Mit Strategie, Respekt und Vertrauen in die Vereinszukunft

Leonberg – Das Thema „Zukunft schaffen für Vereine“ war das zentrale Thema der diesjährigen Arbeitstagung des Kepler-Gau am 28.01.2012, zu dem sich ca. 60 Funktionsträger der 31 Verbandschöre einfanden. Die ebenfalls eingeladenen Chorleiter und Vertreter der Gemeinden waren allerdings „Mangelware“. Wolfgang Layer, der Referent für Öffentlichkeitsarbeit im SCV, brachte das Thema Kooperation mit den Musikschulen nachvollziehbar rüber. Vor allem die immer wieder heiß diskutierte Beitragssituation stieß auf eine besonders rege Beteiligung der Teilnehmer.

Dies war im Zusammenhang mit der bevorstehenden Beitragserhöhung des SCV und der vorausgehenden Befragung aller Keplergau-Vereine in einer Fragebogenaktion ein Thema. Analysiert wurden im Ergebnis sehr weit auseinanderklaffende Vereinsbeiträge, die zwischen 25 € und 300 € liegen.

Wolfgang Layer moderierte die lebhafte Diskussion sehr souverän und gelassen. Er spricht von einem „Chorstundenwohlfühlbeitrag“ und der Bewusstseinsmachung „Was ist mir das Singen wert?“

An der Fragebogenaktion des Kepler-Gau beteiligten sich 2/3 der Chöre und sandten die 12 abgefragten Themenbereiche beantwortet zurück. Dabei standen folgende Themengebiete zur Abfrage:

  1. Kommunikation – Nutzung der Informationskanäle für Vereine und Chormitglieder
  2. Funktionäre – offene Positionen, Geschäftsverteilungsplan, Engagement im CV
  3. Fortbildungsbedarf und –wille, Qualifizierungsmöglichkeiten
  4. Chorleiter – Ausbildung, Zufriedenheit, Vergütung, Engagement
  5. Probenbetrieb/Aktivitäten – Stimmbildung, Toleranz, Attraktivität
  6. Finanzen – Vereinsbeiträge, sonstige Einnahmen, Aufwands-/ Aufwendungszahlungen
  7. Chorgattungen / Kooperationen
  8. Vereins-/Chorname passend zum Profil?
  9. Dachverbandsnamensänderung –Änderung von „Gau“ auf „Chorverband“
  10. Chortage – Rhythmus, Form, Umlagemodus
  11. Regionale Werbung – groß angelegte Werbekampagne, Selbst- oder Fremdverteilung
  12. Kritik / Ideen / Anregungen

Alle Fragebögen wurden ausgewertet und die Ergebnisse an alle Vereine gesendet. Auf diese Weise musste sich jeder Verein einmal selbst Gedanken machen (Bestandsaufnahme) und sieht sich nun in der Reihe der anderen Chöre. Das Gaupräsidium hat ebenfalls eine Bestandsaufnahme, weiß wo der Schuh drückt und hat viele Kritikpunkte und Anregungen aufgenommen. Damit wird sich nun das beim Gautag am 10.03.2012 neu zu wählende Team auseinandersetzen und entsprechende Strategien entwickeln.

 Zumindest haben wir nun Gewissheit, dass die Vereine hinter der Ablegung der Bezeichnung „Gau“ stehen. Denn bis auf nur wenige Ausnahmen sprachen sich alle für die Änderung auf „Chorverband“ aus. Ein ausformulierter Antrag wird beim Gautag am 10.03.2012 eingebracht und die neue Satzung vorgelegt.

Die Abfrage nach mitarbeitswilligen Funktionären im Präsidium des künftigen Chorverbands Kepler fiel allerdings negativ aus. Schade, es gibt einige freie Positionen im Ehrenamt des Kepler-Präsidiums. Nun gilt es, persönlich geeignete Personen anzusprechen.

Alle Vereine erhielten als Arbeitsunterlage ein Strategiepapier mit den ausformulierten Hebeln:

HR – Human Relations „Wie gehen wir miteinander um?“

CI – Corporate Identitiy eines Vereins mit der Gemeinde und mit dem Chorverband

PR – Public Relations „Wie werde ich in der Öffentlichkeit wahrgenommen?“

Doch Realistisch – Papier scheint ja geduldig zu sein:

  • Geschrieben, heißt noch lange nicht gelesen und wahrgenommen
  • Wahrgenommen, heißt noch lange nicht  akzeptiert und verinnerlicht
  • Verinnerlicht,  heißt noch lange nicht  umgesetzt.

Ohne die Mitwirkung  jedes einzelnen Vereins ist die Umsetzung schwierig. Diese „Maschinerie „gilt es nun in Gang zu setzen getreu dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“. Die Zielsetzung haben wir für 2015 geplant. Gut möglich, dass wir bei einer Zwischenbilanz korrigieren müssen.

„Schau’n wir mal! – Uns Sie werfen einen Blick in das Strategiepapier!“

 Das Strategiepapier zum Download. AT2012 STRATEGIE zum Erfolg

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