Ehinger Musiksommer – Chorserenade im Groggental

Über 500 Besucher erlebten einen stimmungsvollen Abend im Groggental in Ehingen. Ein lauwarmer Sommerabend, ein voll besetzter Platz, gut aufgelegte Chöre und ein feines Bläserquintett der Stadtkapelle haben die Chorserenade zu einer vollauf geglückten Veranstaltung  inmitten von historischen Mauern geraten lassen.

Die Teilnehmer waren heuer wieder die gleichen, wenn auch im Falle des Liederkranzes Kirchen mit Alexander Lotz unter neuer Leitung. Nach der Begrüßung der Chöre, durch den Moderator dieses Abends, Rolf Ströbele, der wunderbar und gekonnt durch das Programm führte, begann die Chorserenade. Sänger und das Bläserquintett der Stadtkapelle wechselten sich ab, so dass die Chöre jeweils genügend Zeit hatten, sich in  Ruhe aufzustellen. Unter der Leitung von Alexander Lotz eröffnete die Liedertafel, die – so stellte Ströbele in seiner Begrüßung fest – Ehingens ältester Verein ist, mit insgesamt sechs Liedern den Chorreigen. Mit den Liedern: „Ein frohes Lied“, gefolgt von Mendelsohns vertontem Eichendorff-Gedicht „O Täler weit, o Höhen“, dem Chorsatz aus Griechenland „Wir gingen Hand in Hand am Strande“ sowie dem Lieblingsschlager „Sul Ponte di Bassano“ und „Gesang verschönt das Leben – Singe wem Gesang gegeben“. Zum nächsten Programmpunkt stand nun der Werkstattchor der Heggbacher, Dieses Jahr  bereits zum fünften Mal in Folge, für ihren Auftritt bereit. Mit den Liedern: “ Dem Ehinger Heimatlied“, hier  hatten so manche Zuhörer beim Mitsingen Schwierigkeiten mit dem Text, den einst Bruno Welser verfasst hatte und den die Heggbacher gekonnt vorgetragen hatten. Besser ging es dann bei den altvertrauten Liedern, „Mädle, ruck, ruck ruck“ und das „Leben bringt groß Freud“. Mit Gitarrenbegleitung und Mundharmonika -Unterstützung wurde der anschließende Cowboysong vorgetragen.

Liederkranz Kirchen

Rolf Ströbele sagte anschließend anerkennend: “ Sie, er meinte dabei den Werkstattchor der Heggbacher, haben sich wieder hervorragend mit ihrem Leiter, Heinz Schlumberger, in die Herzen der Zuhörer gesungen. Voll auf das italienische Ambiente und das Flair mit dem italienischen Restaurant auf diesem Platz, ließ sich der von Rolf Ströbele geleitete Männerchor „Cantus Firmus“ mit dem Trientiner Bergsteigerlied „La Montanara“ und dem andächtigen Hymmnus „Signore delle cime“  –  Herr der Gipfel – ein. Der Abschluss von Cantus Firmus bildete der altbekannte Schlager, zugleich auch zur Erinnerung an die damals von „Rudi Schurike“ stimmungsvoll gesungenen „Caprifischer“. Zum Abschluss war noch einmal Alexander Lotz mit seinem Chor, dem Liederkranz Kirchen gefragt. Passend zur Jahreszeit sangen die Kirchener “ Noch sind die Tage der Rosen“ und erinnerten anschließend mit dem bekannten Beatles-Titel „Yesterday“ wehmütig an gestern. Auch ihr englischer Text war hervorragend gesungen mit dem Lied “ There ÌI Come a Day“ und erwiesen auch abschließend noch Italien mit  „Träumen aus Sorrent“ die Reverenz. Das Bläserquintett leitete den gemeinsamen Gesang des Abendliedes „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius ein. Wegen der Erkrankung seines Chorleiters Kurt Rapp, dem wir von dieser Stelle aus eine gute und baldige Genesung wünschen, war der Liebherrchor dieses Jahr leider nicht bei der Chorserenade vertreten.

Heinz Fischer, 8. Jul 2012, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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