Mit einem großartigen Auftritt feierten die Cantemus Frauenstimmen ihr 25-jähriges Jubiläum

Mit dem Lied „Sine musica nulla vita“ – Ohne Musik kein Leben – begann der Frauenchor „Cantemus Frauenstimmen“ unter der brillanten Leitung von Rolf Ströbele das sehr gut besuchte Jubiläumskonzert, unter dem Motto: „Weltstädte und große Gefühle“. Bevor die Vorsitzende Sylvia Küpper und ihre Stellvertreterin Margreth Schreiber die anwesenden Ehrengäste, unter ihnen den Oberbürgermeister Alexander Baumann und als Stellvertreterin vom Donau-Bussen-Sängergau Claudia Moll begrüßte, erinnerten die beiden an das Jahr 1988 wo sie als vorherige Realschülerinnen auch weiterhin unter Rolf Ströbele singen wollten. Daraus enstand dann der Frauenchor „Cantemus Frauenstimmen Ehingen“.
Der Oberbürgermeister Alexander Baumann sagte in seinem Grußwort, „Ihre Chöre sind aus dem reichen Kulturleben der Stadt Ehingen nicht mehr wegzudenken“. Er würdigte insbesonders die Leistung des vom Deutschen Chorverband zum Chordirektor ernannten Musikdirektors Rolf Ströbele. Bleibende Eindrücke habe er mit seinem Chor bereits in Berlin, Rom und in der Partnerstadt Esztergom in Ungarn hinterlassen, daher auch der Namen des Konzertes, Weltstädte und große Gefühle. Mit dem Männerensemble bestehend aus 15 Männern, hervorgegangen aus dem Freundeskreis der Realschule unter dem heutigen Namen „Cantus Firmus“ dirigiert Rolf Ströbele ein ebenso engagierten wie auch leistungsfähigen Männerchor, die ebenso wie die Frauen, Ströbeles unverkennbare und kompromisslose Umsetzung der vokalen Tonkunst zu schätzen wissen. Dass auch bei diesem Männerensemble Artikulation und Intonation stimmen, bewiesen sie bei ihrem ersten Auftritt, als sie singend und diszipliniert mit dem Lied „Schönes Wetter heute“, mit fröhlichen Gesten und mit Sonnenbrillen die Bühne betraten. Das anschließende Lied mit dem „kleinen Teddybär“ brachte manchen Zuschauer zum schmunzeln.
Mit dem schwierigen Satz „Notabene“ des Ehinger Komponisten Wolfgang Weller und einem Kosakenlied nach einem Satz von Erno Seifriz zeigte das Männerensemble auch im zweiten Teil sein ganzes Können.
Ein weiterer Höhepunkt war der Jubiläumschor selbst mit seinem reinen Stimmenklang in dem Satz „Das Mädchen“ auf ein Gedicht von Josef von Eichendorff. Auch „The Humming Chorus“ aus Butterfly con Giacomo Puccini zeigte auf, was für ein wunderbares Klanginstrument die einzelnen Stimmen sein können.
Als absoluten Höhepunkt des Abends und als besonderen Star krönte Jessica Müller den Konzertabend vor der Pause mit „La Carità“ von Cioacchino Rossini. Letzte excellente Feinheiten holten Cantemus aus bekannten Weltstadttiteln heraus.
Die Zuhörer forderten durch ihren Applaus mehrere Zugaben heraus, wobei einer der letzten Zugaben Walzerklänge aus „Wiener Blut“ waren. Mit einem Instrumentalstück gab es für die Zuhörer noch ein besonderes Extra. Das Trio bestehend aus Ehinger Musikern mit Martin Bosler (Saxophon), Ramona Merk (Akkordeon) und Heinz Hindler am Bass schmetterten ein temperamentvolles Kosakenlied. Der Saxophonist beendete anschließend den Instrumentalvortrag mit dem „Sous le ciel de Paris“, bei dem dann das Publikum vollends in`s Schwärmen geriet. Die Begleitung am Flügel hatte die erfahrenen Pianistin Liliana Roth. Liliane Roth ist nicht nur eine erfolgreiche Klavierlehrerin, sondern auch eine geschätzte Begleiterin für Chöre. Sie hat am Konservatorium in Alma Ata studiert und ist an der Städt. Klavierschule in Bad Schussenried tätig.

Heinz Fischer, 26. Jun 2013, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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