Singen und Stimme Aktuell des Schwäbischen Chorverbandes

Der Weblog des Schwäbischen Chorverbandes

Männerchor pflegt Kooperation mit Kindergarten

Den Kindergarten Pfronstetten besuchen Kinder aus Pfronstetten, Aichelau, Aichstetten, Tigerfeld, Huldstetten und Geisingen. Seit 8 Jahren pflegt der Männerchor Aichelau mit Chorleiter Karl Hölz eine intensive Kooperation mit dem Kindergarten Pfronstetten.

Mehrmals wurde dem Kindergarten die FELIX-Plakette für kindgemäßes Singen verliehen. Beim Gausängertreffen in Zwiefalten zeigten Kinder zusammen mit dem Männerchor in gemeinsamen Liedern ihre Verbundenheit. Die einhellige Zustimmung des Publikums sollte als Anreiz für weitere derartige Zusammenschlüsse auf chorischem Gebiet gelten.

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Cäcilia Zwiefalten feiert 175jähriges Bestehen

Verbunden mit einem Gausängertreffen des Donau-Bussen-Gaues feierte der Liederkranz Cäcilia Zwiefalten sein 175jähriges Gründungsjubiläum. 700 Sängerinnen und Sänger zeigten in den verschiedenen Formationen die ganze Bandbreite, aber auch die Freude am Chorgesang. Zur Gestaltung des Sängertags gehörte ein Gottesdienst im Münster, eine musikalische Feierstunde und vor allem die vielseitige Begegnung der Gauvereine. Die ausführliche Chronik in der Festschrift beweist, dass seit dem Jahr 1836 der lückenlose Bestand der Cäcilia nachvollzogen werden kann. Neben dem Hauptchor gibt es seit 11 Jahren den Projektchor. Beide Chöre leitet Heidi Fischer, die stellvertretende Gauchormeisterin. 2008 wurde der junge Chor gegründet, der mit Franziska Heidecker auch neue Wege des Singens im Chor beschreiben will.

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Drei Chorleiterinnen gestalten vielseitiges Programm in Altheim

Ursula Wentz stellte mit dem Liederkranz Altheim bei dessen Frühjahrskonzert Michael Haydn mit “Hain zu Aigen” und dem “Lob des Sanges” vor. Einfühlsam begleitete Liliana Roth gern gehörte Melodien wie “Ach, ich hab in meinem Herzen” oder “Tulpen aus Amsterdam” am Abend vor dem Muttertag. Mit Wilhelm Heinrichs “Bei Nacht” und der ergötzlichen Story “Das kommt davon” wurden aufregende Balladen wirkungsvoll in Szene gesetzt. Temperamentvoll präsentierte Maike Biffar mit der “Flotten Melodie” nach der “American Patrol” und dem stets gern gehörten “Fliegermarsch” den Männergesangverein Schemmerhofen. Jugendliche Freude am Singen prägte die Präsentation des “DeJuChoBo” Bolstern mit Ulrike Kessler. Von Paul Ankas “Diana” uber Hubert von Goisern bis zu traditionellen Zulusongs wie “Mamaliye” spannten sie einen weiten Bogen beschwingten Chorgesangs.

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MGV Blochingen bietet Concerto di primavere

Roland Hoheisel-Gruler lud die Gäste beim Konzert des Männergesangvereins “Frohsinn” Blochingen mit Kreutzer und Weber zu Frühlingsandacht und Frühlingsahnung ein. Heitere Weisen von Silcher und Haydn (“Liebes Mädchen, hör mir zu”) und dem Junggesellenlied aus Hessen “Wenn ich an Heirat denke” waren besonders den Zuhörerinnen zugedacht. Gut bekömmliche Trinklieder zeigten das weite Spektrum dieser Gattung: Aus dem Schenkenbuche (“Bringt Kerzen, Wein und Saiten”) über das gefüllte Glas, wenn der Nordwind brüllt bis zur Feststellung “Was ist das für ein durstig Jahr” zeigte die Sängerschar ihre Vielseitigkeit. Als Gast erinnerte der Liederkranz Kirchen mit Michael Kübeck an Diana und Valencia ebenso wie die erfolgreichsten Songs der Les Humphries Singers.

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Silcher-Chor bietet glanzvolles Konzert in Bad Buchau

Seinen stets niveauvollen Konzerten hat der Silcherchor Donau-Bussen unter der Leitung von Peter Schmitz einen neuen glanzvollen Höhepunkt hizugefügt. Dem Titel “Musica, die ganz lieblich Kunst” von Johannes Jepp um 1600 entsprechend bestand der erste Konzertblock aus reinen a capella-Vorträgen, die Einfühlungsvermögen und sängerische Präsentation wirkungsvoll  mit Silcher, Mendelssohn und Lortzing aufzeigten. Die hehre Kunst der heiteren Muße belegten die Sänger mit der Strauß-Pola “Sängerlust” ebenso wie mit heiter-gelösten Evergreens der Veronika und des guten Freunds bis hin zu Otto Reutters köstlichem “Überzieher”. Neben komplizierten, doch äußerst effektvollen Lautmalereien wie in Piero Umilianis “Mahnamahna” brillierte der Chor im Unikat von Emil Gerhardt zu “Als die Römer frech geworden”, das nur der Silcherchor besitzt. Martina Wolf zeigte sich erneut in Begelitung und solistischen Beiträgen von Franz Liszt udn George Gershwin als versierte, brillante Pianistin.

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Drei Chöre gestalten Konzert in Uttenweiler

Zur Jahreszeit passend stellte der Gesangverein “Frohsinn” Uttenweiler mit Alexander Lotz fest: “Wenn der Frühling kommt”. Von Spanien führte der Weg mit der kleinen Barke aus Dalmatien zu den Träumen von Sorrent, um dann im Sinne von Gerhard Winkler eine fröhliche Italienreise zu beginnen. Davor stellte Stefanie Fürst ihren Jugendchor vor, der mit “Over the rainbow” und “Any dream will do” positiv auf sich aufmerkam machte. Stefanies Chor “Da Capo” überzeugte mit “For the longest time” und betonte Meldoie und Rhythmus beim feurigen “Mama Loo”. Beim Udo-Jürgens-Song “Ich war noch niemals in New York” zeigten sich alle drei Chöre als harmonisch freudige Chorgemeinschaft.

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Vizechorleiterlehrgang wurde erfolgreich abgeschlossen

Foto privat

Acht Damen und vier Herren haben den Vizechorleiterlehrgang  2011 an sechs Samstagen besucht und allesamt erfolgreich abgeschlossen. Nach den Richtlinien des Schwäbischen Chorverbandes unterrichtete Markus Gerowski im Bereich der musikalischen Elementarlehre. Sie umfasst Tonleitern, Tonarten, Dreiklänge und weitere Intervalle. Gauchorleiter Rolf Ströbele führte in das Gebiet der Stimmbildung ein. Unter dem Leitgedanken “Die eigene Stimme kennenlernen” waren neben Sitzungen im Plenum auch Gruppenarbeit angeboten. Wie bei den vergangenen Kursen verbrachten die Kursteilnehmer die meiste Zeit mit Kurt Zieger, um im Bereich von Schlagtechnik und Dirigieren die gebräuchlichsten Taktarten kennenzulernen udn praxisnah auszuprobieren. Dazu gehörten die Tonangabe und der Kontakt zum Chor, ebenso als Voraussetzung, notfalss den Chorleiter vertreten zu können. Mit Lob und Anerkennung überreichte Dieter Aisenbrey als Prüfungsvorsitzender die erworbenen Zertifikate.

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Landkreis Biberach fördert Chorsingen

Vor 30 Jahren haben lokale Sängerbünde, kirchliche Stellen und das Staatliche Schulamt Biberach ein Konzept erarbeitet, nicht nur die Blasmusik, sondern auch das Singen zu fördern. Seither unterstützt der Landkreis Biberach die Kinder- und Jugendchöre der Kirchen, Schulen und Vereine ideell und finanziell. Beim Festakt in der Landesakademie Ochsenhausen betonte Landrat Dr. Heiko Schmid den Wert des Singens. Es erhalte altes Kulturgut, fördere die Teamfähigkeit und bringe den Jugendlichen reiche Erfahrung durch gelungene Auftritte in der Öffentlichkeit. Bereits im Kindergarten werde jetzt das Singen gefördert durch motivierende Kurse für Erzieherinnen. Dr. Schmid bezeichnete Ferdinand Kramer als Impulsgeber seit 30 Jahren, der das ganze sängerische Gefüge zusammenhalte. In dieser Zeit wurden 108 Chortage angeboten, 68 Chöre haben an 50 Schulungen teilgenommen, zu denen man stets namhafte Dozenten verpflichten konnte.

Beim Festakt sang der Kinderchor Gutenzell aus Uli Führes “Mondflug”, der Kinderchor der Landesakademie gefiel mit dem Glockenspiel-Lied aus Mozarts “Zauberflöte”. Nach einer Polonaise, in der auch die Zuhörer eingebunden waren, sorgte der Schulchor Ingoldingen für rhythmischen Schwung, um dem Jugendchor Eberhardszell mit Hilfe der Zillentaler Schürzenjäger den Schlusspunkt zu überlassen.

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“Little Dreams” reisen mit dem “Gospelexpress”

Zusammen mit “Dream & Harmonie” machten Ertingens “Little Dreams” mit Regina Wiedergrün und dem Gospel-Musical “Gospelexpress” Station in der alten Kirche in Rulfingen. Das Muscal spielt im 19. Jahrhundert in Amerika zur Zeit des Sklavenhandels. Vier Freunde und das Sklavenmädchen Lulu verkünden ihre Botschaft mit flotten Rhythmen und nachdenklichen Liedern. In eigens hergestellten Kulissen präsentierte die jugendliche Sängerschar, begleitet von einer kleinen Combo, die Geschichte um Freundschaft, Mut und Zusammenhalt in überzeugender Weise.

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Romanzen zum 200. Geburtsjahr von Schumann

In der Spitalkapelle Ehingen gedachten die “Cantemus Frauenstimmen” mit Rolf ströbele des 200, Geburtsjahres von Robert Schumann. Er und Johannes Brahms vertonten Romanzen in Dur und Moll nach märchenhaften, phantastischen und abgründigen Texten. In anspruchsvollen Kompositionen erklangen neben der “Soldatenbraut” auch Enttäuschung und Leere im “verlassenen Mägdlein” und im “Klosterfräulein”. Als Gegensatz zum Zerstörenden im “Wassermann” erklang die lebensbejahende “Barcarole” von Brahms wie auch das Ritornell “Die Rose stand im Tau”. Texte aus Härtlings Buch “Schumanns graue Schatten” fügten sich nahtlos in das Gesamtkonzept des Konzerts ein.

Cantemus Frauenstimmen in der Spitalkapelle

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