2. Wertungssingen im Sängerkreis Mittlerer Neckar e.V.

Von Gospel bis Schlafgesang reicht die Palette

Der Sängerkreis Mittlerer Neckar veranstaltete mit dem Chorverband Friedrich Schiller in Ingersheim ein Wertungssingen. Fünf junge Chöre stellten sich unter dem Konzerttitel ,,Pop und mehr“ der Bewertung einer unabhängigen Jury.


Den Auftakt machte der erst vor einem Jahr gegründete Chor „un poco loco“ aus Waiblingen-Bittenfeld mit dem Gospellied „I will follow him“. Sehr lebendig, rhythmisch und mit präzisen, abwechslungsreichen Akzenten präsentierte sich der Damenchor unter der Leitung der Dirigentin Franziska Gielow. So wurde das Publikum, das angehalten war, aus Rücksicht auf die Konzentration der Juroren, zwischen den einzelnen Liedern nicht zu klatschen, gleich auf eine harte Probe gestellt.
Nächster Kandidat war der gemischte Chor ,,Good News“ vom Kirchberger Gesang-verein Frohsinn, der sich ganz dem Thema Pop widmete. Mit „Night fever“, dem Discohit aus den Siebzigern, startete der Chor, der von Sebastian Auer geleitet wird. Danach folgte der Auftritt der Jungen Chorgemeinschaft Besigheim unter der Leitung von Siegfried Liebt. Temporeich und hoch konzentriert setzte der mit über dreißig Sängern stark besetzte, gemischte Chor das komplex arrangierte Stück „I’m a train“ um. Vom Rhythmus der perfekt nachgeahmten Lokomotivgeräusche mitgerissen, ignorierte das beeindruckte Publikum umgehend das Klatschverbot.
Als nächstes stellte sich die „Soundsation“ vom GSV Pleideisheim der Beurteilung der Jury Der gemischte Chor unter der Leitung von Andy Rapp präsentierte sehr konzentriert ruhigere Stücke: „Moon river“ und „Lullaby of Broadway“. Als Kontrast folgte der betont rhythmisch umgesetzte Song „Cabaret“, zu dem die in schwarz gekleideten Sänger einen Zylinder trugen.
Zum Finale trat die junge Chorgemeinschaft Ingersheim auf, die von Simone Jakob geleitet wird. Ohne ablenkende Showelemente konzentrierte sich der gemischte Chor auf die gesangliche Darbietung spiritueller Gospel- und Kirchenmusik wie „Let every human heart“ oder „Laudamus Te, Domine“. Die auffallend schöne Stimmführung, insbesondere der Frauen, machte den Beitrag zum besonderen Hörgenuss, für den sich das Publikum mit frenetischem Applaus bedankte.
Von den erfahrenen Chorleitern Klaus Maichel und Hans Modritsch erhalten die Chöre bald eine schriftliche Bewertung, die Kriterien wie Aussprache, Rhythmik, Tonreinheit und den Gesamteindruck berücksichtigt und vor allem der Orientierung und Weiter-entwicklung dienen soll.
VON TATJANA BREMER
(Bericht aus der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 1.10.2007)

Bura, 9. Nov 2007, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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