Frankfurt war ganz (Ch)OHR für JOYCES…

Das Quartett JOYCES beim Vortrag im Kaisersaal des Römers

Das 2. Deutsche Chorfest vom 7.-10.Juni 2012 in Frankfurt begann für das Vokalensemble JOYCES aus dem Stuttgarter Raum mit einem phänomenalen Auftritt im grossen Saal der HfMDK beim Internationalen Chorwettbewerb.
Hier hatten JOYCES, die Ehre den Wettbewerb im Bereich Jazz/Pop/Gospel B zu eröffnen und zogen das Publikum bereits mit den ersten Tönen ihrer Interpretation des Glenn Miller’s Klassiker „In the Mood“ in ihren Bann. Dem  a-cappella vorgetragenen „Ein Freund, ein guter Freund“, von JOYCES mit einer witzigen Marsch-Choreaographie versehen, folgte Leonard Cohen’s „Hallelujah“, das den Zuhörern einmal mehr Gänsehaut bescherte und das eine oder andere Tränchen in den Augen glitzern lies. Bei der Darbietung der „Bohemian Rhapsody“ sprühten die Vier geradezu vor Begeisterung und rundeten ihren Auftritt dann mit dem von Chrisitan Zurhorst arrangiertes Volkslied „Guten Abend, Gut Nacht“ ab, welches JOYCES wieder a-cappella zum Besten gaben.
Alle Stücke rissen das Publikum zu ungezügelten Beifallsstürmen hin, so dass die Jury nach der Darbietung daran erinnern musste, sich den Applaus bei den folgenden Beiträgen fürs Ende des Vortrages aufzusparen, um den Wettbewerb nicht unnötig in die Länge zu ziehen.
Neben JOYCES ware noch drei weitere Ensembles aus den mehr als 20 am Chorfest teilnehmenden Chören und Vereinigung des Schwäbischen Chorverbandes im Wettbewerb vertreten. Am Ende erreichten JOYCES den siebten Platz von 17 Teilnehmern in dieser Kategorie.
Neben dem Auftritt im Grossen Saal im Haus am Dom am Freitag, bei dem JOYCES mit noch weiteren Facetten ihres Repertoires aus den Bereichen Jazz, Swing, Pop und Gospel glänzte, boten sich für JOYCES auch des öffteren Gelegenheiten spontan unter freiem Himmel, in Cafes, Kneipen oder der Tram zu Singen.
Hier versetzten sie Passanten in Erstaunen, als es diesen klar wurde, das der „Chor“ aus nur vier Mitgliedern besteht und es ihnen trotzdem gelingt, einen fetten Sound mit klarem Klang zu erzeugen. Dieses hat den sympathischen Vier aus dem wilden Süden viele neue Fans beschert und für Wiedererkennungswert gesorgt
(„… das sind die Vier…“) zu dem auch das einheitliche JOYCES Outfit mit T-Shirts, Jacken und Taschen beitrug.
Glänzender Höhenpunkt für JOYCES war dann am Samstag der Aufritt im Kaisersaal des Römers. Hier erzeugten JOYCES eine so grandiose Atmosphäre und zauberte mit ihrem a-cappella Repertoire eine freudige Spannung im Publikum, bei der man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Der übervolle Saal belohnte die Darbietung von „Amazing Grace“, „The Entertainer“, „Ten feet off the ground“ und „For the longest time“ mit tosendem Applaus.

Das Konzert im Rahmen der Presäntation des Sängerkreis Mittlere Necker, in dem JOYCES seit einiger Zeit stolzes Mitglied sind, wurde dann versehentlich durch die Chorfest-Organisation vor Ort vorzeitig unterborchen. So mussten JOYCES leider nach nur zehn Minuten schon wieder die Büne verlassen, taten dies aber mit einem lachenden und einem weinenend Auge und im Wissen, dass man geht, wenn es am schönsten ist.
Am Ende steht das rundum zufriedenen Resume von JOYCES nach drei Tagen Chorfest Frankfurt: „… Es war ein fazinierendes Erlebnis und wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wir haben sehr viele Leute kennen gelernt, tolle Kontakte geknüpft, konnten viele Menschen mit unserer Musik begeistern, … und hatten Spass!“

Christian Menzel

JOYCES beim Wettbewerb


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