Über 150 Sänger gestalten Gala für Eugen Kienzler

Freunde, Wegbegleiter aus Kienzlers‘ vielseitigem beruflichem wie ehrenamtlichem Engagement und Sänger aus dem ganzen oberschwäbischen Raum füllten die Ränge des Stadtforums bis hinauf zur Galerie. Sie waren der Einladung zu einem Konzert gefolgt, mit dem fünf Chorgemeinschaften die Ehrung ihres Förderers Eugen Kienzler umrahmten. Allein vier von ihnen – der Kinder- und Kirchenchor, der ]unge Chor sowie der Liederkranz – sind in der 400 Einwohnergemeinde Bolstern beheimatet, was rekordverdächtig ist, da die insgesamt 100 Chorsänger ein Viertel der gesamten Dorfbevölkerung stellen.

 Der Oberschwäbische Chorverband (OCV) dessen Geschäfte Kienzler führt, hatte seinen Männerchor mit etwa 70 Sängern entsandt – eine stattliche Kulisse für die Verleihung der Ehrennadel. Zu Beginn füllten Mitglieder aller Bolsterer Chöre die Podeste der Vorbühne und begrüßten das Publikum mit dem Chorsatz ,,Zum festlichen Tag“. Hier wurde spürbar, wie einfühlsam Dirigentin Ulrike Kessler die Stimmlagen der Sänger im Alter von fünf bis weit über 70 Jahren zu einem harmonischen Ganzen verwob. Nach demTitel ,,Ich wollte nie erwachsen sein“ waren die Mädchen und Buben des Kinderchors im Einsatz, unterstützt durch eine kleine Combo aus den eigenen Reihen.

In froschgrünen T- Shirts brachten sie mit ,,]ambo Afrika“ viel Rhythmus aufdie Bühne, den sie durch Hüpfen, Klatschen und Stampfen kräftig betonten. Der ]unge Chor Bolstern singt Klassik ebenso wie Songs aus der Pop- und Liedermacherszene und gestaltete ausdrucksstarke wie lyrische Momente in fein abgestuftem Tonvolumen. Eine Premiere als Leiterin des Kirchenchors feierte Bernadette Menner. Das Publikum klatscht mit. Dass hier auch Weltliches gesungen wird, bewies der Chor mit ,,Erlaube mir fein’s Mädchen“ von ]ohannes Brahms, sowie Lieder, die viel Lebensfreude vermittelten. Der Männerchor des Liederkranzes Bolstern unter Werner Pankoke hatte für ,,Die Post im Walde“ Trompeter Benjamin Heinzle gebucht. Danach gab’s flotte italienische und ungarische Weisen und schließlich Hermann Dostals ,,Fliegermarsch“, der das Publikum zum sofortigen Mitklatschen verführte.

Nachdem der Männerchor des Oberschwäbischen Chorverbandes sein gewaltiges Stimmvolumen mit ,,La Montanara“ unter dem versierten Dirigat von Anne-Regina Sieber bewiesen hatte, trat Bürgermeisterin Doris Schröter ans Mikrofon.In ihrer Laudato ließ sie Eugen Kienzlers berufliches wie kommunalpolitisches Engagement und seine vielen ehrenamtlichen Einsätze Revue passieren. All dies werde durch die Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden- Württemberg gewürdigt.,,Sie haben die Ehrung verdient!“, meinte sie und heftete ihm die Nadel ans Revers. Für Ehefrau Christl Kienzler lagen Blumen bereit, denn:,,Niemand kann ein Ehrenamt ausüben, wenn man ihm nicht den Rücken freihäIt.“

Dann gab sich eine Reihe von Gratulanten das Mikrofon in die Hand: Auf den Landtagsabgeordneten Klaus Burger folgte der Präsident des Oberschwäbischen Chorverbandes, Achim Schwörer, Ortsvorsteher Anton Störk überbrachte gute Wünsche ebenso wie der erste Vorsitzende des Liederkranzes Bolstern, Gerhard Reichelt. Nach weiteren schwungvollen Weisen des OCV-Männerchors gesellten sich die Sänger des Liederkranzes Bolstern mit der Volksweise ,,Bajazzo“ dazu, gefolgt von ,,Amazing Grace“, gesungen vom gesamten Sängerklientel des Abends. Kienzlers herzliches Dankeschön galt allen, die zum Gelingen des Chorkonzerts beigetragen hatten.

SZ-Bericht vom 30.10.2012

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