Sing along – Entertainment pur!!

Das war große Unterhaltung was Chorisma und Band  im ausverkauften Knopfstadel geboten haben. Großes Lob gab es von allen Seiten und insbesondere das Auswendigsingen und die spürbare Freude am Singen hatten dem Publikum imponiert.

Zunächst gab es von Chorleiter Simon Föhr eine kurze Singstunde für die Besucher, denn schließlich sollten sie gleich bei den ersten beiden afrikanischen Stücken mitsingen und es klappte auf Anhieb. Als die Gruppe der Soprane als letzte auf die Bühne kamen, waren der Rest des Chores und das Publikum bereits bestens eingesungen.
Mit viel Inbrunst gab es dann die Nationalhymne Südafrikas „N’kosi sikeleli“. Ob die Sängerinnen und Sänger von Chorisma die Deutsche Hymne auch könnten? Warten wir ab, vielleicht gibt es mal einen deutschen Abend. Bei „Pata pata“, dem weltbekannten Hit von Miriam Makeba, durfte das Publikum wieder mitsingen und bei „The lion sleeps tonight“ bedurfte es keiner Einweisung, denn da summt und singt sowieso jeder mit.

Das Gewitter zu Beginn von „Africa“ beeindruckte und überraschte die Zuhörer die noch mit dem imitieren von Dschungelstimmen beschäftigt waren. Der Song von Toto gelang dem Chor unter dem Dirigat von Melanie Straub großartig und zum Schluss gab es noch einmal Blitz und Donner und tosenden Applaus.

Nach einer kurzen Pause kamen die einzelnen Stimmregister mit dezenten und wohlklingenden Uuh-Akkorden gemächlich auf die Bühne aber kaum hatte der letzte Sänger seinen Platz erreicht, intonierte die Band „Let me entertain you“. Der Chor nahm Tempo und Lautstärke auf und mit einer passenden Choreographie zeigten die Sängerinnen und Sänger, dass sie das Publikum als Zielgruppe meinten und fordernd einluden: „come on – come on“.

Nach laut kam leise und das Publikum erfuhr, dass Chorisma mit Liedern wie „Come let us sing“ oder „You raise me up“ den Gottesdienst an der Konfirmation umrahme und auch Gospel und Sakrales zum Repertoire des Chores gehören.

Der Erfolg der Toten Hosen bei der Echoverleihung hätte Chorisma veranlasst den Titel „Tage wie diese“ kurzfristig ins Programm aufzunehmen, hieß es bei der Ankündigung des Hits. Das war natürlich etwas geschummelt, denn der vierstimmige Refrain wäre in der kurzen Zeit nicht zu lernen gewesen aber dem Publikum war es egal und es sang begeistert mit.

„Reet Petite“ mit viel rollendem R aus dem Jahr 1957 begeistert auch heute noch und wurde, wie der nachfolgende „Mambo“, von Melanie Straub dirigiert. Melanie hatte auch die passende Choreographie zur Parkplatzsuche des Grönemeyer-Hits einstudiert.
Nach diesen heißen Nummern gab es wieder beruhigenden Kontrast. Beim Einspieler der Band zu „You’ve got a friend“ gab es zunächst die deutsche Übersetzung ehe der Chor behutsam und mit wiegenden Bewegungen einsetzte und ebenso gefühlvoll gab es „And so it goes“ von Billy Joel.
Zum Abschluss durfte das Publikum bei „Mama Loo“ noch einmal mitsingen ehe sich Chorisma mit „Thank you for the music“ für das tolle Mitmachen und den reichlichen Applaus bedankte.
Natürlich durfte der Chor nicht ohne Zugabe von der Bühne und beim Hit von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“, sang und klatschte das Publikum nochmals begeistert mit. Mit einem gefühlvollen „Hallelujah“ verabschiedete sich Chorisma mit dem Versprechen, dass es nächstes Jahr wieder ein Sing-along geben wird.

Mehr zu Chorisma unter http://www.liederkranz-warthausen.de/

Klaus Haid, 2. Apr 2013, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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