Männergesangverein Steinhausen-Muttensweiler weiht mit tollem Konzert seine neue Vereinskleidung ein

Harmonische Männerstimmen sorgen für Geborgenheit

In der schönsten Dorfkirche der Welt hat sich der Männergesangverein Steinhausen-Muttensweiler bei seinem festlichen Kirchenkonzert von der besten Seite gezeigt. Lange bevor Händels Suite D-Dur im klangvollen Kirchenraum erschallte, waren alle Kirchenbänke und die herbeigeschafften Stühle besetzt.

Organist Matthias Wolf und der Bad Wurzacher Trompeter Martin Schad setzten einen ersten Glanzpunkt des Konzerts. In der neuen Vereinskleidung zogen die 34 Sänger in die Kirche ein. „Wir werden ihnen heute gefällige Werke festlicher Chormusik präsentieren. Sie werden ein Gefühl von Liebe und Geborgenheit hervorrufen“, sagte der Vereinsvorsitzende Helmut Welte zur Einstimmung.

Die Steinhauser Dorfkirche bildete einen prachtvollen Rahmen für das festliche Kirchenkonzert des Männergesangvereins. Helmut Hanickel (vorne links) und Berthold Straub (rechts) glänzten dabei in ihrem Solopart.

Mit strahlendem, freudigem Klang eröffneten die Sänger unter Leitung von Dekanatskirchenmusiker Matthias Wolf das Konzert mit dem Lied „Wir preisen deine Herrlichkeit“, das auch das Motto des ersten Programmteils vorgab. Konzentriert und feinfühlig folgten die Sänger auch bei den Liedern „Eins mit dem Vater“, „Das dreimal Heilig“ und „Tröste mein Volk“ dem Dirigenten. Sie bildeten dabei ein harmonisches, ausgeglichenes und dynamisches Chorgefüge.

Vor dem zweiten Teil mit dem Motto „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ ließ Martin Schad seine Trompete beim Largo aus Jan Nerudas Trompetenkonzert Es-Dur erklingen. Matthias Wolf begleitete ihn dabei gefühlvoll am Klavier. „Herr, deine Güte“, „Gestern war die Welt noch dunkel“ und „Rede du zu uns“ erklangen in Tonsätzen, die Wolf teilweise eigens für seine Sänger geschrieben hat.

Ein ganz besonderes Gänsehautgefühl erzeugte das von Trompete und Klavier intonierte „Ave Maria“ von Franz Schubert. Ausdruckstark spielten die beiden Musiker dieses besondere Stück. Beim letzen Teil des Konzerts „Sei gegrüßt Maria“ erklangen Martin Vogts „Ave Maria“ und „Segne du Maria“. Helmut Hanickel und Berthold Straub sangen einen gekonnten Solopart bei „Es läutet zum Ave Maria“. Mit dem bekannten „Festlied“ von Edward Elgar und den geforderten Zugaben beendeten die Akteure ein überaus gelungenes Konzert.

„Das war ein tolles Konzert“, fand etwa Manfred Schneider vom Männergesangverein Schemmerhofen. Chorleiter Matthias Wolf, der nach jedem Lied mit geschlossenen Augen und einem Lächeln in sich ging und seine Freude ausdrückte, scherzte: „Ich bin sehr zufrieden – die Sänger haben fast alles so gemacht, wie ich es wollte.“

Klaus Haid, 12. Nov 2012, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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