Herbstkonzert des Jungen Chor Vulkania Oberriexingen

Am 20. und 21. Oktober präsentierte die Vulkania in der ausverkauften Festhalle ein packendes Herbstkonzert, das sowohl mit zahlreichen Höhepunkten zurückliegender Aufführungen als auch mit Überraschungen aufwartete. Unter dem Motto „Best of Musical – Emotionen für Generationen“ zeigte der  Oberriexinger Gesangverein mit seinem langjährigen Chorleiter Martin Falk einmal mehr, wie es ihm gelingt, Aktive und Zuschauer quer durch alle Altersgruppen zu begeistern.
Als jüngste Erfolgsgaranten präsentierten sich die Vulkanzwerge, Minivulkids  und Vulkids beim Auftakttitel „Wir Kinder haben Rechte“ aus dem gleichnamigen Kindermusical in beeindruckender Zahl. Dann starteten die Größeren von ihnen mit der „Zeitmaschine“. Mit diesem spannenden Singspiel von Martin Falk hatte man bereits 1999 eine aufregende Reise angetreten. Von den damaligen Grundschülern sind mittlerweile nicht wenige im Jugendchor Magma aktiv. „Weil wir die Lieder immer noch so toll finden, führen wir die Fortsetzung, „Die Rückkehr der Zeitmaschine“ von 2004, im nächsten Jahr noch einmal auf“, so die Ansage des Nachwuchses.

Für zusätzliche Nostalgie sorgte parallel zu den Darbietungen eine Bilderschau, die dem Publikum noch einmal die schönsten Momente aus der Vergangenheit vor Augen führte. Dazu gehörten offenbar auch die Magma-Melodien aus dem bekannten Peter Maffay-Werk „Tabaluga“ sowie das gefühlvolle Duett „Ich fühl wie du“ von Hermann Stengel und Nina Fandrich, die mit viel Beifall honoriert wurden. Zum gemeinsamen Lied „Der Strom der Zeit“ wurde der Junge Chor Lava mit auf die Bühne gespült. Bevor dann allerdings die jugendfreie Zeit bei deftigeren Songtexten endete, wurde das Publikum eindringlich gewarnt: „Schnallen Sie sich an und halten Sie Ihre Hälse bedeckt! Jetzt entführen wir Sie nach Transsylvanien, wo Graf Krolock sein Unwesen treibt!“ Und tatsächlich, selbst die zahlreichen Knoblauchketten, die Lava über den Köpfen kreisen ließ, konnten nicht verhindern, dass des Grafen Sohn Herbert (Axel Hohn) beinahe über den unschuldigen Zeitgenossen Alfred (Ralf Gorille) herfiel („Du musst zu mir nett sein!“) und sich anschließend noch mehr blutrünstige Gestalten zum wilden „Tanz der Vampire“ versammelten. Nach der Pause wanderte man ins Land der Pharaonen. Hier sorgten Silke Langhans als Sklavenprinzessin Aida, Jolanda Klett als Nehebka und der Junge Chor mit dem mitreißenden Song „Die Sonne Nubiens“ für reichlich Gänsehaut. Diese wich auch nicht beim bewegenden Zwiegesang „Der Weg aus der Wüste“ mit Nina Fandrich und Bastian Zeeb. Mit ihm wurde ein Medley aus dem erfolgreichen Musicalprojekt des vergangenen Jahres, „Die 10 Gebote“, eingeläutet. Die folgenden „Mozart“-Ausschnitte sparten ebenfalls nicht mit Emotionen: Zunächst rührte Hermann Stengel als Vater mit „Schließ dein Herz in Eisen ein“ sichtlich die Zuhörer im Saal. Dann führten Ralf Gorille als Wolfgang Amadeus und Lava mit der Frage „Wie wird man seinen Schatten los?“ in die Abgründe der Seele. Vom launigen Schmankerl „Ein bisserl für’s Hirn und ein bisserl für’s Herz“ mit Bastian Zeeb als Schickeneder und den Linedancern der Vulkania ging es weiter mit Petra Sautter zum romantischen Duett „Dich kennen, heißt dich lieben“. Schließlich zollten Lava und der Gemischte Chor dem Wunderkind mit dem bekannten „Mozart, Mozart“ nochmals stimmgewaltig Bewunderung. Mit „Mamma Mia“ und „Danke für die Lieder“ kehrte man danach wieder in die Gegenwart zurück, bevor es mit allen gemeinsam beim Finale hieß: „Hinterm Horizont geht’s weiter!“ – offenbar zur Freude der Zuschauer, die die Chöre samt Live-Band erst nach der dritten Zugabe von der Bühne ließen.

 

Arnold, 25. Okt 2013, Chorverband Enz, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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