August 2009

Kindermusical „Das Geheimnis der Kathedrale“

Fahr, 26.08.2009, Chorverband Ludwig Uhland, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Kindermusical “Das Geheimnis der Kathedrale”

Sängerbund Lichtenstein. Kooperation Kinderchor Lichtensteiner Goldkehlchen und Fünferchor des Gymnasiums Münsingen

Anlässlich der 1200-Jahrfeier in Münsingen führten die Lichtensteiner Goldkehlchen in einer Kooperation mit dem Fünferchor des Gymnasiums Münsingen unter Leitung von Helma Hinger das Mittelalter-Musical „Das Geheimnis der Kathedrale“ von Kurt Enßle auf. Sanja Widmann als Sprecherin führte die Zuhörer im voll besetzten evangelischen Gemeindehaus ins Jahr 1498 in eine Stadt von der Größe Schwäbisch Halls, wo eine Kathedrale gebaut werden sollte.

Dort trifft gerade Johanna (Pauline Holzäpfel) ein, die auf der Suche nach ihren Eltern ist. Hiltgart (Lena Lengerer) rät ihr, sich als Junge Johannes zu verkleiden, sich an den Wächtern vorbei zu schleichen, während diese ihr Wächterlied singen und sich in die Klosterschule einzuschreiben.

Derweil fordert der Abt Erhardius (Maximilian Gass) von den bereits verarmten Leuten noch mehr Geld für die Kathedrale. Die Bevölkerung jedoch macht sich Luft mit „Erhardius, du harter Mann“. Abends sitzen Abt und Magister Renatus (Jacob Eiche) beieinander und schaffen das Geld der Bevölkerung pling, pling, pling, in ihre Tasche und nicht in die Kasse der Kathedrale. Begeistert stimmen sie „Wie lieblich ist die viele Kohle anzusehen“ an.

Die beiden Männer werden heimlich von Benedikt beobachtet. Johanna alias Johannes hat inzwischen mit den Klosterschülern das „Sanctus“ dreistimmig einstudiert und führt es zur Verwunderung von Magister Renatus als Kanon vom Chor umgesetzt auf. Während der Bau voranschreitet, in der Stadt die Pest wütet und endlich am Schluss der Abt und Renatus als Betrüger entlarvt werden, können Chor und Solisten mit vielen weiteren Liedern beeindrucken. Am Schluss gibt es für alle Beteiligten viel Applaus und allen fleißigen Helfern rund um das Musical wurde von Clemens Eiche herzlich gedankt. Auch die Instrumentalisten erhielten viel Anerkennung für die hervorragende Begleitung. Das Dirigentenehepaar Helma und Steffen Hinger haben erneut ein interessantes Projekt verwirklicht.


Singschule Beuren und Schulchor der Grundschule Neutrauchburg traten bei der Mainaumelodie auf.

Klaus Haid, 21.08.2009, Chorjugend im SCV, Kinderchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Nach 2006 wurde die Singschule Beuren schon zum 2. Mal vom Kultusministerium und dem Schwäbischen Chorverband zu einem Auftritt bei der Mainaumelodie eingeladen. Um die Kooperation mit der Grundschule Neutrauchburg zu vertiefen, lud die Chorleiterin, Frau Sieber den Grundschulchor mit seiner Chorleiterin Diana Knöpfle dazu ein. So fuhren die beiden Chöre mit 50 Sängerinnen und Sänger bei strahlendem Wetter auf die Mainau. Für viele Kinder war es das 1. Mal, dass sie mit einem Bus auf eine Fähre fuhren und so war dies schon eine spannende Angelegenheit. Auf der Insel angekommen ging es gleich zum Einsingen. Bei den vielen Eindrücken und spannenden Erlebnissen war es gar nicht einfach, sich auf den Auftritt zu konzentrieren. Als dann bei der Probe zu „Pack die Badehose ein“ der Himmel ganz grau wurde, sah es so aus, als müsste der Auftritt ins Palmenhaus verlegt werden. Doch die fröhlichen Kinder sangen die Wolken einfach weg und der Auftritt konnte vor dem Imposanten Schloss stattfinden.

singschule-beuren-chorausflug-insel-mainau-2009web.jpg  Singschule Beuren und Grundschulchor Neutrauchburg

Zum Glück hatte Frau Sieber für alle Kinder und Jugendlichen Cappies besorgt, denn jetzt strahlte die Sonne wieder mit den jugendlichen Stimmen um die Wette. Da war das Lied vom Löwenzahn  ebenso zu hören wie der Banana Segnor oder die Ballade vom Liebesbrief. Dazwischen sang der Jugendchor noch den Abba-Klassiker „I have a dream“ und das schmissige „Ain’t she sweet“. Nachdem der Schlager „pack die Badehose ein“ nun auch das passende Wetter dazu hatte gab es einen lang anhaltenden Applaus für die großen und kleinen Sänger und für die Pianistin Inge Menig, die den Chor gewohnt zuverlässig begleitete. So verabschiedeten sich die Akteure mit der stimmungsvollen Zugabe  „Wir sind Freunde“ Nach dem großartigen Auftritt hatten sich die jungen Künstler natürlich eine Erfrischung verdient und danach gab es noch genügend Zeit, das Palmenhaus, das Schmetterlingshaus, den Streichelzoo und die verschiedenen Spielplätze zu erkunden. Als der Kapitän der Fähre auf dem Rückweg die vielen Kinder mit den roten T-Shirts sah, drehte er zur Freude aller eine Ehrenrunde, was natürlich mit einem tosenden Beifall belohnt wurde. So kamen die Jungen Sängerinnen und Sänger müde, aber voller neuen und aufregenden Erlebnissen zurück.

Für die Singschule Beuren gibt es allerdings kein Ausruhen auf den Lorbeeren, sie probt schon wieder fleißig an dem Musical „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ das sie gemeinsam mit der 4. Klasse der Grundschule Beuren am 26. Juli um 19 Uhr im Kursaal in Neutrauchburg aufführen wird.


Erster gemeinsamer Ausflug des OCV Männer – und Frauenchores nach Heilbronn

Klaus Haid, 21.08.2009, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Erster gemeinsamer Ausflug des OCV Männer – und Frauenchores vom

10. – 12.07.2009 zum Klangfestival nach Heilbronn und vorbereitendes Probenwochenende in Bad Waldsee.

Am 03. und 4. Juli 2009 trafen wir Frauen vom OSG – Frauenchor uns zum Chorwochenende in der Bauerschule in Bad Waldsee. Hier haben  wir uns intensiv auf das Chorfest in Heilbronn vorbereitet.Bei der Anreise am Freitagnachmittag, war für uns  bereits Kaffe und Tee und ein leckerer Erdbeerkuchen vorbereitet. Wie gewohnt wurden wir an beiden Tagen bestens von den Mitarbeiterinnen der Bauernschule mit gutem Essen versorgt.

Mit Elan ging es dann in den schönen, großen Musiksaal der Bauernschule, um mit der Stimmbildung und dem Einsingen zu beginnen. Bis um 21.00 Uhr wurde dann intensiv geprobt, unterbrochen durch das Nachtessen.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein waren leider nur noch wenige Sängerinnen anwesend, weil etliche Damen Verpflichtungen bei ihren Heimatchören hatten. Die noch anwesenden Frauen  bekamen dann von Frau Sieber noch ein kleines Liedchen vorgestellt, das der Männerchor des OSG eine Woche zuvor schon beim Chorwochenende gelernt hatte. Dieses „leise ganz leise, leise kommt der Rausch“,  hatten wir uns sehr schnell gemerkt und konnten mit den Männern beim Ausflug sofort mithalten.

Die Proben am Samstag begannen um 09.00 Uhr und endeten um 20.00 Uhr, unterbrochen natürlich durch einige Kaffee – und Essenspausen. Wir haben wieder sehr viel bei unserer Chorleiterin Anne-Regina Sieber gelernt und waren zum Ende der Proben doch ziemlich geschafft. Mit großer Geduld und ihrem goldenen Humor hat sie es wieder verstanden, uns Frauen zur Höchstleitung zu bringen.

Unser Geschäftsführer vom OCV Herr Eugen Kienzler hatte uns vor der Mittagspause besucht, um uns über den Ausflug nach Heilbronn zu informieren und noch einige Fragen zu klären.

So vorbereitet machten wir uns am Freitag 10.07.09 frühmorgens auf den Weg nach Heilbronn. Wir fuhren mit 134 Personen in zwei Bussen gen Heilbronn. In der Raststätte Gruibingen an der Autobahn Richtung Stuttgart haben wir eine Pause eingelegt und  hier das erste Mal die Mitreisenden aus dem zweiten Bus getroffen. Nach der Stärkung mit einem zweiten Frühstück ging es dann frohgelaunt weiter, bis wir ohne Zwischenfälle in unserem Hotel, dem Landgasthof Roger in Löwenstein- Hößlinsülz angekamen. Hier wurden wir mit Weißwurst und Brezeln empfangen, die auf der schönen Gartenterrasse serviert wurden.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, wanderten wir, angeführt von unserem Gastgeber Herrn Roger durch die Weinberge, an einem See vorbei bis hoch über Löwenstein zu einer Feldscheune, wo das Küchenpersonal schon auf uns wartete um uns mit Speisen vom Grill und Salat zu verwöhnen. In lustiger Stimmung gewürzt durch Gesang und etlichen Witzen, haben wir einen vergnüglichen Mittag verbracht.Natürlich trug die Weinprobe noch zu unserer guten Stimmung bei.Es war gut, dass wir alle mit wetterfester Kleidung ausgestattet waren, denn es blies ein kalter Wind oben am Berg, der allerdings auch die dicken, schwarzen Wolken vertrieb.Beschwingt durch diese fröhlichen Stunden haben wir dann den Rückweg ins Hotel angetreten.

Nach dem Abendessen saßen wir noch in geselliger Runde beisammen. Einige Sängerinnen haben es jedoch nicht sehr lange ausgehalten, bis sie, bedingt durch das frühe Aufstehen  und die vielen Ereignisse des Tages, ihre Zimmer aufgesucht haben. Hier hatten die Männer die bessere Kondition als wir Frauen.

Der Samstag gehörte ganz der Chormusik. Nach dem Frühstück trafen sich die Frauen zum Einsingen im großen Speisesaal des Hotel’s. Wie so oft bei letzten Proben, ging auch hier einiges daneben und so fuhren wir mit etwas Bauchgrimmen nach Heilbronn.

Wir Frauen hatten unseren  Auftritt um 11.00 Uhr im“ Haus des Handwerks“. Unterstützt durch den gesamten Männerchor und dem mitgereisten „Fanclub“, die den halben Saal schon voll machten, haben wir unsere Chorstücke vorgetragen.

Mit viel Beifall wurde unser Engagement belohnt und nach zwei Zugaben beendet.

Nun ging es in die Innenstadt, wo an jeder Ecke Chormusik erklang. Es war eine große Freude den vielen Sängerinnen und Sängern bei ihren Vorträgen zuzuhören. Leider konnte man nicht überall gleichzeitig sein. Überrascht waren wir, wie viele junge Menschen sich in Chöre engagieren.

„Unsere“ Männer hatten ihren Auftritt um 13.00 Uhr auf dem Marktplatz. Gekonnt wie immer, ohne Noten und mit viel Beifall, haben sie ihren Auftritt mit Bravour gemeistert.  Gewürzt wurde das Ganze noch mit den lustigen Ansagen durch unsere Chorleiterin Anne-Regina Sieber.  Der Applaus war entsprechend groß, obwohl sich die Zuhörer zwischen die Marktstände zwängen mussten.

Ein ereignisreicher Nachmittag schloss sich an, in dem es viel zu sehen und zu hören gab, bis wir dann wieder, erfüllt von den Ereignissen,  die Rückfahrt zu unserem Hotel antraten.

Nachdem wir das Abendessen eingenommen hatten mussten wir Frauen uns gegen die stimmgewaltigen Männer behaupten, die ein Lied nach dem anderen zum Besten gaben, die wir zum größten Teil leider gar nicht kannten. Doch es gab auch gemeinsame Lieder. Es war ein schöner, gelungener Abend und es wurde ziemlich spät bis alle Lieder im Hause verklungen waren.

Das Frühstück am Sonntag wurde bereits wieder ab 07.30 Uhr eingenommen. Der Männerchor probte dann für seinen Auftritt beim Gottesdienst in der Kilianskirche.

Beide Verbandschöre vor der Kilianskirche   Gruppenfoto der Verbandschöre des OCV

Wir verabschiedeten uns zusammen von unseren Gastgebern der Familie Roger, die Männer mit Musik die Frauen mit Applaus, für die überaus freundliche Aufnahme. Besonders Herr Roger hat uns mit seiner spaßigen Art das Gefühl gegeben, als Gäste willkommen zu sein.

Alle zusammen fuhren wir wieder nach Heilbronn und wir Frauen haben in der vollbesetzten Kirche, dem Gottesdienst beigewohnt. Es war ein besonderes Erlebnis den im Piano bis zum Forte bestens disponierten Männerchor in dieser schönen, großen Kirche singen zu hören. Wir hätten am liebsten mitgesungen.

Der Nachmittag stand zu freien Verfügung. In der Zwischenzeit hatte das Wetter umgeschlagen und es wurde ziemlich heiß und drückend. Die ganze Innenstadt war voller Gesang. Überall wurden die Zuhörer/innen zum mitsingen aufgefordert. Es hat sehr viel Spaß gemacht und die Zeit bis zur Abschlussveranstaltung ging wie im Fluge vorbei.

Das Abschlusskonzert wurde moderiert von Fernsehmoderator  Markus Brock.

Nachdem die obligatorischen Grußworte gesagt waren, sangen der Kinderchor, der Frauenchor und der Jugendchor des SCV. Anschließend sangen  alle, die sich auf dem Platz versammelt hatte zusammen Quodlibet.

Den Abschluss bildete die Württemberghymne. Aus tausenden von Kehlen erklang „Preisend mit viel schönen Reden“.

Erfüllt von den Erlebnissen der letzten drei Tage traten wir den Heimweg an.

Wir Frauen möchten uns bei Herrn Kienzler für die hervorragende Organisation und natürlich bei unserer Chorleiterin Anne-Regina Sieber recht herzlich bedanken. Es waren für uns schöne Tage.

N. Schöttle


Ehrenvorsitzender Gerhard Geiger verstorben

Bura, 14.08.2009, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Tief bewegt und mit großer Trauer nehmen die Mitglieder der 36 Gesangvereine des Sängerkreis Mittlerer Neckar e.V. heute Abschied von ihrem langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Gerhard Geiger. Gerhard Geiger war ein Sänger aus Leidenschaft, singen mit Herz und Mund, Geist und Seele, das war es – wie er sich Gesang vorstellte. Dazu war er immer bereit, Verantwortung zu übernehmen. Zuerst in seinem Verein, dem Singkreis Freiberg am Neckar, und dann beim Sängerkreis Mittlerer Neckar. Am 24. September 1977 wurde er auf der Hauptversammlung des Sängerkreises Mittlerer Neckar in Hessigheim zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Nach 10 Jahren an der Seite des damaligen
Kreisvorstandes Rudolf Reimers wurde er auf der Hauptversammlung am 26. September 1987 in Winzerhausen zum 1. Vorsitzenden des SKMN gewählt. 12 Jahre übte er diese Amt aus. Immer wieder ermunterte er junge Mitglieder, in verantwortungsvolle Positionen in den Vereinen einzutreten. Er erkannte von Anfang an den Wandel, den der Gesang in der Gesellschaft durchlebte. Andere, neue Chöre traten auf und die traditionellen Männerchöre erlebten ihren Rückzug. Er war einer der ersten, der dazu aufforderte, junge Chöre mit anderer Literatur zu gründen, um so den Chorgesang am Leben zu erhalten und die Vielfalt des Gesanges präsentieren zu können. Um den Zusammenhalt in den 36 Kreisvereinen zu verbessern und um für Veranstaltungen einen gemeinsamen Chor zur Verfügung zu haben, wurde unter seiner Mitwirkung und durch seine Initiative 1986 der Kreischor gegründet. Von Anfang an sang Gerhard als Sänger aktiv mit und blieb dem Chor über 20 Jahre bis zu seinem Tod treu. Für sein langjährige gesangliche Arbeit im Singkreis Freiberg und im SKMN wurde er vielfach ausgezeichnet. So untere anderem vom Deutschen Chorverband mit der Goldenen Ehrennadel für 50 Jahre aktives Singen. Der SKMN ernannte ihn 2004 einstimmig zu seinem Ehrenvorsitzenden. Manche familiäre Abstriche mussten für den großen Aufwand für den Gesang und den Sängerkreis hingenommen werden. Ich denke nicht jeder Tag brachte nur Sonnenschein und Freude durch die viele Vereinsarbeit mit sich. Doch jedes erfolgreiche Konzert und jeder gut gelungene Auftritt seiner Chöre entschädigten ihn für den enormen Aufwand an Zeit und Kraft. Der Sängerkreis Mittlerer Neckar dankt unserem Ehrenvorsitzenden Gerhard heute sehr herzlich für all sein aktives musikalischen Mitsingen, sein vielfältiges Wirken und seine unerschöpfliche Energie zum Wohle des Gesangs. Danken wollen wir ihm auch für seinen freundlichen, netten Umgang mit allen Sängerinnen und Sängern in den 36 Vereinen unseres Kreises und den Vereinsvorsitzenden während der vergangen Jahre, und ich im Besonderen während der letzten 25 Jahre, in denen ich ihn kennen und schätzen gelernt habe. Als letztes, äußeres Zeichen unseres Dankes, der tiefen Trauer und Verbundenheit mit ihm, legen wir anschließend einen Kranz an seinem Grabe nieder. Unser christlicher Glaube lehrt uns, das nach dem Tod das ewige Leben auf uns wartet und sollte dort droben irgendwo gesungen werden, so wird sich Gerhard bestimmt dazu stellen und seine Stimme erklingen lassen. Davon bin ich fest überzeugt. 
Lieber Gerhard, ruhe im Frieden — wir, die Sängerinnen und Sänger des Sängerkreises Mittlerer Neckar werden dich nicht vergessen. 

Anton Klotzbücher
Vorstand des SKMN

geiger1.jpg 


Sommerliche Serenade

Bura, 11.08.2009, Gaue und Verbände, Kinderchöre, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Ein volles Haus bescherte uns die ,,Sommerliche Serenade“ am 18. Juli 2009 in der Grundschule in Hochdorf. Obwohl die Temperaturen alles andere als sommerlich waren, gab dies der Veranstaltung keinen Abbruch und so konnten wir im kleinen Rahmen zwei große Jubiläen feiern – 130 Jahre gemischter Chor des SGV Hochdorf und 10 Jahre Kinderchor ,,Hochdorfer Sternchen“, auf das wir besonders stolz sind.
weiterlesen »


Der Liederkranz Kißlegg feierte sein 100-jähriges Jubiläum

Klaus Haid, 6.08.2009, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Mit einem grandiosen Festwochenende hat der Liederkranz Kißlegg sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. An drei Tagen voller Gesang bewies der Liederkranz eindrucksvoll, dass Chormusik absolut keine aussterbende Spezies sein muß. weiterlesen »


Conradin-Kreutzer-Tafel zum 150jährigen Jubiläum an den Liederkranz Sulzbach am Kocher 1859 e.V.

Wolf, 5.08.2009, Chorverband Region Kocher, Kommentare geschlossen

                  

Bei der Festgala in der Stephan Keck Halle in Sulzbach–Laufen sprühten die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes Sulzbach unter der Leitung von Andrej Uschakow voller Energie und begeisterten das Publikum. Mit dem Weihegesang „Einen anderen Grund kann niemand legen“ von Albert Becker eröffnete der Gemischte Chor des Liederkranzes Sulzbach am Kocher den musikalischen Reigen. Die erste Vorsitzende Brigitte Jäger lobte vor allen Dingen den Idealismus aller Mitglieder, die sich seit Gründung des Vereins im September 1859 zur Erhaltung des Liederkranzes Sulzbach am Kocher eingesetzt haben. Die Reihe der Grußworte eröffnete Landrat Gerhard Bauer. Er gratulierte zum Jubiläum und brachte zum Ausdruck, dass in einer Zeit der modernen Technik dem Musizieren in einem Chor eine immer wichtigere Bedeutung zukomme. Landrat Bauer wörtlich: „Man sieht es den Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes an, man spürt die Begeisterung und das Herzblut, mit der sie in ihrem Chor aktiv sind“. Schirmherr und Bürgermeister Markus Bock, aber auch die anwesenden Landtagsabgeordneten, würdigten das kulturelle und gesellschaftliche Wirken des Liederkranzes. Fachkundig gingen sie auf die Bedeutung, vor allen Dingen die soziale Komponente des Singens, ein. Mit dem Gospel „Heaven is a wonderful place“, einem Satz aus Israel „Hevenu shalom alejchem“, einem kaukasischen Volkslied „Suliko“ und dem mexikanischen Volkslied „La Cucaracha“ gelang dem Gemischten Chor der würdige Rahmen zur Überreichung der Conradin-Kreutzer Tafel durch MdL Helmut Rueck. weiterlesen »


Chorfest in Heilbronn – wir waren dabei

Ursula Wagner, 3.08.2009, Chorverband Otto Elben, Kommentare geschlossen

Für den Gesangverein Frohsinn Holzgerlingen war es ein Muss, ein aktiver Teil des Klangfestivals der 10000 Stimmen zu sein. Unser Beitrag war als Gottesdienstgestaltung geplant, da wir im April dieses Jahres schon ein Konzert in der örtlichen Kirche veranstaltet haben.
Bei bedecktem Himmel und leichtem Nieselregen machten wir uns am frühen Sonntagmorgen auf den Weg nach Heilbronn. Das Einsingen in der modernen Wartberg – Au Kirche brachten wir zügig hinter uns, sodass vor dem Gottesdienst noch etwas Zeit blieb einen Blick in die nähere Umgebung der Kirche zu werfen. Anstatt des obligatorischen Orgelvorspiels eröffnete unser Chor „Five vor Zwölfe“ den Gottesdienst mit dem Spiritual „Every time I feel the spirit“. Während des Gottesdienstes brachte der Männerchor mit den Liedern „Herr Gott, dich loben wir“ und „Sanctus“ von Friedrich Silcher seinen musikalischen Beitrag zu Gehör. Zum Abschluss des Gottesdienstes sang wiederum der Chor „Five vor Zwölfe“ das Spiritual „Good News“.
Der Männerchor bedankte sich bei den Gemeindemitgliedern und Verantwortlichen der Wartberg – Au Kirchengemeinde mit einer kleinen Matinee. Jetzt war es an der Zeit, sich im Stadtzentrum unter das Festpublikum zu begeben. Mit dem Neckarvergnügen und den verschiedenen Bühnen in der Stadt war für jeden etwas geboten, sodass keine Langeweile aufkam.
Gegen 17.00 Uhr erwartete uns wieder unser Bus, um uns zum Abschluss eines rundum gelungenen Tages in den Landgasthof Krone im nahe gelegenen Auenstein zu bringen. Eigentlich konnte es an diesem Tag nicht ausbleiben, bei der Einkehr auf Sängerinnen oder Sänger zu treffen. So trafen wir auf den Männergesangverein Perouse. Schnell war eine gemeinsame Basis gefunden. Die Männer aus Perouse wollten singen, hatten aber nicht die entsprechenden Noten zur Hand. Wir hatten die erforderlichen Noten, leider konnten uns unsere Dirigenten aus persönlichen Gründen nicht bis zum Abend begleiten. So machten wir gemeinsame Sache und ca. 45 Sänger waren auf der improvisierten Bühne. Für ca. 30 Minuten war der Gastraum in einen Konzertsaal umgewandelt. Sängerseele was willst du mehr!
Mit dem Austausch von Kontaktadressen wurde verabredet, sich bald wieder bei der einen oder anderen Veranstaltung der Vereine zu treffen. Zufrieden konnte die Heimreise angetreten werden. Für uns hat sich die Beteiligung am Chorfest in Heilbronn in jeder Hinsicht gelohnt, denn wir haben neue Freunde gefunden!
Gerhard Deixelberger


Chorfest-Impressionen des Ehninger Liederkranzes

Ursula Wagner, 3.08.2009, Chorverband Otto Elben, Kommentare geschlossen

heilbronn-2009-263.jpgheilbronn-2009-258.jpgheilbronn-2009-265.jpg

Mit überwiegend positiven Eindrücken kehrten die Sängerinnen und Sänger des Ehninger Liederkranzes von ihrem zweitägigen Aufenthalt auf dem Chorfest in Heilbronn zurück.

Bereits vor über einem Jahr wurde die Teilnahme an diesem Chorfest geplant und die Zimmer in einem Heilbronner Hotel gebucht. Dubioserweise wurde uns kurz vor dem Termin mitgeteilt, dass die Zimmer anderweitig vergeben wurden und wir deshalb auf ein Hotel in Pfedelbach bei Öhringen ausweichen mussten. Das wiederum erforderte einige Umplanungen, verbunden mit Bustransfer von Heilbronn zum Hotel und anderntags wieder zurück. Doch alles hat prima funktioniert, das Wetter hat auch mitgespielt und die Stimmung im Chor war während der 2 Tage ausgezeichnet. Einige von uns waren bereits vor 10 Jahren beim Chorfest in Ulm dabei und waren gespannt, was sie in Heilbronn erwartet.

Zunächst ging es zum Einsingen in einem Raum der VHS, da um 12 Uhr der Auftritt des „Gemischten Chores“ auf der Bühne am Kiliansplatz geplant war. Unter dem Motto „von der Operette zum Musical“ Juliska, Joseph-Medley, „Die Schöne und das Biest“, Money, Money und Mamma Mia) präsentierte sich der Chor, unter der Leitung des Dirigenten Clemens König, in eindrucksvoller Weise. Mit viel Beifall und anerkennenden Worten verschiedener Zuhörer wurde der Chor verabschiedet. Nach dem Mittagessen nutzten viele die Möglichkeit anderen Chören zu lauschen oder besuchten eines der angebotenen Konzerte. Der Höhepunkt war für viele an diesem Tag das abendliche Konzert „The Armed Man“ von Karl Jenkins in der Kilianskirche . Eine beeindruckende Aufführung, das für alles entschädigte, was an diesem Tag nicht so begeisterte. Denn das eigentliche Highlight, die „Soundtrack Symphonie“ am Neckarufer, war für uns alle eine Enttäuschung. Sowohl musikalisch als auch show-technisch. Die Lautsprecherübertragung auf’s gegenüberliegende Ufer war mangelhaft, die Bühne bzw. die Chormitglieder teilweise schlecht bzw. überhaupt nicht beleuchtet, ganz zu Schweigen von der angekündigten Lasershow. Leicht deprimiert von diesem für uns misslungenen Abschluss wurde dann die Rückfahrt zum Hotel angetreten, wo man sich noch ein paar Stunden in geselliger Runde zu einem Schlummertrunk an der Hotelbar traf.

Nach dem Frühstück ging es dann am Sonntag wieder zurück nach Heilbronn, wo die Männer nach dem Mittagessen ihren Auftritt in der „Harmonie“ hatten. Unser Männerchor konnte sich dann mit Titeln von „Schubert bis Schlager“ (u.a.  Der Gondelfahrer, Heimweh, O Donna Clara, Mein kleiner, grüner Kaktus) dem fachkundigen Publikum in gewohnt guter Qualität präsentieren, das auch mit Beifall nicht sparte. Nach dem letzten Auftritt der Sindelfinger Chöre besuchten wir dann die Abschlussveranstaltung auf dem überfüllten Kiliansplatz. Etwas weniger bzw. kürzere Reden und mehr Gesang hätten dieser Veranstaltung allerdings gut getan (das war im Ulmer Münster damals ein beeindruckendes Erlebnis). Trotz allem war es ein schöner Abschluss dieses Chorfestes.

Preisend mit viel schönen Reden … so endete für uns ein erlebnisreicher Ausflug ins Unterland.

Müde, aber mit vielen Eindrücken und Anregungen, die wir bei diesem Chorfest gewonnen haben, wurde die Heimreise angetreten. Ein besonderes Lob gilt den Verantwortlichen und Organisatoren dieses Chorfestes und der Stadt Heilbronn für ihre Gastfreundschaft.

Siegmund Baiter


Männer die besondere Spezies“ – reisten nach Heilbronn

Ursula Wagner, 3.08.2009, Chorverband Otto Elben, 1 Kommentar

chorfest-heilbronn-09-012.jpg coe-manner4.jpg  coe-manner2.jpg

Auch der Chorverband Otto-Elben wollte beim großen Event „Chorfest Heilbronn“ präsent sein. Nach einigem WIE, WANN und ABER wurde ein „Projektchor Heilbronn“ gegründet. Und so fuhren ca. 40 gestandene Mannsbilder, zusammengewürfelt aus den verschiedensten Männerchören des Chorverbands, unter dem Motto „Männer die besondere Spezies“ nach Heilbronn. Im Reisegebäck befanden sich auch noch einige Mitreisende des speziellen Fanclubs.
An der Glaspyramide der Kreissparkasse Heilbronn wurde die Gruppe herzlich empfangen. Die von der Anreise ausgetrockneten Kehlen konnten mit dem bereitgestellten Getränke wieder benässt werden.
Und so begrüßten „die Spezies“ unter der Leitung von Reante Dannecker die Zuhörer mit dem trationellen Männerchor „Das Morgenrot“. Weiter ging es mit dem Lied „Genieß das Spiel der Welt“ und „Der Hahn von Onkel Giacometo“ dieser über Nacht einfach durch einen jungen Hahn ersetzt wurde. Zwischen den Liedern erheiterten die Männer das Publikum mit Texten von Otto Reuter über die Frauen. Sie sangen von Liebe und Wein „I han di gern“, „Ende gut alles Gut“, „Aus der Traube in die Tonne“ und „Es blinken so lustig die Sterne“.
Gerhard Stähle, Präsident des Chorverbands erläutet dem Publikum die mit bunten Hemden gekleidete, gemischte „Männergruppe“ die sich immer Sonntagsmorgens zum Proben getroffen hatte.
Mit dem Lied „Sonnenaufgang“ verabschiedete sich die Chorgruppe, mit großem Beifall, vom Publkum.

Anschließend mischte „Mann“ sich unter das Volk, man wollte ja schließlich auch hören, was die anderen Chöre darbieten, denn gerade deshalb ist man ja nach Heilbronn gefahren. Ein weitgefächertes Programm wurde geboten, jeder konnte für seinen Geschmack das passende finden und sich von „Neuem“ beeindrucken lassen.Der Tag ging viel zu schnell vorrüber. Gutgelaut und voll Begeisterung und vielen, neuen Eindrücken fuhren wir am Abend wieder nach Hause.
Heilbronn war eine Reise wert und beim nächsten Chorfest wollen alle wieder mit dabei sein.
Ursula Wagner


© 2018- Singen-und-Stimme - Weblog des Schäbischen Chorverbandes, Fritz-Walter-Weg 19 70372 Stuttgart, Tel: 07 11 / 46 36 81Die Seite für alle Sänger und Sängerinnen - Chöre, Chorvereine, Chorverbände - Kontakt - Impressum - Datenschutz buetefisch marketing & kommunikation & agentur einfachpersönlich