Yes we can – Our World of Music

Was macht man als verliebter junger Mann, wenn man morgens ohne die Liebste aufwacht? – Man macht sich auf die Suche nach ihr!


Dies ist mit wenigen Worten gesagt der Rahmen, der sich um die musikalischeDarstellung des Jungen Chores aus Neckarweihingen spannte, der seit knapp 2 Jahren unter dem Dach des Liederkranzes eine neue Heimat gefunden hat und nach dem fulminanten Start im letzen Herbst mit dem „Tanz der Vampire“ zu seinem 2. öffentlichen Auftritt eingeladen hatte.
Bevor jedoch die Suche nach der Braut beginnen konnte, erinnerte der Einmarsch des Chores nochmals an den ersten Auftritt – als Vampire verkleidet betrat der Chor mit Kerzen singend den Saal und hatte damit die Zuhörer sofort auf seiner Seite.
Nach der Begrüßung durch die Abteilungsleiterin Christel Oberknapp konnte die Reise durch die 13 ver-schiedenen Länder auf dem Erdball beginnen. Über Frankreich (Aux Champs-Ellysées) ging es mit einem gekonnt vorgetragenen Duett von Susanne Vogelmann und Dirk Oberknapp nach Barcelona – die Braut war jedoch schon auf dem Weg zu den ‚Streets of London‘ unterwegs. Selbst auf der ‚Route 66‘ in den USA konnte er den Vorsprung nicht aufholen. ‚Evening Rise‘ und ‚We are the World‘ sorgten für weitere Begeisterung in der vollen Gemeindehalle Neckarweihingen, bevor man in die Pause ging.
Von der ‚Walzing Mathilda‘ in Australien, das von einem Doppelquartett der Sunlights vorgetragen wurde, ging es zu heißen Klängen nach Brasilien. Auch hier war die junge Dame schon wieder einen Schritt weiter, über Israel mit seinem fetzigen ‚El Haderech‘ ging es direkt nach Afrika hinein mit dem Solo von Susanne Vogelmann „Singabahambayo“ begeisterte sie erneut die Halle. Solveighs Lied führt beide noch unabhängig voneinander nach Norwegen – Ramona Schulz und Daniela Börner glänzten hier stimmlich – doch im Flugzeug zum nächsten Ziel trifft Steffen endlich seine Lisa, beide bekennen sich nun zur ‚Bohemian Rhapsody‘ gegenseitig zu ihrer großen Liebe.

Dass der Chor nach so vielen bekannten Liedern nicht einfach ohne Zugabe von der Bühne verschwinden kann, verstand sich danach eigentlich von selbst. Mit der chorinternen Nationalhymne, dem ‚Hallelujah‘ von Leonhard Cohen zeigte der Chor noch mal seine ganze Begeisterungsfähigkeit zum Gesang. Chorleiter Jürgen Zimmermann konnte hier zeigen, wozu eine sangesfreudige, verschworene Gemeinschaft es in dieser kurzen Zeit bringen gebracht hat. 
Und wie sagte dann zum Schluss die Liederkranz-Vorsitzende Rositha Schaub treffend:  „Mir ist nicht bang um den Gesang im Liederkranz!“

Herbert Bura

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Bura, 25. Nov 2009, Gaue und Verbände, Junge Chöre, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Veranstaltungen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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