Gesangverein Freundschaft Conweiler – Just Music II

Just Music II – ein volles Haus und bester Chorgesang vom Gospel bis zum Hard Rock

Bereits zum, zweiten Mal hatte die „Con-Musica“ als Gastgeber moderne Chöre aus der Region in die Conweiler Festhalle eingeladen. Das dies wohl ein ganz besonderer Abend werden sollte, war bereits vor Programmbeginn klar. Der Publikumzustrom war so groß, dass zu guter Letzt auch noch die Hallentribüne bestuhlt werden musste. „Ein wunderbares Phänomen ist hier heute eingetreten“, freute sich Sabine Piétriga vom gastgebenden Verein Freundschaft Conweiler, die auch durch das Programm des Abends führte.
Das bestens aufgelegte Publikum belohnte gleich den ersten Song des Abends durch fröhliches Taktklatschen und viel Applaus. Die „Con-Musica“ und die Damen und Herren vom kleinen Chor aus Ottenhausen boten zu Beginn rhythmische Gospel wie „This little light“,  das kraftvolle Spiritual „Joshua fit the battle of Jericho“ und das ruhige „Mary had a baby“. Der „Sunshine Chor“ aus Neusatz brachte mit ihren gelben Schals und Krawatten die Sonne auf die Bühne und überzeugte mit Liedern wie dem schwungvollen „Life is a Tango“ oder auch „Too much heaven“ von den Bee Gees. Die Sängerinnen und Sänger der Lucky Voices aus Kleinsteinbach zogen mit südamerikanischen Samba-Rhythmen auf die Bühne und zeigten mit Songs wie den Elvis-Evergreen „Cant help falling in love“ über Abbas „Mamma Mia“ bis hin zum „Tourdion“ aus dem 14. Jahrhundert die ganze Bandbreite ihres Repertoires. Die weiteste Anreise des Abends hatten die „Modern Voices“ aus Karlsruhe-Daxlanden. Im Gepäck hatten sie Hits wie „Walking in Menphis“ oder das südamerikanische „Guantanamera“, bei dem die Herren mit ihren übergroßen Sombreros für beste Laune auf und vor der Bühne sorgten.
Nach der Pause betrat nochmals der Gastgeberchor „Con-Musica“ die Bühne und überzeugt auch ohne die Verstärkung aus Ottenhausen. Ein Hauch von Petticoat wehte bei „At the hop“ über die Bühne und bei „Boat on the River“ meinte man das fließende Wasser förmlich zu hören. Der Chor hatte für diesen Abend aber noch eine Premiere geplant. Sie dankten ihrem sichtlich überraschten Chorleiter Bernd Philippsen für zehn Jahre Chorleitung und viele wunderbare Stunden mit einem eigens für ihn geschriebenen Rap. Die Solo-Sängerin und Autorin Kartrijn Dill-Engelen gewährte dabei einige amüsante Einblicke in das muntere gemeinsame Chorleben und der Chor lobte dazu „Schaut unser Dirigent – ein Musiktalent“.
Die beiden größten Chöre des Abends standen schließlich zum Abschluss auf der Bühne. Die „Eintracht Singers“ aus Auerbach erhielten viel Beifall für Stücke wie „Un poquito cantas“ und ihre Version von „Strangers in the night“ , die durch ein wundervolles Sopransolo alle bezauberte. Den krönenden Schluss bildeten schließlich „The Voices“ aus Reichenbach. Sie bewiesen, dass sogar Rock´n´Roll und Hard Rock sehr wohl zum modernen Chorgesang passen. Sie spannten den Bogen über sechs Jahrzehnte Rockmusik von Peter Kraus´ „Sugar Baby“ über „My oh my“ von Slade bis hin zu „It´s my life“ von Jon Bon Jovi. Dazu gab es manch optisches Bonbon und viel Bewegung auf der Bühne – ganz zur Freude des Publikums.

Arnold, 9. Apr 2013, Chorverband Enz, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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