Singen und Stimme Aktuell des Schwäbischen Chorverbandes

Der Weblog des Schwäbischen Chorverbandes

“Le Crescentis” begeistern zum fünfjährigen Bestehen

“Le Crescentis” begeistern zum fünfjährigen Bestehen -  Gelungenes Konzert eines harmonischen Chorgefüges – Birgit Barth 25 Jahre Chorleiterin

Der Eberhardzeller Chor “Le Crescentis” hat in der Pfarrkirche St. Ottilia in Mühlhausen gesungen. Anlass war das fünfjährige Bestehen des Chores. Die Freude am Singen war den 22 Mädels richtig anzusehen. Das Programm stand unter dem Motto “Zwischen Himmel und Erde”. Mit “Herr du bist mein Leben, Herr du bist mein Weg” zog der Chor singend in die Kirche. Den Auftakt machten die Sängerinnen dann mit dem Spiritual “This little light of mine”. Rund 230 Zuhörer kamen in das Gotteshaus, das damit prall gefüllt war.

Die Dirigentin Birgit Barth bildete mit ihren Sängerinnen ein sehr harmonisches Chorgefüge. Mit “Küss mich, halt mich, lieb mich” nach der Melodie aus dem Kultfilm “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” folgte einer der Höhepunkte des Programms. Dynamisch und klanglich exzellent präsentierten die Mädchen dieses Lied von Ella Endlich. Artur Schupp begleitete die Sängerinnen am Piano. Gitarristin Lara Mohr sang mit ihrer Schwester Ella im Duett “Mein Ziel”. Dem folgte das bekannte “Can you feel the love tonight” von Elton John.

Vierstimmig erklang Leonhard Cohens “Halleluja” vorgetragen von Caroline Mast (auch an der Gitarre), Franziska Branz, Stefanie Neumann und Katharina Ehrlicher. Mit einem besinnlichen Gedicht zur Mutter  Maria stimmte Birgit Barth auf das Lied “Für ein Ave Maria” ein. Frei und auswendig gesungen präsentierten die Sängerinnen ihr gelungenes Konzert. Mit Liedern wie “The Lord of the dance”, “Ich wollte nie erwachsen sein” und “Bis wir uns wiedersehen” faszinierten die Eberhardzeller Sängerinnen ihre Zuhörer. Mit dem Lied “Da berühren sich Himmel und Erde” verabschiedete sich der Chor singend aus der Kirche.

Beim anschließenden Stehempfang ehrte die Chorjugendleiterin Marianne Braunmüller vom Oberschwäbischen Chorverband verdiente Sängerinnen. Die Chorleiterin Birgit Barth wurde für 25 Jahre Chorleitung mit der silberenen Ehrennadel ausgezeichnet. Zudem erhielten Monika Beller, Carmen Glöckle und  Silvia Sproll  für 20 Jahre aktives Singen sowie Pia Kloos und Marion Nothelfer für 10 Jahre aktives Singen jeweils eine Urkunde aus der Hand von Marianne Braunmüller. Christine Kibler wurde mit einem Geschenk für 25 Jahre Mitgliedschaft im Liederkranz Eberhardzell geehrt.

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Spiritual, Gospel & more: Kirchenkonzerte mit dem Liederkranz Kornwestheim

„Heaven is a wonderful place – Spiritual, Gospel & more“ heißt es bei den Kirchenkonzerten des Liederkranzes Kornwestheim, die  am Samstag 19. Mai um 20.00 Uhr in der Katholischen Kirche St. Martinus und am Sonntag,  20. Mai, 17.00 Uhr  in der Evangelischen Martinskirche stattfinden.

Mitgestalter sind die Sopranistin Gunda Baumgärtner und vereinseigene Solisten. Am Klavier  werden Chor und Solisten in bewährter Weise von „Hauspianist“ Harald Sigle  begleitet.

Chorleiter Werner Klein hat hierzu ein auserlesenes Programm zusammengestellt: Teilweise mit deutschem Text vorgetragene Titel wie „Down by the Riverside“, „Glory Halleluja“, „Rock my soul“, „My Lord, what a morning“, „On my way to heaven“ und weitere „Ohrwürmer“ dieses Genres, aber auch Songs und Balladen, die durch berühmte Show-Größen wie Randy Crawford, Barbara Streisand, Whitney Houston und Stevie Wonder Weltruhm erlangten, werden die Zuhörer erfreuen.

Dafür sorgt neben dem Chor in erster Linie die Sopranistin Gunda Baumgärtner mit „Klassikern“ wie  „Almaz“, „When you believe“, „Papa an you hear me“, „I will always love you“ und „You are my sunshine of my life“. Sie ist im Kreis Ludwigsburg aufgewachsen. Bereits im Alter von 12 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Gesang. Nach dem Abitur begann sie ihr Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart bei Prof. Thomas Pfeiffer und beendete dies 1997 mit dem Diplomabschluss bei Prof. Sylvia Geszty. Im Anschluss daran folgte ein Aufbaustudium am Institut für Musiktheater in Karlsruhe. 2003 schloss sie ihre Studien an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Jeanette Favaro-Reuter mit dem Solistenexamen ab. Den ganzen Beitrag lesen »

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Frühjahrskonzert Männergesangverein “Frohsinn” Blochingen

Mit Kontrastprogramm durch das Bodan-X-tett aus Radolfzell-Allensbach

“Der Männergesangsverein wandelte bei seinem diesjährigen Frühjahrskonzert musikalisch und frohgelaunt durch den Tag”. So könnte man das diesjährige Frühjahrskonzert vom Männergesangverein Frohsinn Blochingen umschreiben. In gewohnter Weise wusste der Chor beim, von Chorleiter und Dirigenten Roland Hoheisel-Gruler, anspruchsvoll zusammen gestellten Programmreportoire  zu gefallen. Dabei war nicht nur heitere, sondern auch besinnliche Chormusik angesagt. Inhaltlich setzte sich der Chor mit den Stunden des Tages auseinander. Die dafür ausgewählten Komponisten reichten von Hermann Schein “Holla, gut Gsell” aus dem späten 16. Jahrhundert über Conradin Kreutzers ” Morgenlust” und der ” Bitte an den Mond ” von Friedrich Silcher, bis hin zur Gegenwart mit ” Jeden Morgen geht die Sonne auf ” von Ernst-Lothar von Knorr. Unter der bewährten Führung von Chorleiter Roland Hoheisel-Gruler interpretierten die homogenen Männerstimmen die einzelnen Melodien in gekonnter Manier, was mit einem lang anhaltenden Beifall von den anwesenden Zuhörern honoriert wurde. Als Kontrastprogramm konnte das Bodan-X-tett aus Radolfzell-Allensbach gewonnen werden. Den ganzen Beitrag lesen »

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175 Jahre Liederkranz Oberdischingen

Mit einem Festabend und einem Freundschaftssingen feierte der Liederkranz sein Jubiläum

Freude am Singen, sowie Kameradschaft unter den Sängerinnen und Sängern verdeutlichte an beiden Tagen das Jubiläumsfest des Liederkranzes Oberdischingen. Der erste Vorsitzende Erwin Berner betonte in seiner Begrüßungsrede, dass 175 Jahre auf die Geschichte der Menschheit bezogen, nicht mehr als ein Wimpernschlag sind, jedoch auf den Liederkranz bezogen stehen fünf Generationen mit ihrer Freude zum Chorgesang dahinter. Die Turn- und Festhalle war voll besetzt mit Angehörigen der Chormitgliedern, Sängerfreunden aus den umliegenden Gesangvereinen, Bürgern und Gästen aus vielen Bereichen. Der genauen Tag, an dem der Liederkranz einst als Musik- und Gesangverein aus der Taufe gehoben wurde, könne leider nicht genau festgestellt werden, sagte der Vorsitzende. Aber sicher sei, dass die Gründer den Grundstein für ein wunderbares Gemeinschftswerk gelegt haben, das nicht nur für Körper, Geist und Seele wohl tut, sondern, was ganz wichtig ist, auch die Menschen zusammenführt. Erwin Berner war es ein sichtliches  Anliegen, den früheren und jetzigen Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement zu danken, ebenso den bisherigen Vorsitzenden, Chorleitern und Förderern, die dem Liederkranz so lange getragen und die Treue gehalten haben. Bürgermeister Benno Droste, selbst aktiver Tenorsänger, schwärmte: “Heut ist ein ganz besonderer Tag.” Landrat Heinz Seiffert bezeichnete die Vereine als Säulen im Gemeinwohl. Wolfgang Oberndorfer, Vorsitzender des Donau-Bussen-Sängergaues, zitierte einige Zeilen aus dem Oberdischinger Heimatlied. Er sagte weiter: “Singen sorge für ein Glückscocktail im Gehirn. Gemeinsames Singen verhilft zu Begegnungen und Komunikation. Deshalb ist der Chorgesang kein Auslaufmodell, sondern es sollte jeder Chor immer wieder nach hoher musikalischer Qualität streben, andererseits auch denjenigen eine Heimat bieten, die in erster Linie Freude am Singen haben.

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Aktuelles Editorial SINGEN, Ausgabe 05-2012

Liebe Sängerinnen und Sänger,

am 13.Mai ist Chorverbandstag in Güglingen. Dazu lade ich Sie herzlich ein. Kommen Sie und nutzen Sie die Workshopangebote, die Ihnen viele nützliche Informationen bieten. Nehmen Sie vor allem an der Versammlung des Chorverbands teil, deren Ergebnisse die nächsten Jahre des Schwäbischen Chorverbands prägen werden. Sie sind die Weichensteller, wenn es um eine Satzungsänderung geht, die den Verband gegenüber Neumitgliedern öffnet, die nicht in unserer traditionellen Regionalgliederung nach Chorverbänden und Gauen unterzubringen sind, wie zum Beispiel ein Gospelchorverband, ein Verband von Chorleitern oder ein Kinder- und Jugendchorverband. Ihnen allen wollen wir eine Heimat bieten, wenn sie die Freude am Singen verbreiten und sich – natürlich – die Ziele des Schwäbischen Chorverbands zu eigen machen.

Sie entscheiden auch über die wirtschaftliche Zukunft des Schwäbischen Chorverbands, indem Sie einer Beitragserhöhung ab 2013 um einen Euro zustimmen oder diese ablehnen. Es wäre die erste Beitragserhöhung seit 2003. So lange konnte der Verband Ihren Beitrag stabil halten, eine große Leistung des Präsidiums und der Geschäftsstelle. Den ganzen Beitrag lesen »

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Kann man Johannes Brahms toppen?

Tilman Heilands multimusikulturelles Requiem

„Wir möchten mit dieser Auftragskomposition ein Zeichen für den Frieden in unserer Welt setzen und Brücken schlagen zwischen Religionen und Kulturen.“

Wir – das waren der Komponist und Dirigent Tilman Heiland, der Ideengeber und zweite Dirigent Ulrich Egerer, Mitglieder von 6 Chören (MGV 1825 Ludwigsburg GCH, Philharmonischer Chor Fellbach, Philharmonischer Chor Ludwigsburg, Chor des Remstal-Gymnasiums Weinstadt/ Einstudierung Uta Scheirle, Chor der Ottmar-Mergenthaler Realschule Vaihingen a.d. Enz, Chorgemeinschaft Besigheim/ Einstudierung beide Ulrich Egerer) und die Junge Süddeutsche Philharmonie Esslingen.

Solisten waren Miriam Burkhardt (Sopran), Cornelia Lanz (Alt), Christian Wilms (Tenor), Kai Preußker (Bass); Julia Michel-Egerer (Klavier), Moritz Haardt (Orgel).

„Schreiben Sie uns eine anspruchsvolle Kritik“, bat mich der Pressechef des Philharmonischen Chores Fellbach. Die Laienmusikszene ist nicht gerade „berüchtigt“ für kritische Berichterstattung, was manchmal gut ist. Denn bisweilen passiert es, dass ein junger, eifriger, frisch aus der Journalistenschule kommender Kritiker die Leistungen der Laienmusik mit den Maßstäben des subventionierten Kulturbetriebs misst und sich damit seine ersten „Freunde“ macht, sowohl im be-/getroffenen Verein wie auch in der eigenen Redaktion, die viele böse Leserbriefe beantworten darf.

Schon die fast mahler´sche Besetzung ließ ein schwergewichtiges Werk erwarten. Das einzige, was man als Außenstehender nicht wusste, war die Frage nach der stilistischen Einordnung. „Neue Musik“ ist heute ein ebenso unscharfer Begriff geworden wie das Wort „Moderne Musik“. Die einen denken an Donaueschingen, die anderen an Pop&Swing. Nichts von alledem. Tilman Heilands „Requiem“ ist im besten Sinne des Wortes “World- und Wohlfühlmusik”. Keine Passage, die nicht im Klassikradio laufen könnte. Ich meine das unter Außerachtlassung aller feuilletonistischen und musikalisch-zeitgenössischen Gesichtspunkte durchaus positiv. Es ist “Best of Musikgeschichte”. Gäbe es so etwas wie ein “Partiplag.wiki” (Parti = Partitur), Heiland gäbe einige Nüsse zu knacken. Im Gegensatz zur Dissertation eines früheren Ministers fällt es den Suchern nämlich gar nicht so leicht, längere Passagen einem Komponisten zuzuordnen. Zu schnell wechseln Fauré, Brahms, Jenkins u.a. den Taktstock. Feuilletonisten nennen das eklektisch, aber wenn einer der weltweit erfolgreichsten Komponisten wie Karl Jenkins sich der Musikgeschichte bedienen darf, warum sollte es Heiland nicht tun. Er macht es so souverän und wirkungsvoll, dass jeder Chorsänger glücklich ist, dabei zu sein. Und das ist für Laiensänger mehr wert als Teil einer ebenso arrivierten wie unverständlichen Neuschöpfung zu sein. Den ganzen Beitrag lesen »

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“In der Abendstund” – Frühjahrskonzert der Chorgemeinschaft Taldorf

Mit dem Lied „In der Abendstund“ eröffnete die Chorgemeinschaft Taldorf ihr diesjähriges Wunschkonzert in der voll besetzten Schussentalhalle Oberzell. Der Kirchenchor „Opus C“ aus Bavendorf und ein Harfenduo der Musikschule Ravensburg bereicherten das abwechslungsreiche Programm.

In der mit Frühlingsblumen wunderschön geschmückten Halle erwartete die Konzertbesucher zu Beginn eine Reihe feiner Chorsätze zum Thema „Nacht“. In wandlungsfähiger und intonationsreiner Interpretation sang die Chorgemeinschaft Taldorf unter Leitung von Christa Amann-Wachter drei a cappella Sätze über Abend und Nacht. Es folgten „Barkarole“ aus der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ und der Elvis Presley Hit „Are you lonesome tonight“. Die Zuhörer honorierten die Sängerinnen und Sänger sowie den Pianisten Dejan Jordanov mit großem Applaus ehe mit Elan „Opus C“ unter Leitung von Franz Fuchs auftrat. Der Chor trug, begleitet von Keyboard und Gitarre, neue geistliche Lieder in englischer und deutscher Sprache vor. Besonders freuten sich die Zuhörer, als das bekannte „Joy to the world“ von G. F. Händel in einer modernen Bearbeitung erklang.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends waren die Beiträge der Harfenistinnen Jasmine Craciun und Anna Kordula. Eine Stecknadel hätte man fallen hören, so gebannt waren alle vom Spiel der jungen Mädchen auf ihren außergewöhnlichen Instrumenten. Den ganzen Beitrag lesen »

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Der Männergesangverein „Sängerlust“ und der „Liederkranz“ Alttann begeistern die Konzertbesucher

Die nahezu vollbesetzte Mittelbiberacher Festhalle, vielfarbig mit Tulpen dekoriert, bildete genau den richtigen Rahmen für dieses Konzert, bei dem als Gastchor der „Liederkranz“ Alttann unter der Leitung von Franz Ott im Mittelpunkt des Programmes stand. So konnte der 1. Vorsitzende des MGV “Sängerlust“ , Vinzenz Kehrle, neben Ehrengästen, den überregional bekannten Altanner „Liederkranz“ mit dem 1. Vorsitzenden Karl Motz und das aus nah und fern erschienene Publikum begrüßen.

Der gastgebende Männergesangverein unter der Leitung von Joachim Rampf  begann das Konzert mit „Abschied“ von Bernhard Riffel. Viel Beifall erhielten die Sänger für die neu einstudierten und exakt vorgetragenen Chorsätze „Träume aus der Kinderzeit“ , „Die Rose“ von Amanda McBroom, „Butterfly“ von Daniel Gerard und „Wo meine Sonne scheint“ . Mit der geforderten Zugabe kam mit dem Tessiner Volkslied „Pferde zu vieren traben“ Temperament und Tempo auf die Bühne. Zur Erheiterung der Besucher begleitete der Alttanner Sängerkollege Schorsch Deger als Ansager den Konzertabend mit Witz, humorvollen Anekdoten und Informationen zu den Komponisten. Den ganzen Beitrag lesen »

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Dritte Vorstellung als Krönung des Jubiläumsjahres

Chorwerkstatt Neckartenzlingen feiert mit dem Musical “Das 6. Bild” große Erfolge.

Musicalprojekt "Das 6. Bild"

Die Kinder der Chorwerkstatt

Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums der Chorwerkstatt Neckartenzlingen konnte das Projekt “Das 6. Bild” nach zwei Vorstellungen in der Stadthalle Nürtingen noch einmal mit großem Erfolg unter der Gesamtleitung von Gudrun Fahr und Heike Weis aufgeführt werden, diesmal in der Stadthalle Metzingen. Unter Leitung von Katrin Werner waren auch die jüngsten Sängerinnen und Sänger im Alter von 3 bis 6 Jahren dabei. “Die Sängerinnen und Sänger aller Formationen sind in Top-Form” sagte Chorleiterin Gudrun Fahr vor Beginn der Veranstaltung und konnte nach einer kurzen Begrüßung der Gäste den Vorhang zum großen Event mit immer neuen musikalischen Überraschungen öffnen lassen.

Beginnend im Mozart-Museum in Salzburg, wo diesmal nicht nur Mozarts, sondern in jedem Bild Figuren aus verschiedenen Musicals der Chorwerkstatt zu sehen waren, verstanden es die Chorwerker, das Publikum mitzunehmen in die Welt der Musicals der letzten 10 Jahre. Als der Museumsführer in die einzelnen Bilder eintauchte, erweckte er die Szenen aus Morgenland, Les Misérables, Der kleine Tag, Western City und Filmreif zum Leben. Die schönsten Melodien und Tänze aus diesen Projekten der Chorwerkstatt führten ein begeistertes Publikum von Szene zu Szene.

Nahezu alle Solisten präsentierten auf professionelle Weise ihre Songs; ob das nun sieben- und achtjährige Kinder waren, Jugendliche oder Erwachsene, man spürte in jeder Phase, hier wird Stimmerziehung ernst genommen. Die Chöre, im Wechsel Frauen oder Männer, gemischter Chor und Jugendchor bewiesen hochkarätige Qualität. “Ihr habt Profis engagiert” war die Meinung vieler Zuschauer, was natürlich in der Chorwerkstatt niemals der Fall ist.

Die in der Chorwerkstatt intensiv betriebene Kinder- und Jugendarbeit konnte mit einer traumhaften Szene mit 90 Kindern im Alter von 3 bis 16 Jahren präsentiert werden: in orientalischen Kostümen sangen die jungen Sängerinnen und Sänger mit einer beispiellosen Leidenschaft und waren jede Minute mit Feuereifer bei der Sache. Den ganzen Beitrag lesen »

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Der Gesangverein Eintracht e.V. Poppenweiler

Warum sie erfolgreich sind – Die Toppchöre des SCV

Von anderen lernen – das ist Sinn dieser Reihe in der Verbandszeitschrift des Schwäbischen Chorverbands “SINGEN”. Was machen sie anders, diese Vereine? Wie haben sie die Herausforderungen gemeistert? Wie sahen sie sich gestern, wie sehen sie sich heute, wie blicken sie in die Zukunft? Wir sagen es Ihnen. Unsere Mitarbeiterin Heike Weis ist diesmal zu Gast beim Gesangverein Eintracht e.V. Poppenweiler

SINGEN: Im diesem Jahr kann der Gesangverein Poppenweiler auf eine 150jährige, teils bewegte Geschichte zurückblicken. Mit sieben florierenden Abteilungen von der“ Zwergenmusik“ bis zum „Singen mit Senioren“ steht der Verein heute in voller Blüte, nachdem er 1994 mit der Auflösung des gemischten Chores bereits kurz vor dem Aus gestanden hatte. Gaby Knorpp, worin sehen Sie als Vorsitzende den entscheidenden Wendepunkt?

Gaby Knorpp: 1994 war wirklich ein wichtiges Jahr für den Verein. Neun der damaligen Sängerinnen und Sänger habe das Problem erkannt (Unflexibilität, keine Bereitschaft auf Neues, hoher Altersdurchschnitt…) und sich für „die Flucht nach vorne“ entschieden (Anmerkung der Redaktion: Gründung „s´Chörle“, modernes Ensemble mit breitem Repertoire für Sängerinnen und Sänger von 18 bis 99 Jahren und heutiger Hauptchor des Vereins). Es waren schwierige Prozesse, die auch nicht nach kurzer Zeit zu Ende waren, sondern über einige Jahre den Verein geprägt und herausgefordert haben. Den ganzen Beitrag lesen »

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