Muttertags-Matinée in Kirchberg

Was für ein schöner Sonntagmorgen!

Nein – es sind nicht nur die sommerlichen Temperaturen gemeint, die heitere Stimmung bei der Muttertags-Matinee in der Aula der Grund- und Hauptschule Kirchberg aufkommen ließ. Nein, vielmehr haben die herzerfrischenden Lieder des neu gegründeten Kinderchores „Fire Choir“ in Kooperation mit dem Schulchor unter der Leitung von Karin Pflüger-Metz die Zuhörer auf Anhieb begeistert. Außerdem wirkte der Gemischte Chor des Frohsinn Kirchberg unter der bewährten Führung von Birgitt Würz mit. Am Klavier wurde der Chor von Irena Khani-Jancevskyte begleitet.
Erwartungsvoll von den Gästen begrüßt wurde der Kinderchor beim Einmarschieren auf die Bühne. Gespannt waren die kleinen Sängerinnen und Sänger selbst, wie und was da wohl auf sie zukommen mag, zumal es ihr erster Auftritt vor großem Publikum war. Jegliches Lampenfieber war jedoch völlig unbegründet, denn die Kleinen kamen bei ihrer Premiere ganz groß raus.
Der erste Teil der Matinee war ganz dem Kinderchor „Fire Chor“ vorbehalten. Mit zwei volkstümlichen Melodien „Singen wir ein Lied zusammen“, und „Sim-sala-sing“ wurde das bunte Programm eröffnet. Karin Pflüger-Metz begleitete ihre kleine Truppe selbst am Flügel und gab mit viel Einfühlungsvermögen und pädagogischem Geschick den Kinder spielerisch die nötige Sicherheit. Dabei waren kindgerechtes, rhythmisches Bewegen, Fingerschnippen und Händeklatsche Teil ihrer Liedvorträge. Als nächstes hörten die Gäste „Nicht lange mehr ist Winter“. Mit glockenhellen Stimmen übernahmen gleich zwei Sängerinnen jeweils ein Solo bei dem darauf folgenden Lied „Nun will der Lenz uns grüßen“. „Auf der Blumenwiese hinterm Haus“ wurden die Schmetterlinge, Käfer und Bienen besungen und die Zuhörer nochmals mit kleinen solistischen Einlagen überrascht. Bei dem Chorvortrag „Ich schenk dir einen Regebogen“ kamen allerlei Utensilien zum Einsatz, wobei zu guter Letzt die Kinder ihrer Chorleiterin ein Kuchenherz quasi als Muttertagsgeschenk überreichten. Mit dem „Gummibärenlied“ hatten die kleinen Sänger einen riesen Spaß, als sie danach viele Gummibärchen in die Zuschauermenge warfen. Quicklebendig und froh hüpften die Mädels und Jungs von der Bühne und nahmen einen stürmischen Applaus und Süßigkeiten als Belohnung mit auf den Weg.
Mit viel Fleiß haben die Jüngsten beim Frohsinn Kirchberg in knapp vier Monaten seit Gründung des Kinderchores ein beträchtliches Repertoire einstudiert und wie die Chorleiterin Karin Pflüger-Metz verlauten ließ, sind die Kinder mit dem ganzen Herzen dabei und freuen sich auf weitere tolle Auftritte.
Der Zweite Teil des Konzertes begann mit einer Hommage an die schönste Jahreszeit mit der romantischen Weise nach W.A. Mozart „Im Frühling“, welche der Gemischte Chor unter der Leitung von Dirigentin Birgitt Würz gefühlvoll zu Gehör brachte. Nach dem Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ und einem Volkslied aus dem Riesengebirge mit dem Titel „Der lustige Mai“ wurden die Gäste mit in das Geschehen eingebunden Die Dirigentin lud aufmunternd zum Mitsingen des Liedes „Alle Vögel sind schon da“ ein. Dann machte der Chor einen Abstecher nach Spanien mit der Volksweise „Die Welt ist voller Wunder“ von Otto Groll. Weiter ging’s mit dem fein offerierten „Capriccio“ von Peter Tschaikowsky sowie einem flotten Wanderliederpotpourri „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ Ein zweites Mal wurden die Zuhörer eingeladen zum Mitsingen des Liedes „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Mit dem Evergreen „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ machten die Sänger ihren Gästen eine besondere Freude. Zum guten Schluss gab’s den flott und frisch vorgetragen Ohrwurm mit der Behauptung: „Mit Musik geht alles besser“ nach einer Bearbeitung von R. Grieshaber. Ja, und da es nun mal ohne Zugabe nicht ging, präsentierte der Chor mit Schwung und Temperament das kroatische Volkslied „Marina“ mit einem geradezu zungenbrecherischem Refrain.
Für die Dirigentinnen und der charmanten am Flügel agierende Irena Kahni-Jancevskyte gab’s Blumen und für alle einen anhaltenden, verdienten Beifall. Der Frohsinn lud anschließend zu einem kleinen Sektempfang ein.

Anna-Maria Falk

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