Konzert „Klingende Renaissance“

Der Gemischte Chor des GSV Maichingen und der Dirigent Albrecht Volz nahmen am Samstag, 5.5.2012 das Publikum in der Turn- und Festhalle Maichingen auf eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert mit.

Das Blechbläser-Quartett begann zu spielen und die Sängerinnen und Sänger, alle in Renaissance-Kostümen, gingen auf die Bühne. Norbert Heckner begrüßte das Publikum und gab einen kurzen Einblick in die Zeit der Renaissance.

Die Lieder und Musikstücke waren in Gruppen zusammengefasst, jedes Thema wurde mit einem Bläser-Stück begonnen. „Geistlich“ war die erste Gruppe überschrieben, denn die Kirche hatte im 16. Jahrhundert eine große Bedeutung.
Im Block „Zum Frühling“ sang der Chor „Now ist the Month of Maying“ und den Kanon „Dis-moi, beau printamps“.
Ein weiterer Liedblock hieß „Die Sonnen- und Schattenseiten des Lebens“. „Herzallerliebstes Mädel“ von Orlando di Lasso und „Kommt ihr G’spielen“ von Melchior Frank erklangen hier. Das Thema „Von allerlei Getier“ bot humorvolle Lieder über Grillen, Flöhe und andere Tiere. So hörte man bei “Kontrappunto bestiale“ Hunde bellen, Katzen Miauen, den Kuckuck und die Eule rufen.
Dirigent Albrecht Volz las Übersetzungen der fremdsprachlichen Liedtexte und gab kurze Informationen zu den Komponisten und der Musik jener Epoche.
Sabine Duffner und Dieter Hülle boten durch eine fiktive Begegnung mit Johannes Widmann weitere Einblicke in die Zeit der Renaissance. Sabine Duffner interviewte als Mitarbeiterin des SWR den Arzt Johannes Widmann, der 1444 in Maichingen geboren wurde und bis 1524 lebte. So erfuhr man in diesem Gespräch beispielsweise, dass Frauen damals nicht auf der Bühne singen durften.
Zum Abschluss wurde der Kanon „Viva la musica“ in drei Gruppen gesungen – Chor, Publikum, Bläser – und das klappte sehr gut.
Wiebke Eberle bedankte sich bei allen Mitwirkenden, den Musikern Florian Schiessler, Elske Dippon, Matthias Sprinz und Fabian Beck, bei Sabine Duffner und Dieter Hülle und natürlich beim Dirigenten Albrecht Volz.
Die Zugabe war ein musikalischer Ausblick in die Barockzeit, „Wo Musik erklingt“ für Chor und Bläser. Als zweite Zugabe wurde „Wir lieben sehr im Herzen“ wiederholt. Der Schlussapplaus hielt an, bis auch der letzte Sänger die Bühne verlassen hatte.

Ursula Wagner, 15. Mai 2012, Chorverband Otto Elben, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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