Singen und Stimme Aktuell des Schwäbischen Chorverbandes

Der Weblog des Schwäbischen Chorverbandes

Männergesangverein Zußdorf und Chor der Otto-Lilienthal-Realschule singen und klingen gemeinsam schön

Wenn ein Männerchor und ein Schulchor zusammen ein Konzert geben, prallen vor allem Generationen aufeinander. Wie wunderbar diese Generationen beim Singen aufeinanderprallen können, bewiesen der Männergesangverein (MGV) Zußdorf und der Schulchor der Otto-Lilienthal-Realschule bei ihrem Frühlingskonzert ein weiteres Mal.

Viele Tage lang haben die Chöre einzeln für das Konzert geprobt, und bei zwei gemeinsamen Chorproben haben sie die Harmonie zwischen sich hergestellt. „Das hat gleich gut gepasst zwischen uns“, freut sich Josef Bielau, einer der Sänger und Schriftführer im Männergesangverein Zußdorf. Dass der Musiklehrer Christian Zierenberg zugleich ambitionierter Leiter des MGV wie auch des Schulchors der Otto-Lilienthal-Realschule ist, brachte dabei nur Vorteile.

Durch die Kooperation will der MGV ein lebendiges Netzwerk in die Jugend spinnen, damit die jungen Menschen wieder mehr Lust am Singen bekommen, und außerdem hoffe man natürlich durch diese gemeinsamen Aktionen Sängernachwuchs für den Männerchor zu gewinnen.

„Früher gab es in jedem kleinen Ort verschiedene Chöre. Die Erwachsenen bekamen immer Nachwuchs aus den Kinder- und Jugendchören. Heute ist das Singen leider nicht mehr so in. Dabei muss man es nur mal probiert haben, wie gut es tut, wie frei man sich fühlt, wenn man mit der eigenen Stimme musiziert“, schwärmt Bielau.

Dazu komme, dass ein Männergesangverein heutzutage alles andere als angestaubt sei. Es werde moderne und anspruchsvolle Literatur gesungen, und es werde ein lebendiges und fröhliches Vereinsleben gepflegt.  Das frühlingshaft geschmückte Dorfgemeinschaftshaus Schalander war jedenfalls zum Bersten gefüllt. Wo Platz war, wurden zusätzliche Stühle aufgestellt und es waren ganz sicher nicht nur die Familien und Freunde der Sänger, die dieses besondere Chorkonzert hören wollten und zu Recht anspruchsvollen Chorgesang mit beeindruckenden Solisten erwarteten.

Mit „Grüß Gott du schöner Maie“ und die „Gedanken sind frei“ begannen die beiden Chöre das Frühlingskonzert gemeinsam. Dann präsentierten sie im Wechsel ihr Können. Bei der „Liebeswerbung“ von Johann Steuerlein, einem wirklich schwer zu singenden Stück aus dem 16. Jahrhundert, das eine exakte Intonation des MGV erforderte, wuchsen die Sänger ein erstes Mal über sich hinaus. Bei „La Montanara“, einem Klassiker für alle Chorkonzerte, begeisterte Marius Bublies, der Benjamin im Männerchor, mit seinem Tenor-Solo. Das kurze, aber anspruchsvolle Lied, „Der träumende See“ von Robert Schumann ließ ebenfalls keine Fehler des Männerchors zu, die hätte auch ein Laie sofort herausgehört.  Weiter ging es mit „Only You“mit eindrucksvollen Darbietungen der Solisten Manfred Tieber und wiederum Marius Bublies. Beim Musikstück „Oblivion“ von Vincent Clark, brillierten Multitalent Christian Zierenberg, der den Abend zudem moderierte und die Chöre musikalisch leitete, an der Violine und Matthias Schmitt am Klavier. Es folgte „ O Donna Clara“ mit gleich drei Solisten: Karlheinz Kraus, Raimund Hagen und Günther Kramer.

Nach „Caravan of Love“, von beiden Chören gemeinsam gesungen und von den Solisten Jochen Seger und Onur Ulu getragen, verabschiedeten sich die Sänger in ihre verdiente Pause. Auch das Publikum nutzte die Pause, um Gemüter und Körper abzukühlen.

In der Pause versorgten die Eltern der singenden Jugendlichen die Gäste und die Akteure.  Danach trat der Männerchor in lässiger Freizeitkleidung an.

Echtes Gänsehautgefühl

Den zweiten Teil des Frühlingskonzertes bestritt zum großen Teil der Schulchor – immer wieder stimmlich unterstützt vom Männergesangverein, präsentierten die Jugendlichen mit frischen und klaren Stimmen Hits und Evergreens. „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, „The Rose“, „Chim Chim Cheree“,letzteres drei- bis vierstimmig vorgetragen oder „Sweet Dreams“ von den Eurythmics standen auf dem Programm, und Kim Langer, die schon im Vorjahr als Solistin für Begeisterung sorgte, sang ein sehr emotionales „Hallelujah“ und später „Someone like you“ und sorgte damit für echtes Gänsehautgefühl. „Es werden Wunder wahr“ aus dem Trickfilm „Der Prinz von Ägypten“ und das von beiden Chören gemeinsam gesungene und von mehreren Solisten gefühlvoll begleitete „We are the World“ beendeten das beeindruckende Frühlingskonzert.

Der Vorsitzende des Männergesangvereins, Raimund Hagen, bedankte sich bei allen Helfern und Protagonisten für den wunderbaren Konzertabend. Das Publikum applaudierte minutenlang und erntete eine gemeinsam gesungene Zugabe „Tage wie diese“ von Die toten Hosen.

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Jubiläumskonzert der Chorgemeinschaft Laupertshausen war ein voller Erfolg

Zum 60jährigen Jubiläum haben sich die Verantwortlichen der Chorgemeinschaft Laupertshausen mit ihrem Vorsitzenden Andreas Mayer etwas Besonderes einfallen lassen. Beim abwechslungsreichen Konzert begeistern drei Chöre und das Ziegelbacher Quartett. Daneben wurden vier verdiente Sänger geehrt.

Gleich zu Beginn des Festabends eroberte der Kinderchor „Ohrwürmer“ zusammen mit seiner Leiterin Regine Scheffold die Bühne. Alle waren als Freibeuter verkleidet und präsentierten ein kunterbuntes Piratenlieder-Potpourri. Die zwölfjährige Theresa Scheffold begleitete die Piratengang souverän und fehlerfrei am Klavier.

HohesCis+Singgemeinschaft ein tolles Duo

Bei seiner Begrüßung zeichnete Mayer auf, wie die Chorgemeinschaft mit Jugendarbeit in die Zukunft gehen will und untermauerte das Mitnehmen der Jugend in die Vereinsarbeit mit Beispielen aus Biberach und einer Jugendstudie, wo Aufzeigen, dass Jugendliche positiv verändern und Verantwortung übernehmen.

Freude am Singen
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Männerchor Steinhausen-Muttensweiler bot leckeres Frühstück und Ohrenschmaus von Feinsten.

Der Schulchor Ingoldingen begeisterte die Zuhörer

Zum 5. Male lud der Männergesangverein zum Musikalischen Maifrühstück ein.  Vorsitzender Helmut Welte konnte in seiner Begrüßungsrede neben den Ehrenmitgliedern in der vollbesetzten Turnhalle zahlreiche Freunde und Gönner des  Vereins willkommen heißen.

Das reich bestückte, und für das Auge exzellent hergerichtete Frühstücksbüffet bot unter anderem: verschiedene Getränke als Auswahl,  geräucherter Lachs- und Forellenfilet, eine reiche Käseauswahl , verschieden Anti Pasti, Luftgetrockneter Schinken, Rühreier, Weißwurst/ Saitenwurst , Brätspätzlesuppe mit Backerbsen und vieles mehr.

Als Willkommensgruß wurde jedem Gast ein Glas Lillee-Sekt gereicht. Musikalisch umrahmt wurde das leckere Frühstück durch den Schulchor der Grundschule Ingoldingen unter der Leitung von der Musiklehrerin Katrin Frick. Fünfzig  strahlend freudige Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren sangen sich mit „ Guten Morgen liebe Sonne, Nun will der Lenz uns grüßen „ in die Herzen der Zuhörer. Eine geforderte Zugabe war der Lohn für den anhaltenden Beifall der Zuhörer. Den ganzen Beitrag lesen »

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Wenn einer eine Reise tut – dann kann er was erleben

Liederkranz Eberhardzell beim ANR-Konvent in Langenargen

Der Frühjahrskonvent des Alemannischen Narrenrings tagte in Langenargen am Bodensee. Zahlreiche Vertreter der verschiedenen Narrenzünfte waren dort anwesend. Der Narrenmeister Charlie Maier legte hier sein Amt nach 12 Jahren nieder und wurde zum Ehrennarrenmeister ernannt.

Le Crescentis - Ein Überraschungsauftritt beim ANR-Konvent in Langenargen

Eine ganz große Überraschung hatte zum Schluss des Konvents Helmut Eichler (Pinne) der Narrenzunft Eberhardzell. „Lieber Charlie, ich glaube du weißt was jetzt noch fehlt“ sagte Pinne in die Menge. Normalerweise erklingt immer zu Beginn des Konventes der Alemannische Narrenmarsch, doch diesmal fehlte dieser noch. Ein großer Wunsch von Charlie Maier war es, einmal den Narrenmarsch mit Gesang zu hören. Den ganzen Beitrag lesen »

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Schwäbisch-Bayerisches Gemeinschaftskonzert.

In Zusammenarbeit mit dem Männerchor “Liederkranz Wasserburg/Bodensee” veranstaltete der MGV “Harmonia Meckenbeuren” im April 2013 ein Konzert mit dem Titel: “Was Männer bewegt”. Die Wasserburger Sänger begannen mit den Evergreens: “Griechischer Wein”, “Marina” und den “Capri-Fischern”. Es folgten die vereinigten Chöre mit drei Nummern der Comedian Harmonists: “Ein Freund, ein guter Freund”, “Ich wollt, ich wär ein Huhn” und “Veronika, der Lenz ist da”. Dazwischen trat Peter Strecker, Bass, auf mit: “Wenn ich einmal reich wär” und “So ein Regenwurm hat’s gut”. Auf sein Bekenntnis: “Wenn ich auch nicht mehr der Jüngste bin”, antworteten die Chöre mit: “Nehm’ se ‘n Alten” von Otto Reuter.

Finale des Konzerts "Was Männer bewegt"

Der Männerchor “Harmonia” folgte mit Wilhelm Heinrichs: “Wir kamen einst von Piemont” und “The drunken Sailor” in der anspruchsvollen Bearbeitung von Robert Sund sowie: “Männer mag man eben” von Hans Unterweger. “Marina” sind drei kroatische Liebeslieder von Arnold Kempkens betitelt, die die beiden Männerchöre sangen. Auf zwei Sololieder des Bassisten folgte: “Frag nur den Wind” von Wilhelm Heinrichs. Mit “My Way” schloss Peter Strecker sein Soloteil ab.

Das Konzert wurde instrumental aufgelockert durch ein Posaunenquartett der Musikschule Meckenbeuren unter der Leitung von Jörg Scheide. Chöre, Solist, Posaunen und Klavier vereinigten sich zum großen Finale in: “Die kleine Kneipe” und “You ‘ll never walk allone”. Die Chöre wurden von Anne Welte am Klavier unterstützt und Andreas Kiraly, der die Chöre dirigierte, übernahm auch die Klavierbegleitung bei den Sololiedern. Den ganzen Beitrag lesen »

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Sing along – Entertainment pur!!

Das war große Unterhaltung was Chorisma und Band  im ausverkauften Knopfstadel geboten haben. Großes Lob gab es von allen Seiten und insbesondere das Auswendigsingen und die spürbare Freude am Singen hatten dem Publikum imponiert.

Zunächst gab es von Chorleiter Simon Föhr eine kurze Singstunde für die Besucher, denn schließlich sollten sie gleich bei den ersten beiden afrikanischen Stücken mitsingen und es klappte auf Anhieb. Als die Gruppe der Soprane als letzte auf die Bühne kamen, waren der Rest des Chores und das Publikum bereits bestens eingesungen.
Mit viel Inbrunst gab es dann die Nationalhymne Südafrikas “N’kosi sikeleli”. Ob die Sängerinnen und Sänger von Chorisma die Deutsche Hymne auch könnten? Warten wir ab, vielleicht gibt es mal einen deutschen Abend. Bei “Pata pata”, dem weltbekannten Hit von Miriam Makeba, durfte das Publikum wieder mitsingen und bei “The lion sleeps tonight” bedurfte es keiner Einweisung, denn da summt und singt sowieso jeder mit.

Das Gewitter zu Beginn von “Africa” beeindruckte und überraschte die Zuhörer die noch mit dem imitieren von Dschungelstimmen beschäftigt waren. Der Song von Toto gelang dem Chor unter dem Dirigat von Melanie Straub großartig und zum Schluss gab es noch einmal Blitz und Donner und tosenden Applaus.

Nach einer kurzen Pause kamen die einzelnen Stimmregister mit dezenten und wohlklingenden Uuh-Akkorden gemächlich auf die Bühne aber kaum hatte der letzte Sänger seinen Platz erreicht, intonierte die Band “Let me entertain you”. Der Chor nahm Tempo und Lautstärke auf und mit einer passenden Choreographie zeigten die Sängerinnen und Sänger, dass sie das Publikum als Zielgruppe meinten und fordernd einluden: “come on – come on”.

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“Frohsinn” Ingerkingen erreicht “Traumziele”

Alle vier Chorgattungen des Gesangvereins sowie der Gastchor erhalten viel Beifall.

Beim Jahreskonzert des Gesangvereins „Frohsinn“ Ingerkingen sind Freunde des Chorgesangs auf ihre Kosten gekommen. Zumal der bei vielen Auftritten eingespannte Männergesangverein Steinhausen-Muttensweiler sich Zeit nahm und als Gastchor die Zuhörer ebenfalls erfreute.

Zum Auftakt hielten sich alle vier Chorgattungen des Gastgebers „Frohsinn“ an den Titel des Lieds „Lasst uns heut zusammen singen“. Danach bekam der Kinderchor „Tonwürmchen“ unter der Leitung von Sabine Moll mit Liedern wie „Hurra, wir fahren heut nach Musika“ oder „Die Hexe Wackelzahn“ viel Applaus.

Unbekümmert und mit einer ansteckenden Fröhlichkeit begeisterten die Kleinsten die Zuhörer, auch beim gemeinsam mit den Jugendlichen gesungenen „Schön ist es auf der Welt zu sein“.

Danach stand der Jugendchor mit „Happy and Free“ allein auf der Bühne, bevor der Junge Chor „Tabularasa“ unter der Leitung von Denise Rembach mit den Stücken wie „Molweni“, „California Dreamin“ und „We are the world“ übernahm. Die Zuhörer forderten eine Zugabe und erhielten sie: „Griechischer Wein“ erklang in einem mitreißenden Acappella- Arrangement von Lorenz Maierhofer mit wechselnden Frauen- und Männerstimmen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Von Rockzipfelsängern und Pizzabäckern

Der Meister legt sich ins Zeug.....

Eine lange Schlange gab es an der Rezeption der Bauernschule in Bad Waldsee am Samstagmorgen des 9. März 2013 für die über 70 Interessenten des Chorwochenendes der Region Biberach. Die Wartezeit konnte aber mit Kaffee und Brötchen locker überbrückt werden und man hatte zudem genügend zu Erzählen bei den vielen Bekannten die sich in der Reihe eingefunden hatten. Die tollen Zimmer der Bauernschule waren schnell bezogen und um 10 Uhr waren alle bereit und Marcel Dreiling wurde mit einem herzlichen Beifall willkommen geheißen.

Um das Instrument (Stimme) ordentlich zu präsentieren wurde zunächst intensiv eingesungen. Do-Re-Mi-Fa-Sol – „Viel zu lätschig, selbst einfache Einsingübungen müssen mit dem Temperament eines Pizzabäckers gesungen werden“, forderte Dreiling die Sänger auf – und es hatte Wirkung. Der Verbandschorleiter des Schwäbischen Chorverbandes hatte sich auf die große Gruppe, das breite Altersspektrum und die unterschiedlichen Chorgattungen bestens eingestellt. Vom aufgepeppten Volkslied über Gospel und Kanons reichte das musikalische Angebot und jede Lerneinheit wurde vom Meister vorgesungen, vorbewegt und erklärt.

Zum ausdrucksstarken Singen gehört Bewegung und Gesang würde vom Publikum zur Hälfte mit den Augen wahrgenommen, führte Dreiling aus, aber es sollte nicht übertrieben werden und nicht aufgesetzt wirken. Da insbesondere die Männer mit dem Bewegen zum Singen ihre Schwierigkeiten haben durften sich die Damen beim Gospel „Jericho“ dem starken Geschlecht zuwenden und die Leichtheit des Hüftschwunges demonstrieren. Das gegenseitige Ansingen und das randomisierte Gruppensingen seien zudem eine gute Übung für die Rockzipfelsänger, die sich sonst immer an den Nebenmann anlehnen, und so gezwungen werden selbst die Initiative zu ergreifen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Alfred Gresser, ein verdienstvoller Sänger und Präsident

„Stumm schläft der Sänger dessen Ohr gelauschet hat an andrer Welten Tor“ – der Text aus dem „Schottischen Bardenchor“ zierte nicht nur den Nachruf  des Oberschwäbischen Chorverbands, sondern war auch einer der Chorsätze, mit dem sich die Sänger des Liederkranzes  Aulendorf, des Männerchores Bad Saulgau und des Männerchores des Oberschwäbischen Chorverbandes beim Requiem und bei der Trauerfeier von ihrem Mitsänger und Ehrenpräsidenten des Oberschwäbischen Chorverbands Alfred Gresser verabschiedet haben.

Der Präsident des OCV, Achim W. Schwörer, würdigte vor zahlreichen Trauergästen in der Liebfrauenkirche in Bad Saulgau die Verdienste seines Vorgängers. Nur vier Tage vor seinem 83. Geburtstag  und genau an dem Tag der Hauptversammlung des Oberschwäbischen Chorverbandes, der er unzählige Male als Vorsitzender vorstand und als Ehrenpräsident beiwohnte, hat ihn der Herrgott zu sich gerufen. Mit Alfred Gresser geht eine hoch anerkannte und engagierte Persönlichkeit, dem das Chorwesen Oberschwabens viel zu verdanken hat.

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Frühjahrskonzert „Komm holder Lenz“ der Chorgemeinschaft Taldorf

Die Chorgemeinschaft Taldorf  lud am Samstag zu ihrem Frühjahrskonzert ein, an dem in diesem Jahr auch die  Chorgemeinschaft Ravensburg und ein Percussion Duo der Musikschule Ravensburg mitwirkten. In der gut besetzten Schussentalhalle Oberzell besangen die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Taldorf unter der Leitung von Dirigentin Christa Amann-Wachter die Ankunft des lang ersehnten Frühlings. Die Zuhörer wurden in einer Reihe verschiedener Liedsätze von Mendelssohn-Bartholdy, Schumann und Bresgen auf die erwartete Jahreszeit eingestimmt. Dabei zeigte der Chor seinen wandlungsfähigen a cappella Gesang, trug sehnsuchtsvoll, nuancenreich, intonationsrein und fein phrasiert sein Repertoire vor. Mit „Komm, holder Lenz“ aus Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ beschloss der Chor auf eindrucksvolle Weise den ersten Teil seines Programms.

Danach sang die eingeladene Chorgemeinschaft Ravensburg mit ihrer Dirigentin Olga Tissen.  Der Männerchor bot Melodien aus dem Tessin, Italien und Frankreich. Außerdem nahm er das Publikum mit nach Russland – etwa mit „Nacht über Moskau“, „Kalinka“ und dem „Walzergefühl“ von Schostakowitsch.

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