Intergalaktische Kooperation in Großbettlingen

Am Wochenende 21. und 22. Januar 2012 rockten 140 Kinder und 60 Erwachsene zweimal im vollbesetzten Sportforum durch das Musical „Leben im All“ von Gerhard Meyer. Über 1000 begeisterte Zuschauer erlebten eine wahrhaftige galaktische Zusammenarbeit der drei örtlichen Kindergärten und Kindertagesstätten, des Chores und der Instrumental AG der Grundschule, der drei Chöre des Turn, Sport- und Gesangsvereins (TSuGV), Kinderchor, Just Music, Männerchor und einer Combo aus vier örtlichen Musikern. Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Joachim Schmid.
Vor Milliarden von Jahren herrscht ein kunterbuntes Durcheinander im All. Die Sternschnuppen, denen meist alles schnuppe ist, dargestellt und gesungen vom Kinderchor des TSuGV (Leitung: Miriame Thiedemann)und den Kindergartenkindern aller drei Großbettlinger Einrichtungen, sind für jeden Unfug zu haben: „Schnupp, schnupp, schnuppedidei, wir leben frech, wir leben frei …“. Schulchor und Instrumental AG der Grundschule (Leitung: Gisela Baumgart) waren die Sterne, eine beliebte Speise vom schwarzen Loch. Die Planeten wirbeln im bunten Durcheinander durchs Weltall und treffen sich im Café zur Himmelskuh. Das schwarze Loch (Eda Baran) verbreitet Angst und Schrecken ….
Opa Galaxos (Kurt Brosko), 10 Milliarden Jahre alt und schon sehr müde, verteilt Geschenke, bevor er erlischt. Dabei hilft ihm Komet XXL (Lukas Müller), der rasend schnelle Komet, der so manche schwierige Situation in letzter Sekunde rettet. Die Sonne (Nicole Lautenschlager) – „heiß, mir ist so heiß…“ – erhält zum Abkühlen ein großes Zitroneneis. Saturn (Carolin Petermann), der Superstar, der über den kosmischen Boulevard wandelt, bekommt den lange ersehnten Ring „So’n Ring ist ein Ding,…“. Pluto (Maximilian Pfann), der kleinste Planet, erhält die Kristallkugel von Opa Galaxos, mit der man in die Zukunft schauen kann. Alle Sterne und Planeten erhalten Geschenke, nur das schwarze Loch geht leer aus. Aus Rache stiehlt es Pluto die Kristallkugel. Im Café „Zur Himmelskuh“ überlegen die Planeten, wie sie die Kristallkugel zurückerobern können. Mars (Kathrin Förder), der schüchterne Planet, der beim Anblick von Venus (Lina Petermann) stets errötet, bekommt vor lauter Aufregung einen Vulkanausbruch. Die strahlende Venus, begehrt von Saturn und Mars, soll das schwarze Loch durch ihre Schönheit betören und ablenken: „… schau auf meine Frisur und auf meine Figur … trotz Milliarden von Jahren kein Grau in den Haaren …“. Komet XXL rettet die Kristallkugel. Mit Opa Galaxos Hilfe kann Pluto nun in die Zukunft sehen: Die Planeten werden alle um die Sonne kreisen und in zwei Milliarden Jahren werden winzig kleine Lebewesen, die Menschen, auf der Erde (Felicia Czernoch) herumkrabbeln. Um die Menschen willkommen zu heißen, malen die Sterne und Planeten zauberhafte Sternbilder an den Himmel: „… Kleiner Bär und großer Bär, Sterne malen ist nicht schwer. Kleiner Hund und großer Hund, wir malen jetzt den Himmel bunt. …“.
Am Ende treffen sich alle im Café „Zur Himmelskuh“ zum Feiern, auch das inzwischen gern gesehene schwarze Loch.
Die Instrumentalisten Luis Schmid (Klavier), Henning Kloos (Schlagzeug), Stefani Wagner-Kleih (Querflöte) und Michael Fronmüller (Bass), sowie der Männerchor und Just Music sorgten für den rockigen Unterbau.
Stehende Ovationen waren der Dank für eine Wahnsinnsleistung.

Text: Monika Hammer

Labudde-Neumann, 13. Feb 2012, Chorverband Karl-Pfaff, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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