Musical der Bolheimer Kinder begeistert das Publikum

„Hochverehrtes Publikum, ich bin ganz beglückt, Sie heute alle hier zu sehen bei unserem Zirkusstück“, so begrüßte der junge Direktor des Zirkus Buntelli, gespielt von Ronja Waller, die vielen Besucher amSonntagnachmittag in der Oskar-Mozer-Halle.

„Der Tag an dem der Zirkus verboten werden sollte“, so der Titel des Musicals, für das verschiedene Bolheimer Gruppen ein halbes Jahr lang geprobt hatten. Respekt und anerkennende Worte für ein Projekt, das immerhin ca. 70 Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren, gemeinsam auf die Bühne brachte, sprach auch Gemeinderatsmitglied Martin Müller in Vertretung der Herbrechtinger Stadtverwaltung aus. Bei seinem Grußwort betonte er die Bedeutung dieses gemeinschaftlichen Projektes und bedankte sich für das Engagement der Verantwortlichen. Diesem Dank schloss sich auch Michaela Ruf an, die Initiatorin des Projekts, sie zeigte sich außerdem sehr erfreut über die Bereitwilligkeit einiger Bolheimer Sponsoren, ohne die so ein Projekt nicht zu realisieren wäre.

 

Dass sich die lange Probenphase auch gelohnt hatte, bewiesen die jungen Zirkuskünstler und Sänger in der einstündigen Veranstaltung, die sie begeistert auf der Bühne, genauer gesagt in der zur Manege eines Zirkuszelts umgewandelten Bühne, vorführten: die  Jongleure der Tanzmäuse zeigten ihre Kunststücke, der Magier Monsieur Schepperfeld zauberte Wunderdinge, der starke Otto verbog Eisenstangen, jede Menge Clowns des Kindergartens St. Martin trippelten im Gänsemarsch begleitet von Instrumentalisten der Musikfreunde über die Bühne und die hübschen Prinzessinnen der

 

Ballettschule Costa drehten ihre Pirouetten. Fetzigen Melodien und pfiffigen Liedern steuerten die Sänger  des Kinderchors und des Schulprojektchors unterstützt von einigen Erwachsenen Sängern des Gesangvereins zum Geschehen bei, die musikalische Leitung lag in den Händen von Claudia Bühler.

 

Der Spaß endete, als zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Oberverwaltungsrat Müller 1, gespielt von Hannah Hosemann und Müller 2, gespielt von  Samuel Waller, das unkontrollierte Treiben beenden wollten. Sie präsentierten einen Bescheid des Bürgermeisters, der die Aufführungen im Zirkus Buntelli verbot. Traurig und wütend suchten die Zirkusleute fieberhaft nach einer Lösung und bevor noch die Polizei eingreifen musste, kam Müller 2, dem es die Zirkusleute sehr angetan hatten eine Idee. Eine Umfrage unter der Bevölkerung, sprich dem Publikum, ob der Zirkus bleiben soll wurde gestartet und mit dem Ergebnis auch Müller 1 überzeugt, so dass am Ende der ganze Saal der Oskar-Mozer-Halle lauthals sang: „Wir sind dafür, dass der Zirkus bleibt.“

Mit glücklichen Gesichtern, Eis, Kaffee und Kuchen endete ein wunderschöner Sonntagnachmittag mit einem tollen Projekt, dem man sich heute schon eine Fortsetzung wünscht.

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Brenner, 7. Aug 2013, Chorgattung, Eugen-Jaekle-Chorverband, Kinderchöre, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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