60 Jahre und kein bisschen leise

Unter diesem Motto stand und steht beim Gesangverein Harmonie in Durchhausen das Jahr 2011, das bisher von zahlreichen, unterschiedlichen Aktivitäten geprägt wurde:

Einem Seniorenmittag, einem Auftritt beim Verbandsehrentag in Neuhausen, einem Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder am Geburtstag des Mitbegründers und langjährigen Chorleiters Alfred Schrenk, sowie der Gottesdienstgestaltung beim Schutzengelfest.

Der Höhepunkt des 60jährigen Bestehens der Harmonie, war jedoch das am 24. September durchgeführte Jubiläumskonzert.Zum Motto passend wurde das Publikum gleich beim Eintritt in das Foyer der Festhalle auf die Zeit der Fünfzigerjahre eingestimmt. Von Chorleiterin Charlotte Schäfer, ihrem Mann und weiteren Helfern liebevoll zusammen getragene Requisiten, wie Werbetafeln, Plakate, ein Polizist in alter Uniform, eine Schülerin mit Ranzen, Strümpfe mit Strapsen, usw.  erinnerten an die Gründerzeit. Eine Litfaßsäule mit Fotos und Berichten aus den vergangenen Vereinsjahren versetzten so manchen Betrachter in Erstaunen. Auch das Bühnenbild und ein seitlich daneben aufgebautes, mit originalem Zubehör eingerichtetes Wohnzimmer, ergänzten die Dekoration.

Da die Harmonie als Männerchor gegründet wurde kam die Idee von Frau Schäfer, einen Männerprojektchor ins Leben zu rufen, zum Tragen. 19 singfreudige Männer folgten ihrem Ruf und zeigten gleich zu Beginn wie begeisternd Chorgesang sein kann: Nach „Jenseits des Tales“ folgten das „Schifferlied“ und „Suliko“ sowie als Zugabe das Bundeslied. Die Mannen bestanden mit Bravour ihren ersten Auftritt. So hatte es Rolf Mössinger leicht weiter durch das Programm zu führen.

1974 entstand durch Fusion des Männerchores mit dem Kirchenchor der gemischte Chor der Harmonie. Dieser bot zur Freude des Publikums zahlreiche Oldies, die zum Teil von einer Band begleitet wurden.

Nach der Pause war dann der MGV Owingen mit Frau Schmid an der Reihe. Dem Titel von Reinhard May „Ihr von Morgen“ folgten, passend zum Programm der Gastgeber, weitere Oldies. Absoluter Höhepunkt der Owinger war „Marina“ mit dem Solisten Filippo Robertella.

Was wäre ein besonderer Abend ohne Überraschung? Charlotte Schäfer war für kurze Zeit in die Rolle der Griechin Nana Mouskouri geschlüpft. Nicht nur das Outfit stimmte, sonder auch die Interpretation einiger Titel, u.a. „Ich schau den weißen Wolken nach und fange an zu träumen…“.

Nun fehlte nur noch der Liebling des Publikums, das Chörle „SON(N)DERBA(A)R“. Gekonnt wie immer präsentierten sich die 10 Sängerinnen und Sänger. Bewusst wurden zwei Titel von Ralph Siegel, die schon der gemischte Chor vorgetragen hatte, in moderner Fassung dargeboten: „Die Loreley“ und „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“. Das Lieblingslied des Chörles „Weit, weit weg“, ein Liebeslied von Hubert von Goisern, begeisterte das Publikum genauso wie das Abschiedslied, das Frau Schäfer auf die Melodie „Weiße Rosen aus Athen“ getextet hatte.

Hahnel, 13. Okt 2011, Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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