Die OCV Hauptversammlung fand am 24.03.2012 in Ailingen / Bodensee statt

Im Zeichen des Chorgesanges ist der größte Häfler Teilort gestanden.
In der Rotachhalle hat der Oberschwäbische Chorverband 1885 e. V. (OCV) seine 127. ordentliche Hauptversammlung abgehalten. Aus allen Richtungen im Süden des württembergischen Landesteiles waren dieDelegierten der 114 Gesangsvereine angereist, um den Wahlen und Ehrungen des OCV-Präsidiums beizuwohnen.

Aus den Regionen Bodensee, Schüssen, Allgäu, Laupheim, Iller, Biberach und Saulgau hatten sich etwa 140 Sänger und Sängerinnen sowie Funktionsträger diverser Gesangsvereine eingefunden. Sie ließen sich in der frühlingshaft geschmückten Rotachhalle emotional verwöhnen mit Liedern, die die beiden Ailinger Chöre Mund-Werk und der Liederkranz im Laufe des Begleitprogrammes zum Besten gaben.
Die Ailinger Ortsvorsteherin Sandra Flucht, Rathauschefin des „Obstgartens am Bodensee“, war hocherfreut über den Besuch aus allen Ecken des oberschwäbischen Raumes. Bürgermeister Peter Hauswald erwähnte das reichhaltige, internationalen Maßstäben standhaltende Kulturprogramm im ansonsten wichtigen Wirtschaftsstandort Friedrichshafen am Bodensee.

OCV-Präsident Achim Schwörer begrüßte die Versammlung und gab die Geburt eines kleinen, feinen Frauenchores im Chorverband bekannt, den „Vocalis Winterstettenstadt“ unter Leitung von Cornelia Christ. Er forderte alle Verantwortlichen auf, „das Singen positiv in die Zukunft zu führen“, zumal die Fördermittel von der jetzigen Regierung gekürzt worden seien. Er sei froh, dass von den insgesamt etwa 5000 Sängern des Verbandes über 1000 Jugendliche seien. Aber Kooperationen mit Kindergärten und Schulen seien weiterhin notwendig, um die Kinder frühzeitig für das Singen zu begeistern.
Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass Schüler, die singen oder musizieren erfolgreicher in der Schule seien. Für ältere Menschen gelte: „Singen hält fit und stärkt das Gemeinwesen.“
Verbandschorleiterin Anne Regina Sieber aus Isny ermunterte die Sänger, mit positiven Aussagen andere für den Chorgesang zu gewinnen.
Goldene Ehrennadel für Sabine Kees
Die scheidende Vizepräsidentin Sabine Kees, „das Gesicht des OCV“, wie sie der Geschäftsführer Eugen Kienzier bezeichnete, erhielt zum Abschied außer der Goldenen Ehrennadel noch eine Eintrittskarte für ein Musical in Stuttgart.
In ihre Fußstapfen trat die von der Versammlung gewählte Rotraud Angenbauer aus Ingerkingen im Landkreis Biberach. Der OCV unterstützt die einzelnen Vereine bei Fragen zur Vereinsführung, kümmert sich um Weiterbildung und Stimmbildungsprogramme und handelt mit der GEMA entsprechende Verträge aus.

Ehrungen

>- Silberne Ehrennadel:                            

Eugen Rist,
Liederkranz Bolstern;
Josef Schultheiß,
MGV Frohsinn Hürbel.
 

>- Goldene Ehrennadel:

Raimund Hagen,
MGV Zussdorf;
Helmut Linder,
Chorgemeinschaft Laupertshausen;
Franz Willburger,
MGV Frohsinn Hürbel;
Erwin Schwarzmann,
MGV Frohsinn Ummendorf für 62 Jahre Singen
und 65 Jahre Vereinstätigkeit;
Sabine Kees, elf Jahre Vizepräsidentin.
 

>- Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg:

Verbandschorleiterin Anne Regina Sieber
 

Klaus Haid, 31. Mrz 2012, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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