Liederkranz Wildenstein und Gäste geben eindrucksvolles Konzert

Eine schöne Einstimmung auf die Weihnachtszeit bot am Samstagabend der Liederkreis Wildenstein in der evangelischen Martinskirche. Zusammen mit Nachwuchsinstrumentalisten und dem Liederkranz Ellenberg als Gastchor gestalteten die Sänger ein Konzert mit Weihnachts- und Adventsliedern, barocker Musik, aber auch eingängigen Melodien aus Schlager und Pop.

Umrahmt wurden die Chorwerke von jungen Musikern der Familien Hammerl und Litak. Als wunderbar lebhafte und klanglich strahlende Einleitung war der „Einzug der Königin von Saba“ aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Salomon“ zu hören. Später folgte, von Franziska Hammerl gesungen, ein innig vorgetragenes und auf Violoncello wie Klavier sehr einfühlsam begleitetes geistliches Wiegenlied von Johannes Brahms.

Die zwischen den Chorstücken zu hörenden Abschnitte mit instrumentaler Musik fanden ihre Fortsetzung in einem Oboenkonzert von Alessandro Marcellos: Elias Litak spielte den langsamen Satz ausdrucksvoll kantabel, gefolgt vom tänzelnd und pulsierend wiedergegebenen Finale.

Sabine, Michael und Valentin Hammerl intonierten auf Trompeten und Horn zusammen mit dem Posaunisten Johannes Krauß Richard Roblees Brass-Version des schottischen Volkslieds „The Water Is Wide“ gesanglich und empfunden. Und zum Schluss erklang, ergänzt um Pauken und Orgel majestätisch Jean-Joseph Mourets Rondo aus der „Symphonie des Fanfares“.

Davor hatte sich der Liederkranz Wildenstein unter der Leitung von Franz Litak in schön erzählerischem Ton und durchaus nuancenreicher Wiedergabe mit Friedrich Silchers Weihnachtsmotette auseinandergesetzt. Vorangegangen waren unter anderem ein kräftig intoniertes „Machet die Tore weit“ und ein mit Hingabe gesungenes „Friedenslicht der Nacht“.

Im ersten Gesangsblock hatte sich der Wildensteiner Liederkranz auf alpenländische Melodien befasst: leicht tänzerisch im Charakter bis hin zu kleinen Jodlern – und gefolgt von der gewitzten Moderation von Roland Kuß, der den Männerchor gleich als Montanara-Chor von Wildenstein einordnete.

Der Gastchor aus Ellenberg unter der Leitung von Johannes Paul Bolsinger bot ebenfalls Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit. Sanft gesungen war so „Advent ist ein Leuchten“ zu vernehmen. Zart und mit schönen dynamischen Schattierungen gab es „Die Abendglocken rufen“ zu hören.

Leichte „Stille Nacht“-Anklänge waren im „Weihnachtsglocken“-Lied eingearbeitet worden. Und der befreundete Liederkranz bot auch über die Winterzeit hinausgehende Lieder. Neben „Jahre kommen, Jahre gehen“ erklang ein ruhiges „Weit, weit weg“ Hubert von Goiserns. Danach wurde zum Schlager „Nimm die Stunden, wie sie kommen“ der Geschwister Hofmann auch im Publikum mitgesummt.
Ralf Snurawa

Wolfgang Layer, 6. Jan 2013, Chorverband Hohenlohe, Gaue und Verbände, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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