Wochenend und Sonnenschein beim Tag der Chöre im Bauernhausmuseum in Wolfegg

Zum dritten „Tag der Chöre“ hatte der Oberschwäbische Chorverband am 27. Juli 2008 in das Bauerhausmuseum nach Wolfegg eingeladen. Nachdem die Veranstaltung im Jahr 2005 buchstäblich in Wasser gefallen war, gab es am Sonntag Sonne pur und entsprechend gut gelaunt und motiviert waren die Sängerinnen und Sänger der 16 teilnehmenden Chöre.

Der Tag der Chöre begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst, der ganz dem Thema „Musik – ein Gleichnis für unser Leben“ gewidmet war. Der ev. Pfarrer Kastler und Diakon Baumgärtel zeigten in der Begrüßung und in der Predigt auf, wie wichtig Melodie, Harmonie und Takt im Leben sind, um in Liebe seinem Nächsten und Gott begegnen zu können. Der Männerchor Alttann mit seinem Chorleiter Peter Schad und Franz Ott am E-Piano, umrahmte diesen Gottesdienst sehr stimmungsvoll mit traditionellen Liedern und dem Gospel „O happy day“. Gauchormeisterin Anne-Regina Sieber begann ihr Grußwort mit dem Text aus einem Kanon von Ulli Führe:

„Singen macht Spaß, Singen tut gut, ja, Singen macht munter und singen macht Mut! Singen macht froh und Singen hat Charme, die Töne nehmen uns in den Arm. All unsre Stimmen, sie klingen mit im großen Chor, im Klang der Welt.“

Auf zwei Bühnen, vor dem Haus Lauben und dem Haus Flunau, präsentierten sich dann ab 11 Uhr die Chöre mit einem bunten Programm aller musikalischer Stilrichtungen.

Besonders erfreulich war die Teilnahme der zahlreichen Kinder- und Jugendchöre. Mit dem unbeschwerten Auftreten der ganz Kleinen aus Eintürnen oder choreographisch aufgepeppt wie die „Le Crescentis“ aus Eberhardzell, sangen sich die „Jungen“ in die Herzen der Zuhörer.Und passender könnte kein Ort sein, denn wo sonst stolziert ein Hahn zu „ich wollt ich wär’ ein Huhn“ vor der Bühne?

„Chortissimo“ aus Eintürnen waren zwar die einzigen Vertreter der „Jungen Chöre“, aber mit ihren Gospels und Popsongs waren sie exzellente Botschafter für die neue Art des Chorgesanges.

Die traditionellen Chöre hatten sich mit abwechslungsreichen und passenden Vorträgen präsentiert und erfreulicherweise wurde viel ohne Notenblätter gesungen.

Nach zögerlichem Beginn, hatte auch das Angebot „Eltern-Kind-Singen“, das Verbandsjugendchorleiterin Marianne Braunmüller, im Fischerhaus präsentierte, guten Zuspruch erhalten. Der Felix, das Qualitätszeichen für kindgerechtes Singen in Kindergärten, flatterte dabei durch die Runde der Teilnehmer und der Liederkalender wurde in der Praxis vorgestellt.

Die Verbandschöre und die gemeinsamen Schlusschöre, unter der Leitung von Gauchormeisterin Chordirektorin Anne-Regina Sieber bildeten den Abschluss eines „Tages der Chormusik“, der Spaß gemacht hatte.

Eine Diashow vom Chortag finden Sie hier

Die Bilder von links nach rechts: Die ganz Kleinen aus Eintürnen, Chortissimo Eintürnern, Blue birds Engerazghofen, Felix flieg, Le Crescentis Eberhardzell und zum Abschlusschor ein stolzer Hahn dabei.

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Schmidt, 5. Aug 2008, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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