (1906-2001) – für den siebenstimmigen Männerchor. Hell und optimistisch dagegen war die „Cantate Domino“ von Miskinis. Stramm wirkte das „Hosanna Deo“ für Frauenchor von Greg Gilpin, bevor zum Schluss das lebenslustige „Te Deum“ von John Rutter erklang.


Ein beeindruckendes Konzert beim Konzert der „Happy Voices“ in Ingstetten

Heinz Fischer, 18.10.2017, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Kommentare schreiben

Die „Happy Voices“ aus Ingstetten, der „Junge Chor“ und das Akkordeonorchester Blaubeuren lassen das Publikum schwärmen.
Gut gefüllt war beim ersten eigenen Konzert der „Happy Voices“ die Heinrich-Bebel-Halle in Ingstetten. Der moderne Chor der auch unter dem Namen des Gesangvereins „Frohsinn Ingstetten“ bekannt ist, hatte zur Konzertpremiere auch den „Jungen Chor“ aus Donaustetten, das waren ein Dutzend junge Sängerinnen, und das Akkordeonorchester Blaubeuren zum gemeinsamen Konzertabend eingeladen. Die Instrumentalisten vom Akkordeonorchester boten, mit ihren schwungvollen und kurzweiligen Akkordeonmelodien, einen wunderschönen Kontrast zu den beiden jungen Frauenchören mit ihren klaren und ausdrucksvollen Stimmen. Die „Happy Voices“ unter der Leitung von Chorleiterin Inga Schmidt leiteten mit Dieter Bohlens Hit „Ein schöner Traum“ in den Abend ein. Die 15 Sängerinnen, zwischen 14- und 36 Jahren, begeisterten zudem mit „Circle of Life“ von Elton John, dem Abba-Ohrwurm „Super Trouper“ oder mit Songs aus dem Musical „Die Schöne und das Biest“.
Einmal mehr bewiesen sich die Akkordeonspieler vom Akkordeonorchester, mit klangtechnischer Perfektion und Spielfreude bei dem frappanten Werk „La Storia“ Der „Junge Chor“ aus Donaustetten mit Chorleiter Simon Kaifel betörten mit dem Medley aus dem berühmten Musical „Mary Poppins“ und mit dem Roxette-Klassiker „Fading like a flower.“
Nach der Pause berührten die Interpreten das Publikum mit seelenvollen Beiträgen. Bei „The very best les Humphries“ brachte das Akkordeonorchester das Publikum zum Staunen. Sonderapplaus erhielt Marcus Meyer – und das verdient. Der Dirigent schwang den Stab, tanzte gleichzeitig und animierte das Publikum zum Klatschen. Nach dem grandios interpretierten „Tanz der Vampire“ des Akkordeonorchesters und den „Happy Voices“ folgte das Krönende Finale mit allen drei Ensembles. Mit „Barara Ann“ von den Beach Boys brachten sie die Zuhörer außer Rand und Band, so dass minutenlanger und hartnäckige Zugaben folgten. Das Fazit: „Es war ein richtig schöner Konzertabend!“


Der Liederkranz Oberdischingen feiert seinen 180. Geburtstag mit einem Wunschkonzert

Heinz Fischer, 18.10.2017, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Das Jahr 1837 ist das Gründungsjahr des Liederkranzes Oberdischingen. So ist es auch auf der Vereinsfahne dokumentiert.
Nach einer wechselvollen Geschichte, unter anderem mit den Unterbrechungen während des zweiten Weltkrieges, zählt der Liederkranz mit ihren 180 Jahren zu den ältesten Vereinen im Ort. Zum Geburtstag hat der Verein deshalb beschlossen, diesen mit einem Wunschkozert zu umrahmen. Dazu hatte der Liederkranz bereits im Frühjahr Stimmzettel ausgegeben, auf denen die Liedvorschläge der einzelnen Titel vorgeschlagen wurden. Der Chor bot nun ein Wunschkonzert aus 20 Titeln plus Zugaben an und die Bürger aus Oberdischingen und aus den umliegenden Vereinen dankten diesem Angebot mit einer vollbesetzten Festhalle bei Kaffee und einem reichlichen Kuchenbüffet.

Es trat nicht nur der Liederkranz selbst mit 22 Sängerinnen und zehn Sängern unter der Leitung von Chorleiterin von Annelies Meijer auf, sondern auch ein kleiner Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus dem Liederkranz, der von der Sängerin Melanie Seitz dirigiert wurde, die vor kurzem erst eine Dirigentenausbildung absolviert hat.
Der beliebteste Titel der auch den Platz eins belegte war „Der Löwe schläft heut Nacht“, der 49 Punkte erhielt. Platz zwei errang einmal mehr „Weit, weit weg“ von Hubert Goisern vor dem Hit von Bily Joel aus den 1980-er Jahren „For the longest time“. Der Projektchor hatte außerdem den Helene Fischer-Hit „Phänomen“ als Überraschungstitel einstudiert und bekam dafür reichlichen Applaus. Der Hauptchor von Annelies Meijer musste in der Vorbereitung auf den Festtag vier Titel eigens einstudieren, aber auch die anderen Lieder auffrischen, zum Beispiel die Schlager „Zwei kleine Italiener“, „Wochenend und Sonnenschein“ oder auch „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“. Dieses Lied war auf Platz 20 gelandet und wart auch zugleich das Eröffnungslied bei der Nachmittagsveranstaltung. Neue Lieder waren im Repertoire, z.Bsp. von Udo Jürgens: „Ich war noch niemals in New York“. Zudem hatte sich der Chor auch erfolgreich der Herausforderung von fremdsprachigen Titeln gestellt. Ihr Überraschungslied trugen die Sängerinnen und Sänger in einer afrikanischen Sprache vor. Für die Klavierbegleitung sorgte Ludmilla Kobzarewa, die am Schluss des Konzertes, ebenso wie alle weiteren Solisten und Chorleiterinnen, mit einem Blumengebinde beschenkt wurden. Auch der Chorvorsitzende Erwin Berner bedankte sich nochmals für den zahlreichen Besuch, aber auch bei allen Sängerinnen und Sängern die zum guten Gelingen des Wunschkonzertes anläßlich des 180. Geburtstages des Liederkranzes beigetragen haben, recht herzlich.


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