Oktober 2009

Chorisma-Konzert „Bicycle race“

Klaus Haid, 30.10.2009, Gaue und Verbände, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Eine lange Konzertnacht erlebte Warthausen am 17. Oktober 2009. Ein Hammerkonzert hatte Chorisma auf die Beine gestellt mit hervorragenden Chören, einer klasse Band, Stepptänzern und Dudelsackbläsern. Der einzige Wermutstropfen war, dass die Festhalle in Warthausen zu klein war und etliche Gäste aufgrund des überfüllten Hauses wieder umkehren mussten.

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60 Sängerinnen und Sänger von Chor’n more unter der Leitung von Frank Herrmann eröffneten das Konzert. Den kompletten Part auswendig gesungen, reichte das Programm vom Gospel über Afrikanisches bis zur Popballade. Chorsprecher Hans Baulig moderierte kurzweilig und witzig zwischen den Liedvorträgen und insbesondere die Ansage mit der Gans Frieda zum Stück „The Goslings“ war zum kugeln. Ebenso die Vorstellung zum Sprechgesang „Global Funk“. Da waren viele Zuhörer überrascht, was man mit Städtenamen alles anfangen kann. Natürlich mussten die Kaiserstühler noch more geben mit der Zugabe „Heaven is a wonderful place“.

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Das Ende der Pause, in der sich die Gäste am umfangreichen Buffet stärken konnten, kündeten die vier Schotten von Highlandsack mit ihren Dudelsäcken an. Beim gemeinsamen „Amacing grace“ hatten die Sänger von Chorisma trotz Schottenmützen zunächst Schwierigkeiten mit der Tonhöhe der Dudelsäcke aber ab der dritten Strophe war auch diese Hürde genommen. Ausdrucksstark gelang dem Chor das A-Capella-Stück „An Irish Blessing“ und gut wie noch nie wurde „Adiemus“ zelebriert. Musikalisch in Irland angekommen, wurde die Bühne frei gemacht für die Ulmer Celtic Dancers. Für ihre Darbietung des Irisch-Stepp aus „The Lord of the Dance“ erhielt das Sextett viel Applaus. Noch heißer wurde es beim Solo von Michael Fischer. Mit seinem American-Stepp zu er alle in seinen Bann und etliche Damen kreischten, als er sein Jackett ablegte.

Der Udo-Jürgens-Hit „Ich war noch niemals in New York“, bei dem das Publikum begeistert mit klatschte, war die richtige Überleitung zum Pop-Teil des Konzertes. „Ladies and Gentlemen, wellcome in downtown Warthausen“, begrüßte Simon Föhr von der Bühne des Warthauser Broadway, während die Chorisma-Männer  „New York“  von Frank Sinatra intonierten. Das „Bicycle Race“, mit den Hits von Queen, von der Band mit Christoph Schlanser (Klavier), Alexander Locher (E-Gitarre), Werner Buchmann (E-Bass) und Simon Rauch (Schlagzeug) hervorragen begleitet, war schließlich der Höhepunkt. Chorleiter Simon Föhr führte aus, dass der geniale Freddie Mercury von der Oper über Ballade und Hardrock ganze Symphonien in die Songs gepackt hätte und diese Vielfalt präsentierte Chorisma bei „Somebody to love“ und „Bohemian Rhapsody“. Beim „Bicycle race“ durften natürlich die Fahrradglocken nicht fehlen.

Zum Abschluss sangen Chor’n more und Chorisma gemeinsam „We are the champions“ und als Champions konnten sich die Sängerinnen und Sänger auch fühlen als das Publikum begeistert mit den Armen mitwogte und Feuerzeuge schwenkte. Mit den irischen Segenswünschen „Und bis wir uns wieder sehen“, gemeinsam mit dem Publikum gesungen, verabschiedeten sich die Chöre.

Mehr unter www.liederkranz-warthausen.de


Ehrungsveranstaltung im Chorverband Ulm, Bezirk West

Gertrud Schure, 29.10.2009, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Zur ersten festlichen Ehrungsrunde hatte auch der Bezirk „West“ im Chorverband Ulm nach Blaubeuren-Asch eingeladen. Im Vorfeld hatte es etwas Kritik gegeben, aber nun, nach drei vorausgegangenen Ehrungsveranstaltungen wollen wir „miteinander feiern und positiv hinter dieser Einrichtung stehen“. Wolfgang Zeitler, Vorsitzender des Chorverbandes Ulm, richtete besinnliche Worte an die 36 Jubilare. In seiner Rückschau dankte er den Sängerinnen und Sängern für das Engagement, das über viele Jahre zum Wohle des Vereins und der Heimatgemeinde erbracht wurde. Die Laudatio des Vorsitzenden ließ nicht nur die Vergangenheit revuepassieren. Sie enthielt auch gut gemeinte Worte über die gegenwärtige Situation, beispielsweise den Dialiog zwischen den Generationen zu suchen und erläuterte hierzu die Einrichtung „Schule – Verein“. Im Anschluss konnte er Urkunden bzw. Ehrennadeln in Silber und Gold des Chorverbandes Ulm, des Schwäbischen Chorverbandes und des Deutschen Chorverbandes für 3O, 4O, 5O, 6O und 65 Jahre Singen im Chor überreichen. Die Jubilare kommen aus den Vereinen: Arnegg, Asch, Berghülen, Blaubeuren, Herrlingen, Heroldstatt, Hütten, Lehr, Weiler, Wiblingen (Gast) und Wippingen.

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Der Ehrungsnachmittag erhielt einen festlichen Charakter durch die musikalische Gestaltung der Chöre aus Berghülen unter Leitung von Gerhard Klöble, der Chorgemeinschaft Heroldstatt, Leitung Barbara Müller und den Mitgliedern der Chöre aus Bermaringen, Weidach, Weiler und Wippingen, Leitung Reiner Zimmermann. Und dieser Reiner Zimmermann wurde ganz besonders für 2O Jahre als Bezirksvorsitzender geehrt. Seine Devise lautete „über den Tellerrand hinausschauen, Forderungen zu stellen und Durchhaltevermögen für das Ehrenamt zu zeigen. Dies bestärkt uns in unseren Aufgaben“. Sein Dank galt nicht nur den Jubilaren, die ihm über viele Jahre ihr Vertrauen geschenkt haben, die er betreuen und führen durfte. Sein Dank galt auch dem Chorverband Ulm für diese großartige und festliche Einrichtung des Ehrungsnachmittages.

Die Bildbeiträge zeigen: Die Jubilare, den Bezirksvorsitzenden Reiner Zimmermann, Leiter mehrerer Chöre und einen sehr gut besuchten Ehrungsnachmittag.


Ehrungsveranstaltung im Chorverband Ulm, Bezirk Stadt

Gertrud Schure, 29.10.2009, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Zur Premiere seines ersten festlichen Ehrungsnachmittages hatte der Bezirk „Stadt“ im Chorverband Ulm eingeladen. Insgesamt erhielten 2O Sängerinnen und Sänger für 30, 40, 50, 60 und gar 70 Jahre aktives Singen im Chor die Urkunden mit der Silbernen bzw. Goldenen Ehrennadel des Chorverbandes Ulm, des Schwäbischen Chorverbandes und des Deutschen Chorverbandes.

Der Vorsitzende des Chorverbandes Ulm, Wolfgang Zeitler, betonte in seiner Laudatio, dass künftig die umfangreichen Ehrungen im Rahmen einer eigens für die Jubilare ausgerichtete Veranstaltung durchgeführt werden. Die zu Ehrenden sollen nicht nur am Rande erwähnt werden, sondern sie mögen Mittelpunkt der Feier sein. Die Auszeichnungen stehen für das jahrelange Singen im Chor und für die Treue zum Verein, für die ungezählten Stunden und für den Einsatz im Ehrenamt. Hier gelte es, so der Vorsitzende, die vielfältige Bereitschaft anzuerkennen und die Verdienste zu würdigen und zu danken.

Die Jubilare kommen aus dem Singkreis Böfingen, dem Sängerkranz Harmonia, dem Ulmer Frauen- bzw. Kammerchor, dem Liederkranz Söflingen, der Chorgemeinschaft Teutonia und der Gemütlichkeit Wiblingen. Besonders erwähnenswert an dieser Stelle ist Frau Gertrud Bader aus der Chorgemeinschaft Teutonia, die seit 7O Jahren singt und, wie sie selbst sagte „schon vor dem Krieg im Kinder- Jugend- und Schulchor gesungen hat. Da wurde der Grundstein zum Singen gelegt“.
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Ohne Singen konnte dieser erste Ehrungsnachmittag natürlich nicht stattfinden. Der Eisenbahn-Gesangverein Ulm (Leitung Ingeborg Williams), der Kammerchor Ulm (Leitung Petra Schmucker-Else) und der Ulmer Frauenchor (Leitung Ottilie Blanarsch) machten mit ihren Liedbeiträgen die Feier zu dem was sie sein sollte – zu einem festlichen, allseits akzeptierten und gelungenen Ehrungsnachmittag.


Festkonzert – 150 Jahre Liederkranz Bad Schussenried 1859 e.V.

Klaus Haid, 29.10.2009, Gaue und Verbände, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Am 17.10.09 war der große Tag für den Liederkranz Bad Schussenried. Das Festkonzert unter dem Motto  „Singen macht Freu(n)de“  zum 150jährigen Vereinsjubiläum konnte im Bierkrugstadl statt finden.  An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die im Vorfeld tatkräftig und engagiert, oder mit einer Spende geholfen haben, um dieses Konzert zu einem Erfolg zu bringen.

Als Gratulant würdigte Bürgermeister Georg Beetz die Arbeit des Vereins , der die Kultur in Bad Schussenried pflegt und für feierliche Umrahmung bei Festen sorgt. Er wünschte dem Chor noch viele Jahre singen mit Freunden und neue Sänger um die Zukunft zu meistern.

Nach dem Lied „Freunde, die ihr seid gekommen“ sang der Liederkranz „Hey, das ist Musik für dich“.

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Der Präsident vom Oberschwäbischen Chor Verband Achim Schwörer gratulierte dem „Geburtstagskind“ und überreichte eine Ehrenurkunde des Deutschen Chor Verbandes. Landrat Dr. Heiko Schmid beglückwünschte die Sänger und sagte: „ Alleine singen kann jeder, aber sich in einen Verein einzubringen, aufeinander zu hören und gemeinsam was zu schaffen, das ist mehr…“ Er überreichte, ebenso wie vor ihm Bürgermeister Beetz,  einen Scheck an die 1. Vorsitzende Gerda Frauer-Duwensee.

Der Liederkranz Bad Schussenried sang unter der Leitung von Werner Pankoke  ein Potpourri aus drei Liedern von Albert Uhl. Der Urmusikant vom Schwabenland würde in diesem Jahr auch 150 Jahre. Weil Albert Uhl  einige Jahre Chorleiter und 1. Vorsitzender beim Liederkranz war, fühlt sich der Verein mit seinen Werken eng verbunden.

Unter der Leitung von Arthur Kolb präsentierte der Liederkranz Otterswang  Männerstimmen in vollem Umfang und abwechslungsreich mit Tenor-Soloeinlage gestaltet. Der Chor Vocalis des Liederkranz Reute,  unter der Leitung von Angelika Holzmann, setzte mit englischen Liedern einen Kontrastpunkt  zum Männerchor. Bekannte Hits aus den Top Ten der 60iger und 70iger Jahre wurden in englischer Sprache mit viel Elan vorgetragen. Nach dem Ohrwurm „Georgy Girl“ erklatschte sich das Publikum noch eine Zugabe.

Nicht nur die Jungen, sondern auch der nun 150 Jahre alte Liederkranz hatte englische Lieder im Repertoire. Mit „Wise Man say“ und „I have a Dream“ wurden leise Töne, die unter die Haut gehen angeschlagen. Fetzig und feurig präsentierte sich das „Geburtstagskind“ mit dem „Kriminal Tango“. Ein Tanzpaar der Tanzschule Desweemér legte einen rassigen Tango aufs Parkett und nach dem obligatorischen Schuss fiel Reinhard Gebhard als Leiche gekonnt vor die Füße der Sänger.

Beim letzten Programmteil stellte sich der Chor Vocalis zwischen die Reihen des Liederkranzes und sie stimmten gemeinsam „Danke für die Stunden“ an. Werner Pankoke zeigte sich sehr unkompliziert und sportlich und dirigierte von einem Bierfass aus, das eilig vor die Bühne gerollt wurde. Das war so nicht geprobt. Natürlich bekamen die begeisterten Zuhörer noch eine Zugabe. Das stimmungsvolle Lied „Sierra Madre del Sur“ erschallte aus besonders vielen Kehlen, da im Publikum etliche Sänger aus anderen Chören saßen und kräftig mitsangen. Durch das Programm führte die 2. Vorsitzende Sabine Blauensteiner gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden, die jetzt alle nur noch Gerda nennen, sehr humorvoll und abwechslungsreich.


Jubiläumskonzert des MGV Ostrach

Klaus Haid, 29.10.2009, Gaue und Verbände, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, 2 Kommentare

„Dieser Tag soll voller Freude sein“ war nicht nur der Titel des Festchores, sondern auch das Motto des Konzertes zu dem der Männergesangverein Ostrach anlässlich seines 125jährigen Bestehens in die heimatliche Buchbühlhalle eingeladen hatte. Allen Grund zur Freude hatten die Sängerinnen und Sänger des Jubiläumsvereines ob der zahlreichen Besucher, die die Halle bis auf den letzten Platz füllten. Den Reigen der musikalischen Gratulationscour eröffneten die Jüngsten des Vereines, die 36 Mitglieder des Kinder- und Jugendchores „Regenbogen“ mit der Aufforderung „Komm wir machen ein Fest“. Konzentriert ihrer Chorleiterin und Gründerin des Chores, Irina Maier folgend, ließen sie verspüren, welch Früchte die Arbeit in den zwei Jahren des Bestehens bereits trägt. Mutig und völlig unaufgeregt auch die Solistinnen Rhoda Frey, Franziska Kerle und Anna Heimpel beim „Ich mag ganz toll mich“ des Kinderliedermachers Rolf Zuchowsky. Gesang und Bewegung präsentierten die acht jungen Damen der Jugendgruppe bei „Lucky Day“ und dem „One Moment in Time“. Mit ein Hinhörer des Abends war der „Urwaldsong“ in dem die Kinder rhythmisch begleitet von Bongo-Trommeln voller Begeisterung die Gründung einer Urwaldband erzählten. Die erste Begeisterungssalve, die durch die Buchbühlhalle ging, war der Lohn für die kleinen Künstler, die sich natürlich mit einer Zugabe revanchierten.

Nach diesem Ausflug in den Urwald ging es dann festlich weiter. Der Gemischte Chor des MGV Ostrach unter der Leitung von Willy Brommer vermittelte musikalisch die Botschaft „Dieser Tag soll voller Freude sein“, die dann auch der Vorsitzende Alwin Sinz bei seinem kurzen Rückblick auf die Geschichte des Vereines aufnahm.

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Der Präsident des Oberschwäbischen Chorverbandes Achim W. Schwörer war von Kressbronn ins Ostrachtal gekommen, um dem Jubiläumsverein namens der 114 Vereine des Oberschwäbischen Chorverbandes zu gratulieren. Für die 125 Jahre gab es dann auch noch die Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbandes.Singen ohne Worte war beim „Zottelmarsch“ angesagt, bei dem der Chor lautmalerisch die Kollegen der Blasmusik gekonnt imitierte. Ein Gruß an die Schwarze Madonna gab es von den Männern des Männerchores beim „Einen Ort weiß ich auf Erden“. Ganz ohne Zweifel ist eines der Paradechorsätze der Ostracher Männer, das romantische Liebeslied „Die Rose“, bei dem sie bewiesen, wie schön und wirkungsvoll piano sein kann. Walking als Mittel für die neue Traumfigur, Anti-Age-Vitalbehandlung, Mikrolifting waren die Themen, mit denen sich die Damen des Frauenchores bei ihrer Persiflage auf den Schönheitswahn mit den Liedern „Ich will meine Traumfigur“ und „Wer schön sein will muss leiden“ humorvoll auseinandersetzten. Bleibt festzuhalten: Wer so schwungvoll und voller Humor ist, braucht dies alles nicht.Als ein Gratulant, den man gerne einlädt, präsentierte sich der Liederkranz Hohentengen. Mit „Freude am Leben“, „Jägers Morgenlied“ und „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ bewiesen die Mannen um Chorleiter Hans Frank die hohe Kultur des Männerchorgesangs, die es verstanden, Inhalte, Stimmung und Vortrag eine Einheit werden zu lassen. Das hinhörenswerte Finale boten dann die Gastgeber, der Gemischte Chor des MGV Ostrach. Swingend und mit piano und forte agierend gelang beim „Sing mit mir“ die Intentionen des Liedes gut zu transportieren. Udo Jürgens wäre sicher sehr über die Interpretation seines „Ich war noch niemals in New York“ angetan gewesen, bei dem der harmonische Wechsel der Frauen- und Männerstimmen besonders gefiel. Hier wie am gesamten Abend war Irina Maier eine präsente und auf die Chöre eingehende Begleiterin am Flügel.„Ein schöner Traum“ und „Halleluja, Lied der Welt“ waren dann die Schlussakkorde eines abwechslungsreichen, kurzweiligen und qualitätsvollen Konzertabends das dem Jubiläumsanlass würdig war. Der anhaltende Schlussapplaus eines begeisterten Publikums und die Zugabenforderungen waren der Beweis und der verdiente Lohn. 


Max und die Käsebande

Gertrud Schure, 27.10.2009, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Gleich zweimal hatte der Kinder- und Jugendchor des Gesangvereins Cäcilia Donaustetten einen großen Auftritt. Nach wochen- ja monatelangen Proben wurde endlich das Kindermusical „Max und die Käsebande“ von Peter Schindler aufgeführt. An beiden Tagen war der Gemeindesaal bis auf den letzten Platz gefüllt.

Unter der umsichtigen Leitung von Simon Kaifel und Anuschka Klein, die das Musical einstudiert hatten, überzeugte die Chorjugend durch ihr gesangliches und schauspielerisches Können. Die Besucher waren von der gesamten Präsentation, von den passenden Kostümen, der Lichttechnik und allem drum herum restlos begeistert. Belohnt wurden die Darsteller mit einem lang anhaltenden Applaus.
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Eine Besucherin brachte die Begeisterung auf den Punkt: „Toll wie die Kinder das machen, richtige Schauspieler und Gesangstalente sind dabei. Da möchte ich am liebsten auch noch einmal ein Kind sein und mitmachen“.


100 Jahre Frauenchor Betzinger Sängerschaft

Fahr, 26.10.2009, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

100 Jahre Frauenchor Betzinger Sängerschaft

Die Betzinger Sängerschaft hatte eingeladen zu einer Matinee anläßlich des 100-jährigen Bestehens des Frauenchores in die örtliche Zehntscheuer – und hoch erfreut konnte eine große Gästeschar und viele ehemalige SängerInnen begrüßt werden.

Den Auftakt machte der gemischte Chor mit „Fröhlich klingen unsre Lieder“. Bürgermeister U. Hotz grüßte im Namen der Stadt Reutlingen und Bezirksbürgermeister Th. Keck erinnerte in seiner Laudatio an Heinrich Neß, den Gründer des Frauenchores und langjährigen Leiter der Sängerschaft, der viele Betzinger Lieder geschrieben und komponiert hat. Er berichtete auch, daß der Betzinger Frauenchor einer der ersten im Schwabenland war. Mit „Wenn i au kein Schatz mehr hab“ und „Weit, weit, weg“ vom Alpenmusiker Hubert von Goisern schloß der Begrüßungsteil ab.

Jetzt durfte der Frauenchor mit zwei Liedern von Brahms und einem von Veit-Erdmann sein Können zeigen und steigerte dies anschließend in einem Ständchen von Schubert mit Miriam Künstner als Alt-Solistin. Alle Lieder wurden sehr fein, gekonnt und stimmig dargeboten und die Damen bekamen dafür großen Beifall.

Der Abschluß gehörte wieder dem gemischten Chor mit „Fünf Klängen aus Mähren“ von A. Dvorak. Begleitet von Karl Mittelbach am Flügel wurden diese Chöre spritzig und mit Präzision gesungen und es endete im fulminanten Höhepunkt mit Schumanns „Zigeunerleben“ op. 29, Nr. 3.

Zwischendrin sorgte W. Grau mit herbstlichen Gedichten für Erheiterndes und Nachdenkliches. Alles stand unter der bewährten Leitung von Martin Künstner, der seine „weiblichen und gemischten Betzinger“ perfekt vorbereitet hatte und großen Chorgesang präsentieren konnte.

Beim gemeinsamen Mittagesssen, Kaffee und Kuchen und erinnerungsreicher Unterhaltung klang der Sonntag gemütlich aus.


Lorenz Maierhofer kommt!!!

Gertrud Schure, 24.10.2009, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Nach langen bzw. langwierigen Verhandlungen kann der Chorverband Ulm endlich ein Weiterbildungsseminar ausschließlich für Chorleiterinnen und Chorleiter anbieten, bei dem Lorenz Maierhofer persönlich anwesend sein wird. Der Referent ist durch seine Kompositionen, die für den Ideenreichtum bürgen, landauf und landab bekannt. Die Vielfalt seines Schaffens kommt allen Chorgattungen, vom Kinder-, Jugend- und Schulchor bis hin zum gemischten-, Frauen- und Männerchor, zu Gute. Wer Lorenz Maierhofer einmal in action, live erlebt hat, wird die dadurch ausgelöste Begeisterung nach Hause bzw. in seinen Chor mitnehmen.
Das Seminar wird in Verbindung mit dem Helbling-Verlag, der auch entsprechende Literatur anbietet, im Schulzentrum Ulm-Wiblingen am 21. November 2009 durchgeführt.
Beginn um 8.3O Uhr, Ende gegen 16. Uhr.
Unkostenbeitrag einschließlich Rundumverpflegung € 25,–
Anmeldung: Geschaeftsstelle@saengergau-ulm.de


Schwungvoll, mitreißend und überzeugend

Wolf, 22.10.2009, Chorverband Region Kocher, Kommentare geschlossen

Chorverband Region Kocher feierte in Gaildorf 21. Chorfest 

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Ein Wochenende lang stand Gaildorf ganz im Zeichen des Chorgesangs. Der Chorverband Region Kocher (CVRK) feierte das 21. Chorfest und der Liederkranz Gaildorf das 175jährige Jubiläum. Unter der Bezeichnung „Gaildorfer Chortage“ boten 1.600 Sängerinnen und Sänger aus 60 Vereinen eine musikalische Vielfalt, die keine Wünsche offen ließ. Die gesanglichen Leistungen haben ein hohes Niveau erreicht und bei der  Auswahl der Chorliteratur gehen die Chöre neue Wege. Das hat die vielen Zuhörer nicht nur überrascht sondern auch zu Zugaberufen veranlasst.   

Bereits der Auftakt am Freitag mit einem Konzert junger Chöre war schwungvoll und mitreißend. Überwiegend englisch singend boten die jungen Leute ein Programm mit überzeugender Dynamik und ansprechender Choreographie. Da lebt die Musik, souverän nicht nur im Gesang, auch in den Gebärden ist viel Bewegung. Der Samstag gehörte zunächst dem Liederkranz Gaildorf, der bereits 1898 in Öhringen ein Gründungsmitglied des damaligen Kochergaus war und jetzt das 175jährige Jubiläum feierte. Vertreter des öffentlichen Lebens und der Sängerbünde gratulierten und würdigten mit einem Festakt das große kulturelle Wirken des Vereins in der Stadt und Region. Liederkranzvorsitzender Walter Scholl verzichtete auf eine lange Rede und gab aus der langen Geschichte des Vereins einige heitere Noten zum Besten. Susanne Blessing, Vizepräsidentin des Schwäbischen Chorverbands und Siegfried Feuchter, Präsident des Chorverbands Region Kocher, hatten eine Ehrenurkunde vom Bundesverband im Gepäck. Beide lobten das Singen als „Gegenkraft zur Vereinzelung“ und die Chortage als musikalische Impulsgeber.

Am Nachmittag veranstaltete die Chorjugend des CVRK das 22. Kinder- und Jugendchortreffen. Selbstbewusst, fröhlich und gekonnt trugen die Kinder ihre Lieder vor. Mit „Wir sind stark“ und dem „Ketchup-Song“ zeigte der Sängernachwuchs, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen ist. Dass die Chöre in vielen Städten und Gemeinden auch für die Mitgestaltung der Gottesdienste hervorragend ausgebildet sind, wurde in der anschließenden geistlichen Chormusik in der katholischen Kirche deutlich. Ob mit der modernen Weise „Vater unser“, dem russischen „Tebje Pojem“ oder „The Lord Bless You“ – dem Anlass entsprechend wurden die Lieder zupackend, festlich oder als inniges Gebet vorgetragen.

Dicht gedrängt das Programm am Sonntag, das mit zwei traditionellen Freundschaftssingen  und dem Mitwirken bei den evangelischen und katholischen Gottesdiensten den Auftakt nahm. Mit „Lieder, die von Herzen kommen“ und „Lieder, so schön wie die Heimat“, lassen sich die engagierten Gesangsvorträge wunderbar beschreiben. Der Einmarsch in die Limpurghalle und die Präsentation der Vereinsfahnen ist immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel. Statt Bänder gab es diesmal Fahnenplaketten zur Erinnerung. Hans-Peter Geßler, der Chormeister des Verbandes, hielt seine angekündigte „Ansprache“ auf musikalische Art: flankiert von vier Bläsern der Stadtkapelle durfte das Publikum den Kanon „Dubadap da“ singen. Im Saal anstatt im Schlosshof fand zum Abschluss die Serenade statt. Alle Chöre, teilweise in Chorgemeinschaften oder einzeln auftretend, dirigierte Asuka Kuroyanagi-Santurri; ihr Mann Domenico Santurri begeleitet am Klavier. Zu hören waren bekannte Lieder und Melodien von Mozart und Mendelssohn Bartholdy. Ein Höhepunkt war der Massenchor aller Santurri-Chöre, der begeisterte. Mit dem Publikum zusammen bildete „Ein schöner Tag“ den passenden Abschluss der Serenade. Verbandspräsident Siegfried Feuchter war beeindruckt, bedankte sich bei allen Akteuren und ist sicher, „dass von Gaildorf neue Impulse für die Chöre ausgehen“.


Standing Ovation für junge Chöre beim Chorfest in Gaildorf

Wolf, 22.10.2009, Chorverband Region Kocher, 1 Kommentar

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Wer hat prophezeit, die Gesangvereine würden aussterben? Die tatsächliche Entwicklung hat die Unker widerlegt. Wie gründlich und wie schön war beim Konzert junger Chöre zu bestaunen. Da haben sich sogar in Dörfern Dirigenten gefunden, die es verstehen, junge Leute an den Chorgesang heranzuführen, ja sie zu begeistern. Möglicherweise war Neugier im Spiel, weil so viele Menschen den Weg in die Halle suchten. Der Beginn verschob sich, weil Stuhlreihe um Stuhlreihe zusätzlich aufgestellt werden musste, so stark war der Andrang. Bereut hat Niemand den Besuch. Es war eine wahre Freude, die jungen Leute zu sehen und zu hören und sich von ihrer Begeisterung mitreißen zu lassen. Musik kann vielseitig sein, hatte Amray Nowak, die Frauenchorreferentin beim Chorverband, zu Beginn ihrer Moderation verkündet. Die folgenden Stunden bewiesen das überzeugend. Mit welchem Engagement die jungen Leute bei der Sache sind, zeigte sich schon an der Kleidung. Verschieden farbige Schals und T’Shirts dokumentierten die Zusammengehörigkeit. Gesungen wurde überwiegend in englisch, nur Ottendorf und Mittelfischach wagten sich auch an deutsche Texte. Die einheitliche Kleidung war nur das äußere Zeichen. Jeder Chor ist mehr als die Summe seiner Stimmen, er ist eine eigene Persönlichkeit. Dieser Gedanke drängt sich besonders auf bei der Ottendorfer Sing- und Swing Gruppe unter Peter Richter. Die sind schon souverän eingefahren, sie leben die Musik, nicht nur im Gesang, auch in den Gebärden, das ist alles in Bewegung. Beim deutschen Lied „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ klatschte der ganze Saal den Takt mit und belohnte den Chor mit Beifallsjubel. Eigentlich sollte man keinen Chor hervorheben, alle boten perfekte Leistungen, alle holten starken Beifall vom Publikum, das von Anfang an gefangen war und mitging. weiterlesen »


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