Benefizkonzert in der Liebfrauenkirche in Mengen

Das Benefizkonzert der beiden Chöre GV „ Liederlust“ Ennetach und „Harmonie“ Laufen/Eyach zusammen mit dem städtischen Orchester Albstadt am 2. März 2008 war ein musikalisches Erlebnis hoher Klasse. Lang anhaltender Beifall belohnte die intensiven Probearbeiten der Sänger und Musiker.

Mit einem dem Raum vortrefflich angepassten Mezzo-Forte leiteten die Bläser des Orchesters mit dem bekannten Bachchoral „Jesus bleibet meine Freude“ unter der Leitung von Musikdirektor Matthias Mundl den Einsatz der Chöre ein.
„Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit….“, die Motette von Hans Georg Nägeli mit Worten von Matthias Claudius, eröffnete den Reigen des reinen Chorgesanges unter der Leitung von Hans-Peter Merz. Das „Sankta Maria“ von Johannes Schweizer, mit dem Satz von Franz Seul brachten die beiden Chöre diese Bitte um Gebet innig zu Gehör.
Das Leitwort des Konzertes war entnommen aus dem Chorsatz „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet“, geschrieben von Julius Abel. Vom estländischen Komponisten Manfred von Glehn stammt das Lied „Wie groß bist Du“. und wurde vom Gesamtchor dynamisch vorgetragen. In einer kurzen Einführung zu der folgenden Komposition „Bleicher Mond“ erläuterte Mundl die Absicht des Komponisten Rolf Rudin. Aus der Stille entsteht Klang. Bei der Entwicklung dieses Werkes war eine ganz sparsame Musik beabsichtigt mit der Aussage „Stille Musik kann heutzutage ein Weg zum Hören lernen sein“. Das Warten lernen, die Stille hören, den Klang suchen, in den Ton hinein hören, dem Ton nachsinnen, können Zuhörer dabei als Ungewohntes erfahren, so Rudin.

Mit dem Chorsatz „Auf Adlers Flügeln getragen“ von Friedrich Hänßler mit Wechsel vom gemischten zum Männerchor über acht Takte, der Festmotette „Heilig“ und „Vater unser“, beides von Friedrich Silcher, sowie „Segne, o Herr“ mit Text und Melodie von Horst Best kam die tiefe Gläubigkeit der Komponisten zum Ausdruck. Diese Sätze klassischen, mehrstimmigen Chorgesanges umfassten den zweiten „A-capella-Teil“ des Konzertes.
Eine Kostprobe aus einem anderen Bereich des Gesanges und der Rhythmen gaben die Chöre und das Orchester mit „Gospel Train“, arrangiert von Norman Taylor. Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias“ mit den Stücken „Halleluja“ und „Amen“ füllte zum Abschluss des Konzertes kraftvoll den Kirchenraum.

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Schmidt, 6. Mrz 2008, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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