Dezember 2015

Kindermusikwelt „Toccarion“ in Baden-Baden begeistert junge Besucher

Johannes Pfeffer, 10.12.2015, Chorjugend im SCV, Eltern-Kind-Musik, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Foto: Koppelstätter Medien

Foto: Koppelstätter Medien

Welches Kind würde nicht gerne mal in eine echte Tuba blasen und der Königin der Blechblasinstrumente einen Ton entlocken? Die einzigartige Kindermusikwelt „Toccarion“ im Festspielhaus Baden-Baden führt junge Menschen zwischen fünf und zwölf Jahren spielerisch an die vielfältige Welt der Musik heran. Hier dürfen sie hören, staunen und vor allen: sehr viel selbst ausprobieren! Der Name Toccarion ist eine neue Wortkreation, in der zwei Begriffe aus der Musik anklingen: „toccata“ (ein frei gespieltes Musikstück) und „toccare“ (italienisch für berühren, betasten, anfühlen).

Zum Gewinnspiel des Landesmusikverbandes: Gewinnen Sie Karten für eine Sonderführung am Samstag, 20.02.2016 von 14:00-17:00 Uhr.

Auf einer Fläche von 600 Quadratmetern können die Kids nach Lust und Laune aktiv werden, selbst komponieren, Töne erzeugen, eine Klarinette auseinander nehmen oder eine echte Harfe streicheln. Spaß an der Musik, am Erzeugen von Klangwelten, am Lauschen und Staunen stehen dabei im Vordergrund. Ein Team aus 13 Musiklotsen führt täglich Gruppen von Kindergärten, Schulklassen, Musikvereine oder Einzelbesucher durch die fantastische Musikwelt. Einzigartig ist dieses Konzept. Der Stifter Sigmund Kiener hat die Kinderwelt ins Leben gerufen und mit 4,5 Millionen finanziert. Die Sigmund Kiener Stiftung übernimmt auch alle laufenden Kosten.

Zur Eröffnung im Mai 2013 kam Sopranistin Anna Netrebko und war nicht nur als gefeierter Star der Opernwelt begeistert, sondern auch als Mutter sofort angetan, von den Möglichkeiten, die Kinder hier haben. Viele große Musiker unterstützen das Projekt und zeigen den jungen Menschen, was ihnen persönlich am meisten Freude bereitet, sind hautnah dabei und machen selbst mit. Die deutsche Band Glasperlenspiel hat das Toccarion ebenso besucht wie der russische Geiger Maxim Vengerov, Panik-Rocker Udo Lindenberg oder Stars des SWR-New-Pop-Festival. weiterlesen »


„Der neue Liederkalender“ ist da

Johannes Pfeffer, 15.10.2015, Chorjugend im SCV, Chorliteratur / Medien, Eltern-Kind-Musik, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, 1 Kommentar

liederkalenderDie Stiftung ‚Singen-mit-Kindern‘ präsentiert ihren neuen Liederkalender. Dieser reiht sich an die 5 seitherigen Kalender, allerdings nicht mehr mit einer altersorientierten Zuordnung. Dieser Dauerkalender im DIN A 1 möchte zwischen Kindergarten/Grundschule und den Familien eine Brücke schlagen. Die 12 Monatslieder sind deshalb aus dem Repertoire der deutschen Volkslieder entnommen. Bei der Einführung des Kalenders sagte die Schulamtsdirektorin Anna Sproll: „Diese Lieder habe ich in meiner Jugend gesungen“. Genau das soll der Anknüpfungspunkt für ein gemeinsames Singen in den Familien sein.

Der Kalender wurde von einer kleinen Grundschule in Ellwangen/Dietmanns gestaltet. Rektor Roland Vögtle meinte „wir alle – Schüler, Lehrer und Schulleitung sind stolz auf unseren Liederkalender.“ Alle 73 Schüler durften auf die Mainau reisen und der Vorsitzenden der Stiftung Sandra Gräfin Bernadotte im Schloss auf der Insel Mainau den Kalender überreichen.
Zu diesem Kalender erscheint ein DIN A 5 Heft das mit einem praktikablen Notentext und Akkordbezeichnungen versehen ist. Auf der Homepage der Stiftung wird in Kürze pädagogisches Begleitmaterial zu den Liedern angeboten.

Ist dieser Kalender nicht ein ideales Weihnachtsgeschenk für Ihren Kindergarten und Ihre Grundschule? weiterlesen »


Kongress Kinder zum Olymp am 25./26. Juni in Freiburg

Johannes Pfeffer, 22.05.2015, Chorjugend im SCV, Eltern-Kind-Musik, Fortbildungen, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Hat jedes Kind, jeder Jugendliche zumindest mittelfristig die Chance, Kunst und Kultur kennen zu lernen, zu erfahren und aktiv auf Dauer in sein Leben einzubauen? Wie sehen die Zugänge, wie die Hindernisse aus? Bestimmen nicht nach wie vor Zufälle die kulturelle Bildungsbiografie von Kindern und Jugendlichen stärker als die Strukturen, die eine Begegnung mit den Künsten ermöglichen sollen? Wie können wir erreichen, dass gleiche auch gerechte Chancen bedeuten?

Mit diesen Fragen befasst sich der diesjährige Kongress „Kinder zum Olymp“ am 25. und 26. Juni 2015 in Freiburg. Mit Vorträgen, Podien und einem künstlerischen Programm im Plenum sowie parallelen, interaktiven Foren zu spezifischen Aspekten des Feldes liefert der Kongress Anregungen für die Praxis und bietet darüber hinaus eine Plattform für den Austausch der Akteure. Er wendet sich an Vertreter aus Kultur und Verwaltung, Schule und Kindergarten, aber auch an Eltern, Künstler, Vermittler und Wissenschaftler.

Das vollständige Kongressprogramm ist auf der Webseite bereitgestellt, hier findet sich auch die Anmeldung.


Was hat frühmusikalische Bildung mit Gesangvereinen zu tun?

Johannes Pfeffer, 16.10.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Eltern-Kind-Musik, Fortbildungen, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

Eine große Chance wird selten ergriffen

SBS-WebDer Wert musikalischer Förderung ist grundsätzlich kaum umstritten, vor allem angesichts der heutigen Alltagssituation und gesellschaftlichen Situation. Aktives Singen, Musizieren und Tanzen ist in den meisten Familien und aus dem Alltag verschwunden, in Kindertagesstätten und Grundschulen wird darum gerungen und es hängt oft an Einzelnen, die genug Mut und Übung mitbringen oder es ist ein lustloser Pflichtteil, um dessen Wert man zwar kennt, der aber nicht wirklich gelebt werden kann. Die Musik als praktisches Tun wird weitgehend ersetzt durch Rezeption und mehr oder weniger unbewusstem Konsum. Das natürlichste und körpereigne Instrument des Menschen, die Stimme, und die erste mögliche Ausdrucksform oder Gestaltungsform von Musik über Stimme und Körper-Bewegungen sind uns mitsamt dem Drang, sie zu nutzen und zu erleben, uns damit zu beleben und beseelen, in die Wiege, ja quasi bereits in den Bauch gelegt. Stimme und Körper, kombiniert mit einfachen Gegenständen, die sich bewegen lassen und Geräusche erzeugen und später kombiniert mit einfachsten Rhythmus- oder Begleit-Instrumenten sind die Basis einer musikalischen Frühförderung. Die live erlebte (Sing-)Stimme mit ihren Schwingungen und ihrem Klang erreicht und bewegt uns und unsere eigene Stimme am direktesten, nicht nur das ganze Kind mitsamt Gemüt und Motorik, auch speziell die Stimmlippen und die gesamte Stimmmuskulatur wird durchs das Singen von außen angeregt und, vereinfacht formuliert, auch passiv geübt.

Das Singen hat in der frühmusikalischen Bildung zunächst natürlicher Weise einen zentralen Stellenwert – und damit sind wir im Zentrum eines jeden Gesangvereines angekommen: beim Singen für und mit anderen. Und unser Körper als Muskelbündel und (Klang-)Träger mit seinen Haltungen, Möglichkeiten der Spannung und Entspannung, mit seinen Muskeleinstellungen und als gestaltender Faktor, über den Musik immer auch visuell wahrgenommen wird, spielt in jeder Chorprobe eine entscheidende Rolle. weiterlesen »


Stipendium als Caruso-Fachberater im Sängerkreis Mittlerer Neckar

Jeanette Stuber, 30.07.2014, Chorjugend im SCV, Eltern-Kind-Musik, Fortbildungen, Gaue und Verbände, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Singen und Stimme, Themen, Kommentare geschlossen

CarusoAushangBild

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Der Sängerkreis Mittlerer Neckar bietet ab September 2014 jährlich 2 Stipendien für die Ausbildung des Caruso-Fachberaters an. In Zusammenarbeit mit der Hochschule in Ludwigsburg und dem Schwäbischen Chorverband wird Studierenden die Möglichkeit gegeben, eine Zusatzqualifikation im Bereich  “ Singen mit Kindern „ zu erwerben. Die „Carusos“ das ist die Qualitätsmarke des DCV für das kindgerechte Singen in Kindertagesstätten und soll die musikalische Entwicklung der Kinder fördern. Für die Ausübung sind musikalische Bildung, pädagogisches Engagement und Kontaktfreude erforderlich. Die Kosten der Ausbildung trägt der SKMN.  Auskunft über die Vergütung, Bewerbung und weitere Infos  können bei der Geschäftsstelle erfragt werden SKMN-Geschaeftsstelle@skmn1879ev.de, Frau Stuber.


Jugendtag des CVJK im Schulzentrum Rutesheim

Puritscher, 9.04.2014, Chorgattung, Chorjugend im SCV, Chorverband Johannes Kepler, Jugendchöre, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Zu einem Jugendtag unter dem Motto „Chor – Musik – Bewegung“ lud der Kepler-Chorverband in Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff Rutesheim und dem Sportverein Perouse am Samstag, 22. März ins Schulzentrum Rutesheim ein.  Bei der Showtime um 16 Uhr starteten dann die ZUMBA Kids unter der Leitung von Sabine Becht mit einem Warm up zusammen mit den Zuschauern.

Warm up mit Sabine Becht

ZUMBA Kids Perouse in Aktion

Anschließend war dann die Bühne frei für die Vorführungen der ZUMBA Kids in zwei verschiedenen Altersgruppen. Bereits am Vormittag gab es einen offenen Workshop für Zumba in der Gemeindehalle Perouse, an der bereits neue Interessenten dabei waren.

Ein kleines Warm Up gab es anschließend mit Verbandsjugendchorleitern Wiebke Huhs für alle Teilnehmer. Schon vor der Showtime sang Wiebke Huhs mit den ganz Kleinen Bewegungslieder. weiterlesen »


Fortbildungen für Singen – Bewegen – Sprechen Fachkräfte und ErzieherInnen

Johannes Pfeffer, 14.02.2014, Eltern-Kind-Musik, Kommentare geschlossen

Die Arbeitsgemeinschaft Singen – Bewegen – Sprechen bietet auch in diesem Jahr Fortbildungen für musikpädagogische Fachkräfte, Erzieherinnen/Erzieher und SBS-Tandems an.

Das Fortbildungsprogramm für das Jahr 2014 wird den unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht. Es ist bunt gefächert und individuell an die Nachfrage von SBS-Fachkräften und TandempartnerInnen angepasst. Gleichzeitig bietet es Fachkräften die bereits einige Module der SBS-Fortbildung absolviert haben, die Gelegenheit Termine nachzuholen und somit das Teilnahmezertifikat zu erwerben. Neuen Fachkräften bietet es den Einstieg zur Qualifizierung als SBS-Fachkraft.

Die Fortbildungen sind praxisorientiert und bieten vielfältige Anregungen und Ideen zur optimalen Gestaltung von SBS-Stunden. Sowohl für Erzieherinnen/Erzieher als auch für Musikpädagogen bietet die Fortbildung im Bereich Singen wesentliche Grundlagen in der Stimmbildung, Stimmbildungsübungen, Stärkung der eigenen Wahrnehmung der Stimme und die Anpassung an die Kinderstimme.

Dem Aktionsfeld Sprache wird ebenso ein ganzer Fortbildungstag gewidmet und soll Fachwissen ergänzen und vertiefen. Weitere Fortbildungstage basieren auf den acht Module des SBS-Fortbildungskonzepts und sind sowohl als Nachholtermin als auch für SBS-Neueinsteiger geeignet.

Zum Flyer und dem Anmeldeformular.

Weitere Informationen zu den Fortbildungsinhalten finden Sie unter www.singen-bewegen-sprechen.de


MUSICALREISE am 23. November 2013 mit den Happy Voices Deizisau

Johannes Pfeffer, 18.11.2013, Chorverband Karl-Pfaff, Junge Chöre, Kommentare geschlossen

Wenn Elisabeth mit den 3 Musketieren im Moulin Rouge am Knoblauch knabbert, dann… ist es Zeit für das neue Konzert der HAPPY VOICES.
Die HAPPY VOICES werden mit ihrem Dirigenten KONSTANTINOS KALOGEROPOULOS in diesem Jahr von New York – Paris – Berlin – … bis Transsylvanien reisen. Es werden Songs unter anderem aus dem Erfolgsmusical „Ich war noch niemals in New York“ sowie vom Berlin-Musical „Hinterm Horizont“ aufgeführt. Hier ist sicherlich für jeden eine Lieblingsmelodie dabei.

Ebenso werden Sie von unserem CONCORDIA-CHÖRLE und – mit aktuellen Hits – von den STAR Teens musikalisch verwöhnt!

Zur Internetseite der Concordia Deizisau


Spielerisches Atemtraining mit Kindern

Johannes Pfeffer, 23.08.2013, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Chorpraxis, Eltern-Kind-Musik, Gelesen, gehört, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Gesundheit – ein Kinderspiel, das ist die Idee von Angela Hartge und Christina Kist, die deshalb das Kleine Förderspiel erfunden haben. Ziel ist es Eltern und Erzieher bei der spielerischen Gesundheitsförderung zu unterstützen. Mittlerweile sind fünf verschiedene Spiele in der Reihe erschienen. Das neueste ist das Kleine Atemspiel.

Das Kleine Atemspiel ist ein Kartenspiel, welches auf 32 Spielkarten verschiedene Übungen zur Atmung vorstellt. Dabei gibt es acht Tiere, die den Kindern die Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen näher bringen. Muschel Tilda beispielsweise steht für Bewegungsübungen, Wal Emil macht auch mal komische Geräusche mit seinem Atem. Die Karten sind aus einem robusten Papier und größer als normale Spielkarten. Die Übungen werden durch Fotos dargestellt, ohne einen lesenden Erwachsenen oder ältere Kindern wird es dennoch schwierig die Übungen richtig zu verstehen.

Das Kleine Atemspiel kann in vielen Variationen gespielt werden, einige sind auf der beiliegenen Anleitung erklärt. Die Variationen reichen vom Memory zu zweit an einem Tisch bis hin zu einem Bewegungsspiel in einem großen Raum mit vielen Kindern. So lässt sich das Kleine Förderspiel auch in die Probenarbeit des Kinderchores oder zur Atemschulung im Kindergarten einsetzen. Auf der Facebookseite des Kleinen Förderspieles werden immer wieder neue Anwendungsmöglichkeiten im Alltag gezeigt.

Das Kleine Atemspiel kann über die Internetseite bestellt werden.


Unterschriftenkampagne für eine verbindliche Kinder- und Jugendbeteiligung

Johannes Pfeffer, 25.07.2013, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Jugendchöre, Kinderchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Der Landesjugendring Baden-Württemberg, die Grüne Jugend Baden-Württemberg, Junges Freiburg im Gemeindrat, Junge Bürger Nürtingen und der Jugendgemeinderat Hechingen haben eine Petition gestartet um die die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auch unter 16 Jahren auf kommunaler Ebene verbindlich zu regeln.

Die Landtagsfraktionen der Grünen und der SPD haben vereinbart den Artikel §41a der Gemeindeordung von Baden-Württemberg zu verändern um mehr Beteiligung, auch für Personen unter 16 Jahre zu erreichen. Bisher ist die dort geregelte Beteiligung von Jugendlichen keine Pflicht, sondern lediglich ein Vorschlag des Gesetzgebers. Dies soll nun geregelt werden.

Genauere Erläuterungen gibt es auf der Petitionseite. Dort kann auch online unterzeichnet werden.


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