Großartige Parade des Chorgesanges beim „Kleinen Sängertreffen“

Kleines Sängertreffen des Liederkranzes Altheim ganz groß.

Der Liederkranz Altheim richtete in diesem Jahr das kleine Sängertreffen aus. Daraus entpuppte sich die Kleine Sängerschar aus Altheim, auch wenn ihm aktuell gerade einmal 20 Sängerinnen und Sänger angehören, zu einem  würdigen Ausrichter dieses kleinen Sängertreffens. Mehr als 200 Sängerinnen und Sängern aus Öpfingen, Kirchen, Ingstetten, Griesingen, Allmendingen und Altheim, sowie auffallend viele interessierte Zuhörer und Besucher fanden sich in der, mit frühlingshafter Tischdekoration geschmückten Halle, ein. Gastgeber der jedes Jahr von einem anderen Gesangverein ausgerichteten Veranstaltung war nach elf Jahren wieder einmal der Liederkranz Altheim. Seit 2001 hatte er den Kollegen der anderen befreundeten Gesangvereine den Vortritt gelassen. „Wir waren nur noch 14 Sänger“, begründete der Vorsitzende Josef Fischer die Pause.

Anschließend begrüßte der Vorsitzende Bürgermeister Bürgermeister Robert Rewitz, den Gauvorsitzenden Wolfgang Oberndorfer, den früheren Gauchorleiter Rolf Ströbele und den neu im Amt befindlichen Gaupressewart Heinz Fischer. Nach der humorvollen Ansprache von Robert Rewitz gehörte die Halle dem Gesang. Wieviele Sängerinnnen im Salle waren, zeigte sich daran, wie sehr sich das Puplikum ausdünnte, als unter der Leitung von Ursula Glück, der Chorleiterin vom Liederkranz Allmendingen die Frauen von allen Chören sich zum riesigen Frauenchor auf der Bühne vereinten. Ein eindrucksvolles Erlebnis war zu Beginn der Chor von Friedrich Silcher “ Wie lieblich schallt“ und der Feststellung von Dieter Frommlet mit dem Lied „Es gibt viel schönes auf der Welt“.

Der Liederkranz „Frohsinn Ingstetten“ bewies wieder einmal, wie ungeniert Mädchen mit dem alten Petrus umzugehen wissen. Das von Chorleiterin Inga Schmidt arrangierte „Rosen der Madonna“ regte die Zuhörer sichtlich zum Nachdenken an. Eine nette Art die Bühne zu betreten ließen sich die Sänger vom Liederkranz Kirchen einfallen, indem sie mit Rosen bestückt die Bühne betraten. Mit dem Akkordeon beschwingte der neue Chorleiter Alexander Lotz mit dem von ihm in Harmonie gesetzten schwäbischen Song „Wo ma a`Lieadle sengt“. Als „Spaniens Gitarren“ ließ der unter der Leitung von Tobias Dorrow Emil Waldteufels „Estudiantina“-Walzer erschallen und löste mit Günther Wursts Nummer „Iwanna sing“ einen Begeisterungssturm aus.

Der Liederkranz Griesingen ließ unter der Leitung von German Beth die Romantik des Chorsingens aufleben. Mit „Memory“ aus dem Musical „Cats“ berührte der von Walter Moll geführte Liederkranz Altheim das Gemüt. Moll oblag auch die Leitung eines gemeinsamen Auftritts aller Männer- und des imponierenden Finales aller Sängerinnen und Sänger, wobei sich alle Einzel – und alle Gemeinschaftschorvorträge schließlich zu einer dreistündigen stimmungsvollen Parade des Chorgesangs ausdehnte. Mit dem Abschlußchor „Mögen sich die Wege“ von Adolf Frey-Völlen und dem dem Lied „Ein guter Tag zu Ende geht“ von Rudolf Lamy, wünscht Josef Fischer, dass sich alle alle Chorsänger im nächsten Jahr in Ingstetten, evtl auch mit neuen Sängerinnen und Sänger treffen werden.

Heinz Fischer, 17. Apr 2012, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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