„Ach, dieWeiber“, besungen, verehrt, gehuldigt vom Frohsinn Schemmerhofen

Konzert des Männergesangvereins „Frohsinn“ Schemmerhofen am 31. Mai 2008

Über fünfzig Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse der Mühlbachschule, hübsch geschminkt und bunt kostümiert als Ritter, Seeleute, Räuber und Piraten, eröffneten den Konzertabend mit Auszügen aus dem Kindermusical „Ritter Rost und die Hexe Verstexe“. In sieben Szenen sangen und spielten der Chor und die Orffgruppe begeistert und herzerfrischend um Ritter Rost und die Hexe, einstudiert und geleitet von Musiklehrer Matthias Rolser. Ein sehr gelungener Auftritt, mit überwältigendem Applaus bedacht.Die Herren vom Männergesangverein „Frohsinn“ mit ihrer Leiterin Maike Biffar zogen aus, schöne Frauen weltweit mit ihren lustigen und flotten, zuweilen auch frechen Melodien zu beeindrucken, überschwängliche Komplimente zu machen und ihnen zu imponieren. Unterstützt und bekräftigt wurden die Männer von bestimmendem Trompetensolo, wegweisendem Schlafzeug und exzellentem Klavierspiel (Gabi Birk). Die Reise führte sie quer durch Europa hinüber nach Übersee. Hierbei trafen sie unterschiedliche Charaktere, das anmutige „Ännchen von Tharau“, die blauäugige „Lisa“ in Holland, die verträumte „Annie Laurie“ in Schottland, die bezaubernde „Coralie“ in den Staaten, so auch „Clementine“ und deren Schwester und schließlich die rassige Argentina „Lorencita“ und die temperamentvolle Mexikanerin „Adelita“. Ihnen allen wurde geschmeichelt, sie wurden gestreichelt, hofiert, – die Sänger hatten ganz schön gepunktet, bis sie dann in dem Marschlied „Ach, die Weiber“ aus Franz Lehar´s „Die lustige Witwe“ einmütig feststellen mußten: Ja, das Studium der Weiber ist schwer, nimmt uns Männer verteufelt auch her.

Die Steigerung ließ nicht auf sich warten: Mit ihrer schönen, weichen und herausragenden Sopranstimme sang sich Johanna Schurer mit der „Christel von der Post“, „Lili Marleen“ und „Aus des Lebens raschen Wogen“ in die Herzen der aufmerksamen Zuhörer.

Der Katholische Kirchenchor mit seinem Leiter Alexander Lotz verstand es, das begeisterte Publikum mit „O Mädchen, o komm“ ins Ungarland zur feurigen „Juliska aus Budapest“ mitzunehmen, um dann mit charmantem Humor zu erklären, „Frauen sind anders“ – ja und dann das Pendant? – elegant und selbstsicher: „Männer mag man eben“.

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Schmidt, 11. Jun 2008, Gaue und Verbände, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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