Unterstützung sozialer Projekte der Liedertafel-Concordia

Unterstützung sozialer Projekte der Liedertafel-ConcordiaKonzert: Liedertafel-Concordia singt in der vollen Marienkirche und stiftet Erlös für Kinderintensivstation

Reutlingen. Dass weihnachtliche Besinnlichkeit nicht unbedingt mit Glühwein und gebrannten Mandeln gleichzusetzen ist, zeigte sich bei einem Konzert in der Marienkirche. Die war proppenvoll, die Besucher standen bis in den Vorraum hinein und saßen zum Teil sogar auf dem Boden. Alle wollten mit dabei sein beim stimmungsvollen Konzert der Chorgemeinschaft und mit einstimmen in die traditionellen Weihnachtslieder.

Vom Orchester des Keplergymnasiums und dem Posaunenchor Sickenhausen-Degerschlacht bekam die Lico wohlklingende Unterstützung. Tiefsinnig die Ausführungen von Marienkirchenpfarrerin Sabine Großhennig über die „herrliche und zugleich unsägliche“ Weihnachtsgeschichte. Letzteres, weil sie als Kind die Geschichte auswendig lernen und immer an Heiligabend aufsagen musste – wo doch die verheißungsvoll verpackten Geschenke viel interessanter waren. „Aber es war gut, den Text gleichsam mit der Muttermilch aufzusaugen“, so die Pfarrerin. Ein Leben lang sei das Unbeschreibliche, was darin beschrieben wird, abrufbar – der Traum vom Frieden nämlich.

Die Männer und Frauen der Lico singen nicht nur schön, sie haben auch einen ausgeprägt zupackenden Sinn, wenn es darum geht, Kasse zu machen und den Erlös gleich für den guten sozialen Zweck weiterzureichen. Seit 19 Jahren untertützen die Reutlinger Sänger mit dem Erlös aus ihrem Adventssingen soziale Projekte der Region.

Dieses Mal hatten es die Lico-Sänger besonders eilig und überreichten einen großen Scheck über 3000 Euro an Professor Dr. Friedrich Trefz, den Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Steinenbergklinikum. Dieser zeigte sich erfreut und sehr dankbar. „Wir werden es für die Kinderintensivstation verwenden, in der Frühchen, aber auch kranke Kinder und Jugendliche betreut werden.“

Gerade bei den Frühchen seien es im Prinzip zwei Patienten, die betreut werden müssten: Das Neugeborene an erster Stelle, aber auch die Mütter, die oft mit ihren Sprösslingen monatelang in der Klinik bleiben und in dieser Zeit unter einem extremen psychischen Druck stünden. „Bei Frühchen geht es immer runter und wieder rauf, eine für die Eltern sehr belastende Phase“, so Trefz.

Fahr, 16. Jan 2008, Chorverband Ludwig Uhland, Veranstaltungen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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