Männergesangverein Frohsinn und Sängerbund begeistern das Publikum

Erstes Gemeinschaftskonzert der beiden Biberacher Chöre

Der MGV Frohsinn Biberach

Im ausverkauften Martin-Luther-Gemeindehaus boten der Männergesangverein (MGV) Frohsinn und der Sängerbund den Besuchern einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen musikalischen Abend. Der Vorsitzende des MGV Frohsinn, Rudolf Junginger, der auch durch das Programm des MGV führte, konnte bei seiner Begrüßung die Mitglieder des Bundestages Martin Gerster und Josef Rief, sowie die Vizepräsidentin des Oberschwäbischen Chorverbandes, Rotraud Angenbauer als Ehrengäste willkommen heißen.

Eröffnet wurde das Programm vom MGV Frohsinn mit dem bekannten „Jägerchor“ aus der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber, gefolgt von „Ein Traum vom Glück“ und dem deutschen Volkslied „Erlaube mir, feins Mädchen“, beide Stücke von Johannes Brahms. Das Lied „Eleni“ aus dem gleichnamigen Film, wurde in griechischer Sprache vorgetragen. Überall bekannt sind die Lieder von Udo Jürgens. Mit „Griechischer Wein“, „Ihr von morgen (Hymne an die Zukunft)“ und „Ich war noch niemals in New York“, endete der erste Teil des Konzerts. Der MGV Frohsinn präsentierte sich in seinem Vortrag homogen und mit sattem Chorklang.

Abwechslungsreich, schwungvoll und auswendig vorgetragen begeisterten die Männer das Publikum. Rhythmisches Mitklatschen und kräftiger Applaus der Besucher spiegelten die Begeisterung wieder. Anschließend wurde Max Wiest durch Rotraud Angenbauer für 30 Jahre Singen geehrt.

Im zweiten Teil bot der Sängerbund vom schwäbischen Volkslied bis zu den Beatles ein breites Spektrum aus seinem Repertoire. Chorleiter Oliver Haux führte in humoriger Weise durch das Programm. Mit „Mädel ruck“, von Friedrich Silcher wurde das Programm mit Schwung eröffnet. Beschwingt erklangen nach Texten von Heinz Ehrhardt die Lieder „Die Made“ und das „Lama“. Bei dem Song „What a wonderful world“ übernahm Dieter Schmuker den Solopart. Bekannt wurde dieses Lied durch Louis Armstrong, der darin die Schönheit der Erde beschreibt. Der „Badewasser-Song“, bekannt auch durch die Comedian Harmonists, wurde in einem anspruchsvollen 5-stimmigen Arrangement vorgetragen.  Die leisen Töne bediente das Schlaflied „La, le, lu“ und der Beatles-Hit „Yesterday“. Die „Schwäbische Eisenbahn“ in einer besonderen Fassung gesungen und solistisch von Dieter Schmuker begleitet, durfte natürlich nicht fehlen. Den Abschluss des Vortrags bildete der Song „Ich wollt ich wär ein Huhn“, das gackernde Huhn imitiert von Klaus Heller. Konzentriert, engagiert und mit spürbarer Freude präsentierte sich der Sängerbund dem Publikum, welches sich mit viel Applaus dafür bedankte.

Wechselseitig wurden die beiden Chöre von den Chorleitern, Simon Föhr, MGV Frohsinn und Oliver Haux, Sängerbund, am Klavier begleiten. Simon Rauch aus Aulendorf sorgte für die rhythmische Begleitung am Schlagzeug.

Mit insgesamt 70 Sängerinnen und Sängern beschlossen die beiden Chöre den Abend mit dem schwungvoll vorgetragenen Lied „Vielen Dank für die Blumen“ von Udo Jürgens und dem eindrucksvollen „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck.

Anni Beck, 2. Vorsitzende des Sängerbundes, bedankte sich zum Abschluss bei den vielen Besuchern für ihr Kommen. Im Namen der beiden Chöre erhielten die beiden Chorleiter Simon Föhr und Oliver Haux ein Präsent als Dank für ihr großes Engagement.

Klaus Haid, 16. Nov 2013, Chorgattung, gemischte Chöre, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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