Arbeitsgemeinschaft der Chorverbände würdigt Ströbeles Lebensleistung

Überreichung der Ehrung an Rolf Ströbele

v.li. Dieter Aisenbrey - Rolf Ströbele - Alexander Baumann ( Foto: J. Emmenlauer )

Mit der Verleihung des Titels Chordirektor hat die Arbeitsgemeinschaft deutscher Chorverbände Rolf Ströbele für seine hervorragenden Leistungen in der Chorleitung geehrt. Dieter Aisenbrey, der langjährige stellvertretende Musikdirektor des Schwäbischen Chorverbandes, überbrachte die Auszeichnung am Sonntag den 25. November, in der Spitalkapelle als krönenden Abschluss des Konzertes der Cantemus Frauenstimmen Ehingen. Mit einer Laudatio würdigte Oberbürgermeister Alexander Baumann die vielfache Aktivität des früheren Realschullehrers im Bereich der Volksmusik in Ehingen und der Region. Für die seiner Neigung entsprechenden Aufgaben qualifizierte sich Rolf Ströbele nach dem Studium der Pädagogik durch ein Zusatzstudium der Chorleitung an der Musikhochschule Trossingen. „Rolf Ströbele hat junge Leute dauerhaft für den Chorgesang begeistert“, bewertete Baumann die Tatsache, dass aus dem ehemaligen Realschulchörle der leistungsfähige Frauenchor Cantemus- und dem Freundeskreis-Ensemble der Männerchor Cantus Firmus hervorgingen und bis heute erfolgreich bestehen. Weil die Sängerinnen und Sänger Ströbele lange die Treue hielten, konnte er aus ihnen ausgereifte Klangkörper formen.

Als Chormeister des Donau-Bussen-Sängergaus und Mitglied des Musikbeirats im Schwäbischen Chorverband sowie im Kuratorium der Landesakademie Ochsenhausen stand Rolf Ströbele in Kontakt mit allen maßgeblichen Stellen im Bereich des Chorgesangs. Dies unterstrich der verdiente Chorleiter beim Konzert durch die Uraufführung des zweiten Zyklus der von Reimar Johne, einem ehemaligen Mitglied des Leipziger Thomanerchors, für Cantemus komponierten Sonette der Renaissancedichterin Louis Labe`. Freundschaftliche Beziehungen hatten ein Werk hervorgebracht, das Ströbele als Grundlage für eine weitere bravouröse Leistung seiner ausgereiften Frauenstimmen nutzte.

Im Wechsel mit anspruchsvollen Volksliedsätzen erregte die klangfarbige und ausdruckstarke Linearität der acht Sonette die Bewunderung des Publikums. Zur Ergänzung hatte Ströbele die mehrfach preisgekrönte Marimbaphonistin Vanessa Porter zu solistischen Vorträgen von imponierender Virtuosität und zur teilweisen Begleitung des Gesangs ins Programm eingebunden. Des neuen Titels hat sich Ströbele auch damit würdig erwiesen. ( Ursprünglicher Bericht: SZ Kurt Effinger )

Heinz Fischer, 5. Dez 2012, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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