Der Männergesangverein „Sängerlust“ und der „Liederkranz“ Alttann begeistern die Konzertbesucher

Die nahezu vollbesetzte Mittelbiberacher Festhalle, vielfarbig mit Tulpen dekoriert, bildete genau den richtigen Rahmen für dieses Konzert, bei dem als Gastchor der „Liederkranz“ Alttann unter der Leitung von Franz Ott im Mittelpunkt des Programmes stand. So konnte der 1. Vorsitzende des MGV “Sängerlust“ , Vinzenz Kehrle, neben Ehrengästen, den überregional bekannten Altanner „Liederkranz“ mit dem 1. Vorsitzenden Karl Motz und das aus nah und fern erschienene Publikum begrüßen.

Der gastgebende Männergesangverein unter der Leitung von Joachim Rampf  begann das Konzert mit „Abschied“ von Bernhard Riffel. Viel Beifall erhielten die Sänger für die neu einstudierten und exakt vorgetragenen Chorsätze „Träume aus der Kinderzeit“ , „Die Rose“ von Amanda McBroom, „Butterfly“ von Daniel Gerard und „Wo meine Sonne scheint“ . Mit der geforderten Zugabe kam mit dem Tessiner Volkslied „Pferde zu vieren traben“ Temperament und Tempo auf die Bühne. Zur Erheiterung der Besucher begleitete der Alttanner Sängerkollege Schorsch Deger als Ansager den Konzertabend mit Witz, humorvollen Anekdoten und Informationen zu den Komponisten.

Das Foto zeigt beide Chöre beim gemeinsamen Schlußchor "Abendfrieden"

Der Liederkranz begann mit beeindruckenden Interpretationen  der Lieder „Der Spielmann“ und mit dem besonders klangvollen „Abend am Monte Cavo“. Zur Begeisterung der Zuhörer ging es nonstop weiter mit „Frater Kellermeister“,  dem „Ungarischen Tanz Nr.6“ von J. Brahms sowie mit „La Montanara“  mit dem Solopart von  Hubert Riedesser. Der Chor faszinierte die Zuhörer durch die Sauberkeit an Intonation und die klare Aussprache der Liedtexte. Durch die Romantik führte  die musikalische Reise mit dem „Jägerchor“ aus der Oper „Der Freischütz“  von Carl Maria von Weber und das Lied „Weit, weit weg von hier“ von Hubert Goisern. Solosänger Schorsch Degen begeisterte mit seiner mächtigen Bassstimme und seinem schauspielerischen Talent in der Rolle als „Der stille Zecher“.

Es folgten schwungvolle Melodien mit „Jung san ma, fesch san ma“ von Robert Stolz und „Mein kleiner grüner Kaktus“. Der Liederkranz beendete seine Darbietungen mit „Dalmatische Barkarole“ und dem Titel „Sonne ging schon längst zu Ruh“. Allerdings forderte der begeisterte Beifall von den „Alttanner“ noch mehrere Zugaben. Das von beiden Chören stimmungsvoll gesungene „Abendfrieden“ von Hildegard Eckhardt bildete den Schluss eines anspruchsvollen Konzertes, welches mehr Lust auf Chorgesang macht. Dankesworte des ersten Vorsitzenden und Blumen für Ansager Schorsch Degen und die beiden Dirigenten, besonders für Franz Ott, der zusätzlich die Sänger  hervorragend und einfühlsam am Klavier begleitete, waren hochverdient.

Klaus Haid, 30. Apr 2012, Gaue und Verbände, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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