Frühjahrskonzert beim Männergesangverein Blochingen mit romantischer Chorliteratur

Mit Laura Pfeiffer, Sopran und Theresa Heinzelmann als Mezzosopran, bezauberten zwei Gastsängerinnen die Zuhörer. Bereits zur Tradition geworden, fand wieder am letzten Aprilsamstag der Konzertabend des Blochinger Männerchores „Frohsinn“ statt. Obwohl das Weter keine Frühlingsgefühle zuließ, so sorgten doch für die vielen Besucher im Halleninnern üppige Blumengebinde, bestehend aus gelben Blumenbuketts und junges Birkengrün, für angenehmen Aufenthalt.

Das diesjährige Konzert des Männergesangvereins Blochingen stand ganz im Zeichen des Kunstliedes der Romantik. es erforderte auch von allen Besuchern volle Konzentration und Aufgeschlossenheit. Die Chorliteratur und Kompositionen aus dieser Epoche drückten in ihrer Musik Gefühle aus, bannten dabei das Lieben und Leiden des Menschen, seine Sehnsüchte und seine Nähe zur Natur in all ihren Werken. Diese ausgesuchte Chorliteratur stellte aber auch entsprechend hohe Anforderungen an Stimme, Rhythmus und Ausdrucksfähigkeit der Sänger. Dass dies alles einer enormen Vorbereitung, sowohl mit einer intensiven Probenarbeit verbunden war, wurde im Vortrag, der a-capella vorgetragen wurde unter der Leitung von Chorleiter Roland Hoheisel-Gruler vollauf bestätigt.
Mit Konradin Kreutzers „Frühlingsandacht“ wurde das Konzert eröffnet, gefolgt von zwei Schumann-Kompositionen, bei denen die einzelnen Stimmen bewiesen, dass Tonvolumen und Tempo ganz fein abgestimmt wurden. Mit dem Pilgerchor aus Richard Wagners „Tannhäuser“ wurde ein symbolisches Geburtstagsgeschenk an den Komponisten gemacht, der vor 200 Jahren geboren wurde. Unter der bewährten Begleitung von der Pianistin Monika Heinen-Wolf bezauberten die beiden jungen Sopranistinnen die Zuhörer mit Liedern aus Natur- Liebeslyrik von Schumann, Puccini und Brahms. Nach der Pause erklangen tänzerische und temperamentvolle Kompositionen von Offenbach, Bizet und Mozart. Der Männergesangverein widmete sich im zweiten Teil dem Komponisten Carl Loewe. Der Schlussteil war Karl Friedrich Zelter gewidmet, wobei die Sänger nochmals alle Register zogen und die ganze Bandbreite ihres Könnens zum Ausdruck brachten. Mit dem Schlusslied „St Paulus“, das den Apostel als Weinliebhaber apostrophierte, leitete der Männerchor zur gemütlichen Schlussrunde mit gemeinsam gesungenen Volks- und Trinkliedern über.

Heinz Fischer, 30. Mai 2013, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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