Juli 2016

Vocals On Air: Fundraising

Vocals On Air, 21.07.2016, Autorenhilfe, Chorgattung, Chorliteratur / Medien, Chorpraxis, Eltern-Kind-Musik, Gaue und Verbände, Gelesen, gehört, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Neuerscheinungen, Singen und Stimme, Themen, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

VoA_88_FundraisingFundraising ist das strategische Einwerben von Finanzmittel für ein Projekt oder eine Organisation. Viele Vokalgruppen stehen immer wieder vor der Frage, wie das nächste Projekt finanziert werden soll. Vocals On Air widmet sich in seiner Sendung am Don-nerstag, 21. und 28. Juli 2016 exemplarischen Fundraisingprojekten aus der Praxis und aus Weiterbildungsangeboten. Zudem präsentiert Moderator Holger Frank Heimsch zwei Handreichungen für erfolgreiche Projektentwicklung und Fördermittelakquise. Ein Nachbericht lässt die „Klingenden Mainau“ noch einmal Revue passieren.

Crowdfunding für neue CD: ein Interview mit Richard Leisegang (UNDUZO)

„Wir haben unsere CD über das Portal ‚startnext‘ beworben und Freunde und Fans aufgefordert uns zu unterstützen.“ so Richard Leisegang von der A-cappella-Band UNDUZO aus Freiburg. „Man sollte lieber kleinere Zielbeträge anstreben, da diese realistischer zu erreichen sind.“ Leisegang spricht über die Durchführung eines Crowdfunding-Projekts, Vor- und Nachtteile und aktuelle Projekte in der Band.

Fundraising stets ein aktuelles Thema: ein Interview über die „Weiterbildung Chormanagement“ (Deutsche Chorjugend)

„Das Programm richtet sich an junge Macher der Vokalszene, um theoretisch und praktisch von den Machern der Chorszene zu lernen, sich selbst im Kulturmanagement ausprobieren und wichtige Impulse zur Weiterentwicklung des eigenen Chores mitnehmen.“, so Johannes Pfeffer, stellv. Bundesvorsitzender der Deutschen Chorjugend. Im Gespräch mit Holger Frank Heimsch spricht er über die Ausbildung, in der natürlich auch das Fundraising eine Rolle spielt.

Medientipps: Handreichungen zu den Themen „Projektentwicklung“ und „Fördermittelakquise“ weiterlesen »


Deutscher Musikrat vergibt erste Privilegierte Partnerschaft an den Deutschen Jugendkammerchor

Johannes Pfeffer, 16.06.2016, Chorjugend im SCV, Jugendchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

Um seine musikpolitischen Ziele in besonderer Weise zu befördern, hat der Deutsche Musikrat auf einstimmigen Beschluss des Präsidiums das Label „Privilegierte Partnerschaft“ ins Leben gerufen. Mit der Auszeichnung werden Einrichtungen bzw. Projekte unterstützt, die in besonderer Weise gesellschaftliche Wirkung erzielen. Der Deutsche Jugendkammerchor ist das erste Projekt, das vom Deutschen Musikrat für zwei Jahre ideell gefördert wird.
Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Die Privilegierte Partnerschaft bietet eine sehr gute Möglichkeit eine Vernetzungsebene des größten Dachverbandes der Musik mit herausragenden Projekten aus nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen zu schaffen. Ziel dieser Partnerschaft ist es, über eine gemeinsame mediale und musikpolitische Kommunikation die Kulturelle Vielfalt für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft verstärkt im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Wir freuen uns, in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit dem Deutschen Jugendkammerchor für dieses Ziel einzutreten.“
Dr. Henning Scherf, Präsident des Deutschen Chorverbandes, sagt dazu: „Mit dem Deutschen Jugendkammerchor wurde ein Ensemble ausgewählt, das talentierten und ambitionierten jungen Chorsängerinnen und Chorsängern bundesweit einzigartige Entfaltungsmöglichkeiten eröffnet. Wir sind sehr glücklich über die Privilegierte Partnerschaft des Deutschen Musikrates und hoffen, so gemeinsam die Strahlkraft dieses Projektes fördern und kulturpolitisch einsetzen zu können.“
Der Deutsche Jugendkammerchor unter der Leitung von Florian Benfer ist ein nationales Auswahlensemble begabter junger Chorsängerinnen und Chorsänger im Alter von 16 bis 27 Jahren. Grundlage der musikalischen Arbeit ist die Entfaltung eines eigenen Chorklangs, der sich durch Intonationsreinheit, Homogenität und hohe Transparenz auszeichnet und mit Beweglichkeit, Ausdrucksstärke sowie der Lust, neue Wege zu beschreiten, verbunden wird. Die Konzerttätigkeit bei bedeutenden Festivals im In- und Ausland, Fernseh-, Rundfunk- und CD-Produktionen sowie vielfältige Kooperationen mit Profiensembles, KomponistInnen und Verlagen sind dafür wesentlicher Bestandteil.


Vom Singen Sprechen – Erfahrungsbericht von der Weiterbildung Chormanagement

Johannes Pfeffer, 10.02.2015, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Chorpraxis, Fortbildungen, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

 Die Weiterbildung Chormanagement der Deutsche Chorjugend fördert junge Chormanager. Für die Ausbildung 2015/16 läuft derzeit die Bewerbungsphase. In unserem Blog berichtet Anna-Lena Schreier, Teilnehmerin des ersten Jahrgangs von der Ausbildung.

Die Chormanager in Frankfurt. Bild: Chorzeit

Die Chormanager in Frankfurt. Bild: Chorzeit

Kurz vor dem Vierten und leider auch schon letzten Modul bei chor@berlin – des wirklich tollen und sehr inspirierenden Weiterbildungskurs Projektmanagement CHOR – melde ich mich als Stipendiatin des Schwäbischen Chorverbands nun endlich wieder. Mitte September trafen wir uns als angehende Chormanager zusammen mit unseren Mentoren und Dozenten in Frankfurt am Main und Bad Homburg. Im Rahmen von »Schlussakkord Romantik«. Zu Gast waren Folkert Uhde (Konzertdesigner/ Radialsystem Berlin), Nina Ruckhaber (aktive Chormanagerin/Jazzchor Freiburg) sowie Daniel Schalz (Leiter von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Deutschen Chorverband).

Das Konzert im Wandel

Folkert Uhde zeigte uns anhand der Tradition des Konzertlebens und der ständig währenden Veränderung der Bedürfnisse des Publikums, dass es auch im Konzertwesen eine Veränderung geben kann und diese vielleicht sogar längst überfällig ist. Inwieweit sollte man aber die Funktion des Konzertes an die aktuellen Entwicklungen anpassen? Mit dieser Frage im Hinterkopf wurde uns Chorsänger und Chorleiter bewusst gemacht, wie wichtig Innovation sein kann auch für unsere eigenen Projekte. Um mehr Leute für unsere Konzerte zu begeistern benötigen wir in unserer Zeit vielleicht eine gewisse Inszenierung um für das Publikum ein Erlebnis hervorzurufen, wodurch die Chormusik die Chance bekommen kann neu gehört zu werden. Uhde, der selbst als Konzertdesigner tätig ist und im Berliner Radialsystem mit immer neuen innovativen Ideen das Publikum überzeugt, hat uns dadurch gezeigt, dass man manchmal den Mut zeigen muss zur Innovation und eigene Ideen so in das Konzertformat einbinden sollte, dass das Publikum immer noch die Möglichkeit hat sich darin wiederzufinden und gleichzeitig jedoch auch die Chance bekommt die Musik neu zu entdecken.

Ergänzend zu Folkert Uhde konnte wir durch Nina Ruckhaber aus der Jazz- und Popchor-Szene erfahren, dass auch dort neue Formate wichtig sind und das Jazz/Pop-Konzert neu inszeniert werden kann. Vor allem der wieder neu aufgekommene Trend der improvisierten Konzerte, dem eben auch der Jazzchor Freiburg gemeinsam mit Roger Treece nachkam, und die daraus resultierenden Circle-Songs bei denen das Publikum zuvor nicht weiß, was am Ende erklingen wird und dabei selbst mit eingebunden wird, steht für Innovation genauso wie das wachsende Interesse nach Choreographien und Verbildlichungen der Musik auch in der immer stetig sich ändernden Jazz-Pop-Szene. Innovation im Konzertleben wird benötigt, um möglichst viele Facetten der Musik zu zeigen und sich trotz der langjährigen Konzerttradition immer weiterzuentwickeln und die Verbindung zum aktuellen Publikum nicht zu verlieren und auf deren Bedürfnisse einzugehen.

Öffentlichkeitsarbeit als künstlerischer Prozess

weiterlesen »


Weiterbildung Chormanagement der Deutschen Chorjugend erneut ausgeschrieben

Johannes Pfeffer, 29.01.2015, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Chorpraxis, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Die Deutsche Chorjugend schreibt auch in diesem Jahr die „Weiterbildung Chormanagement“ aus. Hier können junge Sänger_innen und andere Interessierte theoretisch und praktisch von den Macher_innen der Chorszene lernen, sich selbst im Kulturmanagement ausprobieren und wichtige Impulse zur Weiterentwicklung des eigenen Chores mitnehmen.

Das Programm findet in 4 Modulen an 4 Wochenenden in Berlin statt. Jedes Modul hat ein Hauptthema und beinhaltet einen theoretischen Block, und praktische Übungen. Hinzu kommt die Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten und ggf. zukünftigen Mentoren zu vernetzen. Neben den Schwerpunkten werden konkrete Hinweise zu rechtlichen und finanziellen Finessen aus dem Choralltag sowie Tipps zur Umsetzung der anspruchsvollen Aufgaben im eigenen Chor vermittelt.

Modul I     Wir sind ganz Chor! Marke – Kulturmarke – Chormarke
Fundraising
Modul II    Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Modul III    Marke braucht Management
Chor@Berlin 2016: Vorbereitung
Modul IV    Chor@Berlin 2016: Dein Einsatz! Vor, auf, hinter der Bühne

Bewerben können sich alle angehenden Chorleiter_innen, Chormanager_innen, Kulturmanager_innen oder auch interessierte Sänger_innen zwischen 16 und 27 Jahren.


Begeisterung entsteht, wenn sie ihre eigenen Ideen umsetzen können

Johannes Pfeffer, 9.09.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Eugen-Jaekle-Chorverband, Jugendchöre, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Interview mit Sandra Brackmann, scheidende stellv. Bundesvorsitzende der Deutschen Chorjugend

Wie bist du damals zur Deutschen Chorjugend gekommen?

Ich wurde im Sommer 1999 von Hermann Sorg angesprochen, ob ich nicht am ersten Treffen des Jugendforums fit for top der Deutschen Chorjugend (DCJ) im November teilnehmen wollte. Wir waren gemeinsam im Vorstand der Chorjugend des Eugen-Jaekle-Chorverbandes, damals noch Eugen-Jaekle-Gau, aktiv und er auch im Vorstand der Deutschen Chorjugend, damals noch Chorjugend im Deutschen Sängerbund.

Er hat mich motiviert zum Jugendforum fit for top zu gehen. Da begann sozusagen meine „Laufbahn“ auf Bundesebene. Die Teilnehmer des Jugendforums wurden durch Beteiligung an verschiedenen Projekten und Aktionen aktiv in die Arbeit des Vorstandes der DCJ eingebunden, um somit Erfahrungen und Fähigkeiten auszubauen, im Ehrenamt aktiv tätig sein zu können. Im März 2003 wurde ich dann mit nur 26 Jahren zur stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Chorjugend gewählt.

Welche Rolle spielte die Mentorenausbildung des Schwäbischen Chorverbandes?

Diese habe ich als erste „nicht Schülerin“ im Frühjahr 1999 absolviert. Das war damals ein heißes Thema, dass jemand, der nicht mehr in die Schule geht, diese Ausbildung machen will. Beim ersten Versuch die Ausbildung zu absolvieren erhielt ich also auch prompt eine Absage. Da ich mich aber nicht habe abschütteln lassen, habe ich es wieder versucht und mit der Unterstützung meines Vereins und des Landesverbandes geschafft, zugelassen zu werden.

Durch die Ausbildung zur Musikmentorin konnte ich auf der musikalischen Schiene mehr Erfahrung und Wissen sammeln und mein vorhandenes Wissen über das Organisieren und Durchführen von Veranstaltungen mit dem eigenen Chor intensivieren. Somit war die Ausbildung eine wichtige Grundlage für meine weiteren Tätigkeiten im Verband.

Wie hat sich der Verband seit dem gewandelt?

Die Veränderung in den Verbänden hat sehr viel mit der Weiterentwicklung und Veränderung der Gesellschaft zu tun. War früher der Chor oder die Musikkapelle das Highlight der Woche, auch zur Pflege des gesellschaftlichen Kontaktes, ist es heute ein Hobby zwischen vielen, das manche mehr und andere weniger pflegen. Der Wandel der Gesellschaft geht auch an den Verbänden nicht vorbei, und so versuchen die Verbände, egal ob Bundes- Landes – oder Kreisebene, moderner zu werden. Das sieht man an den Namen, aber auch in der Verwaltung bzw. im Ehrenamt. In den vergangenen 4-5 Jahren hat ein Umdenken eingesetzt und alteingesessene Dinge verändern sich. Das Umdenken macht z. B. einen jüngeren Vorstand möglich, oder dass vielen Aufgaben in der Chorarbeit von einem Team erledigt werden.

Was waren für dich wichtige Meilensteine der Arbeit?

Ein wichtiger erster Meilenstein war sicherlich, dass ich im Sommer 1988 im Kinder- und Jugendchor des Gesangsverein Liederkranz Fachsenfeld anfing zu singen. Mein damaliger Vorsitzender Eberhard Looser hat mich in die Vereinsarbeit integriert und so wurde ich Jugendleiterin im Verein und eben dann auf Kreis und Bundesebene Mitglied im Jugendvorstand.

Im Bundesvorstand war ich Projektleiterin für das Jugendforum fit for top und habe zwei Chorvisionen mit organisiert. Insbesondere der Tag der Jungen Stimmen zum 10-jährigen Jubiläum der DCJ 2005 ist mir noch gut in Erinnerung. 2008 konnten wir glücklicherweise mit Anna Wiebe eine Bildungsreferentin einstellen, die sich hauptamtlich um das Thema Jugendpflege kümmert. Eine sehr wichtige Entwicklung in den Bestrebungen einer eigenständigen Jugendpolitik des Verbandes. weiterlesen »


Florian Benfer ist neuer Leiter des Deutschen Jugendkammerchors

Johannes Pfeffer, 28.08.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Jugendchöre, Kommentare geschlossen

(v.l.n.r. Ralf Sochaczewsky, Florian Benfer, Maike Bühle, Florian Lohmann, Anne Kohler)

Der Deutsche Jugendkammerchor und die Bewerber beim Auswahlwochende. (v.l.n.r. Ralf Sochaczewsky, Florian Benfer, Maike Bühle, Florian Lohmann, Anne Kohler)

Fast eine Woche lang hat die Spannung gehalten, jetzt ist es raus. Florian Benfer wird der neue musikalische Leiter des Deutschen Jugendkammerchors. Der Deutsche Jugendkammerchor ist das Auswahlensemble der Deutschen Chorjugend. Aus über 90 Bewerbungen wurden fünf Künstlerpersönlichkeiten ausgewählt, die am vergangenen Wochenende im Radialsystem V in Berlin mit dem Chor gearbeitet haben.

Das Auswahlwochenende wurde von einer Jury begleitet, die schließlich auch die Entscheidung über den neuen Leiter fällte. Die Jury setzte sich zusammen aus einer Fachjury (Frieder Bernius, Daniel Reuss, Friederike Woebcken und Felix Koch), Folkert Uhde, Geschäftsführer des Radialsystem V als Partner des Chores,  Moritz Puschke und Johannes Pfeffer von der Deutschen Chorjugend, sowie zwei Vertretern des Chores.

Florian Benfer studierte Kirchenmusik in Leipzig und anschließend Chordirigieren bei Anders Eby in Stockholm. Weitere Studien führten ihn nach Den Haag, 2012 schloss er ein Aufbaustudium im Fach Orgel bei Nils Larsson (Stockholm) ab. In Stockholm ist Florian Benfer bis heute künstlerischer Leiter des Stockholmer Kammerchors. In der laufenden Saison arbeitet er zudem als Chordirektor an der Königlichen Oper Stockholm. In seiner Heimatstadt Verden gründete er 2011 das ARTON Ensemble, mit welchem er Schwerpunktmäßig das Vokalrepertoire des 20. und 21. Jahrhunderts erarbeitet.

Die ersten Vorsingen für den Deutschen Jugendkammerchor unter der Leitung von Florian Benfer finden voraussichtlich an den ersten beiden Novemberwochenenden an mehreren Orten in verschiedenen Bundesländern statt.

Der Deutsche Jugendkammerchor ist am 14. September um 11 Uhr im main_forum der IG Metall in Frankfurt unter der Leitung seines bisherigen künstlerischen Leiters Robert Göstl.


Die Chorjugend auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Berlin

Johannes Pfeffer, 20.05.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Die Chorjugenden und Jugendchöre aus ganz Deutschland sind herzlich eingeladen, am Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) teilzunehmen, der dieses Jahr vom 03.06. bis zum 05.06.2014 in Berlin stattfindet. Der DJHT ist die bundesweit größte Veranstaltung aller Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Dabei kann sich auch die musikalische Kinder- und Jugendarbeit präsentieren. Daher würden wir uns über zahlreiche Anmeldungen freuen.

Die DCJ übernimmt die Kosten für eine Übernachtung und die Reisekosten nach dem BRKG. Die Freistellungsbescheinigungen können für Lehrer_innen und Schüler_innen ausgestellt werden. Gruppenanmeldungen sind auch willkommen.

Dabei können die Chöre und Chorjugenden zwischen den folgenden Optionen wählen:

  1. Sie präsentieren sich mit Ihrer Arbeit, singend oder nicht, als Chor, Jugendchorprojekt oder Chorjugend eines Landesverbandes. Den Ideen werden keine Grenzen gesetzt.
  2. Sie besuchen die Veranstaltung: Fachforen, Workshops, Stände, Diskussionen oder Interviews mit Politikern. (Auch der Bundespräsident kommt vorbei.)
  3. Sie besuchen die Stände anderer Jugendverbände und schauen, welche Schwerpunkte diese im Vergleich zur Chorjugend, ob Bund oder Land, haben. Vom Bundesjugendwerk der AWO über die Pfandfinder oder Feuerwehrjugend bis hin zur Trachtenjugend oder der Schreberjugend – was ist allen gemeinsam und wo liegen die Unterschiede? Wofür setzen sich Jugendliche aus anderen Verbänden ein? Und sind sie politischer als wir oder nur selbstbewusster und betrachten berechtigterweise die eigenen Anliegen als politisches Engagement?

weiterlesen »


Arbeitshilfe zum Bundeskinderschutzgesetz für Chöre

Johannes Pfeffer, 19.05.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Jugendchöre, Männerchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

Die Deutsche Chorjugend hat eine Arbeitshilfe für Chöre zum Umgang mit dem Bundeskinderschutzgesetz erarbeitet. Sie bietet eine ersten Einstieg in die Thematik und welche Herausforderungen und Konsequenzen sich aus der Neuordnung für Chöre ergeben. Ergänzt wird die Arbeitshilfe durch Vorlagen für notwendige Dokumente.

Die Arbeitshilfe kann kostenlos über die Internetseite der Deutschen Chorjugend heruntergeladen werden.


Wie kann Jugendchorarbeit gelingen? Der Deutsche Jugendkammerchor bei Vocals on Air

Johannes Pfeffer, 10.07.2013, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Chorliteratur / Medien, Jugendchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

In der Sendung am 11. Juli 2013 dreht sich in Vocals on Air alles um den Jugendchor. Im Schwäbischen Chorverband, und auch in vielen anderen, stellt er zahlenmäßig die kleinste Gattung dar. Oftmals liegt es daran, dass Kinder- und Jugendchor vermischt sind, also ein rein statistisches Problem. Aber in der Tat Jugendchöre sind eher seltener, das hat mit vielen Faktoren zu tun.

Wir sprechen in der Sendung mit Robert Göstl, er ist Professor für Kinderchorleitung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und Leiter einer der besten Jugendchöre in Deutschland. Der Deutsche Jugendkammerchor ist das Auswahlensemble der Deutschen Chorjugend. Der Chor wurde 1999 gegründet und besteht aus jungen Sängerinnen und Sängern aus der gesamten Bundesrepublik. 2010 übernahm Robert Göstl den Chor. Erste Erfolge sind die Produktion einer CD und das Engagement als Artist in Residence bei der Internationalen Orgelwoche in Nürnberg. Durch Schulprojekte wirkt der Chor auch vor Ort. Darüber sprechen wir mit dem Chorleiter.

Klaus Brecht ist Akademiedozent an der Landesakademie für musikalische Jugendbildung in Ochsenhausen. Im Carus Verlag Stuttgart erschien sein Chorbuch chorissimo, welches sich insbesondere an Schul- und Jugendchöre richtet. Moderator Holger Frank Heimsch spricht mit ihm über dieses Werk.

Natürlich gibts auch wieder die Chornews und einen interessanten Hinweis für junge Männerstimmen.

Alles das bei Vocals on Air am 11.7.2013 von 18 bis 19 Uhr auf Horads im Raum Stuttgart unter 88,6 UKW und im Internet unter http://live.vocalsonair.de

Podcast

 


Sonderpreis Chor des UNICEF Juniorbotschafter verliehen

Johannes Pfeffer, 11.06.2013, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Jugendchöre, Kinderchöre, 1 Kommentar

© UNICEF DT/2013/Hyou Vielz

In der Frankfurter Paulskirche wurden am Montag die Unicef Juniorbotschafter 2013 ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung zeigt Unicef Deutschland seine Anerkennung für Aktionen von Kindern für Kinder zum Thema „Kinderrechte“. Seit 2009 verleiht UNICEF einen Sonderpreis Chor, der gemeinsam mit der Deutschen Chorjugend ausgeschrieben wird.

In diesem Jahr geht der Preis an „Die Ohrwürmer“ aus Hirschberg. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen der Karl-Drais-Grundschule und der Grundschule Großsachsen haben sie das Musical „Echte Kinderrechte“ aufgeführt. Darüber hinaus haben sie Gäste in die Proben eingeladen, die über ihre Erfahrungen mit Kinderrechten in anderen Ländern berichteten. In zwei Aufführungen wurden die Kinderrechte auch Eltern, Verwandten und der Öffentlichkeit präsentiert.

Für dieses große Engagement, die intensive Beschäftigung mit dem Thema „Kinderrechte“ und die vorbildliche Kooperation des Chores mit zwei Grundschulen verlieh die Jury der Deutschen Chorjugend ihnen den Sonderpreis 2013. Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Chorjugend, Johannes Pfeffer, überreichte den Preis gemeinsam mit der jungen Schauspielerin Sophia Münster. Sophia spielt die Nanni im aktuellen Kinofilm Hanni&Nanni 3. Sie wird die Ohrwürmer bei einem gemeinsamen Kinobesuch des Filmes begleiten.

Besonders groß war die Freude, als die Ohrwürmer erfuhren, dass sie auch den Zuschauerpreis Younicef gewinnen. Über 50 Prozent der Teilnehmer an der Online-Abstimmung haben für den Chor aus Hirschberg gestimmt.


© 2017- Singen-und-Stimme - Weblog des Schäbischen Chorverbandes, Fritz-Walter-Weg 19 70372 Stuttgart, Tel: 07 11 / 46 36 81Die Seite für alle Sänger und Sängerinnen - Chöre, Chorvereine, Chorverbände - Kontakt - Impressum - Datenschutz buetefisch marketing & kommunikation & agentur einfachpersönlich