Singen und Stimme Aktuell des Schwäbischen Chorverbandes

Der Weblog des Schwäbischen Chorverbandes

Felix hört beim Singen zu

Kindergärten im Zabergäu verlängern ihre Felix-Auszeichnung für musikalische Arbeit
Drei Jahre nach der erstmaligen Verleihung des „Felix’’“ für großes Engagement im musikalischen Bereich, erhielten einige Kindergärten im Zabergäu eine Verlängerung der Auszeichnung. Hinter dem bundesweiten Felix-Projekt stehen der Deutsche Chorverband und das Bundesfamilienministerium, um insbesondere den Gesang als elementares Kulturgut möglichst früh zu vermitteln und zu fördern. „In den kommenden Wochen bin ich noch in einigen Einrichtungen in Brackenheim und Güglingen unterwegs, um mir die musikalische Arbeit dort anzusehen“, erklärt Ursula Stenzel, Referentin für Kinder- und Jugendarbeit im Zabergäu-Sängerbund und in dieser Funktion auch Felix-Beauftragte. Am vergangenen Samstag besuchte sie den Kindergarten in der Brackenheimer Schlossstraße, um den Erzieherinnen dort im Rahmen eines Spiel- und Bewegungsfestes die Plakette zu überreichen. Leiter Etta Boysen, selbst begeisterte Chorsängerin, legt Wert auf musikalische Bildung in ihrer Einrichtung. „Gesang, Bewegung und Tanz integrieren wir in den Kindergartenalltag“, erklärte sie. Den ganzen Beitrag lesen »

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Eine Chorleiterin – viele Chöre

Das Sommerkonzert von „Get up“ in Zaberfeld stand unter dem Motto „Neun Chöre – eine Dirigentin“.
Ein erfrischend anderes Chorkonzert erlebten die Zuhörer beim Sommerkonzert des Jungen Chores „Get up“ aus Zaberfeld am Samstagabend. Doch es war nicht das Konzert eines einzigen Chores. „Get up“ verstand sich als ein Chor unter vielen sowie als Gastgeber und Organisator der großen Veranstaltung. Denn Dirigentin Ursula Bopp brachte zum Sommerkonzert fast alle ihre Chöre zum gemeinsamen Auftritt mit. „Das war mal so eine spontane Idee, weil meine Sängerinnen und Sänger sich ja nicht untereinander kennen“, erzählte sie. So präsentierten acht Chöre aus Weinsberg, Leingarten, Kirchhausen, Leonbronn, Obersulm und Zaberfeld ihr sehr unterschiedliches Repertoire. Von sakralen Werken über Pop bis zu klassischer Chorliteratur war alles dabei. Begleitet wurden sie von Ella Seiler am E-Piano, Marcel Piontek an der Gitarre und Herbert Nödl am Schlagzeug. Für Ursula Bopp war der Abend ein Kraftakt, der zeigte, wie vielseitig sie als Musikerin ist und wie viele Menschen in der Region jede Woche mit Begeisterung in ihre  Chorproben kommen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Spendenvoting für Vereine im Kreis Ludwigsburg

Die Kreissparkasse Ludwigsburg startet eine Aktion, bei der Vereine aus dem Landkreis einen Spendenzuschuss in Höhe von bis zu 1.500 Euro gewinnen können. Alles was man dafür tun muss, ist ein Bild des Vereines auf die Facebook-Seite der Kreissparkasse zu laden und dafür zu werben. Das Bild mit den meisten “likes” hat am Ende gewonnen. Es gibt insgesamt 10 Preise.

Weitere Informationen, sowie der Link zur Teilnahme auf der Internetseite der Kreissparkasse Ludwigsburg.

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„Silbenzauber-Tongemisch“ in Stetten


Grünschnäbel mit grünen T-Shirts: Der Gastgeberchor „Grünschnäbel“ des Gesangvereins Edelweiß Stetten überzeugte mit netten Kinderliedern, Musicalmelodien und Pop.

Die Chorzukunft der Region stand in der Alten Kelter Stetten am Sonntagnachmittag auf der Bühne unter dem Motto „Kids & Teens in Concert“.

Sechs Kinder- und Jugenchöre des Zabergäu-Sängerbundes präsentierten sich mit einem bunten Programm aus klassischen Volkslieder, moderne Musicalmelodien, Kinderchorwerken für die ganz Kleinen, Spirituals und Popstücken. „Uns ist es wichtig, nicht nur einfach zu singen, sondern mit unserer Jugendarbeit Weichen zu stellen für den gezielten Einsatz der Stimme im Erwachsenenalter“, referierte die ZSB-Kinder- und Jugendreferentin Ursula Stenzel. Eine geschulte Stimme habe Vorteile in jeglicher Hinsicht: „Im Schulreferat, im Arbeitsleben oder später bei öffentlichen Auftritten.“

Ob nun als großer Chor mit über zwanzig Sängern oder als kleine Gesangsgruppe mit nur vier Stimmen – alle zeigten Freude am Auftritt. Bei den Kindergartenkindern gerieten zwar die Anweisungen des Dirigenten bisweilen etwas in Vergessenheit, aber gerade diese Spontaneität macht den Charme von Chorkonzerten junger Sänger aus: Ganz zwanglos auf der Bühne mal herzhaft zu Gähnen oder vor lauter Eifer als erster mit dem Singen anzufangen. Bei den Jugendlichen zeigten sich dagegen die Früchte jahrelanger Stimmbildungsarbeit sehr deutlich. Insbesondere die Sängerinnen und Sänger des Brackenheimer Kinder- und Jugendchores überzeugten mit vollem Ton und mutigem Auftritt. Waren es bei „Mamma Mia“ aus dem Abba-Musical die hohen Sopranstimmen, glänzten im ruhigen Gospel „Halleluja“ die Stimmen der jungen Männer. Glasklar erklangen die zarten, perfekt ausgebildeten Stimmen der Sersheimer Kinder. Unter der Leitung von Chormeisterin Ursula Layher präsentierten sie als einziger Chor drei Werke à capella mehrstimmig.

Interessante rhythmische Akzente setzten die „Kangoos“ aus Schwaigern in dem Klassiker „Was klappert die Mühle“. Synkopen ließen die Zuhörer aufhorchen und lieferten frischen Schwung für die sonst oft träge vorgetragene Volksweise. Quietschvergnügt, in leuchtendem Gelb, überzeugte der neueste Kinderchor unter dem Dach des Zabergäu-Sängerbundes, die „Little Voices“ aus Hausen. Ihr „Sim sala sing, das Silben-Zauber-Tongemisch“, fing auf kindgerechte Art und Weise die Atmosphäre des Konzertnachmittags ein. Die „Wakadudels“ aus Leingarten ließen in „Cowboy Jim aus Texas“ von Frederik Vahle nicht nur symbolisch die Hüte fliegen. Der zahlenmäßig stärkste Chor, die Gastgeber „Grünschnäbel“ aus Stetten, entführten ins Reich von „Tausend und einer Nacht“ mit einer Melodie aus dem Disneymusical „Aladdin“.

Die „Wakadudels“ aus Leingarten zauberten mit dem Text ihres Kinderliedes „Dann ist wieder alles Banane“ den Zuhörern ein Lachen ins Gesicht. Bericht und  Fotos: Kerstin Besemer

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Aufbaukurs „Singen ja – aber richtig“


Im Foyer der Theodor-Heuss-Schule in Brackenheim lauschten 22 Teilnehmer ihrem eigenen Atem, spürten den Tönen nach und übten, wie man Kindern neues Liedgut beibringt. Unter professioneller Leitung von Wiltrud Reusch-Weinmann, Frauenreferentin im Schwäbischen Chorverband, nahmen am Aufbaukurs des Seminars „Singen ja – aber richtig“ teil. Was bereits im Frühjahr im Starterkurs behandelt wurde, vertieften die Teilnehmer diesmal und konkretisierten insbesondere das Thema Stimmbildung im Kindesalter und das Einüben neuer Lieder. „Gerade beim Erlernen neuer Stücke, sollte man mit Bedacht vorgehen und seine Sache richtig machen“, so die Dozentin.

Die aufeinander aufbauenden Seminare finden bereits zum zweiten Mal auf Initiative des Zabergäu-Sängerbundes statt und haben das Ziel, die Vorschul-Pädagogen als Multiplikatoren einzusetzen, um Kinder für Musik zu begeistern. „Es ist schließlich erwiesen, dass Musik und Gesang äußerst förderlich für die gesamte Entwicklung von Kindern ist“, fasst Werner Treuer, Präsident des Zabergäu-Sängerbundes seine Motivation zusammen, sich auf diesem Gebiet zu engagieren. Während eines ganztägigen Seminars erhielten die Pädagogen viele hilfreiche Anregungen für das tägliche Singen mit Kindern im Vorschulalter. „Wie gehe ich zum Beispiel mit brummenden oder kreischenden Kinder um, die beim Singen selten den Ton treffen, ständig aus dem Rhythmus kommen oder einfach unaufmerksam sind“, erklärt Reusch-Weinmann die Praxisprobleme. „Das Seminar ist wieder sehr gut angekommen; die Teilnehmer waren begeistert“, fasst Ursula Stenzel, Frauenreferentin im Zabergäu-Sängerbund zusammen.  Von Kerstin Besemer

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