Gesangverein Vulkania feiert 20jähriges Bestehen des Kinder- und Jugendchors

Tosenden Applaus heimsten der Kinder- und Jugendchor der Vulkania Oberriexingen, die „Vulkids“ und „Magma“, bei zwei Aufführungen des Geburtstags-Musical „Prinz Owi lernt König“ vor rund 400 Besuchern in der Festhalle in Oberriexingen ein.
Passend zum 20. Geburtstag ihrer Nachwuchsformation trafen die Macher des Gesangvereins zusammen mit ihrem Chorleiter Martin Falk mit der Musical-Inszenierung wieder einmal ins Schwarze. In „Prinz Owi lernt König“ präsentierten fast 50 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren ein breites Spektrum von modernen Jazz- und Popsongs über flotten Rap bis hin zu stimmungsvollen Balladen; alles glänzend verpackt in einer witzig-schrägen Story über den täglichen Wahnsinn rund ums Großwerden und Pubertieren und den damit verbundenen Erziehungshürden.
Das geliebte Prinzenkind Owi von Schloss Dauseck – überzeugend gespielt von Julia Stefani – will unbedingt jeden Monat Weihnachten feiern. Das nervt nicht nur den skurrilen Hofstaat um Don Antello (Nadira Grässle), sondern auch die Mama Königin, gespielt von Anna Offenborn. Sie ist der Meinung, dass es für ihren Sohn an der Zeit sei, endlich etwas Richtiges zu lernen. Da Reisen bekanntlich bildet, beschließt man bei Hofe nach eingehender Beratung durch „Dr. Meyers lebendigen Reisekatalog“, Owi samt Sonnencreme, Krone und Kamel nach Arabien zu entsenden. Dort erwarten ihn und sein Gefolge bereits Scheich Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah alias Thommy Sallinger und dessen „Täubchen“, Prinzessin Leila (Anna Neumann). Auch ein eitler Paradiesvogel und vorwitzige Sternschnuppen haben Owi einiges zu erzählen, der im fernen Wüstenreich jedoch schon bald ziemliches Heimweh nach dem „schönen Enztal“ verspürt und plötzlich ganz vernünftig wird. Und so erklingt denn im Finale zufrieden von allen Seiten:„Das kleine Glück kommt jeden Tag. Halt es mit beiden Händen fest und bring‘s nach Haus“.
Rhythmisch unterstützt wurde der Chor von Andreas Hertzberg am Schlagzeug, Johannes Offenborn am Bass und Florian Plag an der Gitarre. Am Klavier begleitete Chordirektor Martin Falk, in dessen bewährter Hand zudem die musikalische Gesamtleitung lag.
Insgesamt eine tolle Vorstellung für Jung und Alt, die das Publikum mit viel Beifall honorierte – für Vulkania-Vorstand, Axel Hohn, eine Bestätigung für 20 Jahre erfolgreiche Jugendarbeit. Er selbst war einer der 10 Mädchen und 11 Jungen der ersten Stunde des Kinderchores und ist heute eine der Hauptstützen des Vereins. Er bedankte sich zum einen bei seinen Vorgängern, die bereits 1989 die Weitsicht hatten, zur Zunkunftssicherung des Sängerbestands diese neue Chorformation ins Leben zu rufen, aber auch bei den Jugendbetreuerinnen für erfolgreiche Basisarbeit.

Arnold, 20. Nov 2009, Chorverband Enz, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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