Singen und Stimme Aktuell des Schwäbischen Chorverbandes

Der Weblog des Schwäbischen Chorverbandes

Chorverbandstag in Stuttgart wählt Dr. Jörg Schmidt zum Präsidenten des Schwäbischen Chorverbandes

Ehrenpräsident Dr. Lorenz Menz (links) und Vizepräsidentin Irmgard Naumann gratulieren dem neuen Präsidenten Dr. Jörg Schmidt (rechts)

Ehrenpräsident Dr. Lorenz Menz (links) und Vizepräsidentin Irmgard Naumann gratulieren dem neuen Präsidenten Dr. Jörg Schmidt (rechts)

Einstimmig wählten die Delegierten des Außerordentlichen Chorverbandstages des Schwäbischen Chorverbandes am 11.09.2016 Dr. Jörg Schmidt zum neuen Präsidenten. Der 55-jährige Jurist steht damit für die nächsten vier Jahre an der Spitze des zweitgrößten Landeschorverbandes in Deutschland. In seiner Vorstellung betonte er sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und die Notwendigkeit durch Jugendförderung die Zukunft der Chormusik weiter zu stärken. Ein ausführlicher Bericht folgt im Blog und der Zeitung SINGEN.

1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)
Loading...

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 12-2015

Layer WolfgangLiebe Sängerinnen und Sänger,
liebe Mitglieder der Crew, die das Vereins- und Verbandsschiff jedes Jahr auch bei Niedrigwasser unterm Kiel fahrtüchtig hielt,
liebe Kapitäne a.D., die das Ruder abgegeben haben, weil der Kahn leckte und – last but not least – liebe Neueinsteiger ins Chorschiff,

bei Ihnen allen möchte ich mich bedanken. Auch bei jenen, die mir seit 18 Jahren erzählen, dass sich in ihrem Verein kein Mensch für die „Sängerzeitung“ interessiert und selbige deswegen jeden Monat im Papierkorb landet.

Im Papierkorb kann man nicht gewinnen, was dieses Mal besonders schade ist. Denn die Edition Omega, der Verlag der Verbandszeitschrift SINGEN von 1998-2015, möchte sich mit einem letzten Geschenk von Ihnen verabschieden. Alle Ratefüchse unseres herbstlichen Bilderrätsels in der Novemberausgabe erhalten … lesen Sie selbst auf S. 30. Hunderte von Büchern, CDs, Liederkalendern, Pralinen, ja sogar Württemberger Wein und vieles mehr gab´s auf unserer Rätselseite im Laufe der Jahre zu gewinnen.

Die ganz große Verlosung freilich fand zum 150-jährigen Bestehen des Schwäbischen Sängerbundes (so hieß er 1999 noch) statt. Da ging es um eine Maltareise mit Flug und Hotel für einen ganzen Chor beim Wettbewerb „150 neue Chöre für 150 Jahre SSB“. Oder – ebenfalls für viele unvergessen – die Kooperationswettbewerbe „Johann meets Sebastian“ im Bachjahr 2000 und 2001 mit mehreren tausend Euro Preisen. Der PC-Wettbewerb „Mach dir ein Bild von deinem Chor“. Vom größten Geschenk in Höhe von über 200.000 € wussten die Leser indes nichts. Denn gemäß Vertrag mit dem SSB sollte die Edition Omega jeden Monat eine 24-seitige Zeitschrift, zweifarbig mit vierfarbigem Umschlag gestalten. Tatsächlich betrug der Umfang der Verbandszeitschrift meist 36 oder 32 Seiten, insgesamt rund 2000 Seiten mehr. Es war eine Art „stilles Ehrenamt des Verlags“, das sich auszahlte in Form von sehr aktiven regionalen Chorverbänden mit ebenso aktiven Presseberichterstattern. Bei ihnen möchte ich mich für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit bedanken. Überhaupt bei allen, die ihr Ehrenamt ebenso ernst genommen haben. Allen voran beim Präsidenten Dr. Eckhart Seifert und unserem Ehrenpräsidenten Dr. Lorenz Menz, die ihre monatlichen Editorials und ihre Fachbeiträge selbstverständlich ehrenamtlich verfasst haben, die stets hilfreiche Tipps beisteuerten. Sie waren und sind für mich vorbildlich in ihrem großen Engagement für den Schwäbischen Chorverband, nur ihm verpflichtet, ohne Nebeninteressen. So etwas ist heute nicht mehr selbstverständlich.

Den ganzen Beitrag lesen »

Wolfgang Layer / 10. Dez 2015 / Editorial / Gaue und Verbände / Singen und Stimme / Themen, Kommentare geschlossen / Bewerten

Wie hat Ihnen der Beitrag gefallen?
1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Danke für Ihre Meinung!)
Loading...

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 11-2015

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

dieses Heft befasst sich schwerpunktmäßig mit den Fortbildungsangeboten des Schwäbischen Chorverbands für das nächste Jahr 2016. Da liegt es nahe, für die Nutzung dieser Angebote eine Lanze zu brechen. Die Zeiten wandeln sich, wir müssen uns anpassen. Und das Mittel hierzu heißt Fortbildung. Ich hatte mir seinerzeit in meinem Berufsleben das persönliche Ziel gesetzt, wenigstens alle fünf Jahre eine Fortbildung herauszusuchen, die mich zur Modernisierung meiner Arbeit befähigt. Hinzu kamen die vielen von Amts wegen angeordneten Fortbildungen, vor allem auf dem Gebiet der Informationstechnologie. Also Hand aufs Herz: wann haben Sie zuletzt von einer Fortbildung profitiert? Wann haben Sie sich um den Gesang von Kindern oder Senioren gekümmert? Wann waren Sie bei einem Vereinsrechtsseminar? Schauen Sie einfach in das Programm und melden Sie sich an. Vielleicht auch zu zweit, wenn Sie nicht allein zu einer Veranstaltung wollen. Das fördert den Ertrag, den Austausch, die Diskussion, z. B. auf der gemeinsamen Hin- und Rückfahrt.

Die chor.com in Dortmund war ebenfalls eine Fortbildungsveranstaltung. Wer dort war, konnte viele Erkenntnisse und Erfahrungen mit nach Hause nehmen. Vielleicht macht Ihnen der Bericht Appetit auf eine Teilnahme in zwei Jahren vom 14. bis 17. September 2017 wieder in Dortmund. Den ganzen Beitrag lesen »

Wolfgang Layer / 1. Nov 2015 / Editorial / Gaue und Verbände / Themen, Kommentare geschlossen / Bewerten

Wie hat Ihnen der Beitrag gefallen?
1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Danke für Ihre Meinung!)
Loading...

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 10-2015

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

der Schwäbische Chorverband befindet sich in einem personellen Umbruch. Im Sommer habe ich Ihnen mitgeteilt, dass wir für Frau Hannelore Rauscher-Dahl eine Nachfolge als Kustodin des Silcher-Museums suchen. Mittlerweile sind ca. 30 Bewerbungen eingegangen, und wir befinden uns im Auswahlverfahren.

Das Titelbild dieser Ausgabe suggeriert eine weitere personelle Veränderung. Wolfgang Layer, der seit 18 Jahren verdienstvoll unsere Verbandszeitschrift redigiert hat, hat im Mai schon angekündigt, sein Engagement zum Jahresende abzuschließen. Eine Ausschreibung seiner Nachfolge ist bislang nicht zustande gekommen, weil die Diskussion, ob der SCV sich eine GmbH zulegen soll, die dann die Redaktionsarbeit übernehmen könnte, noch nicht ausgestanden ist. Sicher ist aber, dass der SCV bald eine(n) neue(n) Redakteur(in) braucht. Der Pressearbeitsauftrag für Susanne Wetterich wird ebenfalls zum Jahresschluss beendet, so dass eine insgesamt neue Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet werden kann.

Den ganzen Beitrag lesen »

Wolfgang Layer / 2. Okt 2015 / Editorial / Gaue und Verbände / Themen, Kommentare geschlossen / Bewerten

1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)
Loading...

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 8/9-2015

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

die Urlaubszeit ist vorbei, der Sommer vielleicht noch nicht ganz. Ich hoffe, Sie haben beides genießen können und neuen Schwung aufgenommen.

Mich hat im Sommer auch der Leserbrief von Nadja Schmiling beschäftigt, den wir in diesem Heft abdrucken. Er stellte mir erneut die Frage, wozu singen wir eigentlich. Um im Wettbewerb aufzutrumpfen? Um gesünder zu werden? Um am sozialen Netzwerk zu knüpfen? Wahrscheinlich ist die Frage falsch gestellt, denn sie fragt nach einem Zweck. Dabei singen wir doch aus Freude und auch aus Leid, weil unser Herz danach verlangt. Wir wollen unseren Gefühlen Ausdruck verleihen, im Chor sie mit anderen teilen. Alles andere ist schön, aber zweitrangig. Unser Singen ist zunächst und zutiefst einfach menschlich. Da sollte für Erfahrungen, wie sie im Leserbrief beschrieben sind, kein Raum sein.

Wenn Sie jetzt die Jahresplanung für 2016 in Angriff nehmen, spielt sicherlich das Deutsche Chorfest 2016, das vom Deutschen Chorverband vom 26. bis 29. Mai 2016 in Stuttgart veranstaltet wird, eine gewichtige Rolle. Ob Sie nun aktiv teilnehmen oder das Fest einfach nur besuchen wollen, da kann für Ihre Entscheidung bedeutsam sein, ob eine Gesamtgebühr für den Besuch fällig wird oder ob Sie Ein-Tages-Tickets erwerben können. Wir dokumentieren deshalb die Initiative von Gerhard Stähle, dem Präsidenten des CV Otto Elben, der sich beim DCV für Tagestickets einsetzt. Wir bleiben also am Ball und hoffen, dass die Entscheidung des DCV so rechtzeitig kommt, dass Sie Ihre Planungen noch beeinflussen kann. Einstweilen bleibt mein Rat: alle Planungen flexibel und offen zu halten.

Schließlich zeigt das Heft, wie nahe im Menschlichen Freude und Leid beieinander liegen. Wir freuen uns mit unserem Ehrenpräsidenten Dr. Lorenz Menz über seinen 80. Geburtstag und wünschen ihm Gottes Segen und eine bleibende Gesundheit! Den ganzen Beitrag lesen »

Wolfgang Layer / 6. Sep 2015 / Editorial / Gaue und Verbände / Singen und Stimme, Kommentare geschlossen / Bewerten

Wie hat Ihnen der Beitrag gefallen?
1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Danke für Ihre Meinung!)
Loading...

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 7-2015

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

in diesem Heft nimmt mein Bericht zum Verlauf des Chorverbandstags des DCV breiten Raum ein. Ich habe mich bemüht, die Fakten möglichst objektiv zu schildern. Die Lage ist aber so gestaltet, dass ich sie hier mit einem persönlichen Kommentar versehen will.

Zum ersten merke ich an, dass die Vorbereitung des Chorverbandstags, die Information der Delegierten handwerklich nicht gut war. Einen Jahresverlust von rd. 400.000 Euro bei einem Haushaltsvolumen von 1,8 Millionen Euro nicht zu kommentieren, geht nicht. So herrscht Unklarheit, wie dieser Verlust zustande kam. Und die, die ihn erklären müssten und könnten, haben eisern geschwiegen und den Schatzmeister als Boten vorgeschickt und als Heilmittel eine Beitragserhöhung vorgesehen. Ebenso ungeschickt war es und damit Unmut auslösend, dass die Themen der geplanten Workshops nicht vorab mitgeteilt wurden. Wie soll man denn vorbereitet in ein Gespräch gehen, wenn man nicht weiß, um was es sich handeln soll. Daneben steht dann der Vorwurf der DCV-Spitze, von den Landesverbänden kämen ja keine Gedanken. Dass die Jahresrechnung der DCV-GmbH erst in der Sitzung vorgelegt wurde und somit von keinem Delegierten geprüft werden konnte, rundet das Bild.

Die DCV-Spitze hat keinerlei Mühe unternommen, den sich bereits im Vorfeld abzeichnenden Unmut abzufedern. Bereits im Februar hatten vier bayerische Landeschorverbände zusammen mit dem Badischen und Schwäbischen Chorverband Mängel in Kommunikation und Information benannt. Sie wurden vertröstet und hingehalten. Von den elf Fragen wurden nur wenige zufriedenstellend beantwortet, so dass es zu zwei Anträgen auf bessere Information kam, die im Vorfeld von der DCV-Spitze bekämpft und relativiert, erst als Mehrheiten dafür absehbar waren, akzeptiert wurden. Dafür wurden die Verbände als „Südschiene“ tituliert. Dieser Widerstand der sechs Verbände war das Ventil, über das sich Unmut Luft machen konnte. So wurde aus einem Stimmenanteil der sechs Verbände von etwa einem Viertel insgesamt eine Mehrheit auf dem Chorverbandstag. Den ganzen Beitrag lesen »

Wolfgang Layer / 1. Jul 2015 / Editorial / Gaue und Verbände / Themen / Vereinsführung, Kommentare geschlossen / Bewerten

Wie hat Ihnen der Beitrag gefallen?
1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Danke für Ihre Meinung!)
Loading...

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 6-2015

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

im Silcher-Museum gibt es ein neues Glanzstück: das originale Hochzeitsbild von Friedrich Silcher und seiner Frau Luise geb. Ennslin, gemalt 1822 von Christoph Friedrich Dörr. Lesen Sie dazu den Artikel von Rudolf Veit in diesem Heft und planen Sie einen Besuch im Museum in Schnait. Ich kann Ihnen versichern, das Original übertrifft Ihre bisherigen Vorstellungen des bekannten Silcher-Porträts.

Im Silcher-Museum wird es einen Umbruch geben. Zum Jahresende 2015 wechselt Frau Hannelore Rauscher-Dahl in den wirklich wohlverdienten Ruhestand. Erhalten bleibt uns Herr Rudolf Veit als wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Museum. Wir suchen also eine Nachfolge für Frau Rauscher-Dahl.

Ein Bewerber oder eine Bewerberin müsste auf jeden Fall gewährleisten, dass das Museum zu den entsprechenden Zeiten geöffnet ist und sich in sauberem Zustand präsentiert. Der Museumsbetrieb muss einfach funktionieren. Während der Öffnungszeiten, auch und gerade am Wochenende, sind Anwesenheit und Aufsicht nötig. Besuchergruppen wollen geführt sein, Terminabsprachen mit Interessenten sind zu treffen. Zum Museumsbetrieb gehört auch die Betreuung der Veranstaltungen im Museum. Idealerweise hat der Bewerber Freude am Umgang mit Menschen und ein gerüttelt Maß an Liebe zur Chormusik und vielleicht sogar zur Kulturgeschichte. Kreativität, Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit sind unerlässlich. Kenntnisse von betrieblichen Abläufen und etwas handwerkliches Geschick, vielleicht auch des Partners, festigen zusätzlich die Qualifikation. Wer diese Grundvoraussetzungen mitbringt, hat gute Chancen. Wer zusätzlich wissenschaftliche oder pädagogische Ambitionen hat, möge diese in die Waagschale werfen. In allen Fällen wird ein Gespräch für Klarheit sorgen. Den ganzen Beitrag lesen »

1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)
Loading...

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 5-2015

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

dieses Heft steht im Zeichen des Chorverbandsbeirats des Schwäbischen Chorverbands, der am 9. Mai 2015 in Dornstetten stattfindet. Wir sind beim Chorverband Kniebis-Nagold zu Gast. Sein Präsident Hermann Friedrich hat ein interessantes Programm vorbereitet, aus dem ein Auftritt einer syrisch-eriträisch-irakischen Männergruppe herausragt. Wir sind gespannt, wie sich hier das Singen im Chor auch als soziale Integration darstellt.

Sie, liebe Leser, sollten sich die schriftlichen Berichte zum vergangenen Jahr ansehen. Sie erfahren dabei, was den Schwäbischen Chorverband seit dem letzten Chorverbandstag 2014 in Ulm bewegt hat, und auch, was sich bis zum nächsten Chorverbandstag am 24. April 2016 in Kornwestheim bewegen wird. Da sind wieder die Chorvereine als Mitglieder gefragt.

Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf die Umstellung im Finanzwesen lenken. Ich danke unserem Schatzmeister Achim W. Schwörer, dass er sich der arbeitsreichen Aufgabe unterzogen hat, den Haushalt des Schwäbischen Chorverbands von einer Einnahmen-Ausgabenrechnung auf eine jährliche Bilanz, wie sie das Finanzamt einfordert, umzustellen. Dabei hat er auch noch eine Kostenstellenrechnung eingeführt, die optimale Übersichtlichkeit gewährleistet. Er hat uns quasi aus der Klassik in die Moderne geführt. Im Jahr der Umstellung freilich mag das eine oder andere, weil ungewohnt, noch nicht ganz durchsichtig sein. Ich bin aber sicher, dass sich die neue Darstellungsweise schnell einbürgern wird und wir bald wieder ein gewohntes Bild vor uns haben werden. Das schönste an den Finanzen ist übrigens, dass nach Jahren des Abmangels 2014 ein positives Verbandsergebnis in Höhe von 25.290 EUR zu Buche steht. Den ganzen Beitrag lesen »

Wolfgang Layer / 1. Mai 2015 / Editorial / Gaue und Verbände / Themen, Kommentare geschlossen / Bewerten

1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)
Loading...

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 4-2015

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

im Frühling ist es Brauch zu planen und entsprechende Vorsätze zu fassen. So erlaube ich mir, Sie auch dieses Jahr daran zu erinnern, dass unser, also auch Ihr Silcher-Museum wieder seine Tür geöffnet hat und auf Besucher wartet. Die Pflege des Andenkens an Friedrich Silcher sollte uns Herzenssache sein und dazu führen, in Silchers Geburtshaus in (Weinstadt-) Schnait Atmosphäre zu schnuppern. Die Kustodin, Frau Hannelore Rauscher, der ich immer wieder für ihren unermüdlichen Einsatz dankbar bin, geht gerne auf Ihre Besichtigungswünsche ein und vermittelt dazu auch Umrahmungen eines Chorausflugs mit Einkehrmöglichkeiten oder Wanderungen auf dem Liederweg oder dem Skulpturenpfad durch die herrlichen Weinberge.

Vielleicht ist gerade die diesjährige Sonderausstellung zum 70-jährigen Bestehen des Baden-Württembergischen Sängerbunds ein geeigneter und im Übrigen hoch interessanter Anlass nach Schnait zu kommen. Das Thema ist „Vom Arbeiter-Sängerbund zum Baden-Württembergischen Sängerbund“. Dazu zeigt der Sängerbund, der nach dem 2.Weltkrieg für eine kurze Phase sogar Träger des Silcher-Museums war, Schätze aus seiner Vergangenheit und Gegenwart. Der Schwäbische Chorverband hat diese Jubiläumsausstellung sehr gerne unterstützt.

Die Zusammenarbeit mit dem Baden-Württembergischen Sängerbund und seinem Vorsitzenden Edgar Kube ist nicht nur im Blick auf die Ausstellung, sondern auch im Deutschen Chorverband sowie im Landesmusikverband, dessen Pressereferent er ist, ausgesprochen gut und erfreulich. Lange sind die Zeiten vorbei, in denen sich Bürgertum und Arbeiterbewegung nicht nur weltanschaulich gegenüberstanden. Die gesellschaftliche Entwicklung ist einfach weitergegangen. So wie eine große baden-württembergische Firma keine Arbeiter und Angestellten mehr hat, sondern nur noch Mitarbeiter, stehen wir nicht mehr in Konkurrenz, sondern fördern fröhlich das Singen, jeder auf seine Weise und mit seinen Weisen.

Am 1. Mai ist eine besonders gute Möglichkeit, in Schnait Chöre des Baden-Württembergischen Sängerbunds zu hören und anschließend die Ausstellung im Silcher-Museum zu besuchen.

Ich lade Sie herzlich ein.

Ihr Eckhart Seifert

Präsident

Wolfgang Layer / 1. Apr 2015 / Editorial / Themen, Kommentare geschlossen / Bewerten

Wie hat Ihnen der Beitrag gefallen?
1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Danke für Ihre Meinung!)
Loading...

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 3-2015

Pfeffer JohannesSchulz AndreasLiebe jugendliche und erwachsene Leserinnen und Leser,

In wenigen Tagen startet die Chorjugend mit Scala Vokal einen neuen Wettbewerb für junge A-cappella-Ensembles. Aber warum machen wir so etwas?

Weil wir überzeugt sind, dass Singen bei jungen Menschen derzeit so richtig im Aufwind ist. Und dies zeigt sich deutlich bei den A-cappella-Ensembles, die an vielen Orten entstehen, eine hohe Qualität bieten und für ein breites Publikum attraktiv sind. Viele von ihnen entstehen in Schulen und aus Vereinschören heraus. Sie sind mittlerweile selbstverständlicher Teil der Chorszene und des Schwäbischen Chorverbandes.

In diesem Wind können auch die Jugendchöre im SCV mitsegeln. Denn ein Format, wie Scala Vokal, hat das Potential das Image und den Blick auf das Singens zu verbessern. Es zeigt, wie lebendig Vokalmusik ist und welche Freude und Emotionalität darin steckt. Bei unserem Wettbewerb legen wir gezielt den Fokus auf das reine Singen: a cappella – ohne Instrumente. Wir setzten damit einen deutlichen Gegenakzent zu Playbackformate wie DSDS und Co.

Zu erleben, wie durch die intensive Vorbereitung der Ensembles auf den Wettbewerb ein hohes musikalisches Niveau erreicht wird, kann auch für uns immer wieder Motivation sein, an der eigenen sängerischen Qualität zu arbeiten.

Für Scala Vokal war es uns wichtig Profis aus der A-cappella-Szene einzuladen, und so ein Netzwerktreffen für die Region zu initiieren. Spätestens beim Fade-Out nach dem Wettbewerb hoffen wir, dass jeder einen neuen, interessanten Gesprächspartner gefunden hat. Dass sich die hochkarätige Auswahl für Jury und Workshopdozenten gelohnt hat, zeigt uns das Teilnehmerfeld am Wettbewerb, das sich locker mit anderen A-cappella-Festivals messen kann. Den ganzen Beitrag lesen »

Wolfgang Layer / 1. Mrz 2015 / Editorial / Singen und Stimme / Themen, Kommentare geschlossen / Bewerten

1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)
Loading...

Copyright © 2010, Bütefisch Marketing & agentur einfach-persoenlich
72 queries, 0,705s | Beiträge (RSS) & Kommentare (RSS) | powered by wp