Prjektchor singt „Magnificat“ von Galuppi

Gauchormeister Rolf Ströbele hat mit dem Projektchor des Donau-Bussen-Sängergaues mit dem „Magnificat“ von Baldassare Galuppi ein anspruchsvolles Werk voll musikalischer Schönheit vorgestellt, komponiert im 18. Jahrhundert. Die sechs Teile des Werks beginnen mit dem thematischen „Magnificat“, in dem sich die Chorstimmen nach figuralen Einsätzen zu einem homogenen Klangkörper vereinen. Das Streicherensemble wird durch Waldhörner erweitert, da Galuppi neben 27 Oratorien 90 Opern komponierte, von denen viele in Vergessenheit geraten sind. Verena Gropper (Sopran) gestaltete die Arien beglückend klangrein in federleichter Wiedergabe und harmonierte mit dem Chor bis zum strahlenden „Gloria“. Ehrfürchtig stellte der Chor eingangs „Alta trinita beata“ und Bruckners „Locus iste“ vor, das Ruhe und Frieden ausstrahlte, da den chorischen Eckpunkten jegliche Schärfe genommen wurde. Zu Regers „Wir glauben an einen Gott“ passte das freudig-engagierte „Jubilate Deo“ von László Halmos und Schuberts weiches „Salve regina“. Reinfrid Gantner an der Orgel bot mit einer Mozartschen Kirchensonate und einem Concertino von Heinrich Rinck die rein instrumentalen Eckpunkte. Im Rahmen einer Vesper wurde das „Magnificat“ von Galuppi in der Mutterhauskirche in Untermarchtal ebenfalls mit großem Erfolg aufgeführt. Superior Briemle und Generaloberin Sr. Marie-Luise dankten den Mitwirkenden für die Gestaltung des geistlichen Abendgebets.

(Bild: Verena Gropper, Gauchormeister Rolf Ströbele und Stefan Dengler vom Streicherensemble prägten das Konzert des Projektchores in Riedlingen

Zieger, 30. Sep 2008, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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