Herbstkonzert der Chöre aus Langenenslingen und Unlingen

Das Gemeinschaftskonzert  stand unter dem Motto: Lieder, Schlager, Evergreens.

Beim Betreten der Halle konnte man den bereits verfrühten Wintereinbruch durch die schöne und  herbstlich bunte Hallendekoration vergessen machen. Die Chöre aus Langenenslingen und Unlingen hatten zu einem lockeren und beschwingten Abend zu ihrem Gemeinschaftskonzert eingeladen. Mit dem alten Ohrwurm „Mary Lou“, ging es auch gleich zünftig los, wobei von den Sängerinnen und Sängern des gemischten Unlinger – Chores der gesamte Text in Deutsch gesungen wurde. Wer sich aber von dem leicht beschwingten Vortrag einlullen lies, wurde jäh durch den Knall des Pistolenschusses, beim darauffolgenden „Kriminal – Tango“  wieder geweckt. Mit dem Vortrag des Frauenchores mit „Super-Trouper“ von der Gruppe Abba, dem Wunsch, „Rote Lippen soll man Küssen“ und mit der Erinnerung an die eigene Jugendzeit, mit der Melodie „Schön war die Zeit“ endete der erste Teil. Mit dem Lied „Singen macht Freude“ proklamierten gleich darauf die 21 Sänger vom Liederkranz Langenenslingen ihren Wahlspruch. Bemerkenswert war auch das gesungene kroatische Volkslied um die verliebte Mara mit dem Titel „Kad si bila mala mare“ das ohne Textblatt vorgetragen wurde. Anschließend entführten die Sänger die Zuhörer mit dem Chor “ Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“ auf die stürmische See, bevor sie mit dem Kosakenlied „Katja“ von der Liebe und dem damit verbundenen Leid klagten. Nach einem deutschen Volkslied mit dem Titel „Der Spaziergang“ endete der erste Teil vom Liederkranz Langenenslingen.  „Was die Männer so machen“ erzählte anschließend das Männerquartett aus Unlingen unter der Leitung von Hans Hefele. Ein richtiger A-capella-Knaller waren nun die folgenden Stücke „Wohlauf noch getrunken“ und „Männer mag man eben“. Wieder an der Reihe sangen die Langenenslinger, drei kroatische Volkslieder die an Tänze, Frauen und Wellen im Meer erinnerten. Sehr frei nach Heinrich Heine, aber äußerst amüsant die Romanze „Ich halte ihr die Augen zu“. Der gemischte Chor aus Unlingen drehte noch einmal auf und sang nach einem feurigen spanischen Tanz mit dem Titel „Kleine Passacaglia“  das „Röslein auf der Heide“. Überaus reizvoll vorgetragen wurde das Lied „Hab mein Wage vollgeladen“, bevor sich der Chor mit „Muß i denn“, und das Doppelquartett mit „Guter Mond du gehst so stille“ verabschiedete. Großen Applaus ernteten die Chöre zum Abschluss für alle Darbietungen des bunten Melodienreigens. Einen extra Applaus, wohlverdient, bekamen auch die drei Pianistinnen Gertrud Karnik, Felicitas Reiter und Brunhilde Roth. Die Chorleiterin Marianne Fiseli hat mit dem Liederkranz Langenenslingen und dem gemischten Chor Unlingen ein unterhaltsames Programm einstudiert und eingeübt. Beide Chöre brachten unter ihrer Leitung ihre Stücke spielerisch und ansprechend herüber. Das Doppelquartett setzte dem ganzen noch die Krone auf  für ein gelungenes Herbstkonzert aller beteiligten Chöre.

Heinz Fischer, 19. Nov 2012, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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