Sommerliche Hochzeit der Vorsitzenden der Chorgemeinschaft Weil der Stadt am Ufer der Elbe

Dresden (9.9.11) – Liebevoll zieht Stephan seine Braut an sich und gibt ihr einen festen Kuss. Mit der kirchlichen Trauung in der romantischen Kirche Maria am Wasser ist es besiegelt:  Vorsitzende Heike ist nicht mehr zu haben!

Formell hat das Paar allerdings schon Tage zuvor mit der standesamtlichen Hochzeit in Weil der Stadt den Bund fürs Leben geschlossen. Der studierte Theologe und Archivar heiratet eine Powerfrau, leitet seine Angetraute doch die traditionsreiche Chorvereinigung Weil der Stadt mit insgesamt 156 Mitgliedern. Auch in bei dem weltweit führenden Hersteller von Doppel-Lenkrollen in Weil der Stadt hat sie ihren Platz in der Chefetage. Dennoch wirken die Brautleute bodenständig – die Hochzeit war geprägt von ihrer persönlichen Note.

In einem schlichten, aber aparten beeren-farbenen Hochzeitskleid, von Chor und Hochzeitsgesellschaft gleichermaßen mit Spannung erwartet,  schritt Heike an der Seite von Stephan zum Traualtar. „Das Kleid passt zu ihr“, meinte auch Hochzeitsexperte K.M. Eine Berliner Designerin hatte es entworfen – und dabei den Eyecatcher (so nennt man den Blumenschmuck im Haar) in den spätsommerlichen Farben des Brautstraußes nicht vergessen!

Gäste und Brautpaar legten die wenigen hundert Meter vom Elbufer bis zur Kirche mit der Schlossfähre zurück. Mit dabei Heikes Sohn William. Gemeinsam singen sie im Cross Generational Choir, dem neuen generationenübergreifenden Chor der Chorvereinigung Weil der Stadt.

Als erste Vorsitzende war eine Hochzeit im großen Stil Pflicht – zumal die Sängerinnen und Sänger der Chorvereinigung, die in diesem Jahr ihr 176-jähriges Bestehen feiert, extra aus dem Ländle angereist waren, um die kirchliche Trauung musikalisch zu untermalen. Das Paar zog in die mit Efeu und weißen Rosen geschmückte Kirche ein. Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Chorvereinigung eröffnet, souverän dirigiert von Kai Müller, der auch die Solostimme sang. „Te Quiero“, das gefühlvolle Lied des südamerikanischen Poeten Mario Benedetti, gehört zu den Lieblingsstücken der Braut. Die evangelische Pastorin fand sehr persönliche Worte für das Paar, das, nach einem Leben diesseits und jenseits der Mauer, nun zueinander gefunden hat. Zum Abschluss sang der Chor: „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

UlrikeLaude

 

Puritscher, 17. Okt 2011, Chorverband Johannes Kepler, gemischte Chöre, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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