Chorgemeinschaft Straubenhardt

Sechs Vereine + ein Ziel = ein Abend wunderbarer Chormusik
Konzert „Bürger singen für Bürger“

Die Gemeinde Straubenhardt: sechs Ortsteile und sechs Gesangvereine. Jeder Verein mit seiner eigenen Prägung und seinen eigenen Vorlieben. Alle begeistern regelmäßig mit eigenen Veranstaltungen und Konzerten. Aber gemeinsam hat man sie schon sehr lange nicht mehr erleben können. An einem Samstagabend im März wurde das scheinbar Unmögliche möglich. Alle sechs Vereine gaben gemeinsam ein  Konzert. „Bürger singen für Bürger“ –  ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Bürgerstiftung in Straubenhardt. Die bunte Vielfalt der Chormusik wurde an diesem Abend in der sehr gut besuchten Straubenhardt-Halle vorgestellt. Aus dem „jeder für sich“ wurde ein wunderbares „miteinander“, denn immer zwei Vereine hatten sich für die einzelnen Konzertblöcke vereint.  Die Moderatorin des Abends, Sabine Piétriga, erläuterte kurzweilig die einzelnen Themen und verriet einiges Interessantes und Amüsantes zu den Stücken. Eröffnet wurde der Abend von der Chorgemeinschaft Langenalb und dem Gesangverein „Eintracht“ Pfinzweiler. Unter der Leitung von Klaus Maichel, der für den erkrankten Chorleiter Günther Klüh eingesprungen war, brachten Sie dem Publikum mit Stücken wie „La charité“ und das „Quartetto pastorale“ von Rossini die geistliche Chormusik nahe.

Dann gehörte die Bühne den Damen aller sechs Vereine. Volkslied – das war das Thema des Frauenchores. Unter der Leitung von Simone Unger erklang das zeitlose „Heideröslein“, Mozarts „Im Frühling“ und das Engel-Terzett von Mendelssohn-Bartholdy. Weiter ging es mit den Traditionschören des „Liederkranz“ Feldrennach und des „Frohsinn“ Schwann. Ihr Thema war der Schlager und sie begeisterten das Publikum mit einem Medley der schönsten Udo-Jürgens-Stücke. Auch hier gab Simone Unger den Takt an. Die modernen Chöre der beiden Vereine „Good News“ und  „QuerBeat“ hatten sich das Thema Musical ausgesucht. Unter der Federführung von Benedikt Obert, dem neuen Chorleiter des „Frohsinn“ Schwann, entführten sie die Gäste mit einem Medley aus Andrew Lloyd Webbers „Joseph“ an den Broadway. Die anschließende Pause verging rasch bei reger Unterhaltung, einer kleinen Erfrischung hier, einem bunten Kanapee dort oder einem Los der Benefiz-Tombola. Dann hieß es Bühne frei für die Herren. Unter der Leitung von Klaus Maichel ließ der Männerchor zünftige Wein- und Trinklieder erklingen und erntete sogleich die Begeisterung des Publikums. Mit modernen geistlichen Liedern begann sich der Liederkranz zu schließen. Die musikalische Leitung übernahm ab jetzt Bernd Philippsen. Die modernen Chöre des „Liederkranz“ 1846 Ottenhausen und die „Con-Musica“ der „Freundschaft“ Conweiler brachten mit Gospel wie „Oh happy day“ und rhythmischen Spirituals viel Schwung auf die Bühne.

Besinnlich wurde es, als der Stammchor aus Ottenhausen sich dazu gesellte und mit der Eigenkomposition von Bernd Philippsen „Doch ich bin stets bei dir“ (nach Psalm 73) das Publikum in den Bann zog. Ein letztes Mal leerte sich die Bühne, nur um sich gleich wieder mit etwa 200 Sängerinnen und Sängern zu füllen. Gemeinsam verabschiedeten sich alle Chöre vom Publikum mit irischen Segenswünschen und der heimlichen Hymne von Straubenhardt „Im schönsten Wiesengrunde“. Gemeinschaftlichkeit schaffen, Werbung für den Chorgesang, den Funken auf andere überspringen lassen – das haben sich die Veranstalter für diesen Abend gewünscht. So sollte dieses Konzert denn auch mit einem Stück enden, das dies alles zum Ausdruck bringt: mit Beethovens „Freude schöner Götterfunken“.
Autor: Sabine Piétriga, GV „Freundschaft“ Conweiler e.V.

Arnold, 19. Mrz 2013, Chorverband Enz, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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