Ein Ohrenschmaus besonderer Güte in der Vinzenzkirche in Untermarchtal

Gemischter Chor -Cantus Firmus und Cantemus FrauenstimmenCantemus Frauenstimmen und Cantus Firmus boten unter der Leitung von Rolf Ströbele ein anspruchsvolles Programm, das noch abgerundet wurde durch die noch junge Sopranistin Jessica Miller und dem Dekanatskirchenmusiker Andreas Weil aus Ulm.

Ein anspruchsvolles Programm sangen die beiden Chöre unter der Leitung von Rolf  Ströbele in der Vinzenzkirche in Untermarchtal. Als musikalischen Höhepunkt hatten sich die beiden Chöre mit der  jungen Sopranistin, welche noch an der Karlsruher Musikhochchule studiert, ein gesangliches Juwel in ihr Programm aufgenommen. Mit ihrem hervorragendem und kraftvollen Gesang füllte sie mühelos das Kirchenschiff der Vinzenzkirche. Sehr gehaltvoll begann das geistliche Konzert, welches unter dem Titel „Ich erhebe meine Augen“ überschrieben war. Dekanatstkirchenmusiker Andreas Weil setzte zu Beginn des besinnlichen Programmes mit einer kraftvollen Orgelimprivisation gleich einen starken Akzent. Die Cantemus Frauenstimmen setzten nach der Orgelimprovisation mit einem Renaissance-Stück von Jakobus Gallus ein und begannen das geistliche Konzert in Jesus Namen. Wunderbar intonierend sangen die Frauen in würdiger Ausdrucksweise das von Hugo Hammerströms „Kyrie“.

Jessica Miller - Andreas Weil - Rolf Ströbele - Cantus Firmus

Der langsame Huldigungsgesang war dem Ort und dem geistig-geistlichen Programm angemessen. Mit Felix-Mendelsohn-Bartholdys „Jauchzet Gott aller Lande“ wandt sich der Chor unter der Leitung von Rolf Ströbele der fröhlichen Seite der Kirchenmusik zu. 24 Frauen jauchzten, lobten und priesen mit fröhlicher Hingabe den Herrn. Der Männerchor brachte dem Allmächtigen seine Ehrerbietung dann wieder etwas gemessener und sehr innerlich dar. „Ehre sei Gott in der Höhe“ von Moritz Hauptmann und die von Francis Poulenc vertonten Gesänge aus den vier Gebeten des heiligen Franz von Assisi steckten die große Bandbreite des 19-köpfigen Chores ab. Anschließend sang der gemischte Chor voller Überzeugung  „O Jesu, all mein Leben bist du“.  Stimmgewaltig, melodiös und sicher füllte anschließend die Sopranistin Jessica Miller mühelos mit „Meine Seele hört im Sehen“ aus den deutschen Arien von Georg Friedrich Händel, aus voller Kehle das Kirchenschiff. Auch im solistischen „Agnus Dei“ mit Männerchor und Orgel überstrahlte die junge Gesangsstudentin alle und jeden. Mit Francis Poulencs  „Ave Verum corpus“  hatte der Frauenchor weitere anspruchsvolle Kompositionen im Programm. Nach so viel Musik zum Hören schloss sich der Konzertabend mit einem gemeisamen Lied zum Mitsingen „Geh aus mein Herz und suche Freud“, bevor der gemischte Chor mit dem besinnlichen Chorlied „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ all seine  Zuhörer auf dem Heimweg zu begleiten. Mit einem lang anhaltenden Beifall bedankten sich die Zuhörer für diesen wirklich wunderschönen, hochkarätigen und harmonischen Konzertabend, bei allen Mitwirkenden, bei den beiden Chören, bei der Sopranistin Jessica Miller, beim Dekanatskirchenmusiker Andreas Weil und ganz besonders bei Chorleiter Rolf Ströbele.

 

 

 

Heinz Fischer, 29. Jun 2012, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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