Joyces beim Konzert in Hohenacker

JOYCES machten ihre Versprechen vom Vorjahr wahr: am vergangenen Sonntag gaben sie ein Konzert im Bürgerhaus Hohenacker und boten Genuss in höchsten Tönen.Marion Kreeb (Sopran), Melanie Zurhorst (Alt), Christian Zurhorst(Tenor) und Jann Gudmundsson (Bass) schafften gekonnt eine Mischung verschiedener Genres, mit ihren ganz eigenen Interpretation und genialen Arrangements. So reichte das variantenreiche Programm – aus den Bereichen des Jazz, Swing, Gospel und Pop – von Manhatten Transfer Evergreens, über Filmhits und Kinderlieder bis hin zu ABBA und Queen.
Mehrfach beschworen die vier Gänsehautfeeling PUR herauf und das sicher nicht nur dank der hochkarätige Unterstützung von Christoph Witopil (High’n Mighty Big Band) am Schlagzeug, Daniel Rebmann (Hofbräu Regiment) an den Keyboards und Joe Crawford von PUR, der den Stücken perfekt angepasst zwischen E-Bass und Kontrabass wechselte.Dem spritzigen Vokalensemble gelang es schon in den ersten Minuten mit dem Glenn Miller Klassiker „In the Mood“ das Publikum komplett in seinen Bann zu ziehen – und dieses nicht zuletzt durch die gekonnten stimmlichen Imitationen der Saxofone, Trompeten und Posaunen. Es schlossen sich „Ain’t misbehavin“, „Fly me to the Moon” und eine von Christian Zurhorst arrangierte a capella Version von Billy Joel’s „For the longest time“ an. Dann der Titel „Java Jive“, der nun auch den letzten Zuhörer zum mit’swingen‘ veranlasste und einem weiteren a cappela Stück über die auch für JOYCES so wichtige Freundschaft:  „Ein Freund, ein guter Freund“. Nach „Route 66“ und „Choo Choo Cho Boogie“, wurde das Publikum mit „Biene Maja“ dann in die  Kindheit zurückversetzt und es gab den ein oder anderen Lacher. Als nächstes folgte der Cohen-Titel „Hallelujah“ aus dem Film Shrek, bei dem auch ein paar Tränchen der Rührung im Publikum flossen. Mit „Lean on me“ heizte sich die Stimmung noch weiter auf um dann mit einer von JOYCES bravourös umgesetzten „Bohemian Rhapsody“ von Queen in ihren vorläufigen Höhepunkt vor der Pause zu gipfeln.

Nach der Pause erschienen JOYCES im schicken Smoking bzw. Abendkleid und zeigten mit ihrer Adaption des Piano-Stücks „Entertainer“ aus dem Film „Der Clou“ erneut, wie effektvoll sich die menschliche Stimme als Instrument einsetzten lässt. Es schlossen sich „Baby come back”, „Candy” und der israelische Beitrag zum Eurovison Songcontest 1979 „Hallelujah“ – mit Originalchoreographie – bei der dann kein Auge mehr trocken blieb und fleissig mitgeschunkelt und Lichter geschwenkt wurden. Flotter ging es weiter mit „Tuxedo Junction“ und „Thank you for the music“, bei dem sich dann doch der ein oder andere zum Mitsingen veranlasst fühlte. Mit dem Chaplin Song „Smile“ zeigte das Vokalensemble nochmals seine a capella Qualitäten. Das nun folgende Swing-Medley – bestehend aus den Stücken „It don`t mean a thing“, „Puttin on the ritz“ und „Sing Sing Sing“ – weckte beim Publikum wahre Begeisterung, was auch der Zwischenapplaus für die Tanzeinlage der beiden JOYCES Mädels zeigte. Energiegeladen ging es weiter zur Manhatten Transfer Gospel Adaption von „Operator“ – nun hielt es das Publikum nicht mehr auf den Stühlen – und gipfelte dann in „Diamonds are a girls best friend“. Dies wäre nun eigentlich das brillante Ende des Programms gewesen, doch JOYCES kam den Zugaberufen des Publikums noch mit „Bohemian Rhapsody“ nach.

JOYCES haben es zum wiederholten Male geschafft den zahlreichen Besuchern mit viel Begeisterung und Spass einen unvergesslich schönen Abend zu bescheren und so sicherlich auch wieder den einen oder anderen neuen begeisterten Fan dazugewonnen.

Christian Menzel

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