SCV Aktuell

Ein Highlight auch für den OSG-Männerchor

Wolfgang Layer, 12.09.2007, Gaue und Verbände, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, 1 Kommentar

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Kühl, mit noch verdächtig regenschweren Wolken am Himmel, so präsentierte sich der Morgen des 10. Landesmusikfestivals, als sich die Sänger des OSG-Männerchores schon in aller Frühe am Künstlereingang des Konzerthauses trafen, um sich auf den ersten Auftritt des Tages, die Mitwirkung beim Eröffnungskonzert einzustimmen. Die erste und Gott sei Dank einzige Enttäuschung des Tages war die Feststellung, dass statt der erwarteten Überfüllung des Konzerthauses die Zuhörerreihen wegen der missverständlichen Mitteilung in den Medien deutliche Lücken aufwiesen. Mit der Eröffnungsfanfare und der Ansprache durch den Präsidenten des ausrichtenden Blasmusikerverbandes Baden-Württemberg Rudolf Köberle, MdL wurde das 10 Landesmusikfestival eröffnet. Weitere Musikstücke, dargeboten vom Sinfonischen Orchester Ravensburg und dem Landeszitherorchster, sowie Ansprachen leiteten über zum ersten Auftritt des Gau-Männerchores. Im feinsten Piano und hochkonzentriert der Chorleiterin Anne-Regina Sieber folgend, erklang der Auftakt zum „Morgenrot“ von R. Pracht, bei dem das Wechselspiel zwischen piano und forte auch dank der guten Akustik des Raumes besonders fein zur Geltung kam. Der „Chor der Priester“, feinfühlig von Irene Streis am Klavier begleitet, ließ die Feierlichkeit der Handlung aus der „Zauberflöte“ von W.A. Mozart erahnen. Waren die ersten beiden Chorsätze eher festlich, kündete das Locken der Trommel Großes an. „Stolz und fesch, schmuck und fein, zieh’n wir auf in Viererreih’n“ so sangen die Männer beim Deutschmeister-Regimentsmarsch von Anne-Regina Sieber mit neuem Text auf den Männerchor versehen. Beim Schlusssatz mit dem „Wir sind vom Oberland der Projektmännerchor, fröhliche Sänger sind wir“ war es vorbei mit dem aufmerksamen Lauschen. Begeistertes Mitklatschen der Honoratioren und Gäste und der anerkennende Beifall, war dann auch der Lohn für einen gelungenen Auftritt, der beim anschließenden Stehempfang mit viel Anerkennung gewürdigt wurde. Der Präsident des Schwäbischen Sängerbundes Dr. Lorenz Menz bezeichnete den Chorsatz gar als auch der Wettergott muss wohl zufrieden gewesen sein, denn im Anschluss an die Eröffnung zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Von seiner besten Seite zeigte sich auch die Gastgeberstadt Ravensburg. Eine perfekte Organisation, das Ambiente der historischen Altstadt und nicht zuletzt die riesige Besucherzahl ließ den Tag für Musiker und Sänger und Besucher zu einem Erlebnis werden. Imagewerbung für den Chorgesang machten die vielen Chöre, die meisten aus dem Oberschwäbischen Sängergau, auf den unterschiedlichen Bühnen und Kirchen. So auch der OSG-Männerchor, der auf dem Marienplatz seinen Open-Air-Auftritt hatte. Im legeren Schwarz/Rot gaben die Sänger nicht nur optisch eine gute Figur ab, sondern boten dem begeistert mitgehenden Publikum ein buntes Kaleidoskop ihres Repertoires. Auch hier sprang der Funke zum Publikum beim „Wir sind ein Männerchor“ sofort über. Viel Schmunzeln gab es beim Werbesong für die Qualität der älteren Herren „Nehm’n Sie’n Alten“ und beim „Ich fahr mit meiner Klara in die Sahara“. Dass Piano, gut vorgetragen, auch im Freien ankommen kann, zeigte sich beim italienischen Liebeslied „Vieni sulla Barchetta“ und beim „Bajazzo“. Mit der strauß’schen Schnellpolka „Leichtes Blut“ setzten die Sänger um Anne-Regina Sieber und auch hier wieder gekonnt von Irene Streis begleitet, einen flotten Schlusspunkt. Natürlich kamen sie nicht ohne Zugabe vom Podium, so dass die Zuhörer bei „In Salzburg zu St. Peter“ beschwingte und schunkelnde Sänger erlebten und bei „Mama Loo“ feststellen konnten, dass die Truppe der reiferen Herren auch bei englischsprachigen Songs ein ordentliche Figur abgeben. Den Schluss eines erlebnis- und auftrittsreichen Tages und ein weiteres Mosaik in der Geschichte des Gau-Männerchores bildete bei der Abschlusskundgebung auf dem Marienplatz der Gesamtmännerchor zusammen mit dem Hornensemble der Jugendmusikschule Ravensburg mit Stücken aus der Kantate „Wald und Jägerei“ und der Gesamtchor mit Bläser beim „Schon die Abendglocken klangen“ aus der Oper „Nachtlager von Granada“.


OSG-Frauenchor begeisterte beim Landes-Musik-Festival

Wolfgang Layer, 12.09.2007, Gaue und Verbände, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare geschlossen

 Der Frauenchor des Oberschwäbischen Sängergaus beim Landes-Musik-Festival 2007 in Ravensburg

Der Frauenchor des Oberschwäbischen Sängergaus beim Landes-Musik-Festival 2007 in Ravensburg

Am Freitag 15.06.2007, nachdem sich alle bei fürchterlichem Regenwetter nasse Füße geholt hatten, begann die Generalprobe, zusammen mit dem Männerchor des OSG in der Gemeindehalle in Baienfurt. Manches Stossgebet wurde gen Himmel gesandt um Petrus für ein besseres Wetter am Festtage gnädig zu stimmen. Und siehe da, am Samstagmorgen lockerten die Wolken auf, es wurde richtig heiß und letztendlich waren wir froh, dass unser Auftritt in der evangelischen Stadtkirche in Ravensburg stattfand. Die Frauen waren genau zur richtigen Zeit in Hochform. Diszipliniert und auf hohem Niveau trugen sie Ihre Chorstücke vor. Ob von Brahms „Wenn ich ein Voglein wär“, „Da unten im Tale“, von Silcher „Die Sterne“ oder die moderneren Lieder „Air“ und „Ein Mann muss nicht immer schön sein“ Immer wurden wir mit einem begeisterten Applaus belohnt. Mit der Zugabe „Bridge over troubled water“ konnten wir noch einmal alle Fassetten einer Liebeserklärung vom zärtlichsten Piano bis zum leidenschaftlichen Forte mit Musik  ausdrücken. Wieder gab es begeisterten, lang anhaltenden Beifall. Offensichtlich war unser Auftritt sehr Werbewirksam. Nach unserem Konzert meldeten sich gleich ein paar neue Sängerinnen für unseren Frauenchor an.Der Höhepunkt des Tages war die Abschlussveranstaltung auf dem Marienplatz mit den Musikkapellen und einem kleinen Bläserensemble. Leider fehlten hier einige Mikrofone, so dass der Gesang der Chöre beim Publikum nicht entsprechend ankam. Uns Mitwirkenden hat es jedoch viel Freude gemacht und wir fanden es sehr schön, dass sich bei diesem Fest Bläser und Sänger zu einem gemeinsamen musizieren vereint hatten. Es war ein schönes Landesmusikfestival,  und für uns der Höhepunkt des Sängerjahres.


Die Zugabe war für Werner Grupp

Wolfgang Layer, 10.09.2007, Chorverband Hohenstaufen, Gaue und Verbände, 1 Kommentar

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„Wir machen Musik“ hieß zum einen das Motto der ganzen Veranstaltung und zum anderen der erste Titel, mit dem der Frauenchor das Chorkonzert des Liederkranzes Salach eröffnete. Das Programm hatten die Chorleiter Aribert Günzler und Petra Hügel abwechslungsreich zusammengestellt. Der Frauenchor besang mit dem Titel „Cupido“ den römischen Liebesgott und naschte anschließend „Die süßesten Früchte, am Flügel begleitet von Olga Schmidt und mit dem Cajon von Timo Günzler. Aus dem Musical „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber sang der Gemischte Chor drei gefühlvolle Lieder. Der Männerchor, verstärkt durch den Männerchor Wangen, kam mit seinen Seemannsliedern „Anker auf“ beim Publikum bestens an, und versetzte dieses in die fröhliche Atmosphäre einer Hafenkneipe, begleitet vom Ensemble des Akkordeonorchesters Göppingen. Den Solopart in den Liedern übernahm souverän der Bass Martin Geier aus Göppingen. Chorleiterin Petra Hügel beendete mit ihrem Chor „Musica al dente“ den ersten Teil des Abends unter dem „Sternenhimmel“ und mit dem effektvollen „It`s raining men“. Den zweiten Teil des Abends begann „Musica al dente“ mit großen Hits, wie „New York, New York“ und einem „Les Humphries Medley und brachte das Publikum erneut in Hochstimmung. Viel Spaß beim Gemeinsamen Singen hatten alle Chöre des Liederkranzes mit Unterstützung von Klavier und Akkordeon-Ensemble beim Großen Finale mit „Die Legende von Babylon“, sowie „My Way“. Beim „Rock around the Clock“ begleitete das Publikum den Refrain mit rhythmischem Händeklatschen. Den Schluss bildete der ABBA-Song „Danke für die Lieder“. Als Zugabe wurde das „Stauferland-Lied“ uraufgeführt, komponiert und getextet von Aribert Günzler. Er hatte es dem Hohenstaufengau-Vorsitzenden Werner Grupp zu seinem 70. Geburtstag gewidmet.

Mehr zum Liederkranz Salach unter: www.liederkranz-salach.de


Popsongs und Musicalmedleys im Landwirtschaftsmuseum

Wolfgang Layer, 10.09.2007, Chorverband Filder, Gaue und Verbände, Kommentare geschlossen

Grease noch einmal am Sonntag, 21. Oktober, von 10 bis 17 Uhr bei der Messeeröffnung Stuttgart

Grease noch einmal am Sonntag, 21. Oktober, von 10 bis 17 Uhr bei der Messeeröffnung Stuttgart

Der Junge Chor „offbeat“ präsentierte sein Jahreskonzert „Good Times“, diesmal in den Räumlichkeiten des Landwirtschaftsmuseums an der Filderhauptstraße. Chormitglieder, Chorleiter, Schlagzeuger und Gitarrist freuten sich, die monatelang erarbeiteten Sätze von ABBA, den Beatles, den Chordettes und Titel aus bekannten Filmen und Musicals nun endlich aufführen zu können. Die Songs der goldenen Pop-Zeiten wurden von offbeat mit choreografischen Elementen präsentiert, wobei die akrobatische Tanz-Einlage (in Grease) von Birgit und Stefan Braak ein ganz besonderes Highlight war. Die offbeat-Männer traten bei den Blues-Brothers-Titeln (Jailhouse Rock, Rawhide) mit schwarzen Anzügen, Hut und Sonnenbrille und die offbeat-Frauen beim Sister Act in Nonnenkostümen und -hauben genregemäß auf (Danke der kath. Gemeinde für die Leihgabe der Gewänder!). Beim Grease-Medley wurde es kostümtechnisch zeitgemäß schrill. Petticoat, Ringelsocken, Pumps und Jeansjacken bildeten das zeitgenössische Outfit – einige hatten sich gar die 50er und 60er Accessoires von Mutter ausborgen können. Andreas Neubert moderierte die Veranstaltung mit viel Humor und interessanten Informationen für die Zuhörer. Das Publikum ging voll mit und belohnte alle Interpreten mit Standing Ovations. Bei der zweiten Zugabe („Hey Jude“ von den Beatles) konnte sich endlich der ganze Saal vielstimmig einbringen. Vielen Dank der Leitung und den Mitarbeitern des Landwirtschaftsmuseum für die Möglichkeit des Auftritts. Ausblick: Wer die GREASE-Aufführung nochmals sehen und hören möchte, kann dies im Rahmen der Messeeröffnung am Sonntag, 21. Oktober, von 10 bis 17 Uhr in den dortigen Hallen tun.


Konzertreise des Liederkranzes Enzweihingen nach Südafrika

Wolfgang Layer, 10.09.2007, Chorverband Enz, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

„Schwarzwald-Mädel“ am Kap der Guten Hoffnungsudafrika-die-truppe-am-kap-der-guten-hoffnung.jpg

„Schwarzwald-Mädel“ am Kap der Guten Hoffnung

Der Liederkranz Enzweihingen ging mit einer 125-köpfigen Gruppe, davon 71 Sänger, auf große Reise. 11 Stunden dauerte der Non-Stop-Flug nach Johannesburg, wo auch das erste Konzert in der Universitäts-Aula stattfand. Der Männerchor eröffnete den musikalischen Reigen, gefolgt vom Schweizer Männerchor Johannesburg. Danach führte der gemischte Chor Ausschnitte aus dem „Schwarzwald-Mädel“ mit Tanz und entsprechenden Kostümen auf. Natürlich durfte auch ein schwungvolles „Schwäbisches Volkslied-Medley“ nicht fehlen. Nach einer kurzen Pause übernahm „Rock-Pop 2001“ aus Enzweihingen den weiteren Ablauf, mit Darbietungen von Boney M. und Les Humphries. Das bunt gemischte Programm kam bei den Zuhörern gut an und alle machten ausgelassen mit. Der darauf folgende Tag bot als Kontrastprogramm „Natur Pur“ einschließlich Elefantenherden, Wasserbüffel, Rhinos, Löwen, Kudus und Krokodile im Krüger National Park. Die nächsten Tage waren mit Besichtigungen ausgefüllt. Unter anderem ging es über die Küstenstraße zum Kap der Guten Hoffnung sowie dem Cap Point. Am Abend fand das Konzert in Kapstadt im Deutschen Club statt. Nach einer stürmischen Gondelseilbahnfahrt auf den 1087 m hohen Tafelberg, das Wahrzeichen von Kapstadt, fand Nachmittag drauf in der Kathedrale zu Kapstadt ein katholischer Gottesdienst statt, der von den Chören des LK Enzweihingen untermalt wurde. Der Männerchor begann mit „Frieden „ und „Gott nur allein“, gefolgt vom Frauenchor mit „Hebe Deine Augen auf“ und „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“, Rock Pop 2001 mit „Singing for the Lord“ und „Happy Day“, dem gemischten Chor mit „Lord, I want to be a Christian“, „Gnade“ und „Du großer Gott“. Bei den Kirchenbesuchern kam der vom Chor untermalte Gottesdienst sehr gut an. Wir haben bei dieser Reise wundervolle unvergessliche und beeindruckende Tage erlebt. Ein großer Dank an die Macher Werner Dippon, Siegfried Lepold und Heribert Frey, die für das gute Gelingen der Chorreise verantwortlich waren.


125 Jahre Fildergau – Jubiläumskonzerte im Schlosshof Waldenbuch

Wolfgang Layer, 10.09.2007, Chorverband Filder, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

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Mit einem Kinderchor-Konzert und einem Chorkonzert für Erwachsenenchöre setzte der Chorverband Filder am 14. Juli 2007 seine Konzertreihe anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums fort. Bei strahlend blauem Himmel konnte Roland Scholpp, Präsident des Chorverbandes Filder, Aktive und Besucher im wunderschönen Schlosshof begrüßen. Bürgermeister Lutz von Waldenbuch zeigte bei den Grußworten seine Freude darüber, dass der Schlosshof als Veranstaltungsort gewählt worden sei und wünschte ein „gutes Gelingen“. Und es gelang mehr als gut.Dirigiert von Leona Irion, „schmetterten“ die Schmetterlinge vom Liederkranz Waldenbuch los. Es war einfach eine Freude zuzusehen und zuzuhören. Konnte man sich dem Zauber der „Bremer Stadtmusikanten“ oder des „Regenbogens“ entziehen? Alle waren begeistert von den „Freaks von Harthausen“ dem Kinderchor der Sängerlust Harthausen, die unter der Leitung von Alexander Halda dem Publikum zeigten, wer in Filderstadt „die Affenbande durch den Wald“ jagt und niemand geizte mit Applaus, nachdem der Kinderchor vom MGV Leinfelden unter der Leitung von Elisabeth Knöpfle unter anderem „Anne mit ihrer Kaffekanne“ hat fliegen lassen. Die Vocalkids vom Vokalensemble Aichtal demonstrierten mit ihrer Dirigentin Tanja Schneider, wie „stark“ sie sind und dass sie über „Gummibären“ und „Urwälder“ gut Bescheid wissen.

Die „Mix Kids“ vom MGV Neuhausen zeigten, dass sie auch Reisen in die kalte Arktis nicht scheuen und dass sie mit der „WM-Medley 2006“ mehr als auf der Höhe der Zeit sind. Chorleiter Klaus-Peter Klapper trat gleich mit zwei Chören auf. Hatte er doch auch die „Mix Teens“ vom MGV Neuhausen mitgebracht und diese führten mit ihren Liedern vor, wie schnell der Wandel vom Kinderchor in einen „Jungen Chor“ vollzogen ist. „Land in Sicht“ hieß es dann beim Chor der Realschule Bernhausen. Dass es „Ohne dich“ nicht geht und was ein „Schöner Tag“ ist, erklärten die Schützlinge von Chorleiter Gert Kürner und wurden für ihre Leistung mit einem kräftigen Applaus belohnt. „Singen macht Spaß“ lautete das gemeinsame Schlusslied der Chöre und alle wurden für ihre Leistung, für ihr Engagement und ihre sichtbare Freude am Singen und mit der Vorfreude auf „mehr“ vom Publikum begeistert verabschiedet. Schlusspunkt des Konzertes bildete die Big Band der Realschule Bernhausen, ebenfalls unter der Leitung von Gert Kürner. Gekonnt ließen sie „Das Phantom der Oper“ musikalisch durch den Schlosshof geistern und zeigten, dass neben dem Chorgesang auch die Instrumente ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendmusik sind.
Um 18.30 Uhr riefen die Alphornbläser Waldenbuch die Waldenbucher Bürger aufs Schloss zum Konzert der Erwachsenenchöre. Den Auftakt des Konzerts bildeten die Liederkränze Musberg und Waldenbuch mit einem gemeinsamen Lied. Die Musberger setzten den musikalischen Reigen fort, gefolgt von einem der wenigen reinen Männerchöre, die es im Chorverband Filder noch gibt, dem Liederkranz Glashütte. Im Anschluss daran zeigte die Chorgemeinschaft der Liederkränze Stetten und Unteraichen ihr Können. Während der Pause spielten noch einmal die Alphornbläser Waldenbuch, das Publikum stärkte sich vor dem Schlosshof mit einem Imbiss und einem kühlen Schluck. Der Liederkranz Waldenbuch eröffnete zusammen mit seinem „KrabbaChor“ den zweiten Teil des Konzertes. Das Vocalensemble Aichtal beschloss die einzelnen Chorauftritte. Mit dem gemeinsamen Lied „Abendruhe“ von Wolfgang Amadeus Mozart verabschiedeten sich die Chöre von ihrem Publikum und erhielten als Dank einen lang anhaltenden Applaus.
Auch der Chorverband Filder möchte an dieser Stelle Applaus spenden. Applaus für alle Sängerinnen und Sänger mit ihren Chorleiterinnen und Chorleitern. Für die Akteure am E-Piano, die die Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre so überzeugend begleitet haben, für die Alphornbläser Waldenbuch für ihre Auftritte, vor, während und nach dem Abendkonzert und für den Liederkranz Waldenbuch als ausrichtenden Verein mit seinen vielen Helferinnen und Helfern, für die tolle logistische Leistung und die hervorragende Betreuung und Bewirtung. Applaus aber auch für Birgit Bozler, die Referentin für Jugend und „Junge Chöre“ im Chorverband, die als Konzertkoordinatorin für das Kinderchorkonzert verantwortlich zeichnete, für Marianne Schauer-Roch, die stellvertretende Verbandschormeisterin, die als Koordinatorin für das Erwachsenenchor-Konzert verantwortlich war und die den gemeinsamen Schlusschor dirigierte. Und einen besonderen Applaus für Leona Irion vom Liederkranz Waldenbuch. Sie hat es geschafft, mit der Leitung der „Schmetterlingen, mit der Art ihrer heiteren Moderation beider Konzerte und als treibende Kraft bei der logistischen Ausrichtung beider Konzerte durch den Liederkranz Waldenbuch, eine tolle Werbung für Waldenbuch zu machen.


Kleine Akteure ganz groß – Wenn Kooperationen gelebt werden, dann leuchten Kinderaugen

Wolfgang Layer, 10.09.2007, Chorverband Otto Elben, Gaue und Verbände, Kommentare geschlossen

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Nach der erfolgreichen Umsetzung des Felix-Projekts in Gäufelden und der bilderbuchmäßigen Geburt des Kinderchores Gäufelden fand am im Juni das erste Kinderchorkonzert mit 144 singenden, spielenden und tanzenden Akteur(inn)en in Gäufelden statt. Zusammen mit dem Chor der Grundschule Tailfingen und dem Grundschulchor Öschelbronn startete der Chor des Gäufeldener Kinderchorprojekts als „Roter Luftballon“ auf seine Reise durch ferne Länder. Bei den Einzelauftritten der Chöre, die mit „Paule Puhmanns Paddelboot“ oder dem „Alten Klapperauto“ die Welt erforschten, merkte man deutlich, mit wie viel Geduld und Liebe das umfang- und abwechslungsreiche Programm der Chöre von ihren Chorleiterinnen Waltraud Oelkuch-Philipsen, Clara Mohr und Judith Erb-Calamin einstudiert worden war. International und recht fröhlich war das Programm. Sehr engagiert präsentierten sich alle auf der Bühne. Beim „Urwaldsong“, der mit geflüstertem Text begann (der Urwald erwacht), führte Grundschule Öschelbronn vor, was für Möglichkeiten der Kinderchorgesang bietet. Sehr souverän begleitet wurden die Chöre von Frau Christiane Falk und vier ihrer Schülerinnen (Anja Bossenmaier, Susanne Fischer, Isabell Lueb und Tabea Dorndorf).

Mit hartem Beat und professionell kamen die „Dance for Fans“ vom Tanzstudio Grasy auf die Bühne. Die „Kiddy Jazz Dancer“, die Kleinsten des TSV Öschelbronn unter der Leitung von Inge Schilling, überraschten mit einem gelungenen Formationstanz und einem kreativen Tanz, der die Zuschauer ins Herz von Afrika führte, zu Löwen, Giraffen, Gazellen und Jägern, die nach erfolgreicher Jagd ein Fest feierten.

Zum großen Finale begaben sich alle Akteure auf die Bühne. Die Kinder bekamen einen roten Luftballon für den großen Ballonstart, der im Anschluss an das Konzert auf dem Verkehrsübungsplatz stattfand, und sangen noch einmal das Lied vom „Roten Luftballon“, der sich auf die Reise durch die Welt macht. Das Konzert war für alle ein unvergessliches Ereignis, das zeigte, was man gemeinsam auf die Beine stellen kann.


Gefühl und Botschaft im Einklang

Wolfgang Layer, 10.09.2007, Singen und Stimme, 8 Kommentare

Gospelseminar des SSB in InzigkofenGospelseminar des SSB in Inzigkofen

 

Welcome in to this place – willkommen an diesem Platz begrüßten 60 Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland die zahlreichen Besucher in der Klosterkirche. Das Willkommen gilt aber auch dem göttlichen Herrn, erklärte Angelika Rehaag. Sie verstand es in knapp einer Woche die Begeisterung der Kursteilnehmer im Volkshochschulheim Inzigkofen bei der Chorwoche Gospelgesang des SSB zu wecken und ihnen die „schwarzen“ Lieder in authentischer Weise nahe zu bringen.

Bereits nach dem ersten Lied wurde das Publikum infiziert und mitgenommen auf die Reise in das verheißene Land. Die „Gebrauchsanweisungen“ waren höchst einfach: „Faithful is our God“ – vertrauensvoll ist unser Gott. Er gibt zurück, was wir verloren haben. Und dann gilt es sie zu preisen, die Größe Gottes, denn „God is great“. Weil er wundervoll ist, ist es leicht, ihn zu lieben („It’s so easy to love you“), und wir sind Freunde Gottes, er nennt auch uns Freunde – „I am a friend of God“. Das Klatschen ist ebenso Lobpreis. Die Zuhörer wurden mit „O clap your hands“ eingestimmt, aktiv teilzuhaben. Schnell wurde klar, dass fach- und singkundige Teilnehmer nach Inzigkofen gekommen war, die vielen unterschiedlichen Chören angehören. Angelika Rehaag formte einmal mehr aus dieser Verschiedenheit eine Einheit. Die Gospellehrerin aus Krefeld ist ein wahrer Glücksfall und vereint in sich neben ihrer rheinischen Frohnatur einen lebensbejahenden Glauben ohne dogmatischen Ballast sowie großes fachliches Können. Ihr zur Seite stand während der Probewoche und bei der Aufführung Matthias Haarmann, Kirchenmusiker aus Köln, als einfühlsamer Pianist. Seine Begleitung auf dem Keyboard und die Improvisationen waren einfach meisterhaft!

„This is the day, that the Lord has made” – in Abwandlung eines der vorgetragenen Stücke bestätigte der enthusiastische Beifall das, was Pastoralreferent Franz Gnant dann folgendermaßen ausdrückte: „Was Sie uns geschenkt haben, ist eine besondere und herausragende Form des Gebetes“.


Stuttgarter Liederkranz auf Konzertreise in Rom

Wolfgang Layer, 10.09.2007, Gaue und Verbände, Wilhelm-Hauff-Chorverband, Kommentare geschlossen

Der Stuttgarter Liederkranz begeistert in Rom mit Verdis Messa da RequiemDer Stuttgarter Liederkranz begeistert in Rom mit Verdis Messa da Requiem.

Der Stuttgarter Liederkranz war auf Konzertreise in Rom, wo er an „Peter und Paul“ die Papstmesse im Petersdom musikalisch begleiten durfte. A cappella sang der Chor „Laudate“ von Knut Nystedt (*1915) und Den hundertsten Psalm „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Auf Einladung eröffneten am nächsten Tag die Konzertchöre Stuttgarter Liederkranz die Konzertreihe „Pro musica sacra“ zu Ehren des 80. Geburtstages von Papst Benedikt XVI. unter der Leitung von Ulrich Walddörfer mit 200 Sängerinnen und Sängern, dem Orchestra Roma Symphonia und Solisten die „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi in der voll besetzten Basilika „St. Paul vor den Mauern“. – In die erwartungsvolle Ruhe setzen Orchester und Chor in akzentuiertem Piano das erste „Requiem aeternam“, an das sich eindrucksvoll kontrastierend der A-capella-Chor „Te decet hymnus“ – Dir gebühret Lobgesang, Gott in Zion“ anschließt. Das Pianissimo des „Christe eleison“ verklingt im großen sakralen Raum in eine spannungsvolle Stille. Jäh und machtvoll, wie ein Gewittersturm, der über die große Kirche hereinbricht und deren Mauern beinahe erzittern lässt, verkündet im „Dies irae, dies illa“ das äußerste Fortissimo aller Instrumente, Sängerinnen und Sänger die Schrecken des Jüngsten Gerichts dem gebannten Publikum. Eindrücklich vermittelt Carmen Mammoser, Mezzospran, mit ihrem „Liber scriptus“ – die unabänderliche Gültigkeit des „Lebensbuches, geschrieben“ vor allen existierenden Ewigkeiten, worin alle unsere großen und kleinen Verfehlungen stehen und Roxana Briban, Sopran bewegend im „Quid sum miser“ um Beistand bittet. Levent Gündüz, Tenor seufzt in der lyrischen Arie das „Ingemisco“– „Schuldig seufze ich“ ganz „dolce con calma“ und Marcel Rosca, Bass fleht im „Confutatis“, abwechselnd „con forza“ und „dolce cantabile“ um Gnade, wenn das große Feuer droht. Doch bald kündigen die Trompetenfanfaren das „Sanctus“ an, dessen Doppelfuge der Chor in so guter Intonation und Rhythmik und in schöner Durchsichtigkeit singt, wie kaum zuvor, um dann zu Recht befreit und groß in das triumphale „Hosanna“ einzustimmen. Wunderbar helle Lichter setzt Carmen Mammoser, Mezzosopran, die den Weg zur jenseitigen Ruhe durch ihr „Lux aeterna“ erleuchten. Im Wechsel des „Agnus Dei“ lassen Chor und Solistinnen ihre Stimmen in weichem, klagendem Piano klingen. Das „Libera me“ ruft uns zunächst ins Gedächtnis, warum wir die Bitte „Befreie mich Gott vom ewigen Tode“ in der großen, kunstvollen Chorfuge, die mit dem gut getroffenen A-cappella-Solo der Chor-Alti beginnt, so häufig wiederholen bis diese, im Unisono-Gebet „Libera me“ in verheißungsvolle Hoffnung auf Erhörung mündet. Wo – wenn nicht in dieser wundervollen Kirche – könnte jeden von uns diese Bitte tiefer im Innersten berühren? Ein ergreifender Augenblick. Atemlose Stille herrscht nach den letzten Akkorden, ehe der Begeisterungssturm des Publikums aufbrandet. Ulrich Walddörfer, Orchester, Chor und Solisten hatten eine überragende Leistung geboten – eine musikalische Sternstunde! Die Zuhörer bedanken sich mit stehenden Ovationen, die hohen Geistlichen Würdenträger gratulieren Ulrich Walddörfer persönlich zu diesem Konzert und Kardinal Andrea Cordero Lanza di Montezemolo sagt sinngemäß zu Ulrich Walddörfer „Es war wie ein Gebet“. Auch Senator Dr. Hans-Albert Courtial, der dieses Stück schon oft erlebt hatte, zeigte sich sehr beeindruckt, ebenso wie Verdi-Spezialisten, die aus Parma angereist waren. Das Ziel der Reise war erreicht, das Konzert wurde zu einem unvergesslichen Abend und einmaligen Erlebnis für alle Beteiligten und unsere schöne, erlebnisreiche Rom-Konzertreise fand damit einen würdigen Schluss.


20 Jahre Jugendarbeit im Zollernalb Gau – Feier mit einem Musical

Wolfgang Layer, 10.09.2007, Chorverband Zollernalb, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Muscial auf Burg Wildenstein

Muscial auf Burg Wildenstein

Ein langer Traum des Teams der Jugendarbeit im Zollernalb-Sängergau mit ihren Kinderchören ein abenteuerliches Wochenende auf einer „Ritterburg“ zu erleben, ging Anfang Juli in Erfüllung. Mit 130 Kindern aus den Kreisen Sigmaringen und dem Zollernalbkreis wurde in einem Workshops das Musical „Ritter Rost“ eingeübt und am Sonntagnachmittag vor 300 Gästen im romantischen Burghof bei von Petrus geschicktem Sommerwetter
Mit bewundernswerter Konzentration waren die jungen Sängerinnen und Sänger beim Spiel der urkomischen Geschichte vom frechen, aber feigen Ritter Rost, seiner mutigen Burgfrau Bö, vom sprechenden Hut, von allen Fabelwesen einschließlich des Zirkusdirektors dabei. Schon nach dem Eintreffen am Freitag wurde abends fleißig an den Kostümen gebastelt. Obwohl am Samstag und Sonntag intensiv geprobt wurde, kamen Spiel und Spaß nicht zu kurz. Es war phänomenal, was die Kinder in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben. Alle Akteure mit ihren 30 Betreuern waren nach der Aufführung restlos begeistert. Dies besonders weil der große Kinderchor die Intentionen der Gaujugendchorleiter Arnold Kleiner und Michael Binder in den fetzigen und ohrwurmverdächtigen Songs sehr überzeugend befolgte. In den Kindern schlummern einige große Talente, dies wurde von den Solisten eindrucksvoll bewiesen. Die Zuschauer, unter ihnen Gaupräsident Erwin Hirschle und einige Mitglieder des Gaupräsidiums waren sichtlich beeindruckt von der ausgezeichneten Leistung aller Mitwirkenden und spendeten reichlich Beifall. Mit diesem Musical auf der Burg Wildenstein konnte die Gausängerjugend gleichzeitig ihr 20-jähriges Bestehen feiern. Dabei war erfreulich, dass von Jugendbetreuer der ersten Stunde Birgit Frank aus Onstmettingen, Michael Wild und Walter Heilig aus Rangendingen, Margret Leder aus Hartheim und Gabi Krehl aus Onstmettingen anwesend waren. Aber mit diesem Event hat das Team um Carmen Butz allen Besuchern, den Kindern – und sich selbst – ein unvergessliches Erlebnis beschert. Betreuer Bernhard Hellstern aus Trillfingen war es vorbehalten, als „Werwolf Mies“ spielend, den Verantwortlichen, allen voran Gaujugendreferentin Carmen Butz aus Hartheim für die gute Jugendarbeit zu danken. Freudig fügte er an: „ Du hast diesen Workshop perfekt organisiert“.


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